Draußen nur Kännchen
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Freitag, 22. Februar, und der Tag zuvor

22. 02. 2019  •  Keine Kommentare

Zustand | Moderates Siechtum, es geht aufwärts; nächtlicher Husten, aber nachlassende Kopfverstopfung. Ich hoffe, dass ich mit dem ganzen Rotz nicht unbemerkt wichtige Gedanken aus meinem Kopf geschnäuzt habe. Bisweilen hatte ich das Gefühl, vong mentaler Matschigkeit her, mein Hirn entsorge sich selbst.

*

Aktuelle Stadt | Hannover.

Am Dienstagabend bin ich von Berlin nach Dortmund gefahren, um am gestrigen Donnerstag die halbe Strecke zurück von Dortmund nach Hannover zu fahren.

Rückblickend hätte ich auch direkt von Berlin nach Hannover fahren können, denn die Weiterbildung, deretwegen ich für 36 Stunden nach Dortmund zurückkehrte, wurde bereits vor zwei Wochen abgesagt. Ich war allerdings nicht im E-Mail-Verteiler, sondern habe es erst am Mittwochabend erfahren. Sehr ärgerlich.

So fuhr ich also gestern, ohne weitergebildet zu sein, von Dortmund nach Hannover. Während ich dort auf C. wartete, der seinerseits aus Berlin kam, erwarb ich ein iPad Pro mit Pencil und Keyboard, um das Thema „Digitale Notizen“ voranzutreiben – und um nicht auf jeder Reise das MacBook durch Städte tragen zu müssen. Das lastet auf Dauer nämlich schwer auf meiner Schulter.

Hardware ist nun also vorhanden, eine Entscheidung in Sachen Notizensoftware folgt.

Den Tag verbrachte ich weiter rekonvaleszierend. Dabei las ich den ersten Teil meines Buches gegen – beziehungsweise einige Seiten davon, es sind insgesamt an die 200. Der Teil geht demnächst an die Lektorin.

Das Schreiben hat sich über die vergangenen Monate gezogen, und auch wenn ich zwischendurch Flow hatte, passt nicht zwingend jede Schreibphase und jeder Abschnitt zum anderen. Es gibt den ein oder anderen logischen Bruch – mal fehlt ein gedanklicher Schritt, der mir während des Schreibens klar war, der während des Lesens nun allerdings keineswegs klar ist. Oder es gibt Redundanzen, und ich schwurbele mich durch die Geschichte und durchs Innenleben der Figur.

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Gelesen | Gestern war internationaler Tag der Muttersprache, und noch immer sehen wir Zweisprachigkeit vielfach negativ – besonders, wenn es sich bei der Muttersprache nicht um Französisch oder Schwedisch handelt, sondern um Türkisch oder Bosnisch. Ich habe meine Magisterprüfung seinerzeit über das Thema Zweisprachigkeit gemacht, und schon 2003 gab es ausreichend Studien, die unisono sagen, dass Zweisprachigkeit wertvoll ist und es wichtig sei, beide Sprachen zu fördern und gut zu erlernen.

Kinder mit Migrationshintergrund erlernen zuhause oft nur die mündliche Sprache, die zudem oft dialektal geprägt ist. Deshalb verfügen sie meist über geringe schriftsprachliche Kompetenz, sowohl was Ausdruck als auch was die Grammatik und die Orthographie angeht. In meinen Übersetzungskursen an der Uni – ich habe Italienisch studiert – saßen seinerzeit Kommilitoninnen und Kommilitonen mit italienischem Elternhaus. Sie schnitten nicht besser ab als die deutschen Studierenden, die Italienisch als Fremdsprache erworben haben – eben weil sie oft aus einem dialektalen Umfeld kamen, zum Beispiel aus Sizilien, und die Hoch- und Schriftsprache nicht gut beherrschten.

Muttersprachlicher Unterricht für Kinder aus der Türkei, Italien, Spanien oder Syrien ist deshalb keine Bedrohung. Er macht unsere Gesellschaft reicher, reflexions- und wettbewerbsfähiger.

Gelesen | Es wird derzeit eine Kunststoffkapsel entwickelt, die als verschluckbare Spritze fungiert: Sie hat die Form einer Schildkröte und dadurch einen solch tiefen Schwerpunkt, dass sie im Magen an die richtige Stelle rollt und dort den Wirkstoff in die Magenwand injiziert. So kann die Magensäure dem Medikament nichts anhaben.

Gelesen | Männer mit Kindern arbeiten häufiger in Vollzeit als Männer ohne Kinder. Mit anderen Worten: Unter kinderlosen Männern gibt es eine höhere Teilzeitquote als unter Vätern. Dagegen arbeitet nur jede dritte erwerbstätige Mutter Vollzeit – was zu dem Schluss führt, dass Mütter, wenn sie denn Vollzeit arbeiten, meist auch einen Vollzeit arbeitenden Partner haben.

Mittwoch, 20. Februar, und der Tag zuvor

20. 02. 2019  •  10 Kommentare

Spionage | Am gestrigen Dienstag hatte ich den Vormittag zur freien Verfügung und verbrachte ihn in Berlin im Spionagemuseum. Das lag nahe am Hotel und versprach ausreichende Unterhaltung.

Das Museum ist prima. Man erfährt eine Menge über Spionage, über Spionagewerkzeuge, über skurrile Hilfsmittel, über kriegs- und konfliktsentscheidende Spionageakte und über Agentenaustausche. Die Besucher dürfen viel ausprobieren, dechiffrieren, man darf Wanzen suchen und Infrarotkamera testen, man darf sich verkleiden, Rätsel lösen und geschredderte Akten wieder zusammensetzen, und es gibt eine interaktive Installation zum Observieren – alles in allem sehr viel zum Selbermachen. Die Museumspädagogik hat sich von vorne bis hinten ausgetobt. Das ist super.

Der Eintritt kostete 12 Euro. Das geht für einen erwachsenen Vollzahler in Ordnung. Ich frage mich allerdings, was Familien mit Kindern machen. Für sie gibt es eine Familienkarte à 35 Euro. Halte ich für unverschämt hoch; warum kommen Kinder nicht kostenlos rein?

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Bahnfahrt | Am Abend dann Rückfahrt nach Dortmund, und ich darf erwähnen, dass der Zug pünktlich war, die Toiletten funktionierten, die Mitreisenden waren verträglich, es gab WLAN, die Zugbegleiter waren freundlich, und der Waggon war wohltemperiert.

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Fünfe gerade | Heute habe ich frei gemacht. Ich bin immer noch kränklich. Ich brauche mal zwei Tage Erholung. Ich habe also geschlafen, bis ich wach wurde, und habe den Vormittag über zuhause rumgekruscht. Das habe ich sehr genossen. Im Garten habe ich Erfrorenes und Unschönes zurückgeschnitten, das Vogelfutter und die Tränke aufgefüllt und dabei drei Maschinen Wäsche gewaschen.

Der Garten steht schon in den Startlöchern: Die Schneeglöckchen blühen, die ersten Krokanten sind draußen, und auch die Tulpen lünkern schon aus der Erde.

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Wenn du Erfolg hast | Ein wunderbares Zitat gefunden:

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Gelesen | Im französischen Küstenort Finistière in der Bretagne werden seit rund 40 Jahren Garfield-Telefone angespült. Der Hersteller gibt an, dass die Geräte seit den 1980er Jahren nicht mehr produziert werden. Die Erkenntnis daraus ist weder witzig noch skurril, denn die nicht enden wollenden Garfieldfunde zeigen, dass Müll über Jahrzehnte in den Weltmeeren treibt, ehe er irgendwo angespült wird – und dass es demnach unglaublich viel mehr davon gibt, als wir wahrnehmen.

Montag, 18. Februar

19. 02. 2019  •  4 Kommentare

Zustand | Nachlassendes Siechtum. Mittelprächtige Nacht und unterdurchschnittliches Gefühl am Morgen. Tagsüber jedoch solide.

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Frühstück | Worüber ich mich immer tierisch freuen kann, egal wie oft ich es schon erlebt habe:

  1. beim Fliegen am Fenster sitzen
  2. Hotelfrühstück

Heute hatte ich Nummer Zwei, also Hotelfrühstück, und die Eier hatten Gesichter.

Es gab Brötchen und Gemüse und Pancakes und Cerealien und ein wirklich hervorragendes Rührei – so ein gutes Rührei erlebe ich selten, zehn von zehn Punkte.

Morgen darf ich erneut frühstücken, noch dazu ohne Termindruck.

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Reiseanlass | Ich bin in Berlin, um unter anderem an der dpa-Chefredakteurskonferenz teilzunehmen – eine jährliche Veranstaltung der Deutschen Presse-Agentur.

Die Veranstaltung heißt Chefredakteurskonferenz Chefredaktionskonferenz (s. Kommentare), weil dort die Chefredakteure deutscher Medien zusammenkommen – und zwar tatsächlich Redakteure, weniger Redakteurinnen. Die gibt’s nämlich kaum. Suchbild:

Das bemerkte auch Podiumsgast Franziska Giffey, ihres Zeichens Familienministerin, die, angesprochen auf ihre Haltung zur Kanzlerinnenfrage und zum Thema „Frauen in Führungspositionen“, in breitem Berlinerisch entgegnete:

„Also, ick finds jut, wenn überall ein paar mehr Frauen sind. Bei Ihnen is dit ja auch ein bisschen dünn, ja.“

Die dpa selbst zeigte sich anders: Es war immer mindestens eine Frau auf der Bühne, und auch die neuen Personalien, die die Agentur zu Beginn verkündete, waren bunt. Das empfand ich als angenehm und bereichernd. Eigentlich bedauerlich, dass ich das erwähnen muss. Ich erlebe auf vielen Veranstaltungen leider immer noch ein Ungleichgewicht – und es tut diesen Veranstaltungen meinem Empfinden nach nicht gut.

Hintergrund zum Gastgeber | Die dpa ist die größte Nachrichtenagentur Deutschlands und beliefert fast alle deutschen Medien – dazu auch internationale. Sie sitzt in Hamburg und Berlin und hat Korrespondenten in über 100 Ländern. Sie ist genossenschaftlich organisiert und hat 180 Gesellschafter, allesamt Verlage und Medienunternehmen. Die dpa macht ausschließlich B2B-Geschäft, beliefert also nur Geschäftskunden wie zum Beispiel Redaktionen, nicht Leser oder Nutzerinnen selbst.

Ich gehe das Programm mal durch, um Sie ein bisschen mitzunehmen (#serviceblog):

Heizdecken-Content | Nach der Begrüßung zeigte die dpa erstmal, was sie im neu im Portfolio hat, eine kleine Verkaufsshow, aber eine gute. Zum Beispiel arbeitet sie viel mit Daten, beschäftigt sich nun auch mit E-Sports, produziert multimediale Long Reads, also lange Hintergrundgeschichten, und bietet Beratung für Redaktionen. Sie baut auch einen Infokanal mit Slack auf, um Alerts für Toplagen an Redaktionen rauszuschicken. Außerdem im Kanal: Warnung vor Fakes und Transparenz über die eigene Arbeit.

Die E-Sports-Geschichte fand ich spannend; nicht wegen E-Sports an sich – damit habe ich nichts am Hut. Vielmehr ist das ein Feld, das völlig außerhalb meines Radars stattfindet – und, das unterstelle ich mal, auch außerhalb des Radars fast alles Redaktionen. Dabei wird Berlin im September 2019 das Zentrum des internationalen E-Sports mit einer Million Euro Preisgeld.

Der Boulevard | Im Anschluss trafen BILD-Chef Julian Reichelt und der Professor Volker Lilienthal von der Universität Hamburg aufeinander. Es ging um Qualität im Boulevardjournalismus, und Julian Reichelt zeigte eindrücklich, dass es sie nicht gibt und niemals geben wird – zumindest nicht, wenn man die üblichen journalistischen Standards zugrunde legt.

Lilienthal war leider zu detailliert und zu wissenschaftlich unterwegs, um Reichelt beim Kragen zu packen. Letzter schwadronierte, unterbrach, stellte Gegenfragen, ging nicht auf die Frage ein und gab eine solch optimistische Sicht auf BILD zum Besten, dass dpa-Chefredakteur Sven Gösmann ihn fragte: „Wenn ich Ihnen so zuhöre, müssen Sie sich doch manchmal fragen: Sind die anderen alle Geisterfahrer oder ich?“

Franziska Giffey | Familienministerin Franziska Giffey stand Rede und Antwort zur Familienpolitik, zur Plagiatsprüfung ihrer Dissertation und zur neuerdings launigen Benamung von Gesetzen („Gute-Kita-Gesetz“, „Respekt-Rente“).

Giffey berlinerte sich durch den Talk und haute ein klares Statement nach dem anderen raus, allesamt bodenständig und mit Herz, dazu ein paar schelmische Sprüche. Insgesamt kurzweilig und sympathisch.

Im journalistischen Interview ist es angesichts der munteren und bodenständigen Art Giffeys sicherlich schwierig, kritische Distanz zu wahren.

AKK | Auf Franziska Giffey folgte Annegret Kramp-Karrenbauer. Der Kontrast hätte größer nicht sein können: Es fühlte sich an, als würde man von einer guten Party zur Sprechstunde ins Finanzamt wechseln.

Ich hatte Schwierigkeiten zu folgen, es fehlte mir auch Kaffee. AKKs Sätze waren ausgesprochen lang, mein auditives Gedächtnis ist überdurchschnittlich kurz.

Twitterampel | Es gab eine Twitterampel, die anzeigte, ob das Bühnengeschehen gerade vertraulich war oder nicht.

Bei Giffey und AKK war sie grün. Bei Gast Bibiana Steinhaus, Schiedsrichterin in der Fußball-Bundesliga, und beim Dinner-Gast Gerhard Schröder, ehemaliger Bundeskanzler, war das Gespräch vertraulich.

Hashtag zum Nachlesen: #dpa19

Gerhard Schröder | Gerhard Schröder kam am Abend als Dinnergast – mit roter Ampel, aber so viel kann ich sagen: Es ist gut, dass er nicht mehr in der Politik tätig ist. Ich empfand ihn als einen aus der Zeit gefallenen, selbstgerechten Mann.

Dabei ist es nicht so sehr das, was er sagt, sondern wie er es sagt – und welche Haltung dahinter steckt, nämlich die eines Managers, den Details nicht interessieren.

Während er sprach, wurde mir wieder ein Stück klarer, was das Problem der SPD ist: Sie betreibt eine theoretische, funktionale Sozialdemokratie, die sich wie ein Verwaltungsakt anfühlt. Das ist durchaus seltsam, denn gleichzeitig gibt es Personalien wie Franziska Giffey, die alles andere als theoretisch und funktional rüberkommt.

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Heimweg | Auf dem Rückweg zum Hotel kam ich am Halleschen Tor vorbei:

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Gelesen | Der Narkosedoc bietet einen super Service: Er hat eine dynamische Patientenverfügung für junge Leute formuliert – für alle, die das immer schonmal machen wollten, aber immer vor sich herschieben.

Sonntag, 17. Februar, und die Tage zuvor

17. 02. 2019  •  2 Kommentare

Zustand | Weiterhin Siechtum. Der Kopf ist voller Rotz, die Bronchien entledigen sich grüner Krümel. Negativ: all das. Positiv: All das sammelt sich und findet seinen Weg hinaus.

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Heimarbeit | Am Freitag arbeitete ich seit Längerem mal wieder im Home Office. Als ersten Verwaltungsakt füllte ich die Futterspender für Vögel und Eichhörnchen auf. Die Bedarfsempfänger saßen derweil in den Bäumen, Arme und Flügel vor dem Körper verschränkt, ungeduldig mit dem Fuß wippend, und schauten vorwurfsvoll angesichts der dürren Zeiten, die hinter ihnen lagen. Nach dem Auffüllen gabs natürlich keinen Dank; ist in ihren Augen ja alles selbstverständlich. So nicht, Freunde.

Im weiteren Tagesverlauf machte ich Wäsche und Buchhaltung, erledigte Überweisungen, schrieb ein Rebriefing und ein Angebot, telefonierte und veröffentlichte meinen Januar-Newsletter auf meiner Website, Thema: In Gesprächen aus der Defensive herauskommen.

Ich schrieb in einem weiteren Blogbeitrag fünf Standpunkte zu Agilität auf (Veröffentlichung kommt noch). Außerdem schrieb ich einen Fachbeitrag für das Magazin KU Gesundheitsmanagement, Thema: Nicht alles, sondern das Richtige tun – Strategische Kommunikationsarbeit für Kliniken und Krankenhäuser. Erscheint gedruckt im Mai.

Gegen Abend packte ich mein Köfferchen für Tage bei C und in Berlin.

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Saunabetrieb | Warum schafft es die Bahn nicht, ihre ICEs vernünftig zu temperieren? Ernsthafte Frage. Entweder ist es eisebitterkalt oder stickig heiß. Immerhin funktionierte auf meinem Weg nach Berlin das WLAN leidlich, das Ruheabteil war ruhig, der Zug fast pünktlich, und auch unter den Mitreisenden gab es keine Ausfälle. Alles geht eben nicht. Warum eigentlich nicht?

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Serviceblog | Für Sie erkundet: Das nh Hotel Potsdamer Platz hat so viel mit dem Potsdamer Platz zu tun wie der Flughafen Frankfurt-Haan mit Frankfurt. Wenn Sie mit der U55 zum Brandenburger Tor fahren, um geschwind rüberzulaufen, müssen Sie den Koffer noch gehörig durch die Gegend zerren, vorbei am Anhalter Bahnhof bis fast zum Landwehrkanal. Soll jetzt keine Beschwerde sein, der Fußmarsch tat mir ganz gut; ich sag nur.

Jetzt Bett.

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Gelesen | Der Oberchef versucht, die Direktorin November zu erreichen.

Angesehen | Labaule & Erben, Teil 1, die Verlegersoap von Harald Schmidt. Danach gegoogelt, was eigentlich Konstantin Neven DuMont so macht. Antwort: Immobilien-Entwicklung.

Donnerstag, 14. Februar: Christian und ich sprechen übers Reden vor Anderen

15. 02. 2019  •  5 Kommentare

Vor Anderen reden | Christian und ich haben die erste Podcastfolge 2019 aufgenommen. Wir sprechen über die Angst, vor anderen zu reden, über Nervosität vor Präsentationen, und wir erzählen von unseren Erfahrungen und unseren kleinen Tricks.

Die Folge gibt’s wie immer bei Podigee zum Anhören und als mp3 zum Download, außerdem bei Soundcloud und im Abo bei iTunes.

Ich habe fünfmal Husten rausgeschnitten, einen kleinen Huster habe ich übersehen. Pardon dafür. Tags zuvor hatte ich Christian eine Sprachnachricht geschickt, in der ich daran zweifelte, dass wir eine Folge aufnehmen können – was eigentlich keiner Worte bedurfte, denn das konnte er selbst hören: Ich krächzte nur. Doch über Nacht hatte eine Wunderheilung eingesetzt.

Was ich im Podcast vergaß zu sagen: Wir bewerten Nervosität immer nur negativ. Sie hat aber doch auch gute Seiten: Wir sind dadurch konzentriert; die Anspannung hilft, dass wir uns zu fokussieren. Ich glaube, es ist wichtig, sich und seine Nervosität als Teil der seiner Persönlichkeit zu sehen und sich sogar zu freuen, dass sie da ist. Denn die Angst, vor Anderen zu reden, zeigt ja auch, dass man sich selbst nicht für den Tollsten, den Geilsten und die Beste hält – und diese Eigenschaft ist ja durchaus positiv.

Zum Weiterlesen:

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Hochklappdings | Was war noch? Heute war ich in Essen und begegnete einem Hochklappdings.

Ich ging durch die Innenstadt, ein Hauch von Frühling wehte ums Grillo-Theater, und es war so warm, dass Leute draußen in der Sonne saßen und Kaffee tranken.

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Albert Schweitzer des Tages | Herzlichkeit und Gefühle zeigen:

Das Gesetz der Zurückhaltung ist bestimmt, durch das Recht der Herzlichkeit durchbrochen zu werden. So kommen wir alle in diese Lage, aus der Fremdheit herauszutreten und für einen Menschen Mensch zu werden. Zu oft versäumen wir es, weil die geltenden Anschauungen von Wohlerzogenheit, Höflichkeit und Takt uns unsere Unmittelbarkeit genommen haben. Dann versagen wir einer dem andern, was wir ihm geben möchten und wonach er Sehnsucht hat. Viel Kälte ist unter den Menschen, weil wir nicht wagen, uns so herzlich zu geben, wie wir sind.

aus: Schweitzer, Albert (1966): Die Ehrfurcht vor dem Leben. Grundtexte aus fünf Jahrzehnten. München. Beck. 10. Auflage, S. 76

Mittwoch, 13. Februar, und die Tage zuvor

13. 02. 2019  •  6 Kommentare

Zustand | Am Wochenende und zu Beginn der Woche fühlte ich mich fürchterlich, hörte mich allerdings gut an. Nun höre ich mich schrecklich an, fühle mich aber deutlich besser. Zumindest, solange ich nicht zu viel Tohuwabohu veranstalte und früh zu Bett gehe.

Das „fürchterlich anhören“ gestaltet sich so, dass ich fast keine Stimme habe. Das macht meine Berufsausübung schwierig, es ging gestern und heute grad so. Vereinzelt meinten Menschen, dass es sich, wenn ich spreche, sehr sexy anhöre. Nun.

Auf externen Rat hin kaufte ich mir GeloRevoice, ein Produkt, das geschmacklich an abgelaufenen Kirschlolly erinnert und ein Mundgefühl zwischen Qualle und Dosenchampignon hinterlässt. Half aber zumindest soweit, dass ich das Wichtigste kundtun konnte [Erfahrungsbericht, keine Werbung].

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Dekadenz am Dienstag | Den Dienstagabend verbrachte ich mit Lebensverschönerer C. Ich konnte zwar kaum reden, aber das ist für den Gegenüber ja auch mal schön.

Wir flanierten durch den Duisburger Innenhafen, wollten noch einen Haps essen und kehrten in ein Restaurant ein, das gerade Azubi-Tag hatte: Am Dienstagabend kochen dort immer die Auszubildenden. Deshalb ist das Essen an diesem Tag preiswerter als sonst, dafür vielleicht nicht immer perfekt [Werbung für diese tolle Idee].

Wir entschieden uns für das Dreigang-Menü mit einem Birnen-Prosecco vorweg. Wir aßen Wildreisrösti mit Tatar vom Fjordlachs, Filet vom Strohschwein mit Portweinjus beziehungsweise geschmolzenen Ziegenkäse mit Mango-Chutney und zum Dessert eine Schokoladencreme mit Beeren. Gerade weil es so ungeplant luxuriös war, mitten in der Woche, hat es sich wundervoll angefühlt. Die spontanen Partys sind halt immer die besten.

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Gelesen | Anne schreibt darüber, was die Aufräumfrau Marie Kondo und Softwareentwicklung miteinander zu tun haben. Das ist gar nicht so wenig.

Gelesen | Eine Firma bietet Krankschreibungen bei Erkältung an – und sendet den gelben Schein per WhatsApp zu. Im Hintergrund sind Ärzte; der Service kostet neun Euro, und Krankenkassen erkennen ihn an.

Gelesen | In den Niederlanden beträgt die Grundrente 1.216 Euro. Der Chef des Verbandes des Pensionsfonds, Gerard Riemen, erzählt von dem Rentensystem.

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Rekonvaleszenz | Jetzt Ruhe und Sofa und gute Nacht.

Wochenende, 9. und 10. Februar

10. 02. 2019  •  4 Kommentare

Zustand | Erbärmlich. Männerschnupfen. Siechtum.

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Stichworte des Wochenendes | Daher nur Zusammenfassendes zum Wochenende:

  • Ein gewisser Jemand feierte seinen vierten Geburtstag. Ich trug einen Astronautenhelm. Es gab Fantakuchen.
  • Ich fuhr 450 Kilometer, hörte Musik und den Verbrechens-Podcast der ZEIT.
  • Es stürmte und regnete und regnete und stürmte, weshalb ich am Sonntag, auch aufgrund des bedenklichen Gesundheitszustands, zuerst im Bett und dann auf dem Sofa blieb.

Ende der Schilderung.

//*niest heftig

Freitag, 8. Februar

8. 02. 2019  •  6 Kommentare

Zustand | Mittelschwerer Männerschnupfen mit Niesattacken, Augenbrennen, Halskratzen und allgemeiner Verelendung.

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Uniforme Tage | Nur Arbeit zurzeit, was das Leben einfach macht. Die Tage sind gleichförmig, ich mache mir keine Gedanken um nichts, außer tagsüber beim Kunden natürlich. Dort mache ich mir Gedanken um Vieles, dafür werde ich ja bezahlt. Das Rahmenprogramm aber ist einfach: Ich stehe morgens auf, Morgentoilette, Brote schmieren, Kaffee in einen Thermobecher füllen, ins Auto setzen, in den Stau stellen. Abends: in den Stau stellen, variable Erledigungen (einkaufen, tanken, Dinge), dann Abendtoilette, ins Bett.

Gestern gestaltete sich der Abend ein bisschen anders, ich traf Jawl, und wir aßen Sushi. Das war schön.

Ich empfinde Gleichförmigkeit durchaus positiv. Ich mag Phasen, in denen das Leben geordnet ist, vorausgesetzt, es ist nicht zu lange am Stück zu geordnet; dann ist es wieder unbefriedigend. In dieser Woche mochte ich es, dass ein Tag dem anderen glich. Schon nächste Woche wird das nämlich nicht so sein, übernächste Woche auch gar nicht und danach auch nicht. Ich werde mitunter in anderen Städten weilen, manchmal auch dort erwachen, und ich werde dann blinzelnd und tastend gewahr werden, wo ich gerade bin – das ist bei wechselnden Schlaforten nämlich nicht immer einfach. Das Unstete ist dann auch schön, vorausgesetzt, es nicht zu lange am Stück zu unstet.

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Digitale Notizen | Danke für die vielen Hinweise zu den digitalen Notizen. Das war super. Es hat sich für mich ein Bild ergeben, das so aussieht: iPad und Pencil, dazu eine noch auszuwählende Notizen-App.

Danke auch für die Tipps zu den analogen Notizen und zu Tools wie digitalem Papier und Rocketbook. Ich habe das durchaus in Erwägung gezogen. Unter Berücksichtigung aller Variablen und Kenntnis meiner Schwächen und Arbeitsweisen ist die Anschaffung eines iPads allerdings die passendere Lösung für mich.

Ich werde Sie auf dem Laufenden halten, was den Praxistest anbelangt. Zunächst muss ich nun den Beschaffungsprozess in meinem Unternehmen in Gang setzen; die Kollegin im Einkauf ist nicht immer die flotteste, zumal sie in den kommenden Wochen wieder viel unterwegs ist.

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Worüber ich letztens nachdachte | Wenn ich in mich hineinfühle, entdecke ich dort eine tiefe Zuneigung zum Lebensabschnittsverschönerer. Das ist nicht verwunderlich; wir sind, legt man die Maßstäbe gesetzteren Alters zugrunde, noch immer frisch verliebt.

Was ich dort in mir – neben einer großen Freude – auch fühle, ist eine Melancholie, schon so viel im Leben dieses Menschen verpasst zu haben; ich überlege, wie es wäre, ihn früher kennengelernt zu haben.

Dieser Gedanke ist mir ungewohnt, denn ich habe mich noch nicht oft verliebt; ich neige nicht zum schnellen Verlieben; seit ich aus dem Jungmädchenalter raus bin, waren es nur wenige Male. Als junge Frau habe ich, in Zuneigung zu einem ebenso jungen Mann, mit dem ich dann viele schöne Jahre verbracht habe, dazu naturgegeben keine Überlegungen angestellt, weshalb ich das Gefühl des Verpassens und Zuspätkommens nun erstmalig empfinde.

Natürlich ist es ein Gefühl, das keine Antwort kennt. Denn hätte ich den Mann, für den ich jetzt so große Zuneigung empfinde, früher kennengelernt, wäre ich nicht dieselbe gewesen wie heute; auch er wäre nicht derselbe gewesen wie der, der er jetzt ist. Insofern wäre unser Kennenlernen ein anderes gewesen; vielleicht hätten wir niemals Zuneigung füreinander empfunden – so anders wären wir beide gewesen. Dennoch bleibt ein irrationales Gefühl von Trauer um etwas, das ich verpasst habe; es wird nur durch die Freude darüber aufgewogen, diesen Menschen nach und nach entdecken zu dürfen und mit ihm Gegenwart und Zukunft zu teilen.

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Albert Schweitzer des Tages | Passend zum vorausgehenden Absatz:

Sich kennen will nicht heißen, alles voneinander zu wissen, sondern Liebe und Vertrauen zueinander haben und einer an den andern glauben. Ein Mensch soll nicht in das Wesen des andern eindringen. […] Alle müssen wir uns hüten, denen, die wir lieben, Mangel an Vertrauen vorzuwerfen, wenn sie uns nicht jederzeit in alle Ecken ihres Herzens einblicken lassen. Es ist ja fast so, daß wir, je näher wir uns kennen, einander um so geheimnisvoller werden.

aus: Schweitzer, Albert (1966): Die Ehrfurcht vor dem Leben. Grundtexte aus fünf Jahrzehnten. München. Beck. 10. Auflage, S. 74

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Gelesen | Berührend: Wenn die Eltern gemeinsam aus dem Leben scheiden

Mittwoch, 6. Februar

6. 02. 2019  •  29 Kommentare

Ideen und Erfahrungen zu digitalen Notizen gefragt | Ich brauche die Weisheit der Crowd. Also: Eure Weisheit. Ich habe nämlich ein Problem.

Ich mache mir, wenn ich beim Kunden bin, Notizen. Viele Notizen. In Gesprächen, vor Gesprächen, nach Gesprächen, in Meetings. Ich skizziere Ideen, mache Sketchnotes und Mindmaps, schreibe Zitate auf, notiere mir alle möglichen Dinge, auch in bunt.

Ich mache mir auch andersnorts Notizen, zum Beispiel, wenn ich auf Fortbildungen und auf Barcamps bin, wenn ich Konzepte doer Vorträge vorbereite.

Das tue ich derzeit analog, in ein Notizheft. Beziehungsweise in mehrere Notizhefte. Oder auf Zettel.

Der Nachteil von Notizheften: Sie sind nie da, wo ich sie brauche. Sie sind nicht durchsuchbar. Ich kann die Notizen nicht verschlagworten und thematisch ordnen. Zettel verschwinden grundsätzlich.

Ich brauche also eine digitale Lösung. Eine, die mir handschriftliche Notizen ermöglicht, denn während ich mit der Hand schreibe, denke ich. Eine, die es mir außerdem ermöglicht, auch Dinge aufzumalen, denn ich skizziere viel. Und eine, die all das sinnvoll speichert, verfügbar und weiterverarbeitbar macht.

Ich bin bereit, dazu sowohl Hardware als auch Software anzuschaffen, zum Beispiel ein iPad und so einen Stift und irgendeine App. Ich nutze Apple. Das soll so bleiben.

Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht? Womit arbeitet Ihr?

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Albert Schweitzer | Als Christian neulich schrieb:

Wir alle hören überall an jeder Stelle, dass wir uns selbst am wichtigsten sein sollen.

erinnerte ich mich an Albert Schweitzer, der mit seinem Werk „Die Ehrfurcht vor dem Leben“ schon seit längerem auf meinem Wunschzettel steht. Christians Text nahm ich zum Anlass, das Buch nun zu kaufen und zu lesen.

Schweitzer sieht den Menschen in Beziehung zu anderen Menschen:

Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das Leben will.

aus: Schweitzer, Albert (1966): Die Ehrfurcht vor dem Leben. Grundtexte aus fünf Jahrzehnten. München. Beck. 10. Auflage, S. 111

Er ist gerade nicht der Meinung, dass jeder sich als Einzelner wichtig nehmen soll, sondern dass der Mensch die Verpflichtung empfinden möge, seine Aufmerksamkeit der Umwelt, den Menschen und allen Lebenwesen zuzuwenden. Nur so komme er in ein inneres Verhältnis zur Welt und zum Universum.

Demnächst gibt’s hier jetzt öfter mal den „Schweitzer des Tages“.

Ich beginne mit einem Zitat, das zur aktuellen Berichterstattung zum Klimaschutz, Greta Thunberg und den #FridaysforFuture-Demonstrationen passt:

Zu gern gefallen sich die Erwachsenen in dem traurigen Amt, die Jugend darauf vorzubereiten, daß sie einmal das meiste von dem, was ihr jetzt das Herz und den Sinn erhebt, als Illusion ansehen wird. […] Daß die Ideale, wenn sie sich mit der Wirklichkeit auseinandersetzen, gewöhnlich von den Tatsachen erdrückt werden, bedeutet nicht, daß sie von vornherein vor den Tatsachen zu kapitlurieren haben, sondern nur, daß unsere Ideale nicht stark genug sind.

aus: Schweitzer, Albert (1966): Die Ehrfurcht vor dem Leben. Grundtexte aus fünf Jahrzehnten. München. Beck. 10. Auflage, S. 78

Dienstag, 5. Februar

5. 02. 2019  •  3 Kommentare

Hörstau | Heute morgen viel Stau. Ich habe auf der Fahrt den Verbrechens-Podcast der ZEIT gehört. Empfehlenswert: gute Geschichten, gute Länge, angenehmes Interviewformat.

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Duftereignisse | Um Weihnachten herum wurde seinerzeit gewichtelt, und ich habe ein Duschgel-Set erwichtelt. Es ist nicht ganz klar, ob es sich um ein Schrottwichtelgeschenk oder um ein richtiges Geschenk handelte, denn die Duftrichtungen waren Kokos, Mandel, Aloe Vera und Mandarine, alles sehr grenzwertig.

Ich nehme die Duschgels mit ins Fitnessstudio. Am späten Abend richten sie dort wenig Schaden an, denn bis zum Morgen ist der Duft wieder verflogen.

Die Kokos-Tube habe ich erfolgreich hinter mich gebracht. Ich roch wie ein Makrönchen und war froh, als es vorbei war. Nun benutze ich Mandel, und als ich mich heute schäumte, brauchte ich ein bisschen, bis ich darauf kam, wonach ich nun rieche. Dann fiel es mir ein: Ich dufte wie ein Marzipanschwein.

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Vom Lernen und Arbeiten | Heute bin ich auf einen Artikel gestoßen, der schon etwas älter, aber dadurch nicht weniger aktuell ist: The Learning Curve is the Earning Curve (via Sven). Frei übersetzt: Die Lernkurve ist die Lohnkurve. Je höher die Bildung eines Menschen, desto größer ist seine Chance auf ein gutes Einkommen.

Den direkten Zusammenhang zwischen akademischem Erfolg und Verdienst halte ich allerdings für einen Trugschluss. Ich glaube eher, dass unabhängige Variablen eine Rolle spielen: Nicht der Abschluss bringt das Geld, sondern das, was zum Abschluss führt. Die Charaktereigenschaften, die einen Menschen zu einem Doktortitel führen, führen ihn auch zu einem guten Einkommen. Das sind Fleiß, Durchhaltevermögen, Selbstorganisation und Resilienz. Wir sollten außerdem nicht vergessen, dass viele erfolgreiche Menschen auch einen guten familiären Hintergrund haben: Unterstützung durchs Elternhaus, akademische Kultur und vorhandene Beziehungen.

Nichtsdestotrotz halte ich kontinuierliches Lernen für das wichtigste Kriterium für die persönliche und berufliche Entwicklung des Menschen und für seine Zufriedenheit. Arbeit ist eng mit der Persönlichkeit verknüpft; sie ist identitätsstiftend und gibt uns die Möglichkeit, uns selbst als wirksam wahrzunehmen. Wenn wir uns in der Arbeit entwickeln und unsere Möglichkeiten entdecken können, entwickeln wir uns auch als Ganzes.

Das heißt für Organisationen: gute Onboarding-Prozesse für neue Mitarbeiter schaffen; Menschen entwickeln und ihnen Raum für Entwicklung lassen; diejenigen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen belohnen, die ihren Kollegen etwas beibringen.

Ich selbst habe ein Unternehmen immer verlassen, wenn es für mich keine Perspektive gab oder mir eine Weiterentwicklung versagt blieb. Ich schätze es sehr, dass ich in meiner Selbstständigkeit sehr viel lerne und immer neue Herausforderungen habe, für die ich mir Fähigkeiten aneigne.

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Gelesen | Sven beschäftigt sich mit gedrückten Franzbrötchen.

Gelesen | Franzi beschäftigt sich nochmal mit den Goldenen Bloggern. Im Beitrag ist ein Bild von mir, auf dem ich mich freue und Jana drücke (kein Zusammenhang zu gedrückten Franzbrötchen).

Gelesen | Anja Hartmann schreibt auch etwas über die Goldenen Blogger, aber eher auf der Meta-Ebene. Sie meint, die Gewinner und Gewinnerinnen hätten die Tugenden des digitalen Lebens:

Keine*r ist oberflächlich.

Jede*r ist engagiert.

Alle lieben ihr Publikum

Niemand verstellt sich.

Sie führt das in ihrem Beitrag näher aus.



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