Draußen nur Kännchen
Kaffeehaus mit ♥

Archiv der Kategorie »Was schön war«

Was schön war – Kalenderwoche 47 und 48, 2016

4. 12. 2016  •  10 Kommentare

Die tödliche Männerbronchitis ist weg. Halleluja. Nach fünf Wochen endlich wieder Sport. Im Spiel mit den Kalendergirls und auch im Fitti war ich noch etwas kurzatmig. Aber das wird schon.

Was schön war:

  • Gartenäpfel verwertet und zweimal für Vatta Apfelpfannkuchen gemacht. „Hatte ich schon ewig nicht mehr!“, sagte er. Ich auch nicht. War super.
  • „Einmal noch in den Tempel!“ Weil sie an den Neckar in die fußballerische Diaspora zieht (Hoffenheim zählt nicht), habe ich A. meine Karte für das Champions-League-Spiel BVB – Warschau vermacht. Und was ist passiert? Der BVB macht acht Buden. Alta! Acht! Und der Gegner vier. Zwölf Tore! Ich habe schon Handballspiele mit weniger Toren gesehen. Da gibste einmal ’ne Karte ab! Habe mich für A. gefreut.
  • Am Wochenende danach dann Umzug. Starke Männer waren da. Für Speis und Trank war gesorgt.  Wir haben Klamotten aussortiert; A. hat Unmengen an Klamotten. „Möchte dieser Poncho mit an den Neckar?“ – „Darin habe ich 1998 W. kennengelernt!“ – „Also ja.“ – „Nein! Gott bewahre!“ … „Möchte dieses T-Shirt mit …“ – „Das hatte ich beim ersten Date mit J. an.“ – „Also nicht.“ – „Doch!“ Die guten und die schlechten Erinnerungen, eingewebt in Textilien.
  • Besuch bei S. und A., die gerade etwas sehr Tolles in Essen machen – unter anderem eine Porschewerkstatt, aber nicht nur das. Das wird wirklich unfassbar gut. Ich möchte glatt mit einziehen. Von dieser Stelle aus: Weiterhin viel Erfolg und gute Nerven! Ihr schafft das! //*Motivationsfaust
  • Was aktuell sehr schön ist: Ich investiere Zeit in Aus- und Weiterbildung, höre zu, lerne Menschen kennen, das ist echt super. Es passiert so viel in dieser Stadt und im Ruhrgebiet, und es gibt so viele Dinge, die ich noch nicht weiß. Überhaupt interessiert mich viel zu viel, das ist das Paradoxe: Je älter ich werde, je mehr ich sehe und je mehr ich lerne, was ich alles noch nicht gelernt habe, desto mehr möchte ich wissen.
  • Einen 20-Euro-Schein verloren. Mich kurz geärgert. Mir dann vorgestellt, wie derjenige sich freut, der ihn findet. Mich dann auch gefreut.
  • Aus der Abteilung „Erste Male“: eine Session für die re:publica 2017 eingereicht.
  • Weihnachtsfeier mit den Kalendergirls. Es fielen die Worte „Mannschaftsfahrt“ und „Mallorca“. Aber auch die Worte „Mannschaftsfahrt“ und „Fröndenberg“, was ebenfalls charmant, wenngleich ein ganz anderer, innovativer Ansatz wäre. Wir sind noch unsicher. Ich denke, es wird Zeit, dass ich mal in einem Update berichte, wo wir im Projekt Klassenerhalt stehen.
  • Beim Frühstück mit Jawl darüber gesprochen, wie viele tolle Menschen wir schon übers Bloggen und übers Internet kennengelernt haben. Dabei opulent getafelt und Kleinstadtneuigkeiten ausgetauscht. So muss das.

Frühstückstisch mit Brötchenkorb, Rührei und allerlei leckerem Zeug

Was schön war – Kalenderwoche 45 und 46, 2016

20. 11. 2016  •  7 Kommentare

Die vergangenen zwei Wochen: immer noch Husten und Schnupfen des Todes. Zweimal beim Arzt gewesen, weil der ganze Brustkorb schmerzte und ich befürchtete, dass etwas Ärgeres dahinter steckt: Entzündung der Lunge oder sonstwas. War aber nicht. Trotzdem: lästig. Husten ist jetzt weg. Schnupfen auch fast. Ich muss dringend wieder Sport machen, fühle mich wie ein rostiger Trecker. Nächste Woche ist Einsteigerfitness angesagt.

Was schön war:

  • Mit den Handballveteraninnen, von denen nur die wenigsten noch Veteraninnen sind, weil sie allesamt wieder angefangen haben zu spielen, „Bridget Jones‘ Baby“ angeschaut. McDreamy hat’s optisch rausgehauen, die Handlung ist ansonsten eher mau.
  • Mini-G gehütet, während die Mannschaftskameradin bei der Rückbildung war. Denn ohne Kinderhüterin kann sie nicht rückbilden und ohne Rückbildung kann sie nicht wieder Handball spielen. Da muss man zusammenhalten. Alles für den Dackel, alles für den Club.
  • A propos Club: Die Kalendergirls haben das zweite Spitzenduell gewonnen. Tabellenplatz Zwei – wegen eines Spiels weniger als der Spitzenreiter – ist vorerst gesichert. Der Trainer hat erstmals das A-Wort ausgesprochen. Wir haben so getan, als hätten wir es nicht gehört, und sind rasch ins Thema „Weihnachtsfeier“ gewechselt. Siegessekt nach Lokalderby:

Kalendergirls stoßen mit Sekt an

  • Auf dem Rückweg von der Halle durch den Herbst spaziert. Macht man viel zu wenig.

Herbstwald mit viel Laub auf der Erde

  • Mit dem großen Patenmädchen Kaffee im neuen Kaffeehaus in der Heimat getrunken. Die Kleinstadt hat ihr traditionelles Alte-Damen-Café renoviert, es ist jetzt ein Alte-Damen-Café in modernem Plüsch. Das ist sehr gelungen, ich mag den Ort. Vielleicht, weil ich über viele, viele Jahre jeden Freitagnachmittag mit meiner Oma dort war. Sie: Blätterteigröllchen mit Hackwurst. Ich: Zimtschnitte und die Kondensmilch ihres Kaffees. Warme Wangen, wohliges Gefühl.
  • Das Kinofest Lünen besucht und drei Filme angeschaut: „Fritz Lang“, „90 Minuten – bei Abpfiff Frieden“ und „Kästner und der kleine Dienstag“. Erstaunlich, wie anders Fernsehfilme wirken, wenn man sie im Kino anschaut. Und erstaunlich, wie viel mehr man sich im Kino auf  die Handlung einlässt – im Gegensatz zum eigenen Wohnzimmer. „Fritz Lang“ hat mir stilistisch sehr gut gefallen: die Adaption des Stummfilm-Stils für einen Film über die Entstehung des ersten Tonfilms des Stummfilm-Regisseurs Lang. Falls das nicht verständlich war: anschauen. Finzi, Ferch, Regie, Bild und Ton sind sensationell. Nach dem Erich-Kästner-Film (toll! toll! toll!) war ich ein bisschen neben der Spur, was nicht nur daran lag, dass Florian David Fitz den Kästner spielt, sondern auch, weil er es sehr gut tut. Ein Teil der Filmcrew (kein Fitz, aber zweimal kleiner Dienstag):

Ein Teil der Filmcrew vor der Kinoleinwand des Kinofestes Lünen

  • Mit Freundinnen Pizza gegessen, Sushi gegessen, mit Institutsveteraninnen und -veteranen erstaunlich lange und mitten in der Woche (Sodom und Gomorrha!) umgetrunken und mit den Clübchen Stammtisch gehalten. Es waren sehr gesellige zwei Wochen.
  • Zum ersten Mal selbst Sommerrollen gemacht. Es war eine riesige Sauerei, aber irgendwann hatte ich die Technik raus. Lecker.

Sommerrollen fertig und in der Herstellung: Collage aus vier Bildern

  • Die Initiale besucht, viele Gespräche geführt, Dinge ge- und erarbeitet und sehr viel weitergekommen. Gruß an die Dortmunder Wirtschaftsförderung, die machen wirklich einen guten Job. Mehr zu gegebener Zeit.

Was schön war – Kalenderwoche 44, 2016

8. 11. 2016  •  Keine Kommentare

Die Erkältung geht nicht weg. Sie ist jetzt eine Bronchitis, und das ist alles recht unerfreulich. Seit mehr als zwei Wochen taumle ich schwer angeschlagen durch den Tag. Aber immerhin: Heute geht es erstmals besser. Denn: Die kleine Bronchitis hat fast durchgeschlafen. Jetzt wird es Zeit, dass sie auszieht.

Was schön war: der Arztbesuch und das Paket Medikamente, das ich in der vergangenen Woche bekommen habe. Toll, dass es das gibt. Nach Nutzung des Bronchialsprays hatte ich endlich wieder Lungenvolumen – und zwar direkt so eins, dass ich über eine Teilnahme den olympischen Spielen nachdachte. Hamma, was da möglich wäre.

Was sonst noch schön war:

  • Beim Bowling gewonnen. Bäm!
  • Die kleine Geburtstagsfeier beim Nachbarn, mit Hot Dogs und guter Gesellschaft. Es geht doch nichts über eine gute Nachbarschaft und eine gute Freundschaft. Was das angeht, bin ich Herdentier. Verschenkt: Schuss. Die geheime Dopinggeschichte des Fußballs von Thomas Kistner. Habe ich als Hörbuch gehört, klare Empfehlung.
  • Mit den Kalendergirls gewonnen und Tabellenplatz 2 gesichert. Krankheitsbedingt nur passiv. Dafür beim Kinderdienst von K (2) vertrauensvoll bekuschelt und bespielt worden. Ich schrieb schonmal darüber: Es gibt Kinder, die ich unglaublich gut leiden mag, weil sie total super sind. Sie haben einfach ein freundliches Wesen, da ist direkt eine Verbindung, das hat auch nichts mit Bravsein oder sowas zu tun. Können Sie nachvollziehen, was ich meine? K gehört jedenfalls dazu. Sein Bruder auch. Tolle Typen.
  • Weihnachtskekse mit T gebacken. Mit Marmelade, Crunchy Erdnuss, Weißer Schokolade und Cornflakes. Wie immer sensationell. Leider werden die Kekse Weihnachten nicht erleben. Wahrscheinlich noch nicht einmal die Adventszeit. Was natürlich nur daran liegt, dass ich so viele verschenke. //*hüstelt
  • Dem Einzug ins Achtelfinale der Champions League beigewohnt. Mit Menschen, von denen ich nur ihre Spitznamen kenne. Solche Leute kennen Sie sicherlich auch, oder? Irgendwann nennt mal jemand den richtigen Namen, und niemand weiß, wer gemeint ist.

Hach:

Alle Kräfte mobilisiert, um die Jungs zu unterstützen. #bvb #cl #maennergrippe

A video posted by Vanessa Giese (@_dieliebenessy) on

 

 

Was schön war, Kalenderwoche 43, 2016

30. 10. 2016  •  Keine Kommentare

Diese Woche stand im Zeichen meiner fürchterlichen Erkältung. Sie hat sich entgegen erster Annahmen als ausgewachsener, halbtötlicher Männerschnupfen entpuppt, entstanden aus einem normalen Husten, der erst zu einem wilden Männerhusten wurde, trocken und hart wie ein Backstein in den Bronchien, dann in den Kopf wanderte und nun die Stirnhöhlen verstopft. Ich leide leise röchelnd.

Das war schön: 

  • Am Dienstag war die Turnschwester, Ex-Kollegin und Fitnessbegleitung i.R.,  zu Gast. Es kamen noch zwei Damen dazu und wir weiteten die Veranstaltung spontan zu einem Mädelsabend aus. Das war ganz wundervoll, auch wenn wir vergaßen, den mitgebrachten Honigraki zu trinken.
  • Grey’s Anatomy, Staffel 13
  • „40 Jahre ij“ gefeiert: Das Institut für Journalistik der TU Dortmund, mein ehemaliger Arbeitgeber, wurde 40. Viele ehemalige KollegInnen und ehemalige StudentInnen getroffen. Schön, wenn man sieht, dass aus den kleinen Zweitsemestern nicht nur beruflich was geworden ist, sondern dass es ihnen gut geht. Großes Klassentreffen-Gefühl.
  • Hitchcock gemalt.
  • Eine Urlaubskarte aus Madeira bekommen.
  • Die Cousinen-Verwandtschaft zu Hause empfangen, gegrillt und auch ein bisschen was getrunken. Ich kann nur jedem empfehlen, sich Polen in die Familien zu holen. Das ist sehr gut für die Atmosphäre.
  • Mit den Kalendergirls Handball gespielt. Unentschieden.
  • In frischer Herbstluft um den See spaziert, den Hügel hinaufgestiegen und hinuntergeguckt, als es schon fast dunkel war.

phoenixsee

Was schön war – Kalenderwoche 42, 2016

24. 10. 2016  •  6 Kommentare

Das Bloggen liegt brach. Nicht, weil es nichts aufzuschreiben gäbe, sondern weil mich Themen sind, die hier nicht her gehören oder die hier doch her gehören, die aber aufgrund von Unlust, Alternativaktivitäten oder Drübereinschlafen ungebloggt bleiben. Sehr schön ist aber das Format, das Frau Gröner bereits seit längerer Zeit pflegt – und das auch Herr Buddenbohm und Frau Bluhm nun übernommen haben: Was schön war.

Zu Jahresanfang hatte ich bereits begonnen, jeden Tag aufzuschreiben, was in den vergangenen 24 Stunden schön war – nur für mich, in einem kleinen Kalender. Die Unternehmung ist wegen schlimmer Inkonsequenz nicht über den Januar hinaus gekommen, obwohl ich sie ganz wunderbar finde – erinnert sie mich doch daran, immer das Positive zu sehen. Nicht, dass ich damit Probleme hätte, im Gegenteil. Ich bin von Hause aus so eine harte Optimistin, dass es Menschen regelmäßig an den Rande ihrer Haareraufkompetenzen bringt und sie umfassend das Zweifeln für mich übernehmen.

Ich versuche es also jetzt mal: aufschreiben, was schön war.

  • Das große Patenmädchen noch vor dem Morgengrauen mit ihrer Familie zum Flixbus gefahren, ohne dass sie wusste, wo es hingeht. Weil: Geburtstagsüberraschung zum Achtzehnten. Inzwischen ist sie schon fast wieder zurück: aus London.
  • Treffen mit den Handballveteraninnen, den Vorgängerinnen der Kalendergirls. Leckere Dinge serviert bekommen, zum Beispiel von der Rückraumspielerin mit Liebe gerollte Lachsröllchen. Im Zuge dessen eine neue Handballveteranin in den Kreis der Veteraninnen aufgenommen: die Torfrau M. Applaus für M!
  • Mit Vatta und Tante den Friedhof im Sauerland winterfest gemacht. Omma, Oppa und der Großonkel sind nun aufgeharkt, mit Heidekraut bestückt und schneessicher. Danach gab’s den traditionellen Familiennusskuchen bei der Tante und dem Onkel.
  • Mit Björn seinen 50. gefeiert. Er hatte zu diesem Anlass 18 Stunden lang Tscholent gekocht, das ich nicht kannte und das sehr lecker war, besonders wegen der Graupen und der Honignote. Graupen heißen bei uns in der Familien übrigens „Puppenfüetken“ (kleine Puppenpopos), vgl. „Puppenfüetkensuppe“.
  • Hustenbedingt nicht gejoggt, aber in frischer Herbstluft zwei sehr lange Spaziergänge gemacht, jeweils rund zehn Kilometer. Dabei Hörbuch gehört: Kühn hat zu tun von Jan Weiler. Gefiel mir gut: Sympathischer, nahbarer, fehlbarer, erfrischend gewöhnlicher Vorstadtkommissar; das Kriminalstück ist bisweilen nur Beiwerk. Jetzt: Donna Tartts Distelfink. Stimmungsvoll, aber aktuell noch etwas handlungsarm.



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