Draußen nur Kännchen Kaffeehaus mit ♥

Mein Verhältnis zu Tee | Manchmal schicken mir Menschen Kooperationsanfragen. Ich soll dann hier im Kännchencafé über ein Produkt schreiben, bekomme dafür Ruhm und Ehre oder darf behalten, was ich nicht haben will. Heute schrieb mir ein Tee-Shop. Tee! Alta. Ich und Tee.

Tee ist in Tassen abgefüllte Magen-Darm-Grippe mit dem Geschmack von Jugendherberge, Krankenhauscafeteria, Mobbing auf der Ferienfreizeit und Kräutermischung “Bahndamm Nordseite”.

Wenn ich über Tee schreibe, ist das deren Marketing-Albtraum.


Paketabholung | Heute war ich im Pick up Shop eines nicht näher genannten, rot-weißen Paketdienstes. Ich habe drei Gasdruckfedern abgeholt, die ich bestellt hatte.

Die Gasdruckfedern brauche ich für die Barhocker in meiner Küche. Sie sind malade: Wer sich auf einen Hocker setzt, sinkt in die Bedeutungslosigkeit unterhalb der Tischkante ab. Das ist eine amüsante Angelegenheit, zumal einer der Hocker sich sehr sanft und langsam absenkt. Es dauert fünfzehn Minuten, bis der Gesprächspartner nur noch mit der Nasenspitze über die Tischkante guckt. Erst dann wird er seiner Situation gewahr und zweifelt an seinem Verstand. Es macht großen Spaß, diesen Hocker im Zufallsverfahren immer an einen anderen Platz zu stellen.

Doch nun ist ein zweiter Hocker kaputt, und der dritte knirscht bedenklich. Es wird Zeit, Ernst in die Sache zu bringen, eine Reparatur vorzunehmen und die Gasdruckfedern auszutauschen. Der Hersteller schickte sie mit dem rot-weißen Paketdienst. Der Paketdienst entschied sich, die Zustellung für seine Belange nicht unnötig aufwändig zu gestalten. Er brachte die Lieferung ohne Umweg über mein Zuhause in den Pickup Shop des Netzwerkpartners. Soll die Kundin ihr Paket doch selbst in der Klitsche abholen! Was bestellt sie auch so einen Bumms!

Der Pickup Shop ist ein Loch, dessen Geschäftsziel ich nicht genau eruieren kann. Es ist eine mit braunem Teppich ausgelegte, spärlich beleuchtete Mischung aus Videothek, Second-Hand-Laden, Elbenwald-Filiale, Modellauto-Werkstatt, Schokoriegel-Abverkauf und einer Frauentausch-Wohnung. Es riecht dort, als hätte sich Heizungsstaub auf zehn Jahre alten, würzigen Käse gelegt, während im Hinterzimmer jemand Gras raucht und die Katze nebens Klo kackt. Nichts von alldem ist tatsächlich auszuschließen.

Ich betrat den Shop und reihte mich vor der Theke ein. Vor mir standen zwei Jäuster, vielleicht elf und fünfzehn Jahre alt, die sich gerade in harten Verhandlungen mit dem Shop-Mann befanden. Auf der Theke lagen ein Stapel Videospiele, zwei Hanuta und eine Action-Figur. “32”, sagt der Shop-Mann über seine Lesebrille hinweg. Seine Maske hing ihm unterm Kinn, das Hemd war nur notdürftig in die Hose gestopft.

“22”, sagte der ältere Junge.
“30.”
“35!” , krähte der Jüngere. Sein Kumpel haute ihm auf den Hinterkopf. “Bist du schwachsinnig, Alta!”, und zum Shop-Mann: “25 und keinen Euro mehr.” Der Shop-Mann: “29, und ihr kriegt noch eine Figur dazu.”

Die beiden Jungs zogen sich zu einer geflüsterten Beratung zurück. “28 mit Figur!” Das Geld ging über den Tisch.

Die Gasdruckfedern liegen jetzt in meiner Küche und warten auf Einbau. Werde ich tun, nachdem ich sie lange genug angestarrt und dreimal hin und her geräumt habe.

Wann kommt Nessy? | Am Freitag arbeitete ich den halben Tag gegen Geld. Den anderen halben Tag las ich über Kriegsanleihen oder buk Pflaumenkuchen, den ich abends mit zu Freunden nach Essen nahm. Wir fanden, dass es an der Zeit sei, sich mal wieder zu sehen.

Die dort im Haushalt ansässige Erstklässlerin kann überraschend schon schreiben und hatte Fragen:

Schild in Kinderschrift: "Wann kommt Nessy" mit Herzen. Daneben Teelichthalter mit Bergarbeitermotiven.

Es gab Lasagne, und ich war bis weit in den nächsten Tag satt.


Geburtstagswanderung | Der nächste Tag war ein Geburtstagsfeiertag: Die Dorfnachbarin hatte geladen. Allerdings nicht zu einer Party, #wegenderaktuellenSituation. Stattdessen unternahm die Feiergesellschaft eine Geburtstagswanderung durch den Dortmunder Süden. Für Speis und Trank war gesorgt, es gab reichlich Klönschnack, und Landschaft war auch genügend da.

Ich mag ja diese Settings: Etwas zu tun haben und dabei mal mit diesem, mal mit jenem Menschen reden.

Auf den letzten 20 Minuten des Weges regnete es dann Hunde und Katzen. Ich fühlte mich sehr naturverbunden, wie mir das Wasser aus den Haaren in die Augen und hinten in den Kragen lief.


Hipster-Frau | Bloggerin-Urgestein Frau Kaltmamsell hat eine neue Hüfte bekommen. Wenn Sie diesen Vorgang aus Sicht der Patientin miterleben möchten, dann hier entlang: der Tag der Operation und der Tag danach. Weitere werden folgen. Beste und baldige Genesung!


Expeditionsplanung | Für Freunde der Kännchencafé-Reiseberichterstattung gibt es einen Lichtblick: In diesem Monat geht es noch nach Foehr. Das ist zwar nicht so aufregend wie ein geschenkter Monat in Italien oder Eremitenhäuschen auf Atlantikinseln. Aber ich werde schon Dinge finden, die es zu berichten gibt.


Rezept | Vor einer Woche aß ich den weltbesten Käsekuchen, und mehrere Leserinnen fragten nach dem Rezept. Ich habe es ermitteln können und gebe es hiermit weiter.

Zutaten für den Boden des Kuchens: 180 Gramm Butterkekse | 90 Gramm Butter, zerlassen | 20 Gramm Zucker. Die zerkrümelten Kekse mit Butter und Zucker verkneten und alles in eine eingefettete Springform geben. Ein Glas nehmen und den Boden gut andrücken. 15 Minuten bei 225 Grad (Umluft, leicht vorgeheizt) backen.

Zutaten für den Käsefluff: 900 Gramm Frischkäse (25 Prozent Fett) | 260 Gramm Zucker | 600 Gramm Crème Fraiche | 8 Eier | 70 Gramm Mehl | Saft und Schale einer Zitrone | 1 Teelöffel Vanilleextrakt | etwas Salz. Alles verrühren, Ränder der Springform einfetten und den Fluff auf dem gebackenen Boden verstreichen. Zehn Minuten bei 225 Grad backen. Danach 50 Minuten bei 90 Grad im geschlossenen Ofen fertig backen. Die Creme sollte in der Mitte noch weich sein. Anschließend zwei Stunden im ausgeschalteten Ofen ruhen lassen, danach auskühlen lassen und mindestens vier Stunden kalt stellen.

Alltagsnotizen | Es gab eine Sushi-Situation. Herr CdV hat bereits darüber berichtet.

Außerdem: gegen Geld gearbeitet, für einen Kunden Schritte und To Dos koordiniert, für einen anderen Kunden Gespräche geführt. Um den See gegangen. In der Obsttheke von Pflaumen angelächelt worden und Pflaumenkuchen gebacken. Das Käthe-Manuskript ausgedruckt; es fehlen noch einige Seiten. Aber ich bewege mich in Richtung Zielgerade, und bereite schonmal die Überarbeitungsphase vor.


Gegenwart & Zukunft | Anne-Lu “Alu” Kitzerow ist Zukunftsforscherin. In einem Interview sagt sie Spannendes:

Alles was wir über die Zukunft, also die Zukünfte, wissen, erkennen wir nur aus der jetzigen Perspektive. Das bedeutet, wenn wir die Zukünfte erforschen wollen, dann erforschen wir eigentlich die Gegenwart.

Als Zukunftsforscherin versuche ich Möglichkeiten, Wünsche oder Ängste sichtbar zu machen und diese unter verschiedenen Gesichtspunkten zu diskutieren. Diese Möglichkeiten nennen wir Szenarien. Alles, was ich weiß, ist also: Die Zukunft ist jetzt und wir können sie auch jetzt verändern.

Hach, welch philosophische Aussage! Alle Möglichkeiten, die wir vor uns haben, betrachten wir immer nur aus der Perspektive der Gegenwart – mit ihren Erfahrungen, Limitierungen, Ängsten, Bedenken, den Freuden und Sicherheiten. Wenn wir uns auf den Weg machen, also in unsere Zukunft starten, entsteht gleichzeitig eine neue Gegenwart, die wiederum andere Perspektiven schafft und neue Möglichkeiten eröffnet, als wir vorher zu denken in der Lage waren. Also: Einfach mal los!


Gelesen | Joachim Meyerhoffs “Hamster im hinteren Stromgebiet” zu Ende gelesen. Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, denn ich schätze Joachim Meyerhoff als Autor. Er erzählt direkt und berührend, aber nicht pathetisch. Manchmal verliert er sich etwas, findet aber immer wieder haus. Es macht Freude, ihm dabei … wie sagt man: zuzusehen? zuzulesen? Klappentext:

Was passiert, wenn man durch einen gesundheitlichen Einbruch auf einen Schlag aus dem prallen Leben gerissen wird? […]

Er [Meyerhoff, Anm.] wird als Notfall auf eine Intensivstation eingeliefert. Er, der sich immer durch körperliche Verausgabung zum Glühen brachte, die »blonde Bombe«, für die Selbstdetonationen ein Lebenselixier waren, liegt jählings an Apparaturen angeschlossen in einem Krankenhausbett in der Wiener Peripherie. Doch so existenziell die Situation auch sein mag, sie ist zugleich auch voller absurder Begebenheiten und Begegnungen. Der Krankenhausaufenthalt wird zu einer Zeit voller Geschichten und zu einer Zeit mit den Menschen, die dem Erzähler am nächsten stehen. Er begegnet außerdem so bedauernswerten wie gewöhnungsbedürftigen Mitpatienten, einer beeindruckenden Neurologin und sogar wilden Hamstern. Als er das Krankenhaus wieder verlassen kann, ist nichts mehr, wie es einmal war. Joachim Meyerhoff zieht alle literarischen Register und erzählt mit unvergleichlicher Tragikomik gegen die Unwägbarkeiten der Existenz an.

Der Klapptentext passt nicht so ganz, finde ich. Die Begebenheiten empfand ich nicht als absurd, und “voller” Geschichten stimmt auch nicht recht.

Während Joachim Meyerhoff wegen eines “Schlagerls” einige Tage (und vor allem auch Nächte) im Krankenhaus verbringt, geschieht äußerlich wenig: Die Ereignisse im Krankenhausalltag sind überschaubar, die Abläufe trist, die Geschichtenanzahl ist gering. Innerlich geschieht jedoch viel. Meyerhoff gerät ins Denken, Kleinigkeiten in seiner Umgebung geben den Anstoß, in Vergleiche zu ziehen und in Erinnerungen zu kramen. Gleichzeitg beobachtet und beschreibt er das Wenige, was geschieht, mit wacher Akribie. Ich war etliche Male sehr amüsiert, und habe eineinhalb Seiten lang sogar herzlich gelacht – als er mit einem Mitpatienten verwechselt wird und Pflegekräfte ihn resolut einer Duschprozedur unterziehen. Leseempfehlung.

Corona-Service | Bislang war unklar, warum einige Menschen schwere Covid-19-Verläufe haben, andere nicht. Jetzt haben Forscher:innen Hinweise dafür, dass bei einigen der schwer Erkrankten ein genetisch bedingter Mangel an Interferon die Infektion erschwert hat. Das bedeutet, einfach gesagt: Die erste Verteidigungslinie der Virusabwehr im Körper funktioniert nicht gut. Der Interferon-Mangel tritt häufiger bei Männern auf, denn der genetische Fehler befindet sich auf dem X-Chromosom. Bei Frauen, die zwei X-Chromosomen haben, bildet das zweite ein Backup. Das könnte erklären, warum mehr Männer als Frauen schwere Verläufe haben.

Wie damals Dreiundneunzig | Ich kümmerte mich um einen Termin für Inspektion und Reifenwechsel, und am Ende geschah etwas Besonderes, aber dazu muss ich etwas ausholen.

Ich mache meine Auto-Termine bei der rot-weißen Autoteile-Firma. Die Menschen, die in der mir nächstgelegenen Filiane arbeiten, sind in etwa genauso unfreundlich wie mein Schuster, und das soll etwas heißen.

Wenn ich als Kundin zu meinem Schuster gehe und Schuhe auf die Theke stelle, die er besohlen möge, macht er mich erstmal nieder. Das gehört zur Atmosphäre, ein Schusterbesuch ist nur echt mit diesem Feature. Ich werde so richtig abgesaut. Er fragt, wie ich bitteschön meine Schuhe derart runterrocken könne, da sei ja nur noch ganz wenig Sohle drauf! Wo ich denn überall hinlaufe, ob ich schonmal eine Fußfehlstellung habe untersuchen lassen, “Sie laufen ja auf der Felge, sehen Sie, wo waren Sie damit denn überall? Haben Sie nur dieses eine Paar?! So geht man doch nicht mit Schuhen um!” Es ist keinerlei Ironie dabei, die Sache ist sehr, sehr ernst. Er nimmt es als persönlichen Affront, dass seine Kunden ihre Schuhe ablaufen; wahrscheinlich liebt er einfach Schuhe und kann nicht ertragen, dass sie Arbeit verrichten müssen. Ich bin deswegen, als ich mal eine labile Zeit hatte, zu einem anderen Schuster gegangen. Ich hatte schlimmen Liebeskummer, war innerlich ein Krater, in den eine Bombe eingeschlagen war, und befürchtete, bei Infragestellung meines Laufverhaltens in Tränen auszubrechen. Der andere Schuster, dessen Laden weiter weg ist, war allerdings genauso, er machte mich ebenfalls rund wie eine Rumkugel. Also gehe ich seither wieder zum Stammmschuster – wenn ich schon abgesaut werde, dann wenigstens heimatnah.

Bei den Autoteile-Menschen ist es so, dass ich immer einen Termin habe; ich mache ihn online und gebe an, was ich brauche: Reifenwechsel zum Beispiel. Dann komme ich zu gegebener Zeit in den Laden und habe auch schon alles vorbereitet – Autoschlüssel, Fahrzeugschein, Inspektionsheftchen, Treuepunkte, einfach alles, ich weiß ja, wie es läuft, und möchte niemanden zusätzlich verärgern -, die Mitarbeiterin blickt von ihrem Rechner auf und sagt in einem Ton, mit dem man Glas schneiden kann: “JAAAAAAA!” Ihre Brauen sind dabei tief ins Gesicht gezogen, ihre Augen sind Schlitze. Mit einem Gesicht wie diesem würgt man kleine Kätzchen. Ich werde direkt unterwürfig; ich glaube, das ist Sinn der Sache. Ich nenne meinen Namen und trage mein Anliegen vor, sie unterbricht mich und sagt in ihrer Glasschneidestimme: “Dazu brauchen Sie einen Termin!” Ich weise darauf hin, dass ich einen solchen habe, 8 Uhr 15, also genau jetzt, und sie antwortet: “Das wollen wir aber erstmal sehen!”

Ich fände es sehr schön, wenn sie es sähe, in ihrem System. Aber das sage ich nicht; schnippische Kommentare sind fehl am Platz, das ist Nordkorea hier drinnen, nicht Dortmund; mit derartigen Bemerkungen kommt man in den Keller und muss dort fünf Tage und Nächte im Dunkeln Reifen wuchten, bei Wassersuppe und schimmeligem Brot. “Kundennummer hamse bestimmt nicht parat, wie alle!”, bellt sie mich an, und ohne eine Antwort abzuwarten: “Ihr Kennzeichen!” Ich nenne es; sie versteht es nie beim ersten Mal. Man darf das Kennzeichen aber auch nicht sagen wie ein Klugscheißer, “Dora Otto Wilhelm Anton Eins Zwo Drei”, weil sie dann völlig in Rage gerät, das ist zu riskant. Also artikuliere ich die Buchstaben so deutlich wie möglich, schnalze die Laute und lasse meine Lippen vibrieren, als sei ich in der logopädischen Übungsstunde. “Und Sie sagen, Sie haben einen Termin?!” In der Frage schwingt eine Unterstellung mit, die eine Betonung dadurch erfährt, wie sie mich taxiert, hoch und runter, von den Füßen bis zum Scheitel. Ihr Blick sagt, dass sie es für gänzlich unmöglich hält, dass eine Frau wie ich, in diesen Klamotten, mit dieser Frisur, jetzt und hier einen Termin hat, ausgerechnet zum Reifenwechsel. “Ja”, hauche ich etwas zu hoch, meine Stimme ist leicht angetrocknet und verrutscht mir – gerade jetzt, wo ich Haltung zeigen sollte.

So geht das eine Weile hin und her; ich kürze das jetzt mal ab. Schlussendlich findet sie mich und meinen Termin, und alles geht seiner Wege. Ich bin erleichtert und kann wieder atmen. Wenn ich den Laden verlasse, fühle ich mich wie damals Dreiundneunzig bei der Einreise nach Moskau, als Jelzins Truppen gerade das Parlament mit Granaten beschossen hatten und sich das Land kurz vor dem Bürgerkrieg befand. Zehn Minuten hockten die Grenzer über meinem Pass, während ich allein und 15-jährig in diesem winzigen Raum stand, links internationales Gebiet, rechts die Russische Föderation, hinter mir ein Spiegel und gegenüber die Fensterscheibe mit den grimmigen Militärs, die heftig debattierten und mich dabei immer wieder ansahen, mir befahlen, meinen Rucksack abzulegen und meine Jacke auszuziehen, mich taxierten und dann mit meinem Pass verschwanden, telefonierten, wiederkamen und mich schließlich durchließen.

Was ich eigentlich erzählen wollte: Gestern machte ich einen Termin für Reifenwechsel und Inspektion, und kurz danach rief ein Autoteile-Mensch an. Ich wappnete mich innerlich gegen emotionale Kälte und psychologische Kriegsführung. Doch er sprach sehr freundlich, bestätigte den Termin und sagte, dass er ins System geschaut und noch ein paar Fragen habe, Bremsflüssigkeit hier und Klimaanlage da, ob ich sonst noch einen Wunsch hätte. Das ließ mich so dermaßen perplex zurück, dass ich Schluckauf bekam.


Ausflug | Den Schluckauf hatte ich, als ich in Wuppertal-Barmen auf dem Marktplatz saß und wartete. Später hatte ich dort ein Geschäftsessen, bei dem wir uns sehr gut unterhielten.

Ich habe mich sehr gefreut, den Kunden wiederzutreffen. Ich mag meine Kunden einfach, allesamt. Das kann ich gar nicht oft genug sagen.

Feierlichkeiten | Das Wochenende verbrachte ich auf zwei Geburtstagsfeiern. Beide Feiern fanden #wegenderaktuellenSituation in reduzierter Ausführung statt, eine davon im Garten bei strömendem Regen. Das tat der Feier jedoch keinen Abbruch: Es war wundervoll. Der Gatte der Geburtstagsfreundin hatte alles aufgeboten, um den Garten trocken zu halten: Zelt, Pavillon, Sonnensegel, Schirme, Körperkraft – ein beeindruckendes Werk ineinander verschachtelter Materialien. Auch der Einsatz eines Besenstiels war mitgedacht, um Wasseransammlungen fortzustoßen. “Gott sei Dank regnet es, sonst hätte ich das alles umsonst gemacht”, sagte der Konstruktur im Laufe des Abends, die Arme vor der Brust verschränkt und zufrieden mit einem Bein wippend, während Sturzfluten niedergingen. Wir nickten anerkennend.

Die zweite Feier fand inhäusig statt, eine Clustersituation, würde Professor Drosten sagen, allerdings mit überschaubarer Personenanzahl und verantwortungsvollen Mitwirkenden. Wir unterhielten uns bis weit nach Mitternacht, es gab den besten Käsekuchen, den ich je aß, und ich kam erst gegen 3:30 Uhr zu liegen.

Tisch mit leeren, schmutzigen Tellern, einem leeren Brotkorb, einem Rest Käsekuchen, Gläsern und einer Weinflasche

Wie ich die Bridget gab | Dann begab es sich, dass ich mich plötzlich in einer Boulderhalle wiederfand als Teil eines Dates.

Ich bin ja stets offen für Neues und Abenteuerliches. Nachdem ich zugesagt hatte, beschlich mich jedoch eine leichte Nervosität. “Vielleicht ist es nicht schlau, ausgerechnet einer Aktivität mit derart ausgeprägtem Bridget-Jones-Potential nachzugehen, wenn ich dem Anderen gefallen möchte”, kam mir in den Sinn. Vor meinem inneren Auge sah ich mich als übergewichtiger Käfer von der Wand fallen und hilflos in einer Weichbodenmatte verenden, während gut gebaute junge Kletterer mir zu Hilfe eilen und das Date unauffällig gen Ausgang gleitet. Ich informierte eine Freundin über mein Vorhaben und bat um emotionalen Beistand. Sie meinte, nur Sauna sei eine schlimmere Vorstellung für ein Date und dass es zu spät sei, um zu kneifen, alles Gute und so weiter, halt die Ohren steif. Als ich nach dem Bouldern wieder aufs Handy sah, stand da: “Muss ich die 112 rufen???”

Ob sie das musste und wie es sich dann tatsächlich zutrug, möchte ich an dieser Stelle nicht berichten – obwohl ich sogar die Freigabe von Marc Darcy habe. Aber das ist zu persönlich. Machen Sie sich einfach selbst eine Vorstellung; die eigene Fantasie ist schließlich ein großartiger Geschichtenerzähler.

Vizefreitag | Gestern erneut ein Tag mit Telefonaten, mit und ohne Video, und viel Korrespondenz. Abends ein ausführlicher Gang durch den Kiez: Schrebergärten, Schürener Feld, Stadtkrone, hinunter zum See, um den See und wieder heim, etwa eineinhalb oder zwei Stunden. Dabei Musik und Telefonate. Gutes Licht.


Gelesen | Der Medizinstudent Malone Mukwende hat während der Vorlesungen festgestellt, dass die Beschreibung von Krankheitssymptomen – Schwellungen, Rötungen, Ausschläge – sich meist nur auf weiße Haut beziehen. Also schrieb er selbst ein Lehrbuch.

Broterwerb | Die Menschen sind endgültig aus den Sommerferien zurück und planen nun das letzte Quartal des Jahres. Heute nur Telefonate, darunter drei Auftragsanfragen (yeah!).

Diese Wellenbewegungen in der Selbstständigkeit erfordern ein bisschen Gelassenheit. Es gibt Wochen, in denen ich denke: “Ohgottohgott, ich werde nie wieder Aufträge bekommen”, und male mir Graphen, wie lange die Rücklagen reichen. Und plötzlich: Bämm – Anfrage, noch ‘ne Anfrage. Ich loche die Graphen zu Konfetti, spiele Luftgitarre, tanze den Moonwalk.

Nichts für sicherheitsliebende Freunde der wirtschaftlichen Kontinuität. Aber im vierten Jahr erkenne ich so langsam eine Systematik.

Ansonsten: Korrspondenz. Gestern habe ich ein Webinar gegeben, was man aus Game-Prinzipien für die Teamführung lernen kann. Ich habe Belege sortiert; außerdem erschreckt festgestellt, dass irgendwas mit Lohn Einkommenssteuervorauszahlung war. Gesehen: Sie buchen ab.

Und: Ich habe meine Website überarbeitet. Straffer, weniger Seiten, aktualisierte Texte, mehr auf den Punkt (hoffe ich). Gehen Sie doch mal rüber und gucken.


Bloembollen | Ich habe Blumenzwiebeln in Empfang genommen. Meine Dealerin aus der Nachbarstadt hat sie mir vorbeigebracht. Ihre Ankündigung:

Habe Deine Tütchen fertig gepackt. Die gute Ware aus Holland steht parat. Gelingt uns eine Übergabe?

Wir vereinbarten einen Ablageort. Sie lieferte.

Die gute Ware liegt in der Garage. Habe noch ein extra Tütchen dazu gepackt.

Habe fest damit gerechnet, dass das SEK kommt und mich hochnimmt.


Und sonst | Fenster geputzt – ich möchte es nur erwähnt haben. Ich schwamm eine Extrarunde. Das Volksbad hatte am Montag und Dienstag nochmal auf.


Gehört | Jörg Thadeusz redet mit Anke Engelke. Oder umgekehrt.

Broterwerb | Führen, wenn man den Weg nicht kennt. An Führungskräfte wird gerne der Anspruch gestellt, alle Antworten zu kennen – nicht zuletzt haben sie selbst oft diesen Anspruch an sich. Viele Dinge wissen wir aber nicht. Trotzdem müssen wir agieren, Entscheidungen treffen, Wege einschlagen. Ich habe aufgeschrieben, inwiefern Führung bedeutet, den Weg zur Lösung zur moderieren – anstatt auf alles selbst Antworten zu haben.


Broterwerb mit Stößchen | Am Samstag war ich seit ewig mal wieder auf einer Veranstaltung. Der Alumni-Verein des Instituts für Journalistik an der TU Dortmund feierte sein 25-jähriges Bestehen. An dem Institut habe ich mal gearbeitet, ich wurde dort promoviert und habe immer noch eine gute Beziehung dorthin – und manchmal Lehraufträge, bei denen dann sowas entsteht.

Bei der Veranstaltung wurde der “Will-Schaber-Preis” verliehen. Er würdigt herausragende Abschlussarbeiten. Den ersten Platz belegt die Wissenschaftsjournalistin Katrin Ewert mit ihrer Masterarbeit über die Qualität von Wissenschaftsjournalismus in den sozialen Medien. Sie hat einen Kriterienkatalog für wissenschaftliche Social Clips hergeleitet und ihn anhand des Facebookauftritts der WDR-Sendung Quarks überprüft. Sehr aktuell in dieser Zeit.

Danach wurde auf der Veranstaltung noch über die Relevanz der öffentliche-rechtlichen Medien in der Corona-Krise diskutiert. Auf dem Podium waren Jörg Schönenborn, Programmdirektor beim WDR, die Professorin Annika Sehl aus München, Matthias Walter (ehemals Chefredakteur RTL2) und Christian Beisenherz vom WDR-Studio Dortmund.

Aus der Diskussion möchte ich nur einen Satz herausgreifen: “Veränderung ist die zentrale Konfliktlinie unserer Gesellschaft.“ Das hat Jörg Schönenborn gesagt. Auf der einen Seite gebe es die ängstlichen Bewahrer, auf der anderen Seite die Veränderungsbereiten. Er schilderte die Schwierigkeiten, beide Gruppen in der Berichterstattung gleichermaßen abzubilden – auch, weil Journalist:innen eher der veränderungsbereiten Gruppen angehören und die Ausgewogenheit daher besondere Aufmerksamkeit brauche.

Christian Beisenherz sagte, dass er und seine Redakteurinnen und Redakteure sich immer wieder mit Populisten auseinandersetzen und Ansätze suchten, ins Gespräch zu kommen. Er sagte am Beispiel Corona: Seine Redaktion versuche zu trennen zwischen denjenigen, die die Corona-Maßnahmen kritisch sehen und denen man sachlich begegnen möchte, und denjenigen, die Kritik und Ängste für sich instrumentalisieren. Nachdem die Redaktion Beiträge veröffentliche, gebe es von den Lautesten allerdings solchen Gegenwind, dass es zu einer alles überlagernden, wüsten Kommentarflut komme. Eine inhaltsbezogene Auseinandersetzung in Form einer sachlichen öffentliche Diskussion sei dann nicht mehr möglich.

Nach der Veranstaltung standen wir draußen und sprachen noch. Ich traf unter anderem einen ehemaligen Student und eine ehemalige Studentin. Wir haben länger geschnackt. Das war super und hat mich sehr gefreut.

Das Ganze fand im Baukunstarchiv des Landes NRW statt.

Die Corona-Regeln waren übrigens: Abstand und Maske bis zum Platz – dort konnte man sie ablegen. Ich behielt sie auf.


Leibesübungen | Das Dortmunder Volksbad gibt eine Zugabe und hat wegen guten Wetters zwei Tage länger geöffnet. Große Freude! Heute also noch ein Freibadschwumm, zweieinhalb entspannte Kilometer.

Das Publikum war illuster. Triathleten zogen Bahnen. Das Büdchen verkaufte Frittiertes. Seniorinnen, das silberne Haar toupiert, saßen in Klappstühlen und aßen kichernd Pommes. Schmalschultrige Männer mit Bäuchen wie Bowlingkugeln brutzelten auf Bänken, ölig wie Bodybuilder, braun wie Maikäfer. Hinter der Hecke, im Beachvolleyballsand, küssten sich Teenager Knutschflecke in die Halsbeuge.

Zuerst dachte ich, ich käme nicht voran. Nach der dritten Bahn verstand ich, warum: Das Volksbad hat keine Kacheln. Wenn ich dort schwimme, schaue ich auf einen ebenen, blauen Boden. Während ich in meinem Stammfreibad an den Fugen sehe, dass ich mich vorwärts bewege, gibt es im ewigen Blau des Volksbads keinen Anhaltspunkt. Als ich das begriffen hatte, fühlte ich mich dynamischer.


Gelesen | Wo künstliche Intelligenz draufsteht, steckt oft nur simple Software drin

Abendschwumm | Heute fuhr ich ins Volksbad. Es ist das einzige noch geöffnete Freibad Dortmunds, am Fuße des Stadions.

Im Juni, zu Anfang der Schwimmsaison, hatte ich mir ein Ziel gesetzt. Ich wollte dieses Jahr 60 Freibadkilometer schwimmen. Heute schwamm ich die letzten drei bis zur 60 (yeah!). Morgen schließt auch das Volksbad.

Mir wurde zugetragen, dass das Freibad in Castrop-Rauxel noch bis Ende des Monats geöffnet hat. Die Anfahrt ist okay: 30 Minuten. Mal schauen.


Entschluss | Ich habe einen Wassersprudler mit Glasflaschen bestellt. Ich bin das Kistenschleppen leid. Aber Glasflasche muss sein.

Die Bestellung wurmt mich etwas, weil ich 1998 schonmal einen Soda Streamer hatte und ihn weggegeben habe. Nun kaufe ich wieder einen. Das ist nicht nachhaltig! Andererseits: Vielleicht wäre der 22 Jahre alte Plaste-Soda-Streamer inzwischen eh nicht mehr ganz fit.

22 Jahre seit Wassersprudler bedeutet: Es ist 23 Jahre her, dass ich mein Studium begann. Das kann nicht sein! Das ist ja fast ein Vierteljahrhundert. Andererseits: Als ich gestern im Pampasgras mit dem Besenstiel nach einer Maus stocherte (jaja), habe ich mir die Brustwirbelsäule verrenkt, und vielleicht kann das doch sein.

(Die Wirbelsäule ist dank des Schwimmens wieder glücklich entrenkt.)


Alltagstest | Das Terminbuchungstool funktioniert. Die ersten Kundenmitarbeiter haben sich einen Termin reserviert. Läuft. Prima.


Käthe | Dank eines Hinweises hier im Blog habe ich im Berliner Telefonbuch von 1935 gestöbert. Käthe Paulus besaß ein Telefon und wohnte in der Gotthardstraße in Reinickendorf, Hausnummer 2. Wusste ich schon vorher, ist aber gut, das nochmal verifiziert zu haben.

Wo ich dann schonmal auf dieser Ahnenforschungswebsite war und die Monatsgebühr bezahlt war, habe ich mal nach meiner Familie gesucht. Mit zahlreichen Ergebnissen!


Gelesen | Axel Hacke hat eine Kolumne so geschrieben, wie Donald Trump spricht. Eine großartige Kolumne, gigantisch. Die gigantischste Kolumne, die er je geschrieben hat. Nie haben Magazinseiten eine bessere Kolumne gesehen. Dabei gibt es so viele Dreckslöcher von Magazinseiten, shitholes … | Das Ruhrgebiet plant und baut den weltgrößten Surfpark – in Werne. Spannend. Könnte gut werden.

Neues Feature im Kundenkontakt | Ich stand vor einer Herausforderung. Ich brauchte ein Terminbuchungstool.

Hintergrund des Ganzen: Ein Kunde hat die Moderation einer Tagung bei mir gebucht. Im Vorfeld führe ich Gespräche mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Das ist zweckdienlich, wenn wir schnell ins Thema und in die Lösungsfindung einsteigen möchten. Denn es kürzt den Weg zu einem gemeinsamen Problemverständnis ab. Ich spreche vorab in Einzelgesprächen mit Mitarbeitenden in der Organisation, lasse mir von ihrer Arbeit erzählen und hole inbesondere ihre Meinung zum Thema der Tagung ab: Was läuft gut und sollte man beibehalten/ausbauen? Was läuft weniger optimal? Wo ist Verbesserungsbedarf?

In aller Regel tauchen in den Einzelgesprächen Themen und Probleme auf, die alle Mitarbeitenden unabhängig voneinander nennen. Der Workshop beginnt dann damit, dass ich zurück in die Gruppe spiegele, was ich gehört habe. Die Gruppe ergänzt oder rückt Einschätzungen gerade. Dadurch ist das Problem “sozialisiert“: Alle haben nun die gleiche Sichtweise auf eine Fragestellung, die Karten liegen auf dem Tisch. Dann gehen wir in die Lösungsfindung: Was ist zu tun? Wo wollen wir beginnen? Welche Ideen haben wir?

Dass alle Teilnehmer:innen das komplette Bild haben, ist wichtig. Ist das nicht der Fall, wird die Lösungssuche immer wieder dadurch torpediert, dass jede:r ein anderes Bild vom Problem hat.

Beim genannten Kunden führe ich die Gespräche telefonisch/per Viko und möchte nun Termine anbieten. Dazu habe ich heute erstmals ein Terminbuchungstool eingerichtet. Das Tool synchronisiert mit meinem Kalender: Bucht eine Kundin einen Termin, wird der Termin in meinen Kalender eingetragen und ist gleichzeitig für die andere Bucher nicht mehr auswählbar. Trage ich einen Termin in meinen Kalender ein (egal ob beruflich oder “schwimmen gehen”), ist der Slot im Tool nicht mehr buchbar.

Das finde ich sehr komfortabel. So können die Mitarbeitenden beim Kunden sich aussuchen, welcher Zeitslot ihnen passt. Sie können den Termin auch stornieren oder verschieben, falls ihnen etwas dazwischenkommt. Mal schauen, wie es genutzt wird.


Sonstiges | Frühstück mit der Dorfnachbarin.

Frühstückstisch von oben mit allerlei Käse, Trauben, Tomaten und Milchkaffee

Spaziergang durch den Kleingarten und die abgeernteten Felder. Nach Hause über den Friedhof.


Gedruckt gelesen | Es ist nun schon einige Jahre her, dass ich in de Nähe eines Buch-Outlets arbeitete. Das führte dazu, dass ich Unmengen an Büchern kaufte, die ich in ein Regalfach stopfte, in dem sie verstaubten. Letztens räume ich das Fach auf und beschloss, diese Bücher endlich mal zu lesen – oder zumindest anzulesen und erst dann wegzugeben.

Ich nahm das Werk “Sprechende Männer” von Maxim Leo und Jochen-Martin Gutsch in die Hand und hatte keinerlei positive Erwartungen. Im Gegenteil: Ich erwartete schlimme Platitüden.

Klappentext:

Zwei Männer um die 40 in einem Gespräch ohne Ausreden. Maxim Leo und Jochen-Martin Gutsch treiben sich gegenseitig zu einem gnadenlos wahrhaftigen Dialog über das Männerleben jenseits klischeeverdächtiger Kraftmeierei oder Jammerlappenrhetorik. Das Prinzip: Jede Frage darf gestellt, jede Frage muss beantwortet werden. Entstanden ist ein ebenso zartes wie komisches und ehrliches Buch über Singles und Familienväter im 21. Jahrhundert, das die Welt so noch nicht gesehen hat.

Randomhouse

Ich sage, wie es ist: Das Buch ist gut. Die Dialoge sind gut. Die Gedanken sind gut. Ich mochte sie nicht alle. Aber genau das ist die Stärke: Am Anfang finde ich Gutsch fürchterlich und Leo sympathisch. Dann finde ich Leo fürchterlich und Gutsch sympathisch. Dann finde ich keinen sympathisch. Dann beide. Am Ende bleibt: Es ist kompliziert. Der Dialog ist tatsächlich ziemlich ehrlich, keineswegs platt und es ist bestimmt spannend, das Buch gemeinsam mit dem Partner oder der Partnerin zu lesen. Eine Menge Gesprächsstoff.

Mitmachen | Bewerten Sie das Radfahrklima in Ihrer Stadt

Elektronisch gelesen | Wandern: Ausrüstung für den FernwanderwegRechtsextremes Netzwerk bei der Polizei in NRW. Ein passendes Metaphernbild dazu.| Drei Väter berichten, welche Benachteiligung sie im Job erfahren haben, als sie Elternzeit nahmen [€]. Als Frau denkt man nur: Ach was! (Was die Sache als solche natürlich nicht besser macht.) | Unser Karnevalsprinz Ministerpräsident in NRW glaubt, dass er von Karl dem Großen abstammt. Das tut er mit ziemlicher Sicherheit. Genauso wie wir alle. Familienforscher wissen nämlich: “Die Wahrscheinlichkeit, dass bei einem von uns Karl der Große überhaupt nicht als Vorfahre vorkommt, ist de fakto Null.” | Vor 100 Jahren hat Friederike ein Huhn eingeweckt und, nun ja. Seither wird es in der Familie weitergereicht. | Wundheilung im Zeitraffer (Achtung, bisschen blutig. Aber nicht doll.) | Regenwaldrodungen in Brasilien: Durch seine Fleischproduktion ist Deutschland ein BrandbeschleunigerÜber Politik muss endlich anders berichtet werden

Corona-Service | Dieses Virus frisst dich aufVisiere sind kein Schutz



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