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Die Anderen: Kochbücher, niesende Katzen und eine Fahrt durch Bangkok

5. 02. 2014  •  9 Kommentare  •  Aus der Kategorie »Die Anderen«

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Richard Ortmann sammelt die Geräusche des Ruhrgebiets – in erster Linie die, die nach und nach aus der Welt verschwinden. Die Dortmunder Ruhr Nachrichten haben das Ganze in eine Audio-Foto-Sache gegossen.

Über den Tellerrand kochen, ein Kochbuch mit Rezepten von Asylbewerbern aus Berlin – hier auch die Facebook-Seite. Vor Weihnachten habe ich mir übrigens „Unsere Lieblingsrezepte für die Welt“ gekauft, eine Empfehlung von „Penne im Topf„. Dort sind nicht nur super Rezepte drin, es werden auch, hochwertig bebildert, die Geschichten von Frauen in Krisengebieten erzählt. Beim Kauf gehen 3 Euro an „Women for Women International„.

Christian aus dem Jawl stellt Strategien vor, den Abend mit einem Vegetarier zu überleben. Ich empfinde es als  befremdlich, wie er immer wieder in Diskussionen verwickelt wird: Wenn jemand irgendwas nicht isst oder mag oder Pickel davon kriegt, egal ob es Fleisch, Nüsse, Alkohol oder Kartoffeln mit Pelle sind, nehme ich persönlich das ja einfach so hin. Wenn es sich um seltene Allergien handelt, frage ich auch schonmal interessiert nach, wie sich die Unverträglichkeit denn äußert – letztens bei Histamin, das war mir nicht bekannt. Dass die Menschen allerdings schlecht mit Menschen leben können, die anders essen und trinken als sie selbst (besonders, wenn es sich um in unseren Breiten etablierte Nahrungsmittel handelt), kenne ich; ich trinke zum Beispiel keinen Filterkaffee. Wenn ich Kaffee trinke, dann nur einen Hauch von Kaffee in Geschäume mit sehr viel Milch. Bis ich 30 war, bekam ich zu hören, dass ich jetzt aber mal alt genug fürs Kaffeetrinken sei,  respektive: „Als ich in deinem Alter war, habe ich schon lange Kaffee getrunken“, als sei Kaffeetrinken so eine Art Entjungferung. Seit meinem 30. Lebensjahr höre ich ab und an schonmal ein: „Du trinkst immer noch keinen Kaffee? Dann musst du ihn wirklich nicht mögen!“, was auf eine gewisse Einsicht schließen ließe, käme nicht direkt: „Aber zum Frmühstück trinkst du schon Kaffee, oder?“ (Nein.) Gerne geäußert ist auch der Satz: „Das ändert sich noch! Bei mir hat sich der Geschmack noch mit 50 geändert!“ Obligatorisch natürlich: „Komm! Nur’n Schluck!“

Etwas ganz anderes: Katzen vor dem Niesen.

Thomas Wanhoff, Podcaster, Berater und freier Journalist, lebt schon seit vielen Jahren in Asien. Vor ein paar Tagen hat er seine Go-Pro-Helmkamera aufgesetzt und seinen morgendlichen Trip zur Bahnstation gefilmt –  „Auf dem Moped durch Bangkok“:

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=oLvQJypnS3I&w=480&h=270]

Ein Rant über der Verlangen von Arbeitgebern nach prosaischen Bewerbungsanschreiben. Ich finde zwar nicht, dass man auf das Anschreiben komplett verzichten kann, aber mehr als ein paar sachliche Sätze braucht’s wirklich nicht.

Zum Schluss noch ein Tipp für Damen: Signora e la moda stellt hübsche Kleidung vor, meistens Angebote. Praktisch: Nathalie Hosp schreibt immer Preise und verfügbare Größen dabei. Ich habe nach dem Angucken schon zweimal etwas gekauft – jedesmal ein Kleid. das ich im Laden gar nicht entdeckt hätte.

Kommentare

9 Antworten: Bestellung aufgeben ⇓

  1. Oh, diesen entsetzten Ausruf „Was, du trinkst kaum Kaffeee???“ kenne ich als „alte Teetante“ auch zur Genüge. Wenn ich dann antworte, daß mir der heisse schwarze Trunk enorm auf den Kreislauf schlägt, ich davon Herzrasen, zitternde Hände und Schweißausbrüche bekomme, und mir die Plärre außerdem überhaupt nicht schmeckt (wenn Kaffee so gut trinkbar wäre wie er duftet, wäre ich wahrscheinlich Kaffee-Junkie!), bekomme ich sehr oft zur Antwort: „Dann solltest du mal zum Arzt gehen.“..

    1. Ich habe mir grad „Katzen vor dem Niesen“ angesehen. Danke für den Link, ich lieg hier grad flach vor Lachen…

  2. ck sagt:

    Wo wir gerade bei Allergien sind: Meine Lebensgefährtin reagiert extrem auf Tomaten. Kennt das noch wer? Wir haben sonst noch niemanden kennengelernt, der das auch hätte. Und extrem heißt hierbei, anaphylaktischer Schock und Exitus, wenn kein Notfallmedikament bereitsteht. Auswärts essen ist immer ein Abenteuer…

    1. Nessy sagt:

      Der angesprochene Histamin-Fall hat auch Probleme mit Tomaten. Vielleicht hilft diese Info.

    2. mare sagt:

      Tomaten gehören (z.B. auch wie Rotwein, alter Käse) zu der Sorte Lebensmitteln, die einen sehr hohen Histamingehalt haben. Von daher kann das sehr gut sein.
      Da das Essen in Restaurant zumindest anteilig vorgekocht wird, kann es hierbei zusätzlich zu einer Erhöhung der Histaminkonzentration kommen.

      Kleiner Service-Teil, falls noch nicht bekannt: diese Webseite biete zu Histaminintoleranz viele hilfreiche Dinge: http://www.histaminintoleranz.ch

  3. Kaffee schmeckt mir auch an 4 von 5 Tagen nicht, er ist bei mir wirklich ein Aufputschmittel oder die Anstandstasse (bei Geburtstagstafeln). Sprüche höre ich dafür auch genug, aber noch mehr dafür das ich kein-nie-niemals Bier trinke.

  4. frausiebensachen sagt:

    der trip durch bangkok macht meine augen wegen des linksverkehrs völlig narrisch.

  5. ich persönlich trinke Kaffee als aus Tee. Da hier in Schottland kuroserweise sehr viele literweise Kaffee in sich reinschütten – oder das, was sie als Kaffee bezeichnen, war das eigentlich auch kein Problem. Bis auf die Tatsache, dass man hier löslichen Kaffee als solchen bezeichnet. Und nachdem sich dann auch noch Tee als Teebeutel-Tee, verdünnt mit Milch und zwei Zucker entpuppte und ich wirklich keinen vernünftigen Tee hier bekommen konnte, hab ich aus der Not eine Tugend gemacht und meinen eigenen Teeladen eröffnet. Demnächst werde ich dann noch Kaffee dazunehmen. Dauert aber noch was. Aber zumindest hab ich jetzt wieder vernünftigen Tee.
    Generell soll doch jeder essen und trinken was er mag. Mir geht nur diese Missionierung so auf den Zwirn.

  6. Birgit sagt:

    Ich schließe mich Kingsizefairy an:schlimm sind die Missionierer – und zwar egal ob Fleischesser oder Vegetarier.

    Das mit dem Kaffee kenne ich auch: ich trinke zwar welchen, aber meine Schwester hat noch nie welchen getrunken – riechen tut sie ihn ganz gern, aber er schmeckt ihr nicht. Sie trinkt seit 36 Jahren auf allen Familienfesten Kaba (und alle anderen, die sich nicht getraut hätten zu fragen, nehmen nach zwei Tassen Kaffee dann auch gerne eine Tasse Schokomilch ;-)).

    Aber eigentlich ist es ja nicht nur mit Vegetariern oder Kaffee so, sondern auch mit anderen Sachen: mein Mann hatte vor einigen Jahren Pfeiffer´sches Drüsenfieber. Das gibt gerne mal eine Leberentzündung. Er durfte also ein halbes Jahr keinerlei Alkohol trinken. Er meinte dann nur, dass er noch gar nicht gemerkt hatte, wie oft man zum anstoßen genötigt werden würde (Geburtstage, Jubiläen, Feiern……). Und ganz oft der Satz: „nur zum Anstoßen – ein Glas macht ja nichts“. Und dann anschließend völliges Unverständnis, dass man tatsächlich nichts will – auch nicht zum Anstoßen.

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