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Freitag, 9. August

Waffel-Startup | Während ich heute eigentlich etwas Anderes hätte tun sollen, keimte die Idee eines Waffellokals in mir. In Potsdam war ich in einem Pfannkuchenlokal. Pfannkuchenlokale trifft man häufiger an. Nicht aber Waffellokale.

Es gibt WonderWaffel, aber seien wir ehrlich: Menschen, die Waffeln mit Zeug zukleistern, lieben die Waffel nicht. Sie verstehen nichts von Waffeln und haben das wahre Wesen der Waffel nicht erkannt.

Ich kann mir einen Laden vorstellen, in dem es puristische Waffeln gibt, süß und herzhaft, dazu eine Monatskarte mit Waffelexperimenten.

Man sollte große Waffeln und Waffelhäppchen essen können, dazu guten Kaffee und gute Limonade trinken, zur herzhaften Käsewaffel auch ein lokales Bier. Es sollte großartige Dips geben und für die süße Variante hausgemachte Eissorten, ein Vanilleeeis mit schwarzen Stippen und maximaler Vanilligkeit. Alles natürlich mit viel Liebe kreiert und serviert.

Ich könnte mir vorstellen, dass es ein Ort der Begegnung, des Beisammenseins und der Freundschaft ist, denn Waffeln haben einen fluffigen, freundlichen, völkberverbindenden Charakter. Es könnte eine italienische und eine syrische Waffel geben, es könnte ein Kartoffel- und eine Kürbiswaffel und eine süße, russische Quarkwaffel geben.

Es sollte ein Ort sein, an dem Menschen sich gerne aufhalten und an dem sie gerne aufgehalten werden, mit Büchern und Lesungen, mit Workshops und einem jährlichen Waffelcamp, in dem Waffelliebhaber von überallher zusammenkommen.

Das alles könnte ich mir gut vorstellen.

Ich habe mir mal zwei Domains gesichert. Vielleicht werde ich sie irgendwann brauchen.

***

Broterwerb | Dann habe ich doch noch etwas Anderes gemacht, nämlich meine Keynote für den 6. Berliner Unternehmenstalk vorbereitet. Der findet Anfang September statt. Der Vortrag hat den Titel: „Level up! Wie uns Game-Prinzipien bei der Führung helfen“.

Es wird darum gehen, wie uns Rollen und Persönlichkeiten in der Arbeit beeinflussen, wie gute Teams funktionieren und welche unterschiedlichen Dinge uns motivieren. Ich werde Beispiele zeigen, wie man Spiel-Elemente in Unternehmen nutzen kann.

Spoiler: Es kommen gifs drin vor.

Im Zuge dessen habe ich die Termine auf meiner Website aktualisiert. Christian von der Webworkmanufaktur hat mir dazu das Backend optimiert, also den Ort, wo ich die Termine einpflege. Ich kann Termine jetzt strukturierter eingeben, so sieht das aus:

Wenn sie abgelaufen sind, wandern sie automatisch in die Kategorie der vergangenen Veranstaltungen. Das ist super. So ist immer alles aktuell.

Wir haben noch weitere Verbesserungen vorgenommen. Unter anderem werde ich eine Seite mit Referenzen aufbauen. Ich bin jetzt seit zweieinhalb Jahre im Geschäft und habe für 19 Kunden gearbeitet. Vielleicht mag der ein oder andere mir eine Referenz geben. Dann können Interessenten sich einen besseren Eindruck verschaffen, was ich so tue.

Eigentlich müsste ich die Seite noch mehr überarbeiten, vor allem inhaltlich, denn mein Profil hat sich inzwischen deutlich geschärft. Nun denn. Wenn Zeit ist.

***

Gelesen und ausprobiert | So pendelt Deutschland. Spannend.

Gelesen | Selbstständigkeit: Schwanger in die Pleite. In dem ganzen Artikel kommt mit keiner Silbe der Vater des Kindes vor.

Gelesen | Rheinbad Düsseldorf: Was von der Randale übrig bleibt. Keine Vergehen von Migranten.

Kommentare

8 Antworten: Bestellung aufgeben ⇓

  1. Doc sagt:

    Wenn es soweit ist, komme ich auch auf ’ne Waffel vorbei.

  2. Sanne sagt:

    Das Phänomen mit dem unerwähnten Vater ist mir vor kurzem auch in einem Hörfunkbeitrag (SWR 5; Um Teilhabe betteln) aufgefallen.

  3. Maike sagt:

    Ich würde sehr gerne zum Waffel essen vorbei kommen. :-) Das ist eine super Idee. Wenn Du einen Standort suchst, sag Bescheid, meine Kollegen vermitteln Dir sicher gerne was. ;-)

  4. Fujolan sagt:

    Es macht echt richtig viel Spaß, zu lesen wie du beruflich stets besser (und erfolgreicher) wirst.

  5. Ich melde schon jetzt Stammgastschaft an. Oder noch besser: Brauchst Du noch ’ne Küchenfrau? Der Haus- und Hof-Barista wäre sicherlich auch am Stacht.
    Herzlich: Charlotte

  6. PaulineM sagt:

    In meinen selbständigen Tagen (wenn ich so gar keine Lust auf Akquise hatte) habe ich gelegentlich von einem Bücherladen mit Café geträumt. Waffellokal mit vielen gespendeten Büchern in den Regalen käme dem schon sehr nahe. Sollte jemals ein Ableger in Karlsruhe gewünscht sein, wäre ich gern dabei.

  7. scotia sagt:

    Mir fällt das in vielen Berichten über die schwierige Lage von Alleinerziehenden auf: Es wird immer erwähnt, dass es sich überwiegend um Frauen handelt. Aber kein Wort über die Väter der Kinder. So, als ob nie Väter existiert hätten.

  8. Alexandra-Elisa sagt:

    Auf der Hohe Str. /Ecke Kreuzstr. macht ein Waffelladen auf. Und es ist nicht WonderWaffel

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