Draußen nur Kännchen Kaffeehaus mit ♥

Win – Win, pandemische Gedanken und Matschbilder

6. 2. 2021 5 Kommentare Aus der Kategorie »Tagebuchbloggen«

Leibesübung | Bevor Schnee und Eis kommen, huldigte ich heute nochmal dem Matsch. Schaut, wie schön es war:


Win – Win | Christian spricht über mich. Er freut sich, dass er Dinge mit meiner Website tun durfte.

Was ich übrigens auch liebe, das ist die Zusammenarbeit mit Kundinnen wie Vanessa. Nicht, weil wir uns kennen und auch schon mal ein Spaghetti-Eis zusammen essen, sondern weil ich so mag, wie sich ihre Website entwickelt, wie sie daran und damit arbeitet.

4.2.2021 – der 341. März 2020

Dass wir mein Seminarangebot und die Termine verknüpft und damit Dinge automatisiert haben, ist ja nur meiner Freude an Effizienz geschuldet.

Bei der Planung meiner Selbstständigkeit Ende 2016 war mir sofort klar, dass ich möglichst viel Verwaltungsarbeit an Software übergeben werde. Ich bin nämlich gar nicht mal so gut in Aufgaben wie “Website aktuell halten”, “Dinge sorgfältig abheften”, “Rechnungen durchnummerieren” und “nix verschlusen”. Also suchte ich mir einen Webdesigner, der Dinge so einfach für mich macht, dass sie sich quasi von selbst tun. Außerdem suchte ich mir eine Buchhaltungssoftware, die mir viele Handgriffe abnimmt, so dass ich möglichst wenig vergessen kann und möglichst nichts verschlumpere, und ein Scanprogramm, bei dem ich automatisierte Speicherroutinen in die Cloud einrichten kann, um schnell Dokumente zu digitalisieren, damit ich immer alles parat habe. Es bringt schließlich kein Geld, Belege zu scannen und buchen, die Umsatzsteuervoranmeldung einzureichen oder die eigene Webseite zu pflegen. Im Gegenteil: Es kostet nur Geld, und es kostet gute Laune. Und wie man sieht, macht es einem Webdesigner sogar gute Laune, sich solche Dinge auszudenken – Win-Win!


Pandemisches | Ich fürchte mich ein bisschen vor den kommenden Wochen, denn ich kann den Virologinnen und Virologen in ihrer Argumentation folgen, dass wir gerade in eine unsichtbare dritte Welle hineinlaufen. Genauer gesagt fürchte ich mich vor den politischen Entscheidungen, die diese Gefahr ignorieren. Es ist natürlich unbenommen, dass Eltern und Kinder, Einzelhändler, Gastronomen, Künstlerinnen, Veranstalter, und alle, die stark belastet sind, eine Perspektive brauchen. Gleichzeitig macht mich die Vorstellung wütend, dass wir ohne Rücksicht auf die Durchsetzungskraft der Mutationen, dafür aber mit Blick auf den Wahlkampf, möglicherweise kopflos in eine Lockdown-Dauerschleife rennen. Das nützt niemandem, schon gar nicht den genannten Gruppen. Von den vielen Erkrankten, von denen zahlreiche wiederum Spätfolgen zurückbehalten, gar nicht zu reden. Leider habe ich keinerlei Vertrauen in die NRW-Landesregierung, diese schwierige Situation zu lösen. Einige der handelnden Personen scheinen mir intellektuell und charakterlich deutlich überfordert.

Lesenswert ist in diesem Zusammenhang das Interview mit Virologin Melanie Brinkmann [€], die sagt, der Wettlauf zwischen Impfung und Mutanten sei längst verloren, es werde kommen wie in England (hier als frei verfügbares PDF). Zudem berichtet sie aus den Sitzungen mit Ministerpräsident:innen und Kanzlerin:

Brinkmann: Ich will der Politik gar nicht vorwerfen, dass sie nicht ihr Bestes gibt. Viele sind wirklich bemüht, aber es gibt Teilnehmer in diesen Runden, die sind nicht richtig im Thema.

SPIEGEL: Nach einem Jahr Pandemie?

Brinkmann: Unser größtes Problem ist, dass einige aus der Politik zuerst mal sehen wollen, ob es wirklich so schlimm kommt wie vorhergesagt. Klimaforscher erleben das auch: Offensichtlich müssen manche Leute erst mit der Realität konfrontiert werden, bis sie es begreifen.

Brinkmann-Interview im Spiegel

Melanie Brinkmanns beklagt, dass der Konsens hunderter Wissenschaftler und Forscherinnen den gleichen Stellenwert bekommt wie die Positionen Weniger:

Unser Papier, in dem wir eine paneuropäische Strategie zur Eindämmung des Virus fordern, haben mehr als 1000 Wissenschaftler unterschrieben. Es ist die vorherrschende Auffassung, dass man konsequent eingreifen muss. Die andere Position wird von einer krassen Minderheit vertreten. Manch einer in der Politik nimmt das aber so auf, als wäre das eine so gut wie das andere.

Brinkmann-Interview im Spiegel

Wünsche | Am Jugendzentrum gibt es einen Wunschbaum. Es gibt Lockdown-bedingte Wünsche:

Und es gibt Lockdown-unabhängige Wünsche:

"Ein pfert unt das ich eine fee bin oder etwas anderes"

Impfung | In Hinblick auf die unterschiedlichen Impfungen und deren Wirksamkeit habe ich gelernt, unter anderem bei Herrn Drosten (Folge 74) und beim Tagesspiegel, dass alle Impfstoffe zu 100 Prozent vor einem schweren Verlauf schützen. Die unterschiedlichen Angaben zur Wirksamkeit liegen darin begründet, dass man im Falle einer Infektion bei einigen Stoffen dennoch Symptome hat – sowas wie Halsschmerzen oder leichten Husten. Die Impfung schützt aber, egal mit welchem Vakzin, immer vor einem Verlauf, der ins Krankenhaus führt. Das beruhigt.


Gelesen | “Wir müssen nicht sein, was wir spielen” – Schauspieler, Schausipelerinnen und das fortwährende Tabu in der Filmbranche, wenn die sexuelle Orientierung nicht heteronormativ ist.

Kommentare

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  1. Annika sagt:

    Also weiterhin hübsch daheim bleiben, Spaziergänge nur mit ausgewählten Personen und abends virtuelle Treffen…
    Wenigstens ist kein Matsch mehr draußen.

  2. @Annika: Ja natürlich. Nur so geht es.

    1. Und danke, Frau Nessy, für den Hinweis zu Frau Brinkmann.

  3. Juja sagt:

    Laufen im Matsch ist sehr gesund. Weicher Boden, gut für die Knie und so. ;)
    Verraten Sie den Trick, wie man trotz des Modders noch die Farbe der Schuhe erkennt?

    1. Vanessa sagt:

      Nicht zu schnell laufen. :)

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