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Wie geht’s eigentlich Thorsten?

27. 07. 2014  •  2 Kommentare  •  Aus der Kategorie »Garten«

Lange haben Sie nichts mehr von Thorsten gehört.

In diesem Jahr habe ich erstmals drei Thorstens angepflanzt: den klassischen Balkonzauber, Black Cherry und Oxheart – auf Empfehlung und mit freundlicher Samenspende von Torfrau i.R. und Obertomatenmutti A.

Thorsten ließ sich in diesem Jahr Zeit mit seiner Entwicklung: Früh gepflanzt, war er zögerlich und schüchtern, eine eher introvertierte Tomate. Die neuen Sorten gaben sich mimosenhaft dünnhäutig, einige Setzlinge verabschiedeten sich frühzeitig aus dem Diesseits. Hinzu kamen stürmische Rückschläge. Was übrig geblieben ist, gedeiht allerdings kräftig und lebensfroh. Mein erster Oxheart-Thorsten:

Der Oxheart-Thorsten, noch grün

Neu-Leser fragen sich vielleicht, warum ich meine Tomaten „Thorsten“ nennen, ob ich ihnen auch Musik vorspiele oder anders: ob ich sie nicht alle aufm Zaun habe. Letzteres kann ich nicht zweifelsfrei dementieren, der Grund aber, warum Thorsten Thorsten heißt, ist: Als Torfrau A mir meine erste, meine allererste Tomatenpflanze schenkte, als sie heranwuchs und ich zum erstmals ihre kleinen, haarigen Arme sah, fühlte ich mich prompt an einen Schulkameraden erinnert, der schon in jungen Jahren einen beträchtlichen Armhaarwuchs aufwies. Er hieß – Sie ahnen es.

Kurioserweise heißen seither alle Tomatenpflanzen in meinem Bekanntenkreis, bei der Torfrau, der Doktorandin und sogar im fernen Sauerland Thorsten.

Die Terrassenthorstis, ihres Zeichens Nachzügler in der Zucht, haben nun auch das Erwachsenenalter erreicht:

Vier Terrassentomaten

Das feuchtwarme Wetter ist Doping für Thorsten. Ich habe die Pflanzen schon zweimal ausgegegeizt – zwei Armvoll Buschwerk habe ich aus den Pflanzen herausgeholt. Sie wuchern trotzdem wie blöde. Die ersten Früchte werden nun auch bald rot:

Die Balkonzauber-Thorstens, noch grün

Ich schätze, dass genau in der Zeit, in der ich im Urlaub sein werde, die große Ernte anfällt. Die Nachbarn wird’s freuen. Denn es ist ja klar: Was unter den eigenen, gießenden Händen reif wird, darf man behalten.

Kommentare

2 Antworten: Bestellung aufgeben ⇓

  1. Awwwwwww. Ich hatte Thorsten vermisst!

  2. Dagmar Arndt sagt:

    Au ja, ich nehm auch immer regen Anteil an der Enwicklung der Thorstens, zumal ich dieses Jahr auch welche habe! Die nenne ich allerdings bei ihrem eigenen Namen – Fuzzy Wuzzy, Sweetheart, Humboldii, schöner könnten sie ja wohl kaum heißen, oder? Black Cherry ist übrigens mein Favorit, seit einigen Tagen erfolgt Direktverzehr vom Strauch, köstlich. Und überhaupt und im Allgemeinen mag ich deinen Blog und deine Schreibart , herrlich ungekünstelt und herzerfrischend, da hat beim Lesen direkt die Bilder dazu im Kopf. Schön!
    Sonnige Grüße aus Hamburg
    Dagmar

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