Draußen nur Kännchen
Kaffeehaus mit ♥

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Willkommen im Kännchen-Blog! Nehmen Sie sich einen Keks und schauen Sie sich um. Wenn Sie mögen, besuchen Sie die Verkaufstheke und wählen Sie aus dem reichhaltigen Angebot an Texten.

Mittwoch, 16. März … äh … Mai natürlich

In den vergangenen Tagen habe ich das gute Wetter genutzt und auf der Terrasse in der Sonne gearbeitet. Oder ich habe zwischendurch eine Pause auf dem Balkon gemacht – und bin dabei spontan eingenickt. Diese Flexibilität ist ausgesprochen großartig. Ich genieße die Sonne sehr. Vielleicht bin ich eine Art Pflanze und betreibe Photosynthese.

Die 30 Minuten, die ich am Nachmittag auf dem Balkon schlummere, führen übrigens dazu, dass ich abends für vier zusätzliche Stunden Energie habe und erst um 2 Uhr nachts einschlafe. Ich bin der erste Tesla Supercharger mit Brüsten.

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Die italienische Ferienhausplattform schickt mir seit meiner März-Reise alle zwei Tage einen Newsletter mit hübschen, italienischen Häusern am Meer und in den Bergen. Ich werde dort in den nächsten acht Monaten nichts buchen, aber ich werde den Newsletter weiterhin beziehen, denn ich fühle mich jedesmal für fünfzehn Minuten erholt, wenn ich mir die Bilder anschaue.

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Christian und ich haben eine neue Folge unseres Podcasts Ein Mann. Eine Frau. Ein Gespräch. aufgenommen. Thema: Gleichberechtigung. Der Vorschlag kam vom Mann, also von Christian. Muntere 40 Minuten, wir haben das Thema gerade mal angerissen und ich habe mich ein bisschen aufgeregt. Geplante Veröffentlichung: nächsten Dienstag. Weil mich die Sache noch weiter beschäftigt hat, habe ich einen längeren Blogpost runtergeschrieben, der sich mit Frauenförderung und Gesellschaft – oder sagen wir: mit nichts weniger als der Lage der Nation beschäftigt. Stay tuned.

Auf meiner Unternehmenswebsite habe ich nun auch einen Beitrag zu unserem Podcast-Angebot. Bislang waren wir nur hier im Kännchencafé unterwegs. Ich erkläre die Testphase also offiziell als beendet und das Angebot als etabliert.

Außerdem habe ich, wo ich grad im Flow war, meinen Newslettertext für den Mai verfasst. Es wird darum gehen, warum bei Veränderungen im Unternehmen neue Prozesse oft nicht ausreichen und Prozessveränderungen nicht die gewünschte Wirkung zeigen. Anmeldung hier.

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Eine Rollatorwerbung, die mich anspricht:

Sie hat Weingläser in der Hand, oder? Und da hinten, im blauen T-Shirt, das ist ihr 40-jähriger Lover, das seht Ihr doch auch, ne? Eine Sache ist allerdings wenig authentisch: Wer die krasse Alternative zum Rollator fährt, trägt keine Badeschühchen. Der badet barfuß mit Seeigeln.

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Die Gurken im Gewächshaus:

Kleine Gurke neben noch kleineren Gurkennachkömmlingen an der Pflanze

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Gelesen: Mit voller Wucht. Eine Reportage über einen Verkehrstoten und seine Freunde. Statistisch gesehen verändert jeder Verkehrsunfall mit Todesfolge das Leben von 113 Menschen.

Gelesen: Wenn Frauen arbeiten, wächst die Wirtschaft. Der Titel ist irreführend, denn tatsächlich geht es darum, dass eine Familienpolitik, die auf Vereinbarkeit für beide Geschlechter setzt, gut fürs Wirtschaftswachstum ist.

Buch zu Ende gelesen: Die Nachtigall von Kristian Hannah, deutsche Übersetzung von Karolina Fell. Es geht um zwei Schwestern im Frankreich des Zweiten Weltkriegs. Keine hohe Literatur, aber durchaus mit Tiefgang, sehr geschmeidig runterzulesen und basierend auf einer wahren Geschichte. Ausnahmslos empfehlenswert.

Kommentare

8 Antworten: Bestellung aufgeben ⇓

  1. hafensonne sagt:

    März? Und dann so große Gurken? ;)

    1. Vanessa sagt:

      Ja, Wahnsinn, gell?
      //*geht Kalenderblätter abreißen

  2. Birgit sagt:

    Man kann die Gurkenblüten übrigens essen – durchaus lecker!

    1. Vanessa sagt:

      Aber dann werden da doch keine kleinen Gurkenkinder mehr draus.

  3. jpr sagt:

    Zur Lage der Nation wird ja viel zu selten von kompetenten Menschen gesprochen, somit sind wir auf jeden Fall gespannt auf den Beitrag. Und mit der Photosynthese haben Sie sicher recht – das sammelt Energie und die muss dann wieder raus – Energieerhaltungssatz, Sie wissen schon.

    Nur bei den Weingläsern bin ich mir nicht so sicher. Auf der Zoomstufe sieht es eher aus, wie feststeckende Flaschenpost, pro Zeigefinger eine. Und damit ist der junge Herr dann doch eher der Pfleger (ausser ich habe übersehen, wo man am Gefährt die hinteren Räder absenkt). Gleich ein gutes Ziel!

    1. Vanessa sagt:

      Ich habe nochmal näher hingeschaut. Vielleicht sind es auch Urinbeutel. Bin mir nicht mehr sicher. Aber das dort hinten, das ist ganz sicher kein Pfleger, sondern ein Lover. Das sieht man doch am forschen Gang.

  4. Frau-Irgendwas-ist-immer sagt:

    Also solange Sie als Zweitname nicht auf Audrey hören, mache ich mir um Sie (und uns) und Ihrere Photosynthese keine Sorgen … und zur Lage der Nation muss sowieso viel mehr gesagt werden!

    1. Vanessa sagt:

      //*summt „Little Shop, little Shop of Horrors“ … mmmh-mmmh-mmmhhh …

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