Draußen nur Kännchen Kaffeehaus mit ♥

Ein Panorama-Halbmarathon, AirPods, Kompost und Gedanken zur Moderation von Telkos

8. 6. 2020 8 Kommentare Aus der Kategorie »Tagebuchbloggen«

Ernte | Hallo, erste Gartenerdbeere!

Rote Erdbeere, daneben noch grüne weitere Erdbeeren an der Pflanze

Broterwerb | Heute: Start in eine kurze Woche. Ein Konzept fertiggestellt. Telefoniert, telefoniert, nochmal telefoniert.

Außerdem gab es heute Teil #3 der Newsletter-Trilogie zum mobilen Arbeiten. Es geht um informelle Kommunikation bei Remote-Arbeit – und um Führung auf Distanz. Den Text stelle ich beizeiten auf meine Website.

Derweil ist Beitrag #2 online: Ich habe aufgeschrieben, wie ich Meetings einleite und die Erwartungen der Teilnehmenden lenke. Außerdem gebe ich Tipps zur Moderation von Telefon- und Videokonferenzen.

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Toll | Es gab Regen am Wochenende, so richtig viel. Zwar immer noch nicht genug. Aber so viel, dass es unter den Bäumen nass war. Ich bin entzückt.

Derweil kamen die Nacktschnecken aus ihren Verstecken und fraßen meinen Pflücksalat weg. Grmpf.


AirPods | Ich habe die Kopfhörerwäsche zum Anlass genommen, mir AirPods zu kaufen. Wenn ich die mitwasche, wird es wenigstens richtig dolle teuer.

Nein, Scherz. Ich bin schon länger drumherum geschlichen. Es war mir allerdings zu blöd – unter modischen Aspekten und Aspekten der Zurechnungsfähigkeit -, mir Zahnbürstenköpfe in die Ohren zu hängen. Die Dinger erinnern mich an “Zurück in die Zukunft, Teil II”. Und Teil II war der blödeste Teil, da sind wir uns alle einig.

Nun denn. Es ist 2020, ich habe Zahnbürsten in den Ohren und finde es großartig. Also, was Klang und Handhabung angeht. Der Rest – nun ja. Egal.


Besenwagen | Was war noch? Am Sonntag begleitete ich einen Halbmarathon. Der Rhein-Ruhr-Marathon (RRM) war als Großveranstaltung abgesagt wurden. Wer wollte, konnte einen RRM Home Run absolvieren, also die gewählte Distanz (21 oder 42 Kilometer) irgendwo im Ruhrgebiet starten und bis nach Hause laufen.

Ich begleitete das Vorhaben auf dem Rad – gemeinsam mit weiteren Freunden. Denn der Läufer benötigte Wasser, Riegelchen und emotionalen Support.

Die Strecke vom Essener Baldeneysee nach Mülheim war sehr schön: immer entlang der Ruhr. Wir fuhren (beziehungsweise: einer lief) durch Werden und Kettwig, unter der Autobahnbrücke der A52 hindurch bis nach Mülheim in die Innenstadt. Bei Ankunft gab es ein Empfangskomitee und Spaghetti Bollo. Das war eine super Sache.


FYI | Sie erinnern sich vielleicht an den Komposter, den ich jüngst aufgebaut habe – zum Amusement der Nachbarn. Das ist jetzt einen Monat her.

Ich habe inzwischen dreimal Rasen gemäht und den Kompost zusätzlich mit Gemüseresten und Pflanzenschnitt gefüttert. So sieht es aktuell aus:

Foto aus dem Inneren des Komposters. Viel braun, bisschen gelber Rasen.

Dem ersten Rasenschnitt hatte ich einen Eimer Erde aus dem alten Kompost beigemischt, inklusive dem dort wohnenden Getier. Es hat sich offenbar eingelebt. Das Ergebnis finde ich für die kurze Zeit ziemlich beeindruckend.


Geguckt | Hidden figures, die Geschichte der afroamerikanischen Mathematikerinnen Katherine JohnsonDorothy Vaughan und Mary Jackson, die maßgeblich am Mercury und am Apollo-Programm der NASA mitgearbeitet haben. Prima Film. Habe etwas gelernt und mich gut unterhalten gefühlt.

Gelesen | Arzt Bernd Hontschik im Interview über Ökonomie im Gesundheitswesen und was er tun würde, wäre er Gesundheitsminister

Kommentare

8 Antworten: Bestellung aufgeben ⇓

  1. AM aus DO sagt:

    Nacktschnecken! Nach 5 Jahren Ernteausfall haben wir uns nun für einen Schneckenzaun aus Zinkblech entschieden. Nun ja, nach dem notwendigen Regen werden wir uns wohl die nächsten Wochen ausschließlich von Pflücksalat ernähren…

    1. Al CiD sagt:

      …oder Bierfallen auslegen, besonders mit Hefeweizen sehr effektiv…
      Kein Scherz.

    2. Vanessa sagt:

      Bierfallen habe ich mal probiert. Nein, nein, das ist ekelig. Ich nehme Schneckenkorn.

  2. Nihilistin sagt:

    AirPods: Ich bin auch 3 Jahre drumrumgeschlichen. Hab mich in der UBahn über das bekloppte Aussehen der Leute mokiert. Habe mich nach dem drölfzigsten Kabelsalat/Handyrunterschmeiss vor einem Jahr dafür entschieden. Und würde jeden Euro noch zweimal ausgeben dafür. Was für eine Freiheit, mit den Dingern staubzusaugen oder UBahn zu fahren. Warum hat mir das nicht früher jemand gesagt?

    1. jpr sagt:

      Noch etwas ruinöser, aber: Pro‘s kaufen. Die Lärmunterdrückung ist beeindruckend und macht gerade im Stadtbetrieb den Unterschied zwischen nutzbar und nutzlos. (Und der Zahnbürstenfaktor wird kleiner)

    2. Vanessa sagt:

      Für Lärmunterdrückung habe ich einen Noise-Cancelling-Kopfhörer. Für den konkreten Fall möchte ich gerade keine Geräuschunterdrückung. Wenn ich damit spazieren gehe, ist es mir angenehm, wenn ich die Radfahrer höre, die von hinten kommen – oder Autos, Schafe, Vögel.

  3. Frau Irgendwas ist immer sagt:

    Danke für den Komposter Zwischenbericht! #Serviceblog
    Das Bild von den Zahnbürstenköpfen im Ohr werde ich wohl nie wieder los … danke Serviceblog … wirklich.
    Wir haben den Film im Kino gesehen, ich war schwer beeindruckt! Die Leiter an den riesigen Tafeln um riesige Formeln aufzuschreiben! Mathematik um Menschen in den Weltall zu schicken und sie auch wieder zurückzubekommen, unbeschadet! Kevin Costner!

    1. Vanessa sagt:

      Ja, ein toller Film. Hat mir auch sehr gut gefallen.

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