Draußen nur Kännchen
Kaffeehaus mit ♥

Archiv der Kategorie »Tagebuchbloggen«

Montag, 25. März

25. 03. 2019  •  13 Kommentare

Servus | Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen an die gemeinsam verbrachte Zeit nehmen wir Abschied von

Ronald,
dem Eichhörnchen,

das plötzlich und unerwartet von uns gegangen ist.

Mögest du viele Nüsse und Sonnenblumenkerne finden dort, wo du jetzt bist. Wir werden dir ein ehrendes Andenken bewahren.

Die Trauerfeier mit anschließender Beisetzung findet morgen im engsten Kreis statt.

*

Keine weiteren Einträge heute.

Sonntag, 24. März, und die Tage zuvor

24. 03. 2019  •  1 Kommentar

Danke | Einen ganz herzlichen Dank an Leserin M für Robert Seethalers Buch „Das Feld“ und die liebe Karte.

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Slapstick | Morgens nehme ich immer einen Kaffeebecher mit ins Auto, Thermo mit Draufdrückverschluss. Am Donnerstag befand ich mich auf dem Weg zum Kundenworkshop, als ich wie immer den Becher ansetzte – und mir der Schluck nicht in den Mund, sondern auf die Bluse lief: Deckel kaputt, Kunststoff eingerissen.

Dunkel gemusterte Kleidungsstücke – so wertvoll.

Beim Kunden ging’s dann weiter. Nachdem ich den Raum hergerichtet hatte, musste ich nochmal zum Klo. Ich ging an der Gruppe von 20 Leuten vorbei, die vor dem Raum Kaffee trank, nahm dynamisch zwei Stufen auf einmal und haute mich voll hin.

Über sich selbst lachen können – so wichtig.

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Frühling!! | Sonnen-Emoji. Blumen-Emoji. Bienen-Emoji. Glücklicher Emoji.

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Raumfahrtprogramm | Zu meinem Geburtstag vor zwei Wochen haben Freunde zusammengelegt und mir ein Space Shuttle und die Saturn-V-Rakete von Lego geschenkt.

//*brummt erfreut

Beides habe ich am Wochenende zusammengebaut – mit viel Unterstützung der Bonuskinder.

Das Ding besteht aus knapp 2000 Teilen, zwölf Bauabschnitten und rund 340 Einzelschritten. Ich musste mir meine Anteile hart erkämpfen.

Im Bild einer der Monteure i. Ausb., sein Qualitätsprüfer und die Mondflugrakete.

C und ich erwägen, die Rakete an einem Erwachsenenabend heimlich noch einmal auseinander und wieder zusammenzubauen, dabei Süßigkeiten zu essen und uns gegenseitig nicht die Teil aus der Hand zu reißen.

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Ascheplatz | Die Tiefen des Altherrenfußballs, Zweigstelle Oberhausen.

Am Freitagabend wohnte ich einem Klassiker bei: BSG Gelb-Schwarz Dellerheide gegen FC Clochard-Mülheim. Ein Spiel, das schon Arndt Zeigler würdigte.

Das Setting: Ascheplatz im Ruhrgebiet, Flutlicht, eine Garage mit Kühlschrank, davor drei Plastestühle für die Fans. An der Getränkeausgabe: der Geschäftsführer.

„Wennde willz, hol ich dir ’ne Bank“, sagte er zu mir. „Wenn hier schomma ’ne Frau zuguckt, hol’n wa alles raus.“

Fünf Minuten vor Beginn fehlten noch das zweite Tor und die Heimmannschaft. Beides fand sich kurzfristig. Das Aufwärmen übernahmen das fußballerische Auge und dreißig Jahre Spielerfahrung; wozu gibt’s außerdem die ersten zehn Minuten.

Die Herren spielten Halbfeld, einmal quer über den Platz, weshalb links und rechts ausreichend Feld übrig war, um den Ball dorthin zu bolzen. Hinter den Toren befand sich zudem üppiges Gehölz, in das der Ball ebenso wie der Ball holende Spieler viele Male ausführlich verschwanden. Bruttospielzeit: 60 Minuten. Nettospielzeit: 30 Minuten.

In Minute 34 fiel das 0:1 für Clochard. Danach fielen drei weitere Tore. Endstand: 2:2. Ich war für die Schwarz-Gelben, wegen Schwarz-Gelb und wegen der Liebe.

„Der Ball war mehr im Wald als auf dem Platz“, merkte ich nach dem Spiel an.

„Man muss defensiv denken.“

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Gelesen | Fotograf Florian Jaenicke über das Leben mit seinen 13-jährigen Sohn Friedrich, der unter der Geburt zu wenig Sauerstoff hatte.

Gelesen | Franzi über Sprachnachrichten.

Gelesen | Der Narkosearzt (und Notfallmedziner) über Alkohol: Ohne Tonic ist alles ginlos.

Reiseblog | Eines der Kalendergirls ist mit ihrer Familie auf Sri Lanka unterwegs und lässt und teilhaben.

Mittwoch, 20. März

20. 03. 2019  •  Keine Kommentare

Beobachtung | Die Woche ist drei Tage jung. In diesen drei Tagen stand ich fünfmal im Stau. Ursache für drei der fünf Staus: Lkw-Unfälle.

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Veränderungsbiographie | Ich möchte noch etwas zu den gestrigen Gedanken ergänzen. Gestern schrieb ich über Innovationshemmnisse und nannte unter anderem:

[…] langjährige, jahrzehntelange Sicherheit durch ein laufendes Business und damit einhergehend keine Veränderungserfahrung; das wirkt im Einzelnen wie auch in der Organisation.

Das Projekt TErrA hat jetzt seine Abschlussbroschüre veröffentlicht. TErrAsteht für „Tätigkeitswechsel zum Erhalt der Arbeitsfähigkeit“. Das Projekt hat darüber geforscht, wie wechselnde Aufgaben und Arbeitsplätze Menschen dabei helfen, arbeitsfähig zu bleiben. Arbeitnehmer haben zwischen Arbeitgebern gewechselt und hatten dadurch immer wieder unterschiedliche Be-und Entlastungen.

Zur Idee des Projekts gehört, dass wechselnde Tätigkeiten Menschen befähigen, sich besser und länger im Erwerbsleben zu halten, sich Veränderungen einfacher anzupassen und leistungsfähig zu bleiben. Weil sie öfter etwas Anderes tun, erwerben sie mehr fachliche und überfachliche Kompetenzen, verlieren die Angst, Neues zu lernen, entwickeln mehr Einsichten und Perspektiven und sind dadurch auch motivierter.

Ich arbeite viel mit Menschen und habe die Erfahrung gemacht, dass Veränderungsbereitschaft wenig mit dem Alter zu tun hat, dafür viel mit der eigenen Veränderungsbiographie. Wer sich in seinem Leben oft verändert hat oder verändern musste, ist veränderungsbereiter. Er hat weniger Angst vor Neuem, kann besser mit Unsicherheit umgehen, hat gelernt zu lernen und ist meist offener.

Das wirkt sich auf ganze Organisationen aus. In Organisationen, die sich über lange Zeit nicht verändern mussten, weil ihr Geschäftsmodell gut funktionierte (das trifft auch auf Behörden zu), arbeiten viele Menschen, die sich in ihrem Leben nicht viel beruflich verändern mussten. Zusätzlich ziehen diese Organisationen, die Konstanz und Sicherheit anbieten, Menschen an, die Konstanz und Sicherheit suchen – zum Beispiel, weil sie in ihren persönlichen Anlagen weniger veränderungsbereit sind als andere. Im Ergebnis arbeiten dann Menschen, die Sicherheit lieben und Veränderung eher ablehnen, in Unternehmen, die sie nicht mit Veränderung konfrontieren. Bis es dann irgendwann nicht mehr anders geht.

Natürlich trifft dies nicht auf alle Menschen zu; es gibt in Behörden durchaus flexible und veränderungsbereite Menschen. Unterm Strich sind Veränderungen aber immer dort besonders schwierig, wo es wenig Veränderungserfahrung gibt, im Kleinen wie im Großen.

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Garten | Am Wochenende habe ich Kürbis und Zucchini eingesät. Die Töpfchen stehen nun in einem Minigewächshaus auf der Fensterbank im Wohnzimmer, wo sie hoffentlich schlüpfen.

Derweil lugt im Garten der Schnittlauch aus der Erde. Mit dabei: Gregor, der unerschrockene Reise-Schnittlauch – mein treuer Begleiter von München bis Rom, von Pescara bis an den Iseosee.

Schnittlauch, der aus der Erde guckt. Davor ein Schild mit der Beschriftung "Gregor" und einem Herz.

Zehn Meter weiter blüht bald der Kirschbaum. Bitte Daumen drücken, dass es nicht noch friert. Sonst sind alle Blüten hinüber.

Zweig im Kirschbaum mit Blütenknollen, Hintergrund verschwommen

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Piep | C. meinte gestern: „Du bist wie ein Wellensittich. Decke über den Käfig, und schon schläft er ein.“

Ich schlafe tatsächlich schnell ein.

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Gelesen | Ausschleusung des Oberchefs feat. Frau Novemberregen

Dienstag, 19. März

19. 03. 2019  •  8 Kommentare

Reisetätigkeit | Es gibt nichts zu berichten, außer dass die nächsten Reisetermine stehen: Anfang April nach Berlin zum Kunden, Mitte April drei Hotelübernachtungen in NRW, Anfang Mai nach Berlin (zur re:publica und zum Kunden), im Juni in die Eifel, nach Frankreich und in den Odenwald, im September voraussichtlich nach Leipzig. Der ein oder andere Abstecher nach Hannover wird sich auch noch ergeben.

Planungen für einen längeren Urlaub stehen noch aus. Das ist alles etwas komplex dieses Jahr. Es gibt diverse Abhängigkeiten.

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Mit ohne Frisur | Ich muss mal wieder zum Friseur, und was mich jedesmal fuchsig macht, wenn ich über einen passenden Tag dazu sinniere, ist die Tatsache, dass die von mir präferierte Dienstleisterin keine Website hat, sondern nur einen Facebook-Auftritt pflegt. Auf diesem Facebook-Auftritt zeigt sie jede Menge Frisuren, aber wesentliche Infos fehlen. Es ist nämlich so, dass sie von montags bis freitags geöffnet hat; an einigen Tagen frisiert sie nur mit Termin, an anderen frisiert sie nur ohne Termin, ich kann mir aber nie merken, welche Tage nun welche sind, und es steht auch nirgends.

Nun ist es so, dass der Tag, an dem ich zu ihr in den Salon gehe, nicht von den Tagen abhängig ist, an denen sie Termine oder keine Termine verteilt, sondern er ist abhängig von meinen eigenen Kundenterminen. Ich gehe zum Friseur, wenn ich dazu Gelegenheit habe. Weil ich nie weiß, ob die Variable „Gelegenheit“ mit den Variablen „nur mit Termin“ und „nur ohne Termin“ matcht, muss ich vor jedem Besuch anrufen. Eine andere Kommunikationsform gibt es nicht. Ein Anruf ist aber schwierig zu bewerkstelligen, weil ich mich während der Öffnungs- und Telefonzeiten des Salons in Abhängigkeiten befinde, die nicht immer ein privates Telefonat zulassen; weil ich mit Kunden im Workshop bin, weil ich beim Kunden in der Beratung bin, weil ich es über meine Arbeit vergesse, weil ich kein Netz habe, weil ich im Zug sitze und einhundert andere Gründe.

Was ich damit sagen will: Macht eine Website mit Standard-Infos. Lasst Eure Kunden per Mail mit Euch kommunizieren. Alles andere nervt.

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Innovationshemmnisse | Auf Twitter tauchte die Frage auf, was die größten Innovationsblocker seien. Ich habe darauf geantwortet:

Angst / Mangelnde Fehlerkultur / „Ist das auch mit allen abgestimmt?“ / „Machen Sie dazu erstmal ein ausführliches Konzept.“ / „Darüber entscheiden wir im Gremium, das in sechs Wochen wieder tagt.““

Das ist natürlich etwas verkürzt.

Die Frage ist ja erstmal: Was verstehen wir unter Innovation? Die Idee der Innovation ist ein weites Feld, beginnt bei kleinen, aber wirksamen Veränderungen und endet Im Umkrempeln ganzer Geschäftsmodelle.

In den Unternehmen, in denen ich bin, geht entweder darum, etwas anders besser zu machen – oder etwas besser anders zu machen. Ich bin dann dafür zuständig, Strukturen zu schaffen, die dies ermöglichen – und den Menschen Mut zu machen, etwas zu wagen. Mut brauchen alle Seiten, von der Geschäftsführung bis zum Mitarbeiter und wieder zurück. Gleichermaßen ist es eine Aufgabe für alle Seiten, mit Verantwortung umzugehen, sie abzugeben und sie anzunehmen, Wagnisse entstehen zu lassen und sie auszuhalten, Fehler nicht zu bestrafen und sogar zu ermöglichen, gemeinsame Entwicklung zu vollziehen, ohne im Abstimmungsmarathon alles zu zerreden.

Hemmnisse sind dabei die Angst vor Machtverlust, aber auch die Angst, für seine Ideen einzustehen. Angst, die Kontrolle zu verlieren, und Angst, Entscheidungen zu treffen. Fehlende Freiräume fürs Ausprobieren, hundert Prozent Auslastung durch Tagesgeschäft – und damit kein Raum für strategisches Denken. Vorauseilender Gehorsam. Fehlende Verschiedenheit in den Perspektiven, Silodenken. Stellenbesetzung nur nach Kenntnisse, nicht nach Potentialen und Persönlichkeit. Das Bedürfnis nach dem größtmöglichen Kompromiss. Und: langjährige, jahrzehntelange Sicherheit durch ein laufendes Business und damit einhergehend keine Veränderungserfahrung; das wirkt im Einzelnen wie auch in der Organisation.

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Ich erzähle was | Am kommenden Dienstag bin ich beim Gründer- und Unternehmertreff in Herdecke und werde dort über Veränderungen sprechen.

Ich erzähle, warum Veränderung schwierig und anstrengend ist. Ich erkläre, welche Ebenen der Veränderung es gibt und wie diese zusammenhängen. Ich mache Mut, weil Zweifel dazugehören, und erzähle, welche Phasen wir durchlaufen, wenn wir uns verändern wollen oder müssen. Ich erzähle, dass es ganz normal ist, wenn wir uns zwischendurch unfähig fühlen und wie wir es schaffen, diesem Gefühl zu begegnen. Und ich zeige eine Methode, mit der Ihr herausfindet, womit Ihr beruflich glücklich werdet.

Mut zur Veränderung

Dienstag, 26. März, ab 18:30 Uhr

The Shakespeare, Hauptstr. 38, 58313 Herdecke

Für den Impulsvortrag sind etwa 45 Minuten geplant, danach gibt’s Schnack und Networking in lockerer Runde.

Montag, 18. März

18. 03. 2019  •  6 Kommentare

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit | Heute ist Equal Pay Day – ein Tag, gewidmet der Lohnlücke zwischen Männern und Frauen. Die Faktenfinder von der tagesschau erklären gut, ob es sie tatsächlich gibt, wie hoch sie ist und welche Faktoren dort hineinspielen – je nachdem, ob man die bereinigte oder die unbereinigte Gender Pay Gap zugrunde legt.

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Der Stau bin ich | Heute mal wieder eine Stunde vierzig Minuten für knapp 50 Kilometer gebraucht. Ein Holzlaster hat einen Kipplaster geknutscht, dazu der übliche Wahnsinn.

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Schatz | Im Fitnessstudio sind eine Menge neuer Menschen.

Jedes neue Jahr spült neue Darsteller in die Manege, auch das 2019er, und wer nach Karneval noch da ist, der bleibt auch. In diesem Jahr dürfen wir in den Kreis der dauerhaften Mitturner Tilda Swinton aufnehmen, in männlich, Anfang 20. Außerdem den bärtigen Jamie Oliver und die Frau mit dem Gummikörper. Darüber hinaus gibt es dieses Pärchen, er und sie, Ende 20.

Er ertüchtigt sich mit Turnvater-Jahn-Gedächtnisgymnastik: Klappmesser und andere Leibesübungen, jede knapp an der richtigen Ausführung vorbei, dafür mit einem Freifahrtschein in die Orthopädie, Blockade des Iliosakralgelenks mit Parästhesien in Extremitäten, sechsmal Physio und Wärmepflaster, dazu Ibu 600 in der Turnierpackung, viermal täglich.

Sie ist während der Vorführung an seiner Seite und empfängt seine Anweisungen, die einzeln auf „Schatz“ enden: „Die Hände hinter den Kopf, Schatz. Zehn Wiederholungen, Schatz. Danach machen wir noch was für deinen Bauch, Schatz.“

Schatz sagt nichts und turnt wie befohlen, er turnt auch. Sie turnen parallel – und Schatz mogelt manchmal. Ihre Nachlässigkeit entgeht seinem wachsamen Auge natürlich nicht, und er sieht sich bemüßigt, mahnend einzugreifen. „Waren das auch wirklich zehn, Schatz? Du schummelst doch nicht etwa, Schatz?“ Schatz streitet halbherzig ab, er ermuntert. „Komm, mach noch drei, Schatz. Dann hast du den Satz voll, Schatz. Das ist gut für deine Schenkel, Schatz.“

Seit einigen Wochen höre ich den Podcast ZEIT Verbrechen – im Auto auf langen Fahrten. Zwei Menschen besprechen dort Kriminalfälle, meist mit Vorgeschichte, oft mit Nachspiel. Ich will es nicht beschwören, aber ich meine mich an Begebenheiten zu erinnern, die so oder ähnlich begannen. Einmal endete es mit einem Schuss, ein anderes Mal war es Gift, mal war es beauftragt, dann wieder ging es wie von selbst. Und am Ende war er immer mausetot, der Vorturner.

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Gehört | Kühn hat Ärger von Jan Weiler, gelesen vom Autor. Der zweite Band mit dem wohltuend normalen Münchener Kommissar Martin Kühn.

In seiner Nachbarschaft gibt es diesmal einen Lebensmittelerpresser. Außerdem kommt ein junger Mann zu Tode. Kühn macht sich Gedanken um seine Ehe, um sich selbst, um seine Beförderung und um seine inneren Organe. Rund um diese Gedanken kommt die eigentliche Krimihandlung schmal daher. Die Geschichte ist dennoch unterhaltsam – jedenfalls ausreichend unterhaltsam für Fahrten auf der Autobahn.

Bonus: Die längste Sexszene, die ich je in einem Hörbuch gehört habe, noch dazu die pragmatischste. Schön!

Gelesen | 344 Millionen Euro für etwas, das es schon gibt. Aus Steuergeldern für den BER.

Gelesen | Noise-Canceling-Kopfhörer im Test bei einem DJ.

Donnerstag, 14. März, und die Tage zuvor

14. 03. 2019  •  7 Kommentare

Whoop Whoop I | Heute habe ich Geburtstag, deshalb fuhr ich gestern nach Hannover, weil ich den Tag gerne mit C. verbringen wollte. Es regnete knapp 300 Kilometer lang aus Eimern. Während der halben Fahrt hatte ich die Scheibenwischer auf volle Hektik – wann bitte kommt das mal vor?

Wir verbrachten den Vorgeburtstagsabend in einer Fußballkneipe an einer Theke, sahen die Bayern gegen Liverpool verlieren und tranken Alster – ein rundum gelungener Abend, der nach dem zurückliegenden Tag genau das richtige intellektuelle Niveau hatte: Ich musste nur gucken, küssen und ab und zu „Oaaar!“ oder „Tor!“ rufen.

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Viko-Workshop-Moderation | Ich war gestern Abend mental nämlich etwas matt – von der Fahrt und weil ich tagsüber erstmals einen Workshop per Videokonferenz moderiert hatte. Ein Teil der Teilnehmer und Teilnehmerinnen saß in NRW, der andere in Brandenburg. Das ging erstaunlich geschmeidig. Ich war vorher arg skeptisch gewesen – sowohl was meine Konzentrationsfähigkeit als auch die der Gruppe anging. Schließlich saßen wir einen ganzen Tag lang zusammen. Außerdem fürchtete ich, die Grenze meiner Multitasking-Fähigkeiten zu erreichen, denn ich moderierte und nutzte gleichzeitig das iPad als virtuelles Flipchart, notierte und klickte also parallel, hörte zu und redete.

Das erwies sich allerdings nicht als Nachteil, sondern als eine gute Sache: Das parallele Zuhören, Schreiben und Sketchnoten half mir, meine Aufmerksamkeit hoch zu halten. Ich bin kein auditiver Mensch. Wenn ich nur höre, höre ich irgendwann nicht mehr zu.

Unbewusst hatte ich mich dem Monitor gegenüber gesetzt, so dass ich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Brandenburg immer im Auge hatte. Das war gut – hätte ich seitlich gesessen, hätte ich sie möglicherweise zwischendurch mal vergessen. So klappte das aber gut.

Die Gruppe zeigte sich hinterher auch zufrieden; es war für uns alle ein Experiment gewesen, das wir hatten ausprobieren wollen. Wir beschlossen, das Format in Zukunft weiterhin einzusetzen – in Ergänzung zu persönlichen Treffen. Das hält die Reisekosten für das Unternehmen in Grenzen, die Leute haben weniger Reisezeit und können die Treffen besser mit ihren anderen Aufgaben und mit ihrer Familie vereinbaren.

Die virtuellen Flipcharts konnte ich den Leuten in NRW nach dem Workshop direkt aus der Notizenapp per AirDrop aufs Handy rüberbeamen. Die Brandenburger erhielten sie unmittelbar per Mail. Großartige Technik.

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Whoop Whoop II | Heute dann ein Hannovertag mit (ein bisschen) ausschlafen und ein paar Stunden Arbeit. Ich habe einen Workshop für die kommende Woche vorbereitet. Es wird unter anderem um Zusammenarbeit in der Organisation gehen.

Digitale Zeichnung von Menschen, einem Telefon, einem Chatverlauf und anderen Gegenständen, die etwas mit Zusammenarbeit zu tun haben.

Ich bin weiterhin sehr zufrieden mit meiner digitalen Notizenlösung, die ich auch viel zum Zeichnen nutze. Das geht viel einfacher, als irgendwas aus Formen in Powerpoint zu basteln. Ich setze das deshalb jetzt auch ein, um Folien zu pimpen – zum Beispiel so:

Folie mit gemaltem Berg und Koffer, Beschriftung: "Blick nach vorn".

Am Nachmittag kämpfte ich mich durch den Regen zu einem Geburtstagskäsekuchen ins Café, wo ich verweilte, las und schonmal ein bisschen bloggte.

Käsekuchen, Latte Macchiato, Birnenschorle auf einem Holztisch.

Am Abend fuhren C. und ich in die TUI Arena und schauten Handball-Bundesliga: Hannover-Burgdorf gegen Flensburg-Handewitt.

Vor dem Spiel hatte Flensburg 44:0 Punkte. Nach dem Spiel hatte Flensburg 46:0 Punkte. Die Recken schlugen sich aber nicht allzu schlecht, wenngleich niemals Zweifel daran bestand, dass Flensburg gewinnen würde.

Blick vom Oberrang aufs Handball-Spielfeld, rundherum Publikum.

Ein schöner Geburtstag.

Verrückt, dass mein 40ster und damit die Italienreise nun schon ein Jahr zurückliegen. Verrückt auch, was seither alles geschehen ist. Das Leben hat in den vergangenen zwölf Monaten eine erstaunliche Geschwindigkeit angenommen. Ich lerne so viel wie noch nie in meinem Leben, erlebe sehr viel Schönes, habe tolle Menschen kennengelernt und wachse jeden Tag.

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Gelesen | Laptoptrainer Tobias Escher analysiert den Bundesliga-Fußball und kommt nach dem frühen Champions-League-Aus aller deutschen Clubs zu dem Schluss, dass eine Ära endet.

Wochenende, 9. und 10. März

10. 03. 2019  •  1 Kommentar

Handball | Am Samstag spielte die deutsche Handball-Nationalmannschaft in Düsseldorf: Testspiel gegen die Schweiz. Der ISS Dome war ausverkauft: Mehr als 11.000 Leute wollten das Spiel sehen, viele Familien.

Handballfeld von oben

Der eigentliche Wettkampf begann nach dem Match: beim Autogrammejagen. Die Bonusjungs bekamen ihren Handball vollgeschrieben und noch dazu Selfies mit den Spielern, die sich geduldig den Kindern widmeten – länger, als sie gespielt hatten. Das Handballfeld wurde schon aufgerollt, da waren sie immer noch zugange. Gute Typen.

Handballfeld von oben, Männer rollen das Spielfeld auf.

Beim Warten am Mannschaftsbus begann es dann wie irre zu hageln. Gestürmt hatte es schon vorher, aber heidewitzka – das war kalt und tat weh! Wir eilten zum Auto.

Weil Eis außen nicht so schön ist, Eis innen aber schon, läuteten wir kurzerhand die Eissaison ein und kehrten für vier große Eisbecher ins bevorzugte Eiscafé ein.

Vier große Eisbecher auf einem Tisch, fotografiert von oben.

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Eberhard | Heute fuhr ich zwei Stunden durch Sturmtief Eberhard. Es gab kostenlose Unterbodenwäschen, und ich musste das Lenkrad ordentlich festhalten. Im Sauerland dann sich biegende Bäume, umgeknickte Tannen und herumliegendes Geäst. Die Geburtstagsgesellschaft erhielt Live-Bilder vom Waldrand.

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Angeguckt | Für Kinder gibt’s ein inklusives Malbuch zum Downloaden – mit fantasievollen Motiven, in denen Kinder mit und ohne Behinderung vorkommen, außerdem Einhörner, Drachen, Menschen mit und ohne Kopftuch, Astronautinnen, Jungs in Kleidern und Mädchen in Rüstungen.

Donnerstag, 7. März

7. 03. 2019  •  Keine Kommentare

Topf voll Gold | Am späten Abend gab’s heute einen mega Regenbogen.

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Gehört | In den vergangenen Wochen habe ich das Hörbuch „Deutsches Haus“ von Annette Hess gehört, gesprochen von Eva Meckbach.

1963: Eva Bruhns, Dolmetscherin und Wirtshaustochter im Gasthof „Deutsches Haus“, steht kurz vor der Verlobung. Ihr Zukünftiger soll der Sohn der Versandhauskönigs seins. Dann bekommt sie den Auftrag, im Auschwitz-Prozess zu dolmetschen – und erfährt Dinge über ihr Land und über ihre Familie, über die alle schweigen.

Gut aufgebaute Geschichte, gut erzählt, gut gelesen. Empfehlung.

Dienstag, 5. März, und der Tag zuvor

5. 03. 2019  •  Keine Kommentare

Früher Vogel | Am gestrigen Rosenmontag bin ich um 06:25 Uhr erwacht. Entgegen meiner sonstigen Gewohnheit bin ich sofort aufgestanden, habe mir einen Kaffee und meine Buchhaltung gemacht. Vor dem Frühstück! Denn zum Frühstück kam meine Freundin und Kollegin, der ich einen speziellen Auftrag gegeben hatte.

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Käthe Paulus | Bei dem Auftrag ging’s um Käthe Paulus, der Protagonistin meines Romans. Bei meinen Recherchen bin ich immer wieder auf Quellen gestoßen, in der Paulus-Zitate auftauchten, aber ich habe die Primärquelle nicht gefunden. Außerdem war ich mir sicher, dass es noch weiteres Material geben musste. Ich habe derzeit allerdings wenig Luft, groß angelegte Suchen zu betreiben.

Also habe ich meine Kollegin darauf angesetzt: Sie ist Journalistin und Recherche-Spezialistin. Ich bin eine große Freundin davon, Aufgaben abzugeben, die andere besser können, und so habe ich Stefanie beauftragt, die Spur von Käthe Paulus aufzunehmen.

Sie wühlte sich durch Archive, führte Telefonate und wurde fündig. In der vergangenen Woche ist sie für mich in die Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg nach Frankfurt a.M. gefahren. Die Bibliothek verwaltet den Nachlass von Käthe Paulus. Nur ein kleiner Teil ist bislang digitalisiert, weshalb ein Vor-Ort-Besuch notwendig war.

Gestern hat sie mir den Schatz übergeben: Fotos, Postkarten und autobiographische Schriften, Geschäftskorrespondenz und Ehrungen. Großartig. Es gibt Kalkulationen, wie viel Material Käthe Paulus für einen Fallschirm gebraucht und was er gekostet hat. Es gibt Fotos durch den Boden des Ballonkorbs hinab auf die Erde. Es gibt den Originalvertrag mit dem Preußischen Kriegsministerium über die Lieferung der Fallschirme. Und es gibt Aufsätze, in denen Käthe Paulus vom Beginn ihrer Ballonaufstiege und von Zwischenfällen und Unfällen erzählt. Sie hat offenbar mehrere Anläufe unternommen, denn manche Seitenzahlen gibt es mehrmals und die Schilderungen wiederholen sich. Aber es sind zweifelsohne die Originalquellen.

In dem Zusammenhang – für alle, die Bedarf haben: Der virtuelle Katalog des Karlsruher Instituts für Technolgie ist eine Meta-Suchmaschine über mehrere hundert Millionen Bücher, Zeitschriften und andere Medien in Bibliotheks- und Buchhandelskatalogen weltweit. Er durchsucht alles von der Australischen Nationalbibliothek über den Israelischen Verbundkatalog, das Zentrale Verzeichnis Antiquarischer Bücher und die Russische Staatsbiblitohek bis hin zu Amazon und das Internet Archive. Viel Spaß beim Stöbern!

Ich werde nun den fertigen ersten Teil des Buches noch einmal auf Authentizität überprüfen und schauen, wo ich Änderungen vornehmen sollte und auch möchte. In der Fiktion darf ich ja vom real gelebten Leben abweichen. Ich möchte jedoch gerne nah an der originalen Käthe sein. Ausdenken muss ich mir ohnehin genug: Nebenhandlungen, Nebenfiguren und zeitliche Lücken, über die es keine Nachweise gibt.

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Hausbüro-Gekrusche | Der Tag ging weiter mit Home Office. Es ist nicht erwähnenswert, aber ich erzähle es trotzdem, denn Selbstständigkeit ist ja nicht Sternenstaub, und ich muss dadurch und Sie nun auch. Es ging also weiter mit Belege digitalisieren, einen neuen Belegeordner für 2019 eröffnen, Ordnerrücken ausdrucken, Unterlagen und Korrespondenz abheften und digital wie analog sortieren, das Geld für meine Betriebs- und Vermögenshaftpflicht überweisen, Rechnungen schreiben und Abbuchungen kontrollieren.

Bisweilen mache ich das ganz gerne. Es fordert mich nicht sehr, ich kann Dinge abarbeiten, ohne groß denken zu müssen, und habe danach alles ordentlich. Also wie Gartenarbeit, nur inhouse.

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Organisationsentwicklung | Heute habe ich den Tag damit zugebracht, einen Workshop vorzubereiten, den ich am Donnerstag und Freitag leite. Er ist Teil eines größeren Engagements bei einem Kunden.

In dem Workshop geht es darum, Menschen unterschiedlicher Hintergründe zusammenzubringen, damit sie gemeinsam Probleme des Unternehmens lösen.

Ich habe das mal schematisch aufgemalt:

Zur Erklärung hole ich ein bisschen aus: Jenseits der Linie, also des normalen Organigramms, brauchen traditionelle Unternehmen Möglichkeiten, dass Menschen horizontal durch die Organisation hindurch arbeiten können.

Das Organigramm sieht funktionale Trennung vor: Gleiche arbeiten mit Gleichen gemeinsam in Abteilungen. Es gibt feste Prozesse. Die Organisation liebt langfristige Pläne. Die Entscheidungen stauen sich in Flaschenhälsen. Wenige haben Macht über Viele und Vieles.

Das führt dazu, dass es viel Bürokratie gibt. Entscheidungen dauern lange; manchmal gibt es auch keine – oder sie werden auf hoher Flughöhe im Management getroffen. Im Tagesgeschäft haben die Menschen dann Fragen oder ärgern sich. Feste Prozesse sind gut, solange nicht Ungewöhnliches dazwischenkommt. Viele Situationen, Kundenanforderungen und Marktbedürfnisse verlangen aber gerade in der Dienstleistungs- und Wissensarbeit Abweichungen von der Norm; in manchen Bereichen erfordert fast jede Kundenanfrage eine Entscheidung, die nicht ganz genau den festgelegten Prozess trifft. Dann stockt es, weil der Einzelne keine Entscheidung treffen darf, kann oder möchte.

Meist findet sich in hierarchischen Unternehmen ein ausgeprägtes informelles Netzwerk. Der kleine Dienstweg regelt Dinge an der Bürokratie vorbei. In der Kaffeeküche werden Ideen ausgebrütet. Oft gelangen die Ideen sogar zu einer gewissen Reife; weil aber die Strukturen der Organisation Grenzen setzen, sind die Ideen entweder eindimensional, also nur aus der Perspektive einer Abteilung gedacht, oder sie stoßen an hierarchische Decken.

Ich etabliere deshalb ein Managementinstrument, das gemeinsam mit der Linie funktioniert. Es bricht die Organisation auf, ohne Gewalt an ihr anzuwenden, bringt unterschiedliche Menschen zusammen, ermöglicht die Integration von Perspektiven und macht sich die gemeinsame Intelligenz zunutze, die es informell schon gibt, die aber aufgrund der Strukturen nicht zur Entfaltung kommt. Es fördert gemeinsame Lösungen, fordert aber auch Haltung und konsequentes, gemeinsames Handeln.

Am Ende sollen alle an der Organisation arbeiten.

Dazu habe ich heute viel vorbereitet, denn die Menschen müsse erstmal mit der Idee vertraut werden. Ich habe mir überlegt, wie ich den Gedanken in die Gruppe bringe und habe Charts gemalt.

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Gelesen | Trampelpfade (eng. desire paths, wie schön!) bestimmen das Stadtbild – weil Planer am Bedarf vorbeiplanen und weil die Menschen sich ihre Autonomie erhalten wollen. Deshalb gibt es Architekten, die keine Wege pflastern, bevor die Weisheit der vielen Füße nicht die besten Wege gezeichnet hat.

Donnerstag, 28. Februar, und die Tage zuvor

28. 02. 2019  •  4 Kommentare

Zustand | Weiterhin rekonvaleszierend. Heute habe ich zehn Stunden lang kein Nasenspray benutzen müssen. Abends leichte Bewegungstherapie im Fitnessstudio, sonst vergreise ich. Stimmung insgesamt optimistisch.

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Ballons, die Internet bringen | Gestern Abend touchscreente ich mich durchs Flightradar und entdeckte über Peru und über dem Indischen Ozean Heißluftballons. Ich schaute genau hin und lernte: Es handelt sich um das Project Loonund die Balonns bringen Internet in entlegene Gegenden – aus der Stratosphäre.

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Digitale Notizen | Nachdem ich seit rund einer Woche über ein iPad und einen Pencil verfüge, habe ich nun auch die passende Software für mich gefunden: Ich werde mit Notability arbeiten.

Ich kann in der App verschiedene Notizbücher anlegen. Die einzelnen Notizen lassen sich intuitiv erstellen: Stiift- und Farbauswahl, Farbwechsel, radieren und verschieben von Schrift funktioniert super. Die Notiz lässt sich endlos scrollen und zeigt Umbrücke an. Die Synchronisierung mit der iCloud funktioniert, ebenso die Anwendung in Boxcryptor, Export in verschiedene Formate auch, und man kann ein automatisches Backup einrichten. Das Faszinierendste: Die Suchfunktion erkennt und durchsucht die Handschrift tadellos – ohne dass sie den Text umwandelt. Dabei schreibe ich nicht einmal besonders ordentlich.

Auch mit der Hardware bin ich zufrieden: Der Stift liegt gut in der Hand, klackert nicht auf dem Screen und schreibt gut.

Ich bin sehr glücklich mit meinem Investment, und merke schon jetzt, dass das iPad in vielen Situationen das MacBook ersetzen wird. Gute Alltagserleichterung.

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Gelesen | In Berlin steigt die Anzahl der möbliert angebotenen Wohnungen. Sie werden zu einem weit höheren Preis angeboten als unmöblierte Wohnungen – denn für sie gilt die Mietpreisbremse nicht. Zielgruppe: nationale und internationale, sehr mobile Fachkräfte.

Gelesen | Die Wikipedia überaltert und zeigt dadurch die Krise der digitalen Gesellschaft.

Gelesen und angesehen| The Tinder Swindler: Storytelling, das die Geschichte eines Liebesschwindlers erzählt, der Frauen in Skandinavien und Israel systematisch um Geld erleichtert. Eine Frau finanziert das Aufreißen der nächsten. Tolle Recherche und Umsetzung – mit Videoformaten, Desktop-Recording, Audio, Bild und Text.



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