Draußen nur Kännchen Kaffeehaus mit ♥

Mmmpf | Je länger ich in Isolation lebe, desto griesgnaddeliger werde ich. Alles, wirklich alles, einschließlich ich mir selbst, geht mir in diesen Tagen auf die Nerven.

Corona mit Familie ist nicht einfach. Corona alleine ist es auch nicht.


Milchreis | Seit Wochen wohnt eine Packung Milchreis in meiner Küchenschublade. Es wurde Zeit, dass wir uns kennenlernen.

Milchreis, daneben gezeichnete Männchen auf einem iPad

Corona-Service | Ich bin in dieser Angelegenheit nicht vom Fach, es scheint mir jedoch, dass dieser Beitrag die Situation von Familien ganz gut zusammenfasst. | Ein Überblick über die Krankheit Covid-19: Der ganze Körper ist betroffen | Patricia Cammarata hat durchgerechnet, was ihre Homeschooling- und Betreuungsleistung bis dato gekostet hätte, böte sie sie als Freiberuflerin an: Zum Muttertag 2020 erhebe ich einmalig 22.296 Euro. Unter dem Hashtag #CoronaElternRechnenAb findet sich positive wie negative Kritik. | Christian reflektiert über Demut in diesen Zeiten. | NRW weitet die Soforthilfe aus: Freiberufler können nun Soforthilfe für den Lebensunterhalt in Höhe von 2.000 Euro beantragen. Bislang wurden nur Betriebskosten unternommen, die Freiberufler jedoch kaum haben. | Der Soziologe Armin Nassehi konstatiert: Das Virus ändert alles, aber es ändert sich nichts. Denn die Gesellschaft handele nach stabilen Mustern – und “sie scheint in ihrer dynamischen Stabilität davon abhängig zu sein, dass es weitergeht wie bisher.”


You never corona alone | Die Heimat schenkte mir heute einen thematischen Mund-Nasen-Schutz.

Mund-Nasen-Schutz mit BVB-Logo

//*summt “Heja BVB, Heja BVB …”


Gelesen | Igor Levit Is Like No Other Pianist. Das Magazin New Yorker portraitiert den in Berlin wohnenden und politisch aktiven Pianisten Igor Levit, der in den vergangenen Wochen täglich ein Konzert auf Twitter gestreamt hat.

Gelesen | Finnland hat das Grundeinkommen getestet und wird es nicht flächendeckend einführen – denkt aber weiter daran herum. Denn es gehe darum herauszufinden, …

… was Menschen brauchen, um sich als wertvoller Teil der Gesellschaft und motiviert zu fühlen. Wir haben gelernt, dass es nicht reicht, ihnen einfach nur Geld zu schenken und zu hoffen, dass sich damit alle Probleme von allein lösen. 

“Es reicht nicht, den Menschen Geld zu schenken”

Lohnarbeit sei dabei nicht der einzige Maßstab für Erfolg. So sei zum Beispiel doppelt so viel Freiwilligenarbeit geleistet wurden. Andere unbezahlte Arbeit – etwa die Betreuung von Angehörigen – sei um ein gutes Drittel angestiegen. Die Menschen seien weniger gestresst und fühlten sich psychisch gesunder.

Kommentare

3 Antworten: Bestellung aufgeben ⇓

  1. Verena sagt:

    Hach, Frau Nessy, ich versteh Sie. Auch wenn wir hier in DE/AT auf hohem Niveau jammern, geht der Ausnahmezustand zeitweise ganz schön an die Substanz. Ich hoffe der Milchreis hilft. Mir helfen auf jeden Fall die Geschichten aus dem Kännchencafé und im schlimmsten Fall scrolle ich zurück zu den Kanaren. Alles Liebe.

  2. Annika sagt:

    Ich werde auch immer muffiger und kann nix gegen tun. Ganz schön oll is das alles.
    Aber: Muss ja…

  3. Trulla sagt:

    Ein neues Wort gelernt: griesgnaddelig – gefällt mir! Ich kannte bisher nur griesgrämig, bin aber stets dankbar für eine Erweiterung meines Wortschatzes. Wobei die Vielfalt der Idiome hierzulande sehr hilfreich ist.

    Freuen würde ich mich, wenn das bedingungslose Grundeinkommen auch bei uns ausprobiert würde. Hätten wir es in der jetzigen Krise schon gehabt, wären die Sorgen mancher Menschen um das tägliche Überlegen schon geringer gewesen. Ich glaube übrigens überhaupt nicht, dass sich der Ehrgeiz der meisten Menschen, aus eigener Kraft weiterzukommen, dadurch verflüchtigt. Aber die Würde bliebe gewahrt und der Mensch müsste sich nicht demütigen lassen durch ständige Offenbarung und Überprüfungen.
    Und diejenigen, die man vielleicht tatsächlich unter “Sozialschmarotzern” subsumieren könnte (dazu würde ich aber auch eine Reihe von Begüterten, auch Steuersündern zählen) kann eine reiche Gesellschaft wie die unsere verschmerzen.

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