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Diese Grabenkämpfe sind so anstrengend

12. 01. 2015  •  49 Kommentare  •  Aus der Kategorie »Lebenslage«

Kinderlose!
Alles karrieregeile, egoistische Rentenschmarotzer!

BMI über 25!
Fette Schweine. Disziplinlose Couchpotatoes mit Gelenkschmerzen.

Lehrer!
Überpriviligierte Cordhosenträger mit 200 Tagen Urlaub. Können nix, noch nicht mal sich durchsetzen.

Hausfrauen!
Übermuttis. Bastelmafia. Halten sich jahrelang schadlos, dann Scheidung, dann männerverklagende Vipern.

Habe nur ich das Gefühl oder Sie auch? Werden Diskussionen mit immer größerer Vehemenz geführt? Oder liegt das nur an der Undifferenziertheit in diesen schlimmen Kommentarspalten von Webseiten?

Männer, Frauen, Alte und Junge. Eltern und Nicht-Eltern. Veganer, Vegetarier, Fleischesser. Ich mag gar nicht weiter aufzählen, die Kampflinien werden ja doch nur eindeutiger.

Woher kommt die geringe Akzeptanz für Mitmenschen, die in irgendeiner Weise anders leben als wir selbst?

Als ich ein pubertärer Teenager war, bin ich auf Kirchenfreizeiten mitgefahren. Ich bin nicht gläubig (jetzt kann ich’s ja sagen), aber, nun ja, die Gesellschaft war nett und die Reisen waren preiswert. Es war also alles super (für mich). Außer dass alle zwei Vormittage ein Bibelkreis stattfand, verpflichtend. Das war langweilig, das war richtig schlimm. Aber hey, I had to pay the price.

Ich erinnere nicht mehr, welches Gleichnis es war, das wir auf einer kroatischen Terrasse durchkauten. Ich erinnere mich aber an den Blick aufs Meer und an die Quintessenz. Die hieß, ganz grob: „Hast du dadurch Nachteile? Nee? Dann kümmere dich um deinen eigenen Kram.“

Danach lebe ich seither; ich versuche, entspannt zu sein. Habe ich Nachteile dadurch, dass Leute nur Gemüse essen? Nein? Dann kümmere ich mich um meinen eigenen Kram. Oder dass sie zu Allah beten? Zu Jesus? Dass sie überhaupt beten? Dass sie eine offene Beziehung führen? Oder eine mit einem 20 Jahre jüngeren Partner? Wo ist das Problem, wenn Leute keinen Sport treiben? Oder für einen Ultramarathon trainieren? Nur halbtags arbeiten möchten? Oder 50 Stunden? Es gibt keins? Dann gibt es auch keinen Grund, sich darüber aufzuregen. Nicht real und nicht in irgendwelchen Internetforen.

Viele Dinge können uns doch einfach mal wurscht sein.

In einem Workcamp in Griechenland, eine Jugendfreizeit mit Arbeit, habe ich außerdem mal zwei Mädels getroffen. Aus Berlin; ursprünglich stammten sie aus der Westsahara, waren Muslima, trugen Kopftuch und lange Gewänder. Und das bei der Hitze! Du meine Güte! Wir gruben zusammen an Olivenbäumen rum. Und unterhielten uns. Sie erklärten mir, was das Kopftuch für sie bedeutet. Warum sie es tragen. Wie sie sich als Frau sehen. Danach hatte ich großen Respekt vor ihnen. Mir wär’s trotzdem zu warm gewesen und dieses Glaubensding – nee danke, aber ich habe gelernt: Es ist kompliziert. Und es ist oft nicht so, wie es scheint. Es lohnt sich zuzuhören.

Seither versuche ich das – nachzufragen, wenn es passt. Oder einfach mal vorauszusetzen, dass es Gründe dafür gibt, wenn Leute Dinge so tun, wie sie sie tun. Ich sehe diese Gründe halt nur nicht unbedingt – zum Beispiel, weil ich anders lebe. Oder andere Erfahrungen gemacht habe. Oft ist es eine ulkige Sache. Man erfährt ziemlich viele Dinge, wenn man mal nur interessiert ist. Diese Dinge kann man dann wiederum doof finden, aber dann immerhin aus Gründen. Manchmal findet man sie sogar gut! Es ist spannend.

Natürlich: Das alles klappt nicht immer. Auch ich habe Vorurteile, mal einen schlechten Tag und benehme mich daneben. Aber ich möchte mich bemühen.

Um zum Anfang zurückzukommen: Mich nervt dieses ganze Schwarz-Weiß-Denken, das sich derzeit durch so viele Themen zieht. Das sich auch BloggerInnen immer wieder antun müssen, FamilienbloggerInnen oder Leute, die über Essen oder Gleichberechtigung schreiben. Mich nervt, wie angegriffen sich Menschen nur durch die schlichte Anwesenheit anderer fühlen. Deren Lebensmodell oder deren Körper. Das ist alles so ermüdend. Ich mag das nicht mehr hören. Diese Grabenkämpfe sind so anstrengend.

Warum können wir uns nicht alle ein bisschen in Ruhe lassen; einfach mal interessiert sein – und freundlich zueinander. Mir will das nicht in den Kopf.

Kommentare

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  1. dorothy_jane sagt:

    wie wahr.

  2. Chris sagt:

    Generell täte der Welt mehr Gelassenheit gegenüber dem Lebensentwurf anderer sehr gut. Die Abschätzung „schadet es mir“ ist dafür eine gute Entscheidungshilfe.

    1. Frau Nessy sagt:

      Die Einschätzung „schadet es mir“ klingt ein bisschen ignorant. So ist es natürlich nicht gemeint. Eher als Richtschnur für „Sollte ich mich darüber aufregen?“

  3. ms. hü sagt:

    full ack.

    und: DANKE!

  4. Ponder sagt:

    So wahre Worte.

  5. Genau das. Liebe Welt: mehr davon, bitte.

  6. Janina sagt:

    Word. Viel, viel Liebe für diesen Text. Danke!

  7. Silke sagt:

    So einfach und doch so schwer.
    Wahre und gute Worte.
    Danke dafür!

  8. Mercator sagt:

    Na ja, irgend jemand muß doch da sein, an dem ich mich abreagieren kann. Ich bin nicht schuld, daß es mir so sch…e geht. Die anderen, die dort… und hier, mein Kontostand…
    Reicht das als Erklärung für mein Verhalten. Ich leide. Und andere gefälligst auch. Am besten welche, an denen ich meinen Frust auslassen kann.
    /* Sarkasmus off.

    Ich fürchte, die Erklärung für das anstrengende Verhalten vieler Leute ist so einfach. Und gleichzeitig so schwierig abzustellen.

    1. Frau Nessy sagt:

      Ich glaube auch, dass der Grund beim Kommentator selbst zu suchen ist: mangelndes Selbstbewusstsein, eigene Probleme, Frustration, sowas in der Richtung. Ich finde es nur erschreckend, wie flächendeckend urteilende Kommentare abgegeben werden.

  9. ANNA sagt:

    .

    Manchmal denke ich es liegt daran,dass heute in „dieser Zeit“ (oder auch schon früher?) jeder etwas zu sagen haben will ,ganz gleich ob es da mit VErstand oder ohne zugeht und „mitmischen“ will. Einfach so um etwas gesagt zu haben , so nach dem Motto : Viel geredet,nix gesagt ?!
    ( was die Kommentarschreiber selbst natürlich oft nicht so sehen)

    1. Frau Nessy sagt:

      Das Phänomen gibt es, glaube ich, schon immer. Nur tritt es durch die neuen Möglichkeiten der Kommunikation deutlicher zutage.

  10. Danke.

    Mich wundert tatsächlich auf der Welt gar nichts mehr. Wenn es schon im Kleinen nicht klappt…

  11. Ich möchte das sowas von unterschreiben und rebloggen.
    Danke.

  12. As Sa sagt:

    Aller-Aller-Aller-spätestens jetzt bestätigt:
    „Kaffeehaus mit HERZ“ …mit Verstand …mit Seele

    Mit Abstand das Beste was ich seit Langem im Internet oder sonst wo gelesen habe zum Thema (In)Toleranz… auf Ihre eigene direkte Art

    Danke

    ps: …habe es von Frau Nessy auch nicht anders erwartet ;-)

  13. „Hast du dadurch Nachteile? Nee? Dann kümmere dich um deinen eigenen Kram.“ – das ist für mich die Quintessenz des Artikels, wundervoll!

  14. Patricia sagt:

    Wunderbar! Ich unterschreibe jeden Satz. Wieder mal ein echtes Sahnestückchen aus dem Kaffehaus. Danke dafür❤️

  15. Sehr wahre Worte… Ich bin immer wieder entsetzt über die Unfreundlichkeit, ja, Unmenschlichkeit, die einem im WWW an gewissen Orten entgegen schlägt, wenn man sich erlaubt, anderer Meinung zu sein, oder kritisch nachzuhaken…

  16. P. sagt:

    Super!!! Unterschreibe ich voll und ganz!! Mehr braucht man nicht dazu sagen. Danke.

  17. susanna sagt:

    Bestimmt erwähnte ich es schon: ich mag Ihren Blick auf die Menschen.

    „Seither versuche ich das – nachzufragen, wenn es passt. Oder einfach mal vorauszusetzen, dass es Gründe dafür gibt, wenn Leute Dinge so tun, wie sie sie tun. “

    Das ist eine fabelhafte Einstellung.

    Hoffentlich schreibe ich nichts Falsches, wenn ich schreibe, dass mich Ihre Haltung ein bisschen an Sybille Berg erinnert – aber in optimistisch. Am Schluss ihrer letzten Kolumne meinte sie:
    „Ich habe keine Antwort. Oder jeden Tag eine andere. Ich versuche, kein Arschloch zu werden. Nicht an einfache Lösungen zu glauben. Nicht feige zu werden. Mehr ist nicht drin.“

    Es tut mir leid, wenn sich Menschen in den Schützengräben ihres Lebens einbuddeln. Statt das Leben zu leben, ihren Weg zu gehen. Mit den anderen, neben den anderen. (Ja, das klingt pathetisch.) Schön, dann zu lesen, dass man wenigstens mit diesem Gefühl nicht allein ist.

    Und es tut gut, daraus zu schließen, dass es eben doch nicht alle sind, die sich im sinnlosen Gegeneinander verlieren. Ich habe ja immer noch die Hoffnung, dass auch die allermeisten Kämpfer irgendwann im Lauf ihres Lebens zum Neben- und Miteinander finden.

    1. Frau Nessy sagt:

      Tja – ich weiß nicht, ob diese Hoffnung berechtigt ist. An guten denke ich: Auf jeden Fall! Manchmal zweifle ich, und es wundert mich nicht, wie Extremismus entsteht.

  18. Sandra sagt:

    Wundervoller Text, vielen Dank!

    Meine Theorie dazu: Oft ist es schlicht und einfach Langeweile. Wenn das eigene Leben nichts zu bieten hat, kann man sich in den unendlichen Tiefen des Internets Feindbilder suchen, über die man sich aufregt, um das träge Gemüt etwas in Wallung zu bringen.

    1. Frau Nessy sagt:

      Ich glaube, es ist nicht nur Langeweile. Sondern: Wenn ich andere erniedrige, stehe ich selbst höher. Sowas in der Richtung.

  19. Georg sagt:

    Das haben Sie wunderbar formuliert, vielen Dank!

    Leider gibt es intolerante Menschen nicht nur im Internet, wenn man mit denen zu tun hat ist das auch IRL sehr anstrengend (aber nicht immer vermeidbar).

    1. Frau Nessy sagt:

      Ja, sehr enervierend. Und leider oft vergebliche Liebesmüh. Meist hilft nur: meiden. Wenn es denn geht.

  20. jpr sagt:

    Randall Munroe hat das ja mal sehr schoen auf die Spitze getrieben, allerdings ohne nach dem Warum zu fragen: https://xkcd.com/386/.

    Aber ich denke, Sie haben schon die Quintessenz gefunden, an der es fehlt: Den Abstand davon, den Weg wie man es selber macht und fuer gut befindet von dem zu trennen, was andere Leute tun.

    Vielleicht ist es auch ein Nachahmen von dem, was man durch die allgemeine Berichterstattung und Unterhaltung vorgetragen wird: Gibt es auf einer Parteiversammlung eine Diskussion ist das gleich ein Streit, stehen irgendwo zwei Kandidaten zur Wahl eine Kampfabstimmung, und in Talkshows wird nicht mehr zum Erkenntnisgewinn gesprochen, sondern um zu ‚gewinnen‘, wobei man natuerlich niemals zugeben darf die eigene Meinung geaendert zu haben. Da darf man doch sicherlich im Internet mitziehen und allen anderen mitteilen, dass sie es ‚falsch‘ machen, wenn sie es denn schon oeffentlich tun.

    1. Frau Nessy sagt:

      Hinter dem Belehren anderer Leute steckt ja auch: Ich kenne mich aus. Ich weiß Bescheid. Andere Lebensentwürfe zu akzeptieren, heißt ja auch zuzugeben, dass der eigene Horizont begrenzt ist.

      (Super Comic.)

    2. jpr sagt:

      Stimmt, das ist auch ein valider Punkt. Mag man dem <a href="http://www.herzdamengeschichten.de/2015/01/15/der-wirtschaftsteil/"heute von Herrn Buddenbohm verlinkten Artikel ueber Hartz 4 glauben, zaehlt dann auch eigene Unsicherheit noch als Thema. Finde ich ebenfalls plausibel.

  21. Julia-Maria sagt:

    Absolut wahre Worte.

    Jemand sagte mal: die eigene Freiheit hört da auf, wo sie die des Nächsten beschneidet.

    Meine Freiheit wird nicht durch Veganer/Fleischesser oder Muslime/Juden/Christen beschnitten.
    Ich lasse jeden so sein, wie er/sie ist. Und Gleiches würde ich mir auch von meinem Gegenüber wünschen.

    Toller Blogeintrag!

  22. die mia sagt:

    danke. ich unterschreibe jedes einzelne wort dieses posts.

  23. Croco sagt:

    Schön geschrieben.
    Eine gigantische Zeitersparnis ist das. Das eigene Leben geht nämlich an einem vorbei, wenn man sich dauernd mit solchen Dingen beschäftigt. Ich nenne das PAL. Ist es ein Problem anderer Leute, und betrifft mich nicht, dann kümmere ich mich auch nicht darum. Außer natürlich wenn ich um Rat oder Hilfe gefragt werde.

    1. Frau Nessy sagt:

      Ja. Man erspart sich Zeit und Nerven, sich mit vielen Dingen nicht zu beschäftigen – oder nur, wenn man gefragt wird. Ich nenne es „interessierte Gleichgültigkeit“.

  24. Trollkatze sagt:

    Das Schlimme ist: Oft ist es nicht nur der unzufriedene Leser von nebenan. Was ich manchmal bei anderen Blogsparten mitbekomme (Stichwort Fashion und Beauty), lässt es mir ganz übel hochkommen. Die Blogger sind nicht immer eine große, heile Welt, wo sich jeder mag. Da ist plötzlich Blogger X so erfolgreich, dass es Blogger Y stinkt. Da wird gemobbt, da wird interveniert. Hat ein bissel was von Konkurrenzkampf auf der Arbeit, nur im I-Net geht das halt in viel größerem Stil vonstatten.
    Ein Grund, weshalb ich nicht bloggen mag.
    Aber lesen, das tue ich sehr gerne. :-)

    Liebe Grüße

    die Trollkatze

  25. Thea sagt:

    Das sind soooo wahre Worte die ich voll unterschreiben kann. Vielen Dank dafür.
    Ich würde auch manchmal wissen was so in deren Köpfen vorgeht, warum manche so ticken.
    Aber, ist eben leider nicht zu ändern.
    Herzliche Grüße,
    Thea

  26. Danke, Sie sprechen mir aus der Seele

    Wir sollten viel öfter gelassen sein, oder wie Schatz immer sagt
    „Wat schert es eine Eiche wenn sich ein Schwein dran scheuert“

    und Oma mit Ihrer Weisheit
    „Was du nicht willst was man Dir tut das füg auch keinem andern zu“
    wollen wir das über uns schlecht gesprochen/gedacht wird? nein sicher nicht, also sollten wir das auch nicht bei anderen tun.

    LG
    Fio

  27. Davidoff sagt:

    „Habe ich einen Nachteil [durch dicke, unästhetische Menschen]?“

    Aber sehr deutlich; mein Ausblick wird verdorben und mein inneres Gleichgewicht erschüttert! Mein Wohlbefinden ist durch solche Menschen also deutlich gestört.

  28. Danke. Danke. Danke. (und ja, ich muss mich auch manchmal an die eigene Nase fassen, aber bemühen, das ist schon mal was.)

  29. Aurora sagt:

    Manchmal ist es auch „nur“ pure Bequemlichkeit und nicht nachdenken wollen. Ich hatte mit meinem Bruder eine seltsame Diskussion über PEGIDA. Er stritt ab, dass das alles Nazis wären und meinte, das viele ja nur mitlaufen würden weil man sonst nichts ändern könnte. Meine Antwort war, dass die Demo-Leute bei Menschen mitlaufen, die ganz klar Fremdenfeindlichkeit auf die Fahnen geschrieben haben und das auch laut und deutlich kommunizieren. Wenn ich auf einer Demo bin, auf der „Flüchtlinge raus!“ gebrüllt wird und ich bleibe, dann bin ich damit einverstanden.
    Mein Bruder sah mich völlig entsetzt an und meinte dann nur ganz langsam „Stimmt eigentlich…“

  30. MrsCgn sagt:

    Ein sehr schön zu lesender Text. Er macht nachdenklich. Das sind meine Gedanken dazu:

    Ich habe mich für eine Verbesserung für die Situationen der Hebammen eingesetzt, obwohl mich das zu dem Zeitpunkt nicht (mehr) selbst betroffen hat.
    Vor mehr als 25 Jahren sind viele Menschen auf die Straßen gegangen, denen es in der DDR sicherlich nicht schlecht ging, die aber für ihre Ideale (!) eingetreten sind und dabei durchaus etwas riskiert haben.
    Ich setze mich auch nach wie vor mit Impfgegnern auseinander, auch wenn diese mir selbst nicht zwingend schaden, ich aber eine Verantwortung verspüre und diese wahrnehmen möchte.

    Will sagen: Ja, unbedingt nicht alles be- und schon gar nicht abwerten. Ja, neugierig sein und nachfragen (wobei mir immer wieder dabei begegnet, dass das Nachfragen als unangenehm wahrgenommen wird), um Gründe zu erfahren. Ja, auch mal einfach etwas stehen lassen.

    Aber auch ja zum Für-seine-Ideale-eintreten-und-dafür-Kämpfen (mit friedlichen Mitteln, versteht sich). Ja zum Eintreiten für oder gegen eine Sache, auch wenn sie einen selbst weder in der einen, noch deren Richtung persönlich betrifft, einem aber wichtig ist.

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