Draußen nur Kännchen
Kaffeehaus mit ♥

Archiv der Kategorie »Tagebuchbloggen«

Freitag, 5. Oktober

5. 10. 2018  •  2 Kommentare

Müde. Wenig Schlaf gehabt diese Woche, so insgesamt. Was zum einen an einem Wasserbett in Hannover lag, zum anderen an Autobahnfahrten und viel zu tun. Die vergangenen Tage als Bildergeschichte:

Maschsee Hannover. Hübsch.

Maschsee bei Sonnenschein

Die Hannoveraner Südstadt auch. Empfehlenswert: Café und Trattoria Ecco, Sallstraße. Nicht empfehlenswert: ein Wasserbett. Zumindest dann nicht, wenn zu wenig Wasser drin ist. Weil der Wasserbettvermieter, Vermutung, unter 35 Kilo wiegt, man selbst aber deutlich wasserverdrängend mehr.

Phoenixsee in Dortmund. Auch hübsch.

Phoenixsee: Steg im Abendrot

Phoenixsee in Dortmund mit Freundin und Ente. Ebenfalls hübsch – die Freundin. Die Ente konnte unerkannt entkommen.

Phoenixsee im Abendrot, im Scherenschnitt des Gegenlichts eine Frau

Das Abendrot war wirklich so; ich habe an keinen Reglern gedreht, ich schwör. Als die Sonne weg war, gab’s Sushi. Das war gut.

Seminar an der Uni.

Seminar: Beschriebenes Flichart, dahinter Tische und Stühle

Ein Workshop für die Studierenden in der Lehrredaktion an der TU Dortmund, Journalistik. Es ging um kreatives Schreiben, um Themenkonzeption und um die Arbeit als Mentoren in Ressorts.

*

Ich habe jetzt ein Musikabo eines Musikabo-Anbieters, ein „Alle Lieder des Planeten für einen Zehner im Monat“-Ding. Das ist prima. Ich habe eine Chill-Playlist gehört, während ich durch die Nacht fuhr, meine Kontaktlinse sich im Auge verbrizzelte, ich sie auf einem tiefschwarzen Parkplatz südlich von Oelde herausfriemelte und säuberte; das gab der Situation etwas Fröhliches. Ich habe Liebesmusik gehört, während ich bei Rinteln Lkws überholte, in meinen Notmüsliriegel biss und kalte, eisgewürfelte Lightcola aus der Isolierkanne trank. Ich habe mir Hörbücher heruntergeladen, die ich später hören werde, in Zehn-Minuten-Etappen, weil ich nicht länger wachbleiben kann, während mir jemand etwas vorliest.

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Gelesen: Verliebtheit hat mit Liebe nichts zu tun. Ein Paartherapeut über langjährige Beziehungen und Freundschaft zum Partner/zur Partnerin.

Gelesen: Es ist Zeit für eine Zeitumstellung. Die Juramama argumentiert zu einem späteren Schulanfang. Ich bin ganz bei ihr.

Gelesen: Das Interview, das ich gerne mal führen würde. Tupoka Ogette ist Trainerin, Beraterin und Keynote Speakerin rund um das Thema Rassismus. Seit zehn Jahren fragen Journalisten sie immer dasselbe. Jetzt hat sie ihr eigenes Interview geführt.

Gelesen: Und bei den Männern? Zwei Fußballerinnen des FC Bayern heiraten. Der Verein postet das Foto. Bei Männern undenkbar. Warum eigentlich?

Gelesen: Revolutionäre Ideen aus der Zweiten Liga. Union Berlin hat ein Diskussionspapier zur Zukunft des deutschen Fußballs veröffentlicht. Eine Analyse der Vorschläge.

Montag, 1. Oktober

1. 10. 2018  •  10 Kommentare

Knackiger Arbeitstag im Homeoffice, denn ich möchte am Feiertag gerne frei haben.

  • eineinhalb Seminare vorbereitet
  • ein gutes Telefonat geführt
  • ein Angebot rausgeschickt
  • den morgigen Termin vorbereitet
  • Moderationskoffer auf Stand gebracht

Die Blümchenbeauftragte meines Unternehmens hat heute die Arbeitsstelle dekoriert. Mitarbeiterin des Monats!

Blumen im Büro

Darüber hinaus habe ich mich mit meiner Weihnachtsgrußkarte beschäftigt (ja, tatsächlich). Weihnachtsgrußkarte ist wie Winterreifen: Ab Oktober kann man das gut angehen.

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Do it!, das Gründermagazin der Dortmunder Wirtschaftsförderung, stellt mich und meine Arbeit vor:

Artikel in der "Do it!"

Vielen Dank für den Raum!

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Weitere Fragen aus 1.000 (Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6, Teil 7, Teil 8):

Was war deine beste Entscheidung im vergangenen Jahr?

Mir den Monat März zu schenken und durch Italien zu reisen. Das erste WM-Halbfinale nicht alleine zu gucken. Mutig zu sein, in allem.

Was ist die beste Medizin gegen Liebeskummer?

Das Schwierigste, wenn sich etwas im Leben verändert, ist nicht, Neues anzufangen. Sondern das Alte zurückzulassen. Wir können nur neue Ideen entwickeln, wenn wir die alten vergessen. Bezogen auf die Liebe: Wir können nur neu lieben, wenn wir das Lebenskonzept, das die alte Liebe uns gegeben hat, ablegen.

Es ist deshalb wichtig, traurig zu sein und sich die Zeit zu nehmen, sich vom Alten zu verabschieden. Liebeskummer ist, wie wenn jemand gestorben ist. Wir müssen trauern dürfen, sonst können wir einer neuen Liebe nicht unbekümmert begegnen und keine neuen Ideen vom Leben und Zusammensein entwickeln.

Als gut habe ich immer empfunden, sich von dem „Warum“ zu verabschieden. Warum will der Andere mich nicht mehr? Warum handelt er/sie so? Warum ist er/sie so? Es ist egal. Ich werde keine befriedigende Antwort bekommen, und das Warum ist nicht entscheidend, um abschließen zu können.

Weil man nicht nur die ganze Zeit traurig sein kann, hilft es, zwischendurch schonmal vorsichtig nach vorn zu schauen und sich zu bewegen, ganz körperlich. Das geht mit Sport oder einfach nur so, mit Spazierengehen oder Fahrradfahren oder was immer man schön findet. Rausgehen hilft auch, etwas erleben und Erfahrungen sammeln, die glücklich machen. Tanzen und gutes Essen.

Welches Musikstück soll auf deiner Beerdigung gespielt werden?

Eine Beerdigung ist für die Lebenden, nicht für die Toten. Sucht Euch etwas Schönes aus.

Welche fünf Dinge würdest du in einen Picknickkorb tun?

Brauche nur zwei: einen Restaurantgutschein. Eine Busfahrkarte zum Restaurant. Picknicken ergibt nur auf Wanderungen Sinn.

Wann hast du zuletzt ein Baby in den Armen gehalten?

Vor zwei  oder drei Wochen habe ich ein frisches Kind 3.0 und seine Mutter besucht.

Freitag, 28. September

29. 09. 2018  •  5 Kommentare

Weiterbildungstag.

Ich war auf dem CoReDayRuhr, dem Coach Reflexion Day. Das ist ein Tag, an dem sich Coaches, Trainer und Berater treffen, sich gegenseitig Methoden zeigen, Erfahrungen austauschen und sich Tipps geben. Es kommen Leute zusammen, die sich mit Entwicklung von Menschen und von Organisationen beschäftigen. Also Leute wie ich.

Das war ein sehr wertvoller Tag. Wir haben zwei Methoden in Gruppen getestet und weitere Themen besprochen: Rolle und Haltung bei der Arbeit in Unternehmen, hilfreiche Fragestellungen für Gespräche, und wir haben zuhören geübt.

CoredayRuhr Programm

Insgesamt waren wir 26 Leute, davon 19 Männer und sieben Frauen. Dieses Verhältnis hat mich überrascht. Ich hätte gedacht, das Interesse wäre gleich verteilt. 

Ich habe in der ersten Übung auch ein Coaching empfangen, war der Coachee – mit einer realen Problemstellung. Obwohl es nur eine Übung war und obwohl wir alle in dem Format noch nicht sicher waren, haben die beiden Coaches mich nur durch gezieltes Fragen zu einer möglichen Lösung geführt. Es war erstaunlich, wie gut das funktioniert.

Außerdem gab es großartige Give aways. Zum Einen diese Aufkleber, denen ich mich vollends anschließen kann.

Aufkleber: "Developing the process requires developing people." - "When you're sure you're right, imagine you're wrong."

Zum Anderen dieses Flaschenverschließnuppsi, einen Korki. Der ist aus Silikon, und man kann ihn über den Flaschenhals einer offenen Flasche stülpen. Er sieht aus wie ein Korken und er macht, was ein Korken macht.

Coreday: Korki

Danke dafür, Veranstaltungssponsor.

Übrigens hätte ich als Alternative zum Programm auch einfach nur essen können – von 7 bis 11:00 Uhr und von 11:30 bis 15:30 Uhr, wie Weihnachten bei Omma. Aber das Programm war so pickepackevoll, dass ich kaum dazu kam, überhaupt zu essen.

Coreday, Buffetbändchen mit großzügigem Uhrzeitenaufdruck

Nach der Veranstaltung bin ich weitergezogen zu Sandra, Hansbahnhof und Ferdi. Als wir am Morgen korrespondierten, kam es umständehalber dazu, dass ich mich einlud. So wurde ich Nutznießerin einer Nudelmaschine. Für ein spontanes Treffen „auf ’ne Limo“ ein ausgesprochen beeindruckender Service, ich war entzückt. Und am Ende des Abends sehr satt.

Nudeln kommen aus Nudelmaschine

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Gelesen: Privat und persönlich. Christian hat einen Kommentarwechsel zwischen Herrn Paul und mir aufgegriffen und etwas zum Bloggen gebloggt – und zur Veröffentlichung von Persönlichem.

Donnerstag, 27. September

27. 09. 2018  •  5 Kommentare

Ich habe ein neues Angebot für KMU, also kleine und mittlere Unternehmen:

  • Check up „Unternehmensstrategie und Zukunftsfähigkeit“
  • Check up „Marketing und Positionierung“

Kolleginnen und Kollegen aus Kommunikationsagenturen haben mich angesprochen, ob ich dergleichen anbieten wolle. Sie erleben bei ihren Kunden einen Bedarf an Orientierung. Das betrifft  die Außendarstellung, vor allem aber weitergehende Themen wie die Ausrichtung des Unternehmens – in Hinblick auf Online-Konkurrenz, sich ändernde Marktverhältnisse, interne Prozesse und Digitalisierung. Oft geht es auch um die eigene Rolle als Geschäftsführer*in.

Ich habe deshalb ein niedrigschwelliges Angebot konzeptioniert, mit dem meine Kunden einen Blick von außen bekommen, der Mut macht und Veränderungen anstößt. Das Ganze ist ein Startschuss – ein wertvoller; ein Hinweis, wo es Sinn macht, mehr Kraft zu investieren.

Die Kunden können danach selbst umsetzen. Sie können mich weiter beauftragen oder ich vermittle, je nach Aufgabenstellung, Leute aus meinem Netzwerk. Das Ganze zu einem Preis, der überschaubar ist, zu dem ich aber trotzdem einen guten Nutzen bieten kann.

Anregungen und Verbesserungsvorschläge, Klugscheißerei und Rechtschreibfehler nehme ich gerne entgegen.

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Heute Tag der Redigatur. Das Magazin, das ich im Sommersemester gemeinsam mit einer Kollegin und Studierenden an der TU Dortmund gemacht habe, geht am Montag in den Druck. 40 Seiten Schlussredaktion. Ich habe Kreise vor den Augen.

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Anna fragte mich nach eine Fazit „selbstständig vs. angestellt“. Stand jetzt, eineinhalb Jahre nach Gründung, sieht das so aus:

Freiraum

Ich genieße sehr den Freiraum und die Flexibilität, die mir die Selbstständigkeit gibt: zu bestimmen, was ich arbeite, wie ich arbeite, mit wem ich arbeite, wann ich arbeite, wo ich arbeite. Ich nutze diesen Freiraum: Wenn das Wetter gut ist, mache ich länger Mittagspause und arbeite in den Abend hinein. Wenn ich vier Tage hintereinander beim Kunden war, lege mir auf den fünften Tag keine Termine. Ich muss niemanden fragen. Mein einziger Taktgeber sind die Kunden, und weil ich meine Kunden so gewinne, wie ich sie gewinne – siehe „Akquise“ -, arbeite ich sehr gerne für sie.

Persönliche Entwicklung

In meiner Arbeit, egal ob selbstständig oder angestellt, ist es mir wichtig, mich zu entwickeln, persönlich und fachlich. Drei meiner vier Angestelltenverhältnisse habe ich selbst beendet – eben weil ich mich nicht mehr entwickeln konnte, weil es keine (neue) Perspektive für mich im Unternehmen gab, weil meine persönliche Entwicklung und die Entwicklung der Unternehmensstrategie nicht überein gingen.

Nun bestimme ich selbst, in welche Richtung mein Geschäft und ich mich entwickeln. Ich folge den Bedürfnissen meiner Kunden und ich entscheide, worin ich mich weiterbilde. Ich wachse an jedem Kundenprojekt.

Wenn ich genauer darüber nachdenke, verwende ich locker 20 Prozent meiner Arbeitszeit darauf, mich weiterzubilden: in Seminaren, auf Barcamps, durch lesen, durch Gespräche und indem ich immer wieder herausfinde, manchmal auch nur durch Nachdenken (verrückt!), wie ich eine bestimmte Aufgabenstellung am besten löse.

Unternehmensstrategie

Ich war schon immer jemand, der eher strategisch und unternehmerisch denkt. In meinen Angestelltenverhältnissen war das aber, bis auf eine Ausnahme, nicht gefragt. Es ging darum, abzuarbeiten und Ziele zu erfüllen. Zwar hatte ich in meinen Projekten Gestaltungsmöglichkeiten, ich durfte aber nicht nach dem strategischen Platz des Projekts in der Unternehmensstrategie fragen oder eine Meinung dazu haben. Das empfand ich als ausgesprochen zermürbend.

Nun gestalte ich meine Unternehmensstrategie selbst. Das bedeutet nicht, dass ich immer Erfolg habe. Ich finde stetig heraus, was am Markt gefragt ist und welche Stärken meine Kunden an mir schätzen. Aber ich kann und darf es herausfinden und verantworten.

Verantwortung

Ich übernehme gerne Verantwortung. Voraussetzung ist, dass ich das, wofür ich verantwortlich bin, auch selbst beeinflussen und gestalten kann. Das war im Angestelltenverhältnis nicht immer der Fall. Gleichzeitig durfte und sollte ich an anderen Stellen keine Verantwortung bekommen.

Was in der Selbstständigkeit bisweilen belastend ist, ist, für alles alleine die Verantwortung zu tragen: alleine zum Kunden zu fahren und herauszufinden, was die Fragestellung ist. Alleine zu überlegen: Was ist die beste Herangehensweise für das Projekt? Bei Workshops alleine in die Bütt zu gehen und nicht zu wissen: Klappt es so, wie ich es mir gedacht habe? Bisher hat es immer gut hingehauen, und wahrscheinlich ist mein Gefühl normales Lampenfieber. Aber dennoch.

Ich hole mir Unterstützung bei Freunden, beim Partner und tausche mich mit Fachkollegen aus. Das geht aber aufgrund von Verschwiegenheit in Kundenprojekten nur bis zu einem gewissen Punkt. Manchmal hätte ich gerne einen Gegenpart, mit dem ich Verantwortung teilen kann. Andererseits erwachsen aus einer Zusammenarbeit wieder andere Probleme.

Akquise

Ich bin kein Vertriebsprofi und entgegen aller hier herrschenden Annahmen bin ich auch keineswegs extrovertiert, sondern ein introvertierter Mensch. Ich nehme gut Stimmungen wahr; das ist eine Stärke für meinen Job. Aber Kaltakquise ist mir ein absoluter Graus.

Wenn man gründet, kommen alle möglichen Leute daher und sagen: Du musst dies machen, du musst das machen, sonst klappt es nicht. Zum Beispiel kriegt man immer wieder zu hören: „Wie willst du denn an Kunden kommen? Du musst Kaltakquise machen! Flyer drucken! Die Unternehmen abtelefonieren!“

Ich habe bei meiner Gründung Flyer gedruckt. Von denen habe ich ungefähr fünf gebraucht. Die restlichen 995 liegen im Schrank. Ich bekomme meine Kunden durch persönliche Gespräche, durch Vernetzung, durch Austausch online und offline, auf Barcamps, auf Konferenzen, über Blog und Newsletter, über Empfehlungen – und ja: auch übers Tagebuchbloggen. Es sind allesamt sehr tolle Kunden; denn diese Art des Kennenlernens hat einen riesigen Vorteil: Meine Kunden wissen schon vor dem gemeinsamen Projekt, wie ich ticke, und engagieren mich, weil ich so bin, wie ich bin. Das ist eine gute Basis für gemeinsames Arbeiten.

Disziplin

Für meine Art des Arbeitens braucht es intrinsische Motivation und Disziplin. Oft sagen mir Leute: „Das könnte ich nicht!“, und meinen damit das morgendliche Aufstehen, ohne dass es einen Chef oder eine Zeiterfassung gibt.

Ich finde es wunderbar. Ich weiß, was ich bis wann zu tun habe, habe eine To-Do-Liste und teile mir meine Aufgaben ein. Ich kann problemlos um 7 Uhr aufstehen und mit der Arbeit beginnen, auch im Home Office.

Was einzig manchmal schwerfällt, ist das Vorantreiben, siehe Verantwortung. Ich trage die alleinige Verantwortung für meine Entwicklung, für neue Ideen, fürs Anwerben von Projekten. Ich kann mich hinter niemandem verstecken. Ich muss alles selbst machen, mich überall reinfuchsen, mich um Buchhaltung und Steuern kümmern, ich kann nichts delegieren, es gibt keinen Admin für die EDV, ich bin Vertrieb, Marketing, Einkauf, Projektleitung und Geschäftsführung in einem. Das ist manchmal belastend und erfordert Disziplin, besonders wenn es um Themen geht, in die ich mich nicht gerne reinfuchse – zuletzt war es die Frage der Verschlüsselung von Dateien. Es hilft aber nichts, und am Ende habe ich dann etwas dazugelernt.

Gleichzeitig gibt mir die Arbeit auch, wenn sie gut läuft, viel Energie.

Selbst und ständig – und die Sinnfrage

Es geht die Mär um, als Selbstständige arbeite man 60 Stunden pro Woche, jahrein, jahraus. Das ist nicht so. Es gibt sicherlich Phasen, in denen ich sehr viel arbeite. Allerdings halte ich mir Wochenenden und Feiertage frei – und wenn ich doch arbeiten muss, dann habe ich es mir selbst ausgesucht: weil ich dafür einen Tag in der Woche für Freizeit genutzt habe.

Ich habe bereits als Angestellte Jobs gehabt, in denen ich viel arbeiten musste – und nebenbei meine Dissertation oder ein Buch geschrieben. Vielleicht spüre ich deshalb den Unterschied zwischen Angestellten- und Selbstständigendasein zeitlich nicht so sehr.

Der wesentliche Unterschied des Selbstständig- zum Angestelltsein ist – und das ist der Knackpunkt: dass ich hinter jeder Stunde, die ich in meine Arbeit und mein Einkommen investiere, einen Sinn sehe. Im Angestelltenverhältnis habe ich maximal 50 Prozent der Zeit für die Sache gearbeitet und einen Sinn erkannt. Der Rest war Zeit, die durch schlechte Führung, fehlende Strategie oder innerbetriebliche Taktiererei draufging – oder die ich einfach herumsaß, weil nichts zu tun war, in der ich aber auch nicht gehen konnte, weil die Unternehmenskultur eine Anwesenheitskultur war und das nicht vorsah.

Sicherheit

Ein großes Thema ist natürlich die Sicherheit – beziehungsweise die Unsicherheit. Ich habe sehr unregelmäßiges Einkommen. Manchmal habe ich keine Perspektive, nichts Neues in Aussicht, sondern muss hoffen, dass der nächste Auftrag kommt, bevor die Vorräte aufgebraucht sind. Das ist nicht immer einfach, zumal die Fixkosten als Selbstständige vergleichsweise hoch sind: Auto, Krankenversicherung, Betriebshaftpflicht, Altersvorsorge, Fortbildungskosten, dazu Miete beziehungsweise Kredite und die übliche Lebenshaltung. Kann ich das nicht mehr bedienen oder werde ich schwer krank, falle ich trotz meiner Absicherungsmaßnahmen ins Bodenlose. Manchmal denke ich: Gut, dass ich ein so positiver und durch und durch optimistischer Mensch bin. Sonst könnte ich kein Auge zu tun.

Fazit

Am Angestelltendasein hat mich am meisten gerärgert: wenig Freiraum, wenig Teilhabe, verkrustete Strukturen, wenig Gestaltungsspielraum, zu wenig Verantwortung, keine Aufstiegmöglichkeiten als Frau, patriarchalische Führung, zu viel Arbeit für zu wenig Sinn. Ich möchte meine Lebenszeit mit Dingen verbringen, die für mich sinnvoll sind und mir Freude bereiten – und von denen ich im Alter nicht sage, ich hätte Lebenszeit verschwendet. Das geht in der Selbstständigkeit besser als im Angestelltendasein.

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Allen Wanderfreunden möchte ich ein feines Blog ans Herz legen: Schrat und Fee. Der Schrat ist Tim, der im Medienhaus Lensing neben mir saß, damals als Volontär, als er bei uns in der Digitalabteilung hospitiert hat. Inzwischen arbeitet er andernorts. Außerdem wandert er – und wie er wandert! Ständig ist er unterwegs und schreibt tolle Wanderberichte oder postet Bilder auf Instagram. Die Instagrambilder sind die schlimmsten, das ist wirklich kaum auszuhalten; ich möchte augenblicklich loswandern.

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Gelesen: Die ZEIT, deren Berichterstattung ich sehr schätze, hat ihre neuen Redaktionsleitlinien veröffentlicht.

Gelesen: Blick über den persönlichen Tellerrand und auf die Nordsee – Andreas, Texter für Energiethemen, schreibt über das Barcamp Dangast. Ebenso der Veranstalter enera: So war das zweite Barcamp Dangast 2018

Dienstag, 25. September

25. 09. 2018  •  13 Kommentare

Es wird Herbst. Die Sonne steht tiefer. Die Blätter färben sich gelb. Überall Feuchte im Garten.

Garten, tief stehende Sonne, im Vordergrund Herbstanemonen

Erledigt: Rasen mähen. Die Schwertlilie zurückschneiden.

Die tropischen Pflanzen wie die Strelizie, die ich vor einigen Jahren mal von den Kanaren mitgebracht habe und die hier tatsächlich gewachsen ist, wohnen nun wieder im Haus. Auch der Weihnachtsstern ist umgezogen. Nachdem er in der Adventszeit 2016 bei mir einzog und in der Folge nicht sterben wollte, hat er nun den zweiten Sommer im Garten verbracht. Für seinen dritten Winter wandert er zurück in die Wohnung. Er hat inzwischen einen hölzernen Stamm und entwickelt Baum-artige Züge. Irgendwann wird er die Macht übernehmen.

Was mir gefällt: Aus dem Vogelfutter sind Sonnenblumen gewachsen.

Kleine Sonnenblume

Vorteil des Herbstes: Getränke können raus auf die Terrasse. Limo und Bier sind wieder durchgehend und in großen Mengen – sprich: Kästen – kalt.

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Nach vielen Jahren habe ich wieder Fotos zum Entwickeln geschickt. Nicht in der Innenstadt wie damals, bei Photo Porst auf der Hauptstraße, sondern online. In ein paar Tagen bekomme ich also ausgedruckte Fotos, die ich in der Hand halten, einkleben, an den Kühlschrank hängen und rahmen kann. Das fühlt sich bestimmt super an. Vielleicht mache ich das jetzt öfter.

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Termin beim Autoschrauber für Oktober gemacht: Achsvermessung, Reifen, TÜV. In dem Zuge kann er auch gleich die Winterreifen montieren. Danach Altglas weggebracht. Zwei Aufgaben, die hohes Prokrastinationspotential haben. Bin sehr stolz.

Außerdem ein neues Privatkonto eröffnet, bei der GLS-Bank. Meine Hausbank geht mir schon seit Jahren (wirklich: Jahren) aus diversen Gründen auf die Nüsse. Weil aber ein Bankwechsel ein noch höheres, viel höheres Prokrastinationspotential hat als Altglas wegbringen (das allerhöchste, noch höher als Stromanbieter wechseln), stand das immer nur auf meiner Liste.

Ich war lange unentschlossen, zu welcher Bank ich wechsle. Denn am meisten nervt mich die Geldautomatensuche in fremden Städten. Also hatte ich zunächst überlegt, zu einer Online-Bank zu wechseln, die es mir ermöglicht, überall Geld abzuheben. Ich habe jedoch für mich beschlossen, dass mir das Ziel und die Haltung des Kreditinstituts nun doch wichtiger sind als meine Bequemlichkeit, gerade in diesen Zeiten, in denen Wälder für Kohle abgeholzt werden und Nazis meinen, sie könnten fahnenschwingend durch Städte laufen und nix passiere.

In dem Zuge der Kontoeröffnung habe ich zum ersten Mal am PostIdent-Verfahren teilgenommen, online per App und Videochat. Das war alles super geschmeidig. Großartige Sache.

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Bei der Maus kann man jetzt programmieren lernen.

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Fürs Brot- und Butter-Geschäft habe heute ein Seminar für die TU Dortmund vorbereitet. Die neuen Mentoren in der Lehrredaktion Magazin am Institut für Journalistik starten nächste Woche in ihren Job. Sie waren ein Jahr lang im Volontariat – bei Regionalzeitungen, beim WDR, SWR, oder beim Handelsblatt. Ich lehre einen Tag lang kreative Schreib- und Konzeptionsarbeit; wir machen Übungen, und ich zeige Methoden.

Außerdem habe ich mich für eine Weiterbildung angemeldet: Business System CanvasStrategiearbeit im digitalen Zeitalter; ich lerne eine weitere Möglichkeit kennen, mit der man Zukunfts- und Changeprojekte strukturiert gestaltet.  Ich bin gespannt. Nachdem ich vergangenes Jahr in die Selbstständigkeit gestartet bin, ist dieses Jahr das Jahr der Weiterbildung: nach der Weiterbildung in Mediation und Konfliktlösung und in Design Thinking jetzt noch das. Gute Methoden, um meine Kunden zu unterstützen.

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Gelesen und für mich beantwortet: Diese 33 Fragen über Rassismus sollte man sich ehrlich stellen.

Gelesen: Der Jawl schreibt Interessantes zur Kategorisierung von politisch motivierten Straftaten.

Die NSU-Morde tauchen nicht in der Statistik für politisch motiviete Straftaten auf. Weil: Straftaten nach dem Eingangsverdacht eingeordnet werden und ein Verschieben in eine andere Kategorie nicht vorgesehen ist.

Das ist im weiteren Verlauf natürlich interessant, denn je nachdem, wie die örtliche Polizei bei Ihnen so drauf ist, ob eher rechtskonservativ oder eher linksliberal, bewertet sie Straftaten und kreiert damit eine Statistik, die gegebenenfalls nichts mit den späteren Ermittlungen zu tun hat.

Ergänzend schreibt Giardino etwas zu den Polizeiberichten, die an die Presse gehen: Für sie wählt die Polizei aus, welche Delikte sie für berichtenswert hält – und gibt sie an die Presse. Die Presse orientiert sich in ihrer Berichterstattung an den Polizeiberichten. Straftaten vom Rand der Gesellschaft sind dabei besonders interessant, Straftaten aus dem normtreuen, konservativen Milieu – Rassismus, Ehemann verprügelt Ehefrau – sind es nicht.

Besondere Probleme scheint die Polizei immer zu haben, Straftaten von rechts als solche zu erkennen und zu behandeln. […] Man muss sich immer bewusst sein, dass die Polizei eine Menge Hebel – vom Eingangsverdacht über Ermittlungswillen, Auswahl der berichtenswerten Meldungen, dem darin vermittelten Bild von Polizist*innen und anderen beteiligten Personen bis hin zur Statistik – in unserer medialen Wahrnehmung von Kriminalität in der Hand hält. Und bei allem Respekt für polizeiliche Arbeit agiert sie mit eigenem politischen Interesse und hat nach wie vor Probleme auf dem rechten Auge.

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Weitere Fragen aus 1.000 (Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6, Teil 7):

Wie gefährlich ist deine Arbeit?

Das Gefährlichste ist die Autofahrt zum Kunden. Was einen als Selbstständigen jedoch leicht in den Wahnsinn treiben kann, ist darüber die Ungewissheit, die diese Arbeitsform mit sich bringt: Es gibt Zeiten, in denen ich sehr viel zu tun habe, und Zeiten, in denen ich warte – auf Anfragen, auf Antworten, auf Projekte, auf Zusagen. Ich bekomme Absagen, Aufträge verschieben sich. Das ist manchmal zehrend, und ich würde lügen, wenn ich sagte, die Unsicherheit mache mir nichts aus. Ich kann sie allerdings immer noch besser aushalten als das, was ein Angestelltenverhältnis mit sich bringt.

Wem hast du zuletzt eine Postkarte geschickt?

Ich versende oft Postkarten, immer mal zwischendurch und auch, wenn ich weg bin. Ich verschicke eigene Bilder mit der Funcard-App. Oder ich suche die allerschrecklichste Karte aus dem Postkartenständer und praktiziere die Kunst des ironischen Postkartenschreibens – eine aussterbende Disziplin angesichts der Digitalisierung und des kaum noch vorhandenen 90er-Jahre-Postkarten-Chics.

Macht du manchmal einen Mittagsschlaf?

Durchaus und mit Wonne.

Wie hoch war das höchste Gebäude, das du je besucht hast?

Das war der Останкинская телебашня, der Moskauer Fernsehturm Ostankino. Der Turm ist 537 Meter hoch. Die Aussichtsplattform befindet sich auf 337 Metern. So sieht es dort oben aus(Website).

Welche Redensart magst du am liebsten?

Das Gras wächst nicht schneller, indem man dran zieht.

Welche Sprache würdest du gerne beherrschen?

Arabisch. Hebräisch. Russisch.

Welcher deiner Geburtstage hat dir am besten gefallen?

Mein 40. war ziemlich gut.

Worauf hast du zuletzt mit Ja geantwortet?

„Kassenbon?“

Montag, 24. September

24. 09. 2018  •  Keine Kommentare

Gearbeitet. Mails beantwortet und geschrieben. Ein Vortragskonzept verschickt. Mich durch Vergabeunterlagen gearbeitet. Den Kontowechselservice bei der GLS-Bank entdeckt. Über die Anmeldung zu einer Fortbildung sinniert. Sonstiges.

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Christian hat über das Barcamp in Dangast geschrieben. Auf der Veranstaltungsseite auf Facebook gibt’s Fotos und weitere Beiträge.

Ich habe die in Dangast aufgenommene Podcastfolge veröffentlicht und hier im Kännchencafé und auf meiner beruflichen Website verbloggt. Thema: Gutes Arbeiten und gutes Lernen in Unternehmen.

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Eine sehr tolle Mail von einer Blogleserin bekommen.

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Gelesen: Die Regel hinter dem Zufall. Mathematiker sagen, dass hinter Zufallsanordnungen – Abstände zwischen Bäumen im Wald oder Abstände zwischen geparkten Autos – eine versteckte Ordnung steckt.

Angeguckt und gehört: Listen to the World. Ein wunderbares Audio-Storytelling der New York Times. Ton an und zurücklehnen.

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Mehr Fragen aus 1.000 (Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6):

Erweiterst du deine eigenen Grenzen?

Ich glaube nicht, dass man seine Grenzen erweitern kann – die körperlichen oder die mentalen. Mit Gewalt Grenzen zu verschieben, ist ungesund; immer wenn wir die Möglichkeiten des in uns Liegenden ins Unmögliche verschieben möchten, handeln wir gegen unser Wesen. Es geht vielmehr darum, die bestehen Grenzen zu suchen und sie zu entdecken – durch Erlebnisse, durch Training, durch Kampf, durch Mut, Offenheit, Anstrengung und das Verlassen der Komfortzone. Sie sind viel weiter draußen, als wir denken.

Ich kann nicht sagen, ob ich meine Grenzen schon erreicht habe. Leben bedeutet, die Abenteuer, für die man gemacht ist, nicht zu kennen.

Wofür darf man dich nachts wecken?

Es kommt darauf an, wer weckt, und nicht, wofür.

Was würdest du gerne einmal tun, vorausgesetzt dass es keinesfalls schiefgehen könnte?

Die Frage ist Unsinn. Denn wenn ich weiß, dass etwas keinesfalls schiefgehen wird, tue ich es anders, als wenn es scheitern könnte. Weil ich dann eine andere bin.

Muss man immer alles sagen dürfen?

Man muss immer alles sagen dürfen. Nur die Freiheit der Meinung erhält Demokratie und Gleichberechtigung, auch im Kleinen. Man sollte von diesem Recht aber nicht immer Gebrauch machen.

Was Ehrlichkeit und Schonungslosigkeit betrifft, so halte ich es für wichtiger, wahrhaftig zu sein. Im Sinne Habermas‘ heißt das für mich: Meine Intention ist ernsthaft und genau so, wie ich sie äußere; ich täusche weder mich noch andere.

Bestellst du im Restaurant immer das Gleiche?

In Eisdielen habe ich einen nicht zu leugnenden Hang zu Spaghettieis. In Restaurants bin ich weniger festgelegt, was allerdings auch daran liegt, dass ich leicht vergesse, was ich beim letzten Besuch aß. Genau genommen würde ich es sogar gerne erneut essen, aber ich weiß partout nicht mehr, ob es die Nummer 23 oder die Nummer 35 war – oder war es die 38? Ganz schlimm ist es bei Sushi. Da kann ich mir überhaupt nichts merken.

Samstag, 22. September

22. 09. 2018  •  Keine Kommentare

Vor einigen Tagen schrieb ich, dass ich schon lange nicht mehr im Meer schwimmen war. Das hat sich heute geändert: Ich war in der Nordsee. Gemeinsam mit Djure, Tina, und Christian. Als offizielle Barcamp Session „Schwimmen im Jadebusen“.

Ich las hinterher, dass die Nordsee 17 Grad hatte. Fake News! Es waren fünf Grad. Maximal sieben. Aber doch keine 17! Vor meinem inneren Auge trieb ich auf einer Tür im Nordmeer, mit gefrorenen Augenbrauen. Alta: War. Das. Kalt.

Egal. Es gibt Dinge, die eine Frau tun muss. Zum Beispiel Extreme Barcamp Sessioning.

Dangaster Hafen

Das Barcamp zum Schwimmen ist das Barcamp Dangast – zwei Tage an der Nordsee mit 80 weiteren Leuten, themenoffen. Jeder bringt mit, worüber er sprechen will, und wenn es genug Interessenten gibt, wird eine Session daraus.

Die Location ist ganz schlimm. Man muss ständig auf den Strand schauen, wo die Sonne scheint und der Wind Palmen verwuschelt. Schrecklich. Ich musste zwischendurch eine Session schwänzen, um am Wasser spazieren zu gehen. Nicht auszuhalten.

Strand mit wehenden Palmen und Holzschiff

Neben Schwimmen und Sessionschwänzen habe ich mich aber auch ernsthaft mit ein paar Sachen beschäftigt. Zum Beispiel habe ich eine Session zum Lernen am Arbeitsplatz besucht. Ich habe etwas über digitale Nachlassverwaltung erfahren. Eine junge Frau erzählte, wie sie mit 18 Jahren für ein Jahr nach Malaysia ging, ohne Plan, aber mit dem Mut, Neues zu entdecken, und wie sie mit vielen Erfahrungen wiederkam. Es gab außerdem Sessions zu Sketchnotes, zum Radfahren, zur Elektromobilität, zu Wasserstoff, zur App-Entwicklung, zu Depression, zu Transgender, zu Freifunk.

Timelapse-Video von der Vorstellungsrunde an Tag Zwei. Finden Sie mich?

Ich selbst habe eine Sessions zu den Ebenen der Veränderung gehalten. Sie entsprach in etwa diesem Beitrag – ohne die anschließende Diskussion unter den Sessionsteilnehmenden, die super war.

Nach der Abschlusssession habe ich noch eine Podcastfolge aufgenommen – mit zwei Gästen: Frank und Alena. Alena hat eine Session zu lernfördernder Arbeitsplatzgestaltung gehalten: Sie hat ihre Masterarbeit zu dem Thema beim Projekt enera geschrieben. Frank arbeitet bei enera. Das war unsere Aussicht:

Rechner vor Fenster, Ausblick ins Watt

Ich habe mit den beiden darüber geredet, wie Unternehmen eine Atmosphäre schaffen, in der sich Projekte und Menschen gut entwickeln können. Mehr dazu nächste Woche.

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Im Arbeitskontext bewegt sich gerade einiges. Das ist schön. Zuletzt gab es etwas Stillstand. Das bedrückt mich immer leicht, und ich rutsche unruhig auf meinem Stuhl hin und her.

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Am Abend, bevor ich nach Dangast fuhr, war ich auf einer sehr schönen Veranstaltung: der Filmvorführung von „Der lange Abschied von der Kohle“. Stilecht in der Schwarzkaue in der Zeche „Schlägel und Eisen“ in Herten. Eine atmosphärische Location: Unter der Decke hängen die Körbe, mit denen die Bergleute ihre Kleidung nach oben zogen. Es gibt schönes Licht. An den Wänden sind noch mit Originalkacheln.

Schwarzkaue Herten

Vor dem Film sang der Ruhrkohle-Chor das Steigerlied. So muss das.

Bergmannschor in Tracht vor Bild mit Schacht

In diesem Sinne: Glück auf!

Dienstag, 18. September

18. 09. 2018  •  Keine Kommentare

Den gestrigen Abend und den heutigen Morgen habe ich mit Netzwerken verbracht:

Gestern Abend fand in Bochum der Unternehmerclub des IT-Verbandes Networker.NRW statt. Es gab einen Vortrag von Anne-Kathrin Orthmann, in dem es um die  Theorie der Persönlichkeits-System-Interaktion von Julius Kuhl ging. Das ist eine Theorie aus der Differentiellen Psyhologie, die sich mit willentlicher Handlungssteuerung beschäftigt. Es geht um Persönlichkeitsstile und Handlungsmuster, die auch im Arbeitsleben relevant sind, und um die Fähigkeit, Entscheidungen zu fällen und Misserfolge in die Persönlichkeit zu integrieren. Ich werde mich noch weiter darüber belesen.

Am heutigen Morgen war ich beim Frühstück des Verbands empfehlenswerter Unternehmen in Duisburg zu Gast. Ebenfalls eine sehr schöne Veranstaltung. Allein die Zeit war unchristlich: Beginn um 7 Uhr.

Rückweg im Morgenlicht:

Gepflegte Duisburger Altbauten und ein Baum

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Heute Abend Champions League: der BVB in Brügge. Mit Freunden, Kürbissuppe und Erfolgssitzordnung.

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Mehr Fragen aus 1.000 (Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5):

Neigst du zum Schwarz-Weiss-Denken?

Ich halte mich für einen differenzierten Menschen. Das menschliche Gehirn mag es aber gemütlich und bildet gerne Kategorien. Ich bemühe mich zu reflektieren, wenn mein Gehirn versucht, es sich einfach zu machen.

Weil ich mich viel mit Menschen unterhalte und auch selbst schon ein paar Ereignisse durchlebt habe, weiß ich, wie viel Grau zwischen Schwarz und Weiß ist und dass Dinge nicht immer so sind, wie sie auf den ersten Blick scheinen. Ich versuche immer, nicht zu urteilen und stattdessen genau hinzuschauen und nachzufragen.

Abgesehen davon ist mir vieles, was zwischen Schwarz und Weiß liegt, schlichtweg egal: Religion, Sexualität, gekachelte Wohnzimmertische und sonstige Leidenschaften – das soll bitteschön jeder so halten, wie er mag, so lange er niemanden mit reinzieht, der nicht will. Ich finde das allenfalls interessant und stehe staunend daneben. Unter anderem deshalb fand ich meine Zeit im Lokaljournalismus super: Hallelujah, was habe ich für Leute getroffen! Glauben Sie mir: Es gibt wirklich interessante Aspekte an Wellensittichzucht. Einmal habe ich mir vor einem Konzert mit Orgel und Blockflöte die Orgelakustik erklären lassen, faszinierend, wie das dann mit der Flöte zusammenging. Dazu die ganzen Geschichte, die die Leute bei 50-jährigen Jubilarehrungen erzählen.

Mit welchem Gefühl besteigst du ein Flugzeug?

Im Flugzeug sitze ich immer am Fenster, weil ich es so großartig finde runterzugucken. Technisch ist so ein Ding außerdem ein Faszinosum. Manko: Es ist alles ein bisschen sehr eng. Trotzdem schlafe ich immer ein: Weißes Rauschen – ist es da, bin ich weg.

Wie viele Jahre schon dauert deine längste Freundschaft?

37 Jahre. Wenn’s passt, bin ich ein treues Seelchen.

Womit hältst du dein Leben spannend?

Spontan hätte ich geantwortet: Ach, das ist von ganz alleine spannend. Aber nee, das Leben nimmt die Richtung an, die man ihm gibt. Ich schrieb schonmal, dass ich ein neugieriger Mensch bin, der gerne Erfahrungen macht. Wenn sich Chancen ergeben, ergreife ich sie, auch wenn es Umstände bereitet. Das ist es, was die Sache bei mir spannend macht.

Kannst du unter Druck gute Leistungen erbringen?

Ja. Wenn Sie abliefern müssen, beispielsweise im Job, vergegenwärtigen Sie sich folgende Dinge:

  • Der Anspruch der Anderen. Der eigene Anspruch ist meist höher als der Anspruch des Gegenübers. Denn der Gegenüber weiß ja nicht, was er bekommen könnte. Er weiß nur, was er tatsächlich kriegt. Und damit ist er meist zufriedener, als Sie selbst denken – gerade wenn Sie selbstkritisch sind und zu Perfektionismus neigen.
  • Sie haben per se einen Vertrauensvorsprung – als neue Mitarbieterin (Man hat Sie aus guten Gründen eingestellt), als Vortragende („Die da oben kennt sich aus, sonst stünde sie nicht da“) und sogar als Prüfling („Hat’s bis in die Prüfung geschafft und wird wohl auch gelernt haben, wird also hoffentlich passen“). Diesen Vorschuss müssen Sie erstmal verspielen – das geht schwerer, als Sie denken. Atmen Sie also durch, lehnen Sie sich zurück, die Anderen sind wohlgesonnen.
  • Suchen Sie sich Leute, die Sie anlächeln und die Ihnen zunicken. Auch wenn’s nur der Typ vorne rechts ist, der gerade an seine Freundin denkt. Wurscht. Das gibt Selbstsicherheit.
  • Gelassenheit! Die Folie hängt, der Beamer klemmt? Bitten Sie um Geduld, bitten Sie um Hilfe, läuten Sie eine Pause ein. Sie sind die Chefin im Ring. Sie wissen eine Antwort nicht? Macht nichts – notieren Sie sich die Frage und sagen Sie, dass Sie sich dazu nochmal melden. Sie haben die Frage nicht verstanden? Fragen Sie zurück und bitten Sie um Erläuterung. Es geht nicht darum, dass Sie Schwächen haben. Es geht darum, dass Sie sich Ihrer Stärken bewusst sind.
  • Die Relation: Selbst wenn Sie mit wehenden Fahnen untergehen – ist das schlimm? Also: wirklich schlimm, verglichen damit, morgen bei 130 km/h einen Verkehrsunfall zu erleiden? Na bitte. Alles eine Frage des Bezugspunkts. Also Krönchen richten, weiterreiten.

Findest du andere Menschen genauso wertvoll wie dich selbst?

Was’n das für ’ne Frage, bitte? Natürlich.

Eine Antwort, die mich zum Nachdenken gebracht hat, hat übrigens mal ein Philosoph (Name vergessen) in einem Interview zum Thema „Selbstfahrende Autos“ gegeben. Die Frage lautete: Wenn das autonome Auto entscheiden soll, wen es umfahren soll – die Oma, die Mutter mit Kind oder die Schülergruppe -, wie sollte es sich entscheiden? Der Philosoph antwortete: Weil ein Menschenleben unendlich viel wert ist und weil „unendlich“ ein nicht steigerbarer Wert ist, kann man den Wert des Einzelnen nicht gegen den Wert einer Gruppe aufrechnen.

Kannst du gut Witze erzählen?

Ich kann vor allem gut witzige Begebenheiten auf meine eigenen Kosten erzählen. Wie sagte Woody Allen? „Humor ist Tragik plus Zeit.“

Was soll bei deiner Beerdigung mal über dich gesagt werden?

„Ich habe etwas von ihr gelernt.“ Und dann bitte: lachen und feiern.

Was hast du immer im Kühlschrank?

Der Kodex verlangt wohl, dass ich sowas schreibe wie „Gemüse“ oder wenigstens „Butter“, aber das ist gelogen. Wahr ist: irgendwas mit Alkohol. Unten rechts in der Tür ist das Fach mit Ramazotti, Lillet, Suze und Grappa. Ich trinke das zwar nicht so oft, aber wenn, dann ist es toll, wenn es kalt ist.

Montag, 17. September

17. 09. 2018  •  11 Kommentare

Die Zeit nach den Sommerurlauben ist ideal, um Neues anzustoßen. In meinem letzten Newsletter habe ich aufgeschrieben,

  • wieso der September eine gute Zeit ist, Neubewertungen zu schaffen,
  • wie unser Denken unsere Stresswahrnehmung beeinflusst,
  • was positiven von negativem Stress unterscheidet und
  • was wichtig ist, um Zuversicht zu schenken.

Den Text können Sie jetzt online lesen. 

Morgen kommt der September-Newsletter zu Ihnen ins Postfach. Das Thema wird sein: „Onboarding – So gelingt der Start im neuen Job.“ Es gibt sowohl die Sicht der Unternehmen als auch Tipps für diejenigen, die neu anfangen. Jetzt noch schnell anmelden.

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Die Familie von Herrn Paul – zwei Erwachsene und drei Kinder – ist auf der Suche nach bezahlbarem Wohnraum in oder um Berlin. Dazu eine Twitter-Diskussion, die sich nach einem von Herrn Pauls Tweets ergab. Es geht darin ums Normalverdienereinkommen, um ererbtes Vermögen und um Wohnraum.

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Ein weiterer Ausschnitt aus 1.000 Fragen (Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4):

Was wissen die meisten Menschen nicht über dich?

Wenn wir als „die meisten Menschen“ einfach mal die Leser und Leserinnen dieses Blogs nehmen, also Sie, dann wissen Sie so Einiges nicht über mich. Es entsteht hier im Blog eine Nähe, die Nähe vortäuscht, aber keine Nähe ist. Auch wenn ein anderer Eindruck entsteht: Privates findet hier nicht statt, nur Persönliches.

Weil Sie nicht wissen, was Sie nicht wissen, wissen Sie auch nicht, was Sie nicht über mich wissen, und weil ich hier nicht über Privates schreibe, sage ich Ihnen auch nicht, was Sie nicht wissen.

Kann man Glück erzwingen?

Man kann sich entscheiden, glücklich zu sein. Das beginnt mit der Übung, Menschen anzulächeln und freundlich zu ihnen sein, dann passieren wundersame Dinge. Ich habe mich außerdem entschieden, möglichst viele Erfahrungen im Leben zu sammeln. Das schließt gute und schlechte Erfahrungen ein; jede Erfahrung ist wertvoll. Ich habe beschlossen, ehrlich mit mir und anderen zu sein; zu sagen, wenn ich mich nicht wohl fühle und Situationen zu verlassen, die mir nicht gut tun. Ich bin dankbar für das, was ist, jeden Tag. Außerdem bedeutet Glück Verantwortung – für mich selbst und für andere. Denn tatsächlich habe ich auf das Meiste, was ich im Leben tue und was mir wiederfährt, Einfluss – und sei es, dass ich eine Haltung dazu finde.

Wessen Tod hat dich am meisten berührt?

Ihrer und ihrer. Zwei sehr unterschiedliche Tode.

In welcher Sportart bist du deiner Meinung nach gut?

Was ist der Maßstab für „gut“? Wenn der Maßstab Leistungssport ist, bin ich nirgendwo gut. Wenn der Maßstab der durchschnittliche Couchpotatoe ist, kann ich gut Handball spielen und gut schwimmen. Ich konnte mal gut sprinten und gut weit und hoch springen, das ist jetzt nicht mehr der Fall. Ich kann sicherlich auch passabel Rad fahren und rudern, und ich kann gut wandern, wenn man das als Sport begreifen möchte.

Bist du autoritätsgläubig?

Ich habe Respekt vor Charakter und Leistung, aber keinen Respekt vor Autoritäten und Ämtern. Das war schon einige Male wenig hilfreich, aber ich bereue nichts.

Sonntag, 16. September

16. 09. 2018  •  7 Kommentare

Ein letztes Mal Schwimmen an der Sonne: lockere 2.000 Meter, in denen ich einen tollen Rhythmus fand. Tschüß, Freibad. Wir sehen uns in 2019 wieder.

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Lasst den Wald stehen!

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Haushaltsabzeichen in Gold: Fenster geputzt. Balkon herbstschön gemacht. Terrasse herbstschön gemacht. Tomaten für die letzte Ernterunde gestutzt. Gemüse geerntet.

Letzte Ernte: 1 Kürbis, 4 Zucchini

Wäsche gewaschen. Risotto gekocht. Apfelkuchen gebacken.

Apfelkuchen mit Knusperdeckel

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Gelesen: Why Your Cardiologist Should Ask About Your Love Life. Der wissenschaftlich nachgewiesene Zusammenhang zwischen emotionaler Befindlichkeit und Herzerkrankungen.

Gelesen: Warum Hitler bis heute die Erziehung von Kindern beeinflusst. Interessante Forschungsergebnisse zu Erziehungsmustern, die Menschen unnahbar, sprachlos und unfähig machen, Nähe zuzulassen – bis hin zu Depressionen. Interessant auch die Hinweise auf einen Übergang ins Erbgut.

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Weitere Bruchstücke aus 1.000 Fragen (Teil 1, Teil 2, Teil 3):

Würdest du gern wieder in einer Zeit ohne Internet leben?

Ich bin ja nun eine ganze Zeit ohne Internet aufgewachsen, genau genommen die ersten 19 Jahre meines Lebens. Auch die nachfolgenden sechs, sieben Jahre waren eher dünn, was Internet angeht. Es kam ein bisschen Internet aus dem Modem, irgendwann gab es auch eine Flatrate, aber insgesamt war das Thema „Internet“, zumindest privat, überschaubar.

Beruflich hatte ich schon früh mit dem Internet zu tun, so etwa ab 1999. Da habe ich angefangen, für Verlage Webseiten aufzubauen. Mein erstes Smartphone hatte ich 2011, im zarten Alter von 33. Viel eher gab’s ja auch keine.

Heute frage ich mich oft, wie das alles ohne Internet ging. Dieses viele Wissen, das im Netz steckt – wo war es früher? In der sauerländischen Stadtbibliothek vielleicht, wo ich mir Buch um Buch und zur Schullektüre die Sekundärliteratur ausleihte. Damals verabredeten wir uns für einen Termin in zwei Wochen, es wurde dann auch nicht mehr nachgefragt, es wurden keine Nachrichten geschickt, sondern nach zwei Wochen war man einfach zum verbredeten Zeitpunkt am verabredeten Ort, ohne auf dem Weg zu schreiben, dass man zehn Minuten später kommt, eine verrückte Welt. Es gab Telefonketten, wenn das Training ausfiel. Im Auto lag der Reiseatlas. Wenn man selbst fuhr, musste man sich den Weg vor Fahrtantritt ansehen und merken. Musik kam von der Kassette. Wenn mir langweilig war, schaute ich im Fernsehen „Ein Heim für Tiere“ oder „Tele Illustrierte“ oder schlief.

Es ist heute nicht alles besser, aber das Leben mit Internet ist sehr viel besser als das Leben ohne. So viel mehr Wissen, so viel mehr Austausch – und so viele Menschen, die dadurch in mein Leben gekommen sind.

Welchen Wochenendtrip oder welche Kurzreise hast du gerade geplant?

Ich reise bald zum Barcamp nach Dangast. Im November bin ich auf dem agiLE-Barcamp in Leipzig. Sonst gibt’s keine Pläne.

Bist du ein Landmensch oder ein Stadtmensch?

In den vergangenen 20 Jahren habe ich nur in Städten gelebt, aber eigentlich mag ich es auch gemütlich. Hier in Dortmund lebe ich hauptsächlich in meinem Stadtteil, also in einem eher kleinstädtischen Milieu. Das finde ich sehr schön. Ich würde also sagen, dass ich ein Kleinstadtmensch bin.

Was bedeutet Freundschaft für dich?

Freundschaft kommt aus dem Hintergrund. Zwei Menschen mögen sich. Etwas beginnt zu wachsen, ganz ohne Knall und Ekstase. Freundschaft verbindet durch Zuneigung und Verständnis und ist intim, ohne körperlich zu sein. Freundschaft ist ein beiderseitiges Versprechen, ist Loyalität und Verlässlichkeit. Sie rechnet nicht gegeneinander auf und besteht unabhängig von Zeit und Distanz.

Welche Stadt im Ausland würdest du gern besuchen?

Ich halte es mit der Einfachheit und mag es, im Gewöhnlichen nach dem Schönen zu suchen. Deshalb besuche ich weniger Städte, sondern eher Landstriche, und bin ziellos. Städtereisen sind okay, aber ich mag sie immer weniger, denn Städte sind voll, da möchte ich mich nicht einreihen, das ist mir zu anstrengend. Wenn ich in Städte reise, dann heißt die Stadt Tartu, Odziena oder  Pitigliano.

Gehst du gelegentlich auf einem Friedhof spazieren?

Sehr gerne.

Wie viel gibst du maximal für eine gute Flasche Wein aus?

Der meiste Wein, den ich kaufe, liegt zwischen 6 und 20 Euro pro Flasche.

In welchem Meer bist du zuletzt geschwommen?

Diese Frage hat bei mir zartes Entsetzen ausgelöst. Denn tatsächlich ist es wohl fünf Jahre her, dass ich zuletzt in einem Meer geschwommen bin. Es war 2013 im Mittelmeer, auf Zypern.

Kochst du oft Fertiggerichte?

Nachdem ich vor 21 Jahren den Auszug aus meinem Elternhaus mit einem feierlichen Ein-Jahresprogramm begangen habe, das im Wesentlichen aus Fertigpizza, Fertiglasagne und Instant-Kartoffelpüree bestand und bei dem ich einen Geschmacksverstärker-Overkill erlitt, bin ich dazu übergegangen, selbst zu kochen. Heute verwende ich manchmal Tiefkühlgemüse, aber ansonsten lebe ich ziemlich frei von Convenience Food.

Was ist dein Schönheitsgeheimnis?

Mein Entschluss, glücklich zu sein.

Wie schön schreibst du noch mit der Hand?

Handschriftlich: Diese Frage müssen Sie sich selbst beantworten.

Wer sollte dich spielen, wenn man dein Leben verfilmen würde?

Alwara Höfels



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