Draußen nur Kännchen Kaffeehaus mit ♥

Ein bisschen versöhnt mit Wuppertal und eine Wanderung durch die Baumberge

8. 5. 2022 4 Kommentare Aus der Kategorie »Tagebuchbloggen«

Wupper Valley | Vergangene Woche war ich in Wuppertal. Ich habe dort einen mehrtägigen Management-Workshop moderiert. Ich bin öfter in Wuppertal, ein guter Kunde hat dort seinen Sitz.

Dennoch werde ich, diplomatisch gesagt, nicht so recht warm mit der Stadt. Enge Straßenschluchten, durch die sich Autos zwängen, alles ist leicht angeschmuddelt, überall sieht es gleich aus, Hügel auf, Hügel ab, es gibt keine Orientierung. Im Frühjahr und Herbst ein Regenloch, im Winter Schnee, im Sommer schwerfeuchte, in den Schluchten hängende Hitze.

Seit der vergangenen Woche bin ich etwas versöhnt mit Wuppertal. Der Kunde hat seit einem Jahr einen neuen Standort, einen sehr schönen. Erstmals schlief ich im Hotel nahe bei. Auch das gibt es dort erst seit einem Jahr, ein gelungenes Business-Hotel.

Am Abend spazierten wir durch die Straßen, über die Nordbahntrasse und aßen in einem kleinen Laden handgemachte Pasta. Überall waren nur freundliche Menschen.

Seither bin ich Wuppertal gegenüber etwas milder gestimmt.


Baumberge | Heute wanderte ich 18 Kilometer durch die Baumberge bei Havixbeck. Das ging besser, als ich dachte. Die ersten zwölf Kilometern bis zum Stift Tilbeck und dem dortigen Café gingen vorbei wie nix. Erst auf den letzten drei Kilometern bekam ich etwas schwere Beine. Die Wanderwoche in Garmisch hat offenbar gewirkt.

Schöne Landschaft. Klare Empfehlung.


Gelesen | „Baby hustet komisch“ [€]. Die erste Woche mit einem Neugeborenen in Google-Suchbegriffen.

Kommentare

4 Antworten: Bestellung aufgeben ⇓

  1. Bettina sagt:

    Sehr lustig, von jemandem, der/die in der Flächenstadt Dortmund lebt, zu lesen, in Wuppertal gäbe es keine Orientierung und alles sähe gleich aus… Eine bessere Orientierung als das Tal der Wupper samt Schwebebahn ist eigentlich kaum vorstellbar. Lieben muss man die Stadt ja trotzdem nicht – auch wenn das durchaus möglich ist -, aber schön, dass es zumindest für etwas Versöhnung gereicht hat!
    Darf ich fragen, wo es die Pasta gab, die maßgeblich dazu beigetragen hat?
    Herzliche Grüße aus dem Tal,
    Bettina

  2. Philipp sagt:

    Ich hatte ja bei meinem Rheinland-Urlaub im Januar meine „Homebase“ auch in Wuppertal. Ich kann deinen Eindruck nur bestätigen: Das ist nichts gewesen was einen nachhaltig beeindruckt hätte…

  3. Anne sagt:

    Hallo Frau Giese,
    lese schon lange und mit großem Vergnügen mit – Komplimente rundum…

    Heute aber eine kleine Lanze für Wuppertal – das Von der Heydt-Museum und der sehr große Skulpturenpark Waldfrieden des Bildhauers Tony Cragg (mit Gastronomie!) sind allein eine Reise wert.
    Ebenso die Indutstriebauten in Backstein und ganz toll (auch für größere Kinder) die Bandweberei Kafka auf alten halbmechanisch mit Lochkarten getriebenen Webstühlen (toller Radau, wenn sie laufen…)
    Grüße aus Bonn

    1. Alexandra sagt:

      Sie haben Tony Cragg in Wuppertal?

      Ich komm‘ vorbei! :)

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