Draußen nur Kännchen Kaffeehaus mit ♥

Archiv der Kategorie »Vanessa spricht mit …«

Vanessa spricht mit … Zukunftsforscherin Alu Kitzerow über Zukünfte und Familie

17. 11. 2020  •  1 Kommentar

Podcast | Es gibt nicht eine Zukunft, sondern mehrere Zukünfte – das sagt die Zukunftsforscherin Anne-Luise “Alu” Kitzerow. Ich habe sie in Berlin getroffen.

Vanessa (Hintergrund) und Alu (Vordergrund, macht ein Selfie)

In der neuen Folge meines Podcasts “Vanessa spricht mit …” erzählt sie davon, was eine Zukunftsforscherin tut und warum zwei Drittel ihrer Mitstudierenden im Masterstudium ihren Job gekündigt haben. Wir unterhalten uns über Angst, über Pläne und über Möglichkeiten.



Außerdem sprechen wir ganz viel darüber, was es bedeutet, Familie und Kinder zu haben. Alu erzählt, was Familien in Zukunft mehr brauchen als heute. Wir reden darüber, wie es ist, erst eins, dann zwei und dann drei Kinder zu haben. Wir sprechen über die Bürokratie der Inklusion, über Gesundheitskarten und über Aufgabenteilung in der Beziehung.


#serviceblog Kapitelmarken | Die Kapitel seht Ihr, wenn Ihr auf das Kapitelsymbol klickt – das ist das erste der fünf Symbole neben dem Foto, links neben der Download-Wolke.


Shownotes zum Weiterlesen | Alu Kitzerow bloggt auf grossekoepfe.de gemeinsam mit ihrem Mann über das Leben als Familie |  Alu auf Twitter | Das Studium, das Alu absolviert hat: Zukunftsforschung an der FU Berlin | Von Alu mitorganisiert: Blogfamilia – die Konferenz für Elternblogger:innen  


Plattformen | Den Podcast gibt es bei PodigeeSpotifySoundcloud, Deezer, Google Podcasts und auch bei Apple Podcasts.

Vanessa spricht mit … Filmdramaturgin und Coach Verena Michl über Drehbücher, Karriereanker und Intimkoordinatoren

8. 11. 2020  •  2 Kommentare

Podcast | Filme folgen Drehbüchern – und persönliche Entwicklungen folgen … ja, was denn?

Verena Michl ist Schauspielerin, Filmdramaturgin, Coach und Prozessbegleiterin, Organisations- und Karriereberaterin. Sie begleitet Theater- und Filmschaffende dabei, gute Drehbücher zu schreiben. Sie war an Tatorten beteiligt, außerdem an den Miniserien Hotel Sacher und Das Adlon – Eine Familiensaga.

Verena arbeitet aber nicht in Hinblick auf Filmen als Dramaturgin. Sie coacht auch Menschen und Unternehmen, Autorin ihrer Entwicklung zu sein.

Verena und Vanessa

Drehbüchentwicklung und Karriereberatung – was zwei grundverschiedene Dinge klingt, hat viel miteinander zu tun: So, wie Figuren in Drehbüchern Ereignisse kreieren, schaffen wir uns auch im wahren Leben Möglichkeiten.

Ich habe Verena in Berlin getroffen und spreche mit ihr über ihre Schauspielausbildung, über Drehbuchentwicklung, Bügelfernsehen und Intimkoordinatoren, über Anker in unseren Karrieren, darüber, was uns antreibt, und über Frauen und Männer in Führung.

#serviceblog Kapitelmarken: Die Kapitel seht Ihr, wenn Ihr auf das Kapitelsymbol klickt – das ist das erste der fünf Symbole neben dem Foto, links neben der Download-Wolke.

Shownotes zum Weiterlesen: Verena Michl | Verena bei Xing | Transform Berlin – Organisationsberatung und CoachingHeldenreiseOrganisationsaufstellungKarriereanker nach Edgar Schein | Malisa-StiftungBoston Consulting Group: Gender Diversity IndexIris Bohnet: What works?Die Berichte der Allbright-Stiftung | Borgen – Gefährliche Seilschaften, Dänische Serie

Den Podcast gibt es bei PodigeeSpotifySoundcloud und auch bei Apple Podcasts.

Vanessa spricht mit … Webdesigner Christian Fischer über Panikattacken, und die Angst vor der Angst

15. 09. 2020  •  3 Kommentare

Podcast | Christian Fischer ist Webdesigner – und lebt mit einer Angststörung. In der zweiten Folge meines Podcasts “Vanessa spricht mit …” reden wir darüber.

Wir sprechen über seine erste Panikattacke, das erste Mal (und weitere Male) Psychotherapie und was ihm die Scheu davor nahm. Wir sprechen wir darüber, was bei einer Panikattacke im Körper passiert und was Christian hilft, damit umzugehen. Außerdem erzählt er, warum es ihn weniger angreifbar macht, wenn er offensiv über die Erkrankung spricht.

Es lag übrigens die ganze Zeit die grüne Karte auf dem Tisch.

#serviceblog Kapitelmarken:

Damit Ihr die Folge in Etappen hören könnt oder Euch nur das anhören könnt, was Euch interessiert, habe ich die Audiodatei mit Kapiteln versehen. Die Kapitel seht Ihr, wenn Ihr auf das Kapitelsymbol klickt – das ist das erste der fünf Symbole neben dem Foto, links neben der Download-Wolke.

Shownotes zum Weiterlesen: Christians hmbl-Blog | Christians Webworkmanufaktur | Christian bei Twitter | Was sind Angsterkrankungen und Angststörungen? | Was bei Angst im Körper passiert | Christian hat in seinem Blog aufgeschrieben, was bei einer Panikattacke bei ihm passiert | Ein Leitfaden zur Psychotherapie | Einen Therapeuten/Eine Therapeutin finden – Hilfeseite | Probatorische Sitzungen | Ein Thread über den Umgang mit Depressiven – aus der Sicht eines Depressiven | Es lohnt es sich, in den Hashtag #notjustsad reinzuschauen, wenn man eine Ahnung bekommen möchte, wie vielfältig und anstrengend diese Krankheit sein kann.

Den Podcast gibt es bei PodigeeSpotifySoundcloud und auch bei Apple Podcasts.

Vanessa spricht mit … Notarzt Daniel Dreyer über Intensivmedizin, Patientenverfügung, Organspende und das Leben auf dem Rettungshubschrauber

23. 08. 2020  •  18 Kommentare

Podcast | Die erste richtige Folge von “Vanessa spricht mit …” ist online, und ich bin ein bisschen aufgeregt.

Ich habe mich mit Daniel getroffen. Er ist Notarzt auf dem Rettungshubschrauber Christoph 8 in Lünen, Intensivmediziner und Facharzt für Anästhesie – und Vater von zwei Kindern.

Im Vordergrund Daniel im T-Shirt mit Käppi, im Hintergrund Vanessa

Wir sprechen über Daniels Erfahrungen als Notfallmediziner und im Rettungshubschrauber Christoph 8. Wir reden über seinen allerersten Einsatz als Notarzt und darüber, wann eigentlich ein Hubschrauer zum Einsatz kommt. Er schildert Einsätze – und auch, wie es für ihn als Vater ist, zu Kindernotfällen gerufen zu werden.

Sehr am Herzen liegt ihm das Thema Patientenverfügung. Er sagt, warum die üblichen Patientenverfügungen oft nichts taugen, was Intensivmediziner benötigen und was er niedergeschrieben hat für den Fall, dass er nicht mehr selbst über seine Behandlung entscheiden kann. In dem Zuge reden wir auch über das Thema Organspende, über den Hirntod, wie die Feststellung des Hirntods in der Praxis vonstatten geht und woran er dabei beteiligt ist.

Am Ende sprechen wir auch über Corona. Er erzählt, wie er Menschen begegnet, die behaupten, es sei nur eine Grippe.



#serviceblog Kapitelmarken:

Die Folge ist auf’n Kopp zwei Stunden lang. Damit Ihr sie in Etappen hören könnt oder Euch nur rausgreifen könnt, was Euch interessiert, gibt es Kapitel.

Die Kapitel seht Ihr, wenn Ihr auf das Kapitelsymbol klickt – das ist das erste der fünf Symbole neben dem Foto, links neben der Download-Wolke.

Shownotes um Weiterlesen:

ADAC-Luftrettung: Christoph 8 | Daniel bei Twitter | Daniel bei Xing | Entscheidungen treffen nach dem FORDEC-Schema | Die berechtigte Sicherheit, die unberechteigte Unsicherheit und weitere Phasen in der Ausbildung zum Facharzt oder zur Fachärztin | Das Wunder von Kärnten | Debriefingkarte von Thomas Ahne | Die Website des deutschen FOAM-Netzwerks – free open access medical education | Bauchlage im Intensivtransport | M4MvsCovid | Warum Covid-19 gefährlicher ist als eine Grippe

Daniel und ich freuen uns über Fragen, Anmerkungen und Ergänzungen. Er liest die Kommentare hier auch mit.

Den Podcast gibt es bei Podigee, Spotify, Soundcloud und auch bei Apple Podcasts.


Patientenverfügung | Daniel empfiehlt folgende Patientenverfügung:

Ich [Name], geboren am [Datum], wohnhaft in [Ort], bestimme hiermit das Folgende:  

Im Falle einer plötzlichen Erkrankung, die es mir unmöglich macht, einen eigenen Willen verständlich zu äußern, bestimme ich, dass für einen Zeitraum von [Anzahl – z.B. 60] Tagen ab dem ersten Aufnahmetag im erstversorgenden Krankenhaus alles Menschenmögliche getan wird, um mein Leben zu retten und eine rasche Rehabilitation und Rückkehr in ein selbständiges und selbstbestimmtes Leben zu fördern.

Für den Zeitraum von [Anzahl – z.B. 60] Tagen ab dem Datum des ersten Aufnahmetages im erstversorgenden Krankenhaus stimme ich sämtlichen intensivmedizinischen Maßnahmen zu. Dies beinhaltet und unter anderem auch:

  • Reanimation (mechanisch und medikamentös)
  • organersetzende Verfahren (Dialyse, ECMO u.a.)
  • Beatmung (invasiv, nichtinvasiv und auch eine dillatative oder chirurgische Tracheotomie)
  • antiinfektive Therapie
  • künstliche Ernährung über eine Magensonde
  • weitere intensivmedizinische Maßnahmen soweit nach Maßgabe der behandelnden Ärztinnen und Ärzte sinnvoll und notwendig

Mit all diesen Maßnahmen bin ich für den genannten Zeitraum explizit einverstanden.

Ausnahmen:

Der Anlage einer PEG wiederspreche ich ausdrücklich und zwar auch für den Fall, dass eine langfristige Ernährung aufgrund erlittener Schäden durch Schlucktraining/Logopädie nicht ausreichend möglich sein sollte.

Kritische Reevaluation zur Fortsetzung medizinischer Maßnahmen nach dem Ablauf von [Anzahl – z.B. 60] Tagen:

Sollte [Anzahl – z.B. 60] Tage nach der ersten Krankenhausaufnahme im erstversorgenden Krankenhaus eine der folgenden Bedingungen zutreffen, so fordere ich eine umgehende Beendigung aller medizinischen Maßnahmen – auch unter Inkaufnahme des Todes. Hierzu gehören:

  • fehlende Fähigkeit, mir persönlich nahe stehende Personen wie [Name] oder [Name] zu erkennen
  • fortgesetzte Pflegebedürftigkeit entsprechend Notwendigkeit zur Dekubitusprophylaxe durch regelmäßige Lagerungsmaßnahmen
  • schwere Beeinträchtigung der Selbständigkeit entsprechend Pflegegrad [Nummer einsetzen – z.B. 4] oder höher

Etwaige Deutungsungenauigkeiten sind im Zweifelsfall als „Bedingung zutreffend“ einzustufen. Neurologische Spitzfindigkeiten sind zu ignorieren. Die letzte Deutungshoheit über die Erfüllung oder Nichterfüllung einer Bedingung liegt bei [Name].

Sollte eine oder mehrere der genannten Punkte erfüllt sein, so ist die Therapie unverzüglich einzustellen. Dies beinhaltet:

  • Abbruch einer laufenden und Ablehnung der Neuaufnahme einer antiinfektiven Therapie
  • Abbruch einer laufenden und Ablehnung der Neuaufnahme einer parenteralen Ernährung oder Ernährung über eine Magensonde
  • Abbruch einer laufenden und Ablehnung der Neuaufnahme einer Beatmung (beinhaltet auch gegebenenfalls eine finale Extubation, finale Dekanülierung und/oder Beendigung der invasiven oder nicht-invasiven Beatmung)
  • Abbruch einer laufenden und Ablehnung der Neuaufnahme einer Katecholamintherapie
  • Ausschluss einer Reintubation
  • Entfernung eines liegenden sowie Ablehnung der Neuanlage eines Venenkatheters außer zur Applikation von Sedativa oder Analgetika

Ich habe keine Angst vor dem Tod. Ich habe ein schönes Leben gelebt.
Ich wünsche Beistand durch [Name] sowie [Name]. Ich wünsche explizit eine palliative Unterstützung im Sinne einer
best supportive care. Dies beinhaltet insbesondere die großzügige Gabe von Sedativa (Lorazepam und andere) und Analgetika (Morphin und andere) auch unter Inkaufnahme eines Atemstillstands oder einer möglichen Lebensverkürzung.

Anhang 1: 

Sollte am Anfang der Kausalkette ein unnatürliches Ereignis (zum Beispiel ein Unfall) stehen und ich letztlich an einer natürlichen Erkrankung (zum Beispiel an einer Pneumonie) versterben, so ist im Totenschein „unnatürlich“ anzukreuzen und auch die Kriminalpolizei zu informieren.

Anhang 2:

Für den Fall, dass nach meinem Tod eine Spende von Organen/Gewebe zur Transplatation in Frage kommt, gestatte ich dies explizit und vollumfänglich ohne Einschränkungen. Ich erteile der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) eine vollumfängliche Autorisierung zur Berichterstattung, zum Beispiel für Film- und/oder Fotoaufnahmen für die Öffentlichkeitsarbeit – soweit dies gewünscht ist.

Ich bin mir des Inhalts und der Konsequenzen meiner oben genannten Entscheidungen sehr bewusst und bestätige hiermit, dass ich diesen Text im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte verfasst habe.

[Ort, Datum, Unterschrift]

Neuer Podcast: Vanessa spricht mit …

20. 08. 2020  •  4 Kommentare

Trailer | Ich starte einen neuen Podcast.

Auf meinen Reisen, im Beruf oder einfach im Leben komme ich mit vielen Leuten ins Gespräch. Was sie erzählen, finde ich oft irre spannend. Aber niemand hört es – außer ich.

Deshalb gibt es einen neuen Podcast. In dem spreche ich mit Menschen, denen ich begegnet bin. Das wird mal länger und auch mal kürzer ausfallen – das kommt ganz auf den Gesprächspartner oder die Gesprächspartnerin an und darauf, was sie zu erzählen haben.

Den Podcast gibt es bei Podigee, Spotify, Soundcloud und auch bei Apple Podcasts.

Das wundervolle Logo hat Monika Eckey Lourenço gemacht.

Die erste Folge ist schon im Kasten. Ich habe mir den Notarzt und Anästhesisten Daniel Dreyer geschnappt, der die medizinische Projektleitung bei Mediziner für Mediziner gegen Covid gemacht hat. Während der Entstehung der Website – und auch schon vorher – haben wir über so vielen Dinge gesprochen! Das war alles superspannend.

Im Gespräch mit Daniel wird es um Intensivmedizin gehen und um Rettungsdienst zu Land und in der Luft. Daniel erzählt, welche Patientenverfügung er hat, und wir reden über Organspende. Ein bisschen streifen wir auch Corona. Am meisten reden wir über sein Leben als Notarzt und Anästhesist.

Ich mache noch ein paar Nacharbeiten. Dann geht die Folge online.


Käthe | Ich habe mit der Historikerin Charlotte Jahnz telefoniert. Danke, Charlotte! Wir haben uns über geschichtliche Ereignisse ausgetauscht, die für die Zeit, in der Käthe Paulus gelebt hat und in der meine Geschichte spielt, relevant ist. Beruhigend war: Ich habe die Situation richtig erfasst. Gleichzeitig habe ich noch ein paar Dinge erfahren.

Außerdem weiß ich nun, dass fast alle militärhistorischen Dokumente aus dem Ersten Weltkrieg verbrannt sind und ich nichts zu den Namen finden werde, die im Nachlass von Käthe Paulus auftauchen – zum Beispiel in Verträgen oder in Korrespondenz mit den Preußischen Luftschiffertruppen. Das Militärarchiv in Freiburg verwaltet diese Dinge – und hat fast nichts. Auch gut zu wissen.

Heute habe ich Feedback von meiner Lektorin erhalten: Alles gut (Juchhuu)! Wir werden kürzen müssen – aber das war mir klar. Meine Arbeitsweise ist nämlich: Erstmal aufschreiben, dann zurechtstutzen. Das geht besser, als wenn ich mich von Anfang an reglementiere.

Dann geht’s jetzt an Teil III, den letzten Abschnitt des Buches – und die Zeit direkt vor und im Ersten Weltkrieg.


Gelesen | Wolfgang Luenenbuerger-Reidenbach stellt Überlegungen zum Homeoffice an

Corona-Service | Die Angst im Bus | Passend dazu ein Tweet von Bundestagsmitarbeiter Ssaman Mardi



In diesem Kaffeehaus werden anonym Daten verarbeitet. Indem Sie auf „Ja, ich bin einverstanden“ klicken, bestätigen Sie, dass Sie mit dem Datenschutz dieser Website glücklich sind. Dieser Hinweis kommt dann nicht mehr wieder. Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen