Draußen nur Kännchen
Kaffeehaus mit ♥

Archiv der Kategorie »Zeitvertreib«

Serviceblog: Papst-Tweets

11. 02. 2013  •  10 Kommentare

Weil das hier ein Service-Blog ist und weil ich weiß, dass einige meiner geschätzten Gäste keinen Twitter-Account haben, hier mal einige Papst-Tweets vom Tage, damit Sie auf dem Laufenden sind.

Ich habe vom Papst-Rücktritt übrigens als Erstes auf Twitter erfahren. Und weil ein Italienisch-Studium auch mal zu etwas gut sein muss, habe ich heute mit einiger Freude auch italienische Tweets verfolgt. Deshalb am Ende ein paar Beiträge aus dem Land, das heute noch viel inbrünstiger getwittert hat.

https://twitter.com/HenryKlinger/status/300929566065713152

https://twitter.com/oOtrinityOo/status/300932081989599232

Ein paar Tweets aus dem gelobten Land:

Um es mit Trap zu sagen: „Ich habe fertig.“

Der Papst tritt zurück. Ein weiteres Opfer des Cyber-Mobbings.

Mein Großmutter fürchtet, dass der Papst-Rücktritt ein kommunistisches Komplott sei. Echt jetzt!

Nach Twitter hat der Papst sich jetzt bei LinkedIn registriert.

Sie haben den neuen Papst: Silvio I.

Heute mal was anderes: Linktipps

3. 02. 2013  •  20 Kommentare

Ein paar Sachen zum Woanderslesen und -hören:

Der Kinderdoc bei Radio Fritz
So also hört er sich an, der Kinderdoc. Ich komme auch in dem Interview vor. Circa ab Minute 44:35.

Dass das Interview ausgerechnet mit den Google-Suchanfragen eröffnet wird, finde ich übrigens ausgesprochen verfehlt.

Lampiongarten: Geschichte eines einwöchigen Twitterentzugs
„Wenn man auf Facebook die Leute zu hassen beginnt, mit denen man zur Schule gegangen ist, dann verliebt man sich auf Twitter in völlig Fremde, so besagt einer der meistzitierten Tweets. Ich habe diese Fremden vorerst abgeschaltet.“

Ganz netter Erfahrungsbericht, auch wenn ich kein Problem damit hätte, ohne Twitter zu leben. Habe ich mir im Urlaub schon mehrfach bewiesen. Es ist überaus erstaunlich, wie wenig man wirklich verpasst, wenn man zwei Wochen offline ist, egal ob partiell oder komplett.

Der Sachspendenmarkt bei kinderarmut.de
Ein Link, den ich vor Weihnachten über Twitter bekommen habe. Ich weiß leider nicht mehr, von wem. Hier können sich Leute melden, die eine Sachspende oder Lebensmittel benötigen. Ihre Bedürftigkeit wird überprüft, Spender melden sich und schicken den Inserenten, was sie brauchen. Habe ich gemacht. Kann ich empfehlen.

Marco Maurer auf Zeit Online: Ich Arbeiterkind
„Jetzt stehen wir im Schulsekretariat. Vanessa, Wolfgang, ich – und die Direktorin, nennen wir sie Margarete Bäumler, eine energische Frau Anfang sechzig. Sie sagt, sie könne unseren Besuch nicht gutheißen. Wir sollten den Schülerinnen keine Flausen in den Kopf setzen. Abitur? Studium? »Wir sind eine Schule, die für die Lehre ausbildet, das war schon immer so«, sagt Frau Bäumler. Und dann sagt sie fast denselben Satz, den meine Mama vor 20 Jahren von Herrn Proksch zu hören bekam: »Alles andere ist nichts für sie.«
»Sie«, das sind ihre Schülerinnen.“

Marco Mauro über seinen Weg zum Abitur, zum Studium und zur Zeit. Ich erkenne mich in vielem wieder, auch wenn ich eine geradlinigere Schullaufbahn hatte.

Super Bunny
„Mein Mann, der größte Karnevalist in der Familie, ist dabei unübertroffen in seiner Kreativität der Kostümwahl. Auch dieses Jahr verneige ich mich ehrfürchtig:“

In der Tat preiswürdig.

Michael Bohnert
„Als Fechter- oder Boxerstellung wird eine für Brandtodesfälle typische Körperhaltung bezeichnet, die aus der hitzebedingten Schrumpfung der Sehnen und der Muskeln resultiert. Wenn diese auf Temperaturen von mehr als 60 °C erhitzt werden, kommt es zur Eiweißdenaturierung, welche mit einer Verkürzung der Muskelfasern und der Sehnen einhergeht. An der isolierten Sehne kann eine Verkürzung von bis zu 60 % auftreten.“

Immer wieder interessante Ausführungen von Michael Bohnert, Vorstand des Instituts für Rechtsmedizin der Universität Würzburg.

Wie der Staat unbequeme Steuerfahnder kaltstellt
„Einst brachte Wehner dem Staat Millionensummen ein, indem er hinterzogenes Steuergeld aufspürte. Heute arbeitet er in Fulda als Fahrlehrer. Wie konnte es in einem Rechtsstaat so weit kommen? Wer das begreifen will, muss sich mit der Geschichte der einst schlagkräftigsten Steuerfahndung Deutschlands befassen, die am Finanzplatz Frankfurt illegale Geldströme entdecken und Steuerhinterziehung in den Banken verfolgen sollte.“

Wenn sie stimmt, wie sie dort aufgeschrieben wurde, ist das eine unfassbare Geschichte.

Herzdamengeschichten: Der Erikativ und mein Liebesleben
„Die schon legendäre Disney-Übersetzerin Erika Fuchs (1906 bis 2005) prägte diese besondere Verbform im Deutschen maßgeblich. Eine Form, bei der das Wort, welches die Handlung beschreibt, auf den Stamm verkürzt wird: “kreisch”.“

Der Eintrag ist schon ein paar Tage alt, aber er hat eine gewisse Inkubationszeit. Lesen Sie ihn einfach. Dann wissen Sie schon.

Tipp für alle Berliner

18. 01. 2013  •  7 Kommentare

Die Wattenscheider Schule kommt in die Hauptstadt:

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=-CbA_W67RoE&w=480&h=270]

Wattenscheider Schule
Fetisch Models, Kaffeefahrt und Kernwasser Wunderland
Katerholzig Berlin
24. Januar 2013

Die Huberbuam

28. 08. 2012  •  46 Kommentare

Im vergangenen Herbst habe ich das erste Mal die ZDF-Doku über die Huber-Brüder gesehen.

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=rvBmvto3ErY&w=480&h=270]

Sie ist online verfügbar. Danach habe ich sie zunächst wieder vergessen – bis ich sie vor etwa einer Woche erneut entdeckt habe. Seitdem habe ich mir zahlreiche Videos der Brüder angesehen: aus Faszination angesichts der sportlichen Leistung, weil das beeindruckende Typen sind und vielleicht auch wegen der hübschen Unterarme.

2006 waren sie im Yosemite-Nationalpark, um einen Rekord im Speed-Klettern aufzustellen: 1000 Höhenmeter an einer überhängenden Wand in 2 Stunden 48 Minuten. Regisseur und Drehbuch-Autor Pepe Danquart hat sie begleitet. Rausgekommen ist der Film „Am Limit„:

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=2BADglRe8hg&w=480&h=270]

Die anderthalbstündige Doku ist bei Youtube online. Sie zeigt nicht so viele Kletterszenen wie der ZDF-Film; es geht mehr um die Philosophie des Kletterns, wie es die Brüder pflegen, um die Konkurrenz zwischen den beiden – und um Angst. Wenn Sie sich das Ganze anschauen möchten, empfehle ich, zur Einführung erst den ZDF-Film zu gucken. Das macht die Sache verständlicher.

Der Jüngere, Alexander, klettert übrigens auch ohne Sicherung „free solo“:

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=i-1UryJm5yg&w=480&h=270]

In einem Film (Youtube, 52 Minuten) über seine „Free Solo“-Touren – der zwischen den Zeilen vor allem ein Portrait über ihn als Mensch ist – erklärt er die Beweggründe. Ich bin mit mir selbst noch nicht überein gekommen, ob ich das faszinierend oder hirnverbrannt finde. Denn alles kontrollieren zu können, ist natürlich ein Trugschluss.

Wie dem auch sei: Alles drei sind faszinierende Filme, in denen es nur vordergründig ums Klettern geht. Es geht um Persönlichkeit, Leidenschaft, Liebe, Angst, Enttäuschungen, Durchhaltewillen – und vieles mehr, was das Leben ausmacht.



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