Draußen nur Kännchen
Kaffeehaus mit ♥

Archiv der Kategorie »Küche«

Vegane Muffins

26. 08. 2013  •  21 Kommentare

Ich habe vegane Muffins gebacken.

Ja, tatsächlich: vegan. Also: ohne Milch, ohne Butter, ohne Ei. Und auch ohne Zucker. Aber von vorn:

Am Wochenende war ich mit den Hühnern im Trainingslager (dazu später mehr). In einem Trainingslager verbrennt man eine Menge Kalorien. Deshalb habe ich mich in meiner Funktion als Alterspräsidentin bereit erklärt, für Verpflegung zu sorgen. Rohkost und Reiswaffeln sind in diesem Zusammenhang dienlich und auch lecker, aber wir sind keine anorektischen Eiskunstläuferinnen. Entsprechend müssen Kohlenhydrate her, ein bisschen zumindest, sonst kommt die gequälte Handballerin auf keinen grünen Zweig. Außerdem hebt es die Stimmung. Also buk ich einen Nusskuchen.

Zwei Hühner leben allerdings grad vegan.

Ganz dem Gedanken des Serviceblogs™ verschrieben, las ich mir also Seiten mit veganen Rezepten durch: Butter-Ersatz, Ei-Ersatz, Maisstärke, Sojarahm – herrgottnochmal, da würde ich ja tagelang auf der Suche nach den Zutaten sein! Frau LennyundKarl erkannte meinen Tweet als Hilferuf und schickte mir ein Rezept:

60 g Vollkornmehl
140 ml Sojamilch
20 g Agavendicksaft (oder Ahornsirup)
1 gestrichenen Teelöffel Backpulver
1 Prise jodiertes Meersalz
½ Teelöffel  gemahlene Vanille
30g gepopptes Amaranth

Die kritischen Zutaten beschränken sich auf Agavendicksaft und Amaranth. Das sollte machbar sein, dachte ich, das ist für eine vegane Backfee im ersten Level gerade so angebracht. Ich stapfte also in den Biomarkt und fand, was ich suchte (nun gut, mit Hilfe der Verkäuferin, aber irgendwie muss man ja anfangen).

Vegane Muffins - Zutaten

Beim Zusammenrühren sind das Mehl, die Milch und der Agavendicksaft zunächst sehr dünnflüssig. Das Amaranth sorgt für eine gute Konsistenz. Optisch ähnelt der Teig Moltofill und lässt kurz Zweifel am Vorhaben aufkommen:

Moltofill alias Teig für vegane Muffins

In den Teig gehören auch Früchte. Ich habe Heidelbeeren genommen, es gehen aber auch Himbeeren, Bananen – was immer Sie möchten. Das Ergebnis sah dann so aus:

Vegane Blaubeermuffins

Die Muffins schmecken nicht so, wie man Muffins kennt – sondern deutlich gesünder: Sojamilch und Amaranth schlagen stark durch. Zucker und Weißmehl sind halt viel ferkeliger. Ein kritisches Genuss-Huhn („Schippsies! Haben wir Schippsies fürs Wochenende? Und Haribo? Wann gibt’s Essen?“) meinte entsprechend: „Nä, lass mal, schmeckt wie Erde.“

Ich hingegen finde: Schmeckt gut! Ich werde sie auf jeden Fall noch ein zweites Mal backen. Dann aber nur für mich.

Küche kaufen mit Barney Blueballs

19. 08. 2013  •  36 Kommentare

Eine neue Küche zu kaufen, ist ein Projekt.

Denn eine Küche hat man. Kein Mensch beschäftigt sich in seinem Freizeit mit Ausstattungsmerkmalen von Küchen, mit Korpusdicken, Nischenverkleidungen, Wangenstärken, Frontlackierungen und -folierungen, mit Einlassspülen, Übertiefen und Wandabschlussleisten. Eine Küche ist einfach da.

Bis ich in der vergangenen Woche eine Küche gekauft habe, bin ich also durch Möbelhäuser und Küchenstudios getingelt und habe mir verschiedene Küchen planen lassen. Dabei habe ich bemerkt, dass es – neben freundlichen, normalen – eine ganz besondere Spezies Küchenverkäufer gibt. Ich nenne sie Barney Blueballs.

Barney Blueballs zeichnet sich durch einen leicht ovalen Gang und ausladende Gesten aus. „Schauen Sie mal hier“, Propeller-Arm, Propeller-Arm, „alle Fronten Hochglanz“, er semmelt die Faust gegen eine Schranktür, „da müssen Sie nix putzen, und die Qualität“, kadong! kadong!, „eins A Ware!“, tätscheltätschel.

Barney Blueballs‘ Küchenstudio ist nicht nur einfach sein Arbeitsplatz. Es ist sein Revier. Hier jagt er seine Beute, hier erlegt er seine Beute, hier bittet er sie zur Kasse. Barney hat meist mit Pärchen mittleren Alters zu tun: Sie wählt, er zahlt. Barney verkauft ihnen Hochglanzfronten und Landhausküchen im mittleren Preissegment, Standardküchen in L- und U-Form mit Magic-Corner-Eckschränken („Ein Muss für die effiziente Küche!“), mit einem elektrischen Allesschneider, einem Abfallsammelsystem und niemals ohne Mikrowelle.

Womit er sich allerdings schwer tut, sind Frauen, die alleine Küchen kaufen. Barney kann zunächst nicht glauben, dass ich ohne Begleitung bei ihm vorstellig werde. Er denkt, der Mann verstecke sich hinter der Musterwand mit den Beispielgriffen. Er macht sich auf eine infantile Suche. Als er begreift, dass tatsächlich niemand außer mir anwesend ist, scherzt er: „Sie dürfen also alleine aussuchen! Naja, die Frau verbringt ja immer noch die meiste Zeit in der Küche! Muhaahaa!“ Ich scherze zurück: Heute habe der Mann die Fußfessel mal gelöst, „damit ich zu Ihnen darf.“ Er lacht wiehernd. Haha, wir sind ja beide so lustig.

Barney Blueballs ist ein waschechter Verkäufer, kein avantgardistischer Künstler. Bei der Planung hat er wenig Fantasie: Er macht, was man ihm sagt. Es sei denn, etwas kommt ihm komisch vor. „Ein Meter fünf Arbeitshöhe? Sowas habe ich noch nie geplant!“ Doch, doch, sage ich, das habe schon seine Richtigkeit, ich sei schließlich sehr groß. „Ich wette, bei Ihrer Größe haben Sie nicht nur in der Küche die Hosen an!“ Ich denke: Halt’s Maul und mach fertig, du Witzbold.

Ich frage, ob denn die Nische hoch genug sei, gerade wenn da noch eine Aufsatzspüle auf die Ein-Meter-fünf-Arbeitsplatte soll, da kann man sich ja nicht mehr über die Spüle beugen. „Dann setzen wir den Oberschrank einfach höher“, sagt Barney. Wenn wir höher gehen, wende ich ein und bin dabei tatsächlich ein bisschen penetrant, stoßen wir mit den Faltklappen dann nicht gegen die Decke? Die haben doch eine Auslage nach oben. „Na, Sie haben in Geometrie aber aufgepasst! Alle Achtung!“ Einer von uns muss ja, denke ich.

Am Ende ist er ganz Gentleman. „Diesen Preis, den kriegen Sie nur heute! Den mache ich nur für Sie!“ Er schaut mir in die Augen. Der Preis, sage ich, sei deutlich zu hoch. Er könne mir auch einen niedrigeren Preis machen, antwortet er. Aber erst, wenn ich den Kaufvertrag unterschrieben habe. Dann seien nochmal besondere Konditionen drin. „Überlegen Sie ruhig. Ich gehe kurz eine rauchen. Danach können wir die Sache dingfest machen.“

Danke, Barney, nein.

Kühlschrank kaufen

14. 08. 2013  •  25 Kommentare

Ich bin dabei, einen neuen Kühlschrank zu kaufen.

Der Kühlschrank soll in meine neue Küche. Er soll freistehend sein, side by side. Alles in allem also eine Preisklasse, in der man vor dem Kauf ein paar Testberichte liest und Angebote vergleicht. Ich verschaffe mir online zunächst einen Überblick, welche Modelle es gibt und was diese dort kosten. Dann besuche ich drei Elektrofachmärkte, um dort das Gleiche zu tun – und um zu kaufen. Allerdings:

Verkäufer: Guten Tag. Kann ich Ihnen behilflich sein?
Ich: Ich möchte mir einen neuen Kühlschrank anschaffen, ein Side-by-side-Modell, und wollte mich erstmal nur über Modelle und Preise informieren.

Verkäufer A: (sofort und unvermittelt) Der Preis ist natürlich das eine. Service das andere. Sie können sicherlich überall einen Kühlschrank herbekommen, aber eins kann ich Ihnen versichern: Guten Service finden Sie nur bei uns im Handel.

Verkäufer B: (auch sofort) Erstmal nur informieren? Lassen Sie mich direkt dazu sagen: Sie können natürlich im Internet kaufen. Eine gute Gewährleistung bekommen Sie nur bei uns. Denn wenn bei diesen Internetgeräten mal was kaputt ist, haben Sie mit ziemlicher Sicherheit ein Problem.

Verkäufer C: (sofort) Aha. Einen besseren Preis finden Sie natürlich immer irgendwo im Netz, aber ob das Gerät dann auch die Leistung erbringt, die versprochen wird, ist ’ne andere Sache. Bei uns …

Stellen Sie sich an dieser Stelle bitte einen tiefen Seufzer vor. Denn ich habe nicht einmal vor, im Internet zu kaufen. Ich gucke mir das Gerät vor dem Kauf tatsächlich gerne an, öffne Türen, schließe sie, gucke, wie viel Platz drinnen ist, wie breit und hoch so ein Ding im Verhältnis zu mir selbst ist – und so weiter. Ich würde nach der Besichtigung nur online kaufen, wenn es wirklich enorme Preisunterschiede gäbe. Gibt es aber nicht.

Das habe ich den jeweiligen Verkäufern auch gesagt. Ihre Reaktionen, wörtlich oder sinngemäß: „Das sagen Sie alle, und am Ende wird dann doch online gekauft.“ Sehr, sehr tiefer Seufzer.

Leute! So kommen wir nicht ins Geschäft! Ich möchte keine vorauseilenden Vorwürfe. Es ist außerdem Quatsch mit Soße, den ihr da erzählt. Natürlich habe ich auch bei Onlinekäufen Service und die gesetzliche Gewährleistung. Skurril ist: Eure Arbeitgeber betreiben zum Teil selbst einen Online-Shop.

P.S.: Bitte keine Hinweise, dass ich mich an den Geschäftsführer wenden soll. Ich möchte mich nicht an den Geschäftsführer wenden. Ich möchte einfach nur einkaufen. Und mein Erstaunen über diesen zwar erklärlichen, in der erlebten Häufigkeit aber dennoch sonderbaren Beißreflex ausdrücken.

Der Balkon im Juli

21. 07. 2013  •  29 Kommentare
Die erste Thorstomate 2013

Die erste reife Thorstomate 2013. Sie schmeckte außerordentlich tomatig.

Thorstens Kinder
Thorstens weitere Kinder

Theo Albrecht im Juli 2013

Theo Albrecht macht sich nützlich.

Tagetes im Juli

Tagetes. Ich kannte sie schon als Samen.

Von mir können Sie sich eine Scheibe abschneiden!

16. 07. 2013  •  68 Kommentare

Sie müssen jetzt ganz stark sein.

Splatter

Ich habe einen appen Daumen. Beim Möhrenschneiden habe ich nicht aufgepasst und zack! – war das Ding ab. Butterweich ging das Messer durch die Haut. Und sogar durch den Daumennagel. E-kel-haft, sage ich Ihnen.

Ich poste jetzt kein Foto. Die Hartgesottenen klicken hier oder auf den Link im Tweet.

Geistesgegenwärtig habe ich erstmal einen Druckverband angelegt und das fehlende Stück Daumen aus meinem Ragú Bolognese gefischt. Ich mache meine Bolognesesoße nämlich immer selbst, mit Möhren und Sellerie und natürlich mit Hackfleisch.

Mit Hackfleisch vom Rind – üblicherweise. Nicht mit dem von mir.

Nach zwei, drei Stunden dachte ich dann, es wäre an der Zeit, den Druckverband zu lösen und eine Wundversorgung vorzunehmen.

Verbandswechsel

Das war  allerdings keine gute Idee. Denn ich habe sofort wieder das ganze Badezimmer vollgetropft. Wenn demnächst  die Spusi bei mir vorbeikommt, denkt die bestimmt, ich hätte jemanden zersägt.

Wobei … habe ich ja auch.

Aber es hilft alles nichts! Es gibt Stunden, da muss man hart zu sich selbst sein. Also habe ich Jod draufgeknallt. Danach wäre ich fast gestorben. Fünfzehn Minuten lang. Alta! Da musste ich aber mal gaaaaanz tief einatmen. Heilandsack!

Als ich wieder bei Sinnen war, habe ich den appen Daumen neu eingepackt.

Doch, natürlich:

Daumen mit Schleifchen

Weil das hier ein Serviceblog ist, noch ein Servicetipp dazu:

Bildungsbandscheibe, Bänderrisse – ich probiere alles für Sie aus. Im Dienste der Menschheit. Wenn ich fertig bin, schreibe ich ein Buch darüber:

Huch!
Handbuch für medizinische Autodidakten
Experimente, Ergebnisse, Erste Hilfe

P.S.: Inzwischen habe ich übrigens eine Kruste.

Meine Plantage und ich

25. 04. 2013  •  22 Kommentare

In meinem zweiten Leben werde ich Plantagenbesitzerin.

Die Thorstinger wuchern zu einem Wald. Die ersten muss ich, sofern Sie kein Spalier haben, mit Schaschlik-Spießen stützen. Sie duften schon betörend nach Tomate. Man könnte meinen, sie wollten mich beeindrucken.

Jeden Tag beugen sie sich zur Sonne, jeden Tag drehe ich sie, stehe ein wenig bei ihnen und schaue mit ihnen zur Entenfamilie hinüber.

Thorstinger-Plantage auf der Fensterbank

In diesem Moment werden außerdem eine Handvoll Tagetes geboren. Sie sind noch nicht mehr als ein stecknadelgroßer Trieb in brauner Erde, aber die Aufzucht lässt sich gut an.

Nur die Erdbeere will nicht recht geraten. Kaum auf der Welt, sieht sie schon erschöpft aus. Oder ist es nur Theo Albrecht, der wie ein Damoklesschwert über ihr schwebt und ihn mit seinen wuchernden Armen einschüchtert? Nachdem ich ihr gestern zugesprochen habe, ist sie wieder ein bisschen beigekommen.

Einsame Erdbeere
Vielleicht hätte ich Gärtnerin werden sollen. Oder Rektorin einer Baumschule.

Früchtestammtisch mit Freunden

21. 04. 2013  •  35 Kommentare

Manchmal unternehme ich etwas ganz Verrücktes:
Dann mache ich dieses Real Life mit und treffe richtige Menschen.

Dekorierter Frühlingsstammtisch

Am Samstag habe ich sie bekocht und mit ihnen geredet. Mündlich, ohne Twitter. Krasse Sache. Mit dabei: zwei Rezepte aus der Familie und eins aus dem Internet. Serviceblog™:

Vorspeise:
Kalte Tomaten-Nektarinen-Suppe mit Ingwer

Tomaten-Nektarinen-Suppe

Ein scharfes Süppchen nach Rezept von Frau Juliane. Hola, das Gemisch kann was! Da Pfirsiche nicht verfügbar waren, habe ich Nektarinen genommen – was problemlos funktionierte. Die Suppe entfaltet erst ihren richtigen Geschmack, wenn sie kühlschrankkalt ist. Eine wunderbare Alternative zur Wombatsuppe.

Hauptgang (ohne Bild):
Schweinefilet auf Estragon-Mandarinen-Soße an Spätzle mit Salat

Familienrezept, daher keine Mengenangaben:
frisches Estragon
Schweinefilet
Mandarinen aus der Dose
Sahne
Spätzle
Salz, Pfeffer

Das Filet salzen, scharf anbraten, gleichzeitig Estragon hacken und in Alufolie auslegen. Das Filet in die Alufolie geben, mit Estragon bedecken und für 20-25 Minuten bei 80 Grad in den Ofen. Bei der Soße habe ich ein bisschen geschummelt und Fertig-Fond genommen; statt Wasser einen kleinen Teil Mandarinensaft nehmen. Sahne und reichlich Estragon beigeben und abschmecken. Parallel die Spätzle kochen – wer mag, kann die per Hand machen. Das Filet vor dem Servieren pfeffern.

Dazu habe ich Salat serviert:
Blattsalat, Tomaten, Gurke, Paprika und Trauben mit Honig-Senf-Dressing

3TL Senf
1 TL Honig
4 EL weißer Balsamico
2EL Öl
5 EL Wasser

Nachtisch:
Grießpudding traditionell mit Erdbeeren und Schokotopping

Grießpudding

Das Traditionsrezept aus dem Sauerland – mit Eischnee:
1 l Milch
80 g Zucker
1 Pk. Vanillezucker
125g Weichweizengrieß
2 Eiweiß

Die Schnitzelstarre setzte spät, aber heftig ein und dauerte ganze zwölf Stunden.

Frühling!

14. 04. 2013  •  16 Kommentare

Hach, wie schön.

Überraschung des Tages: Theo Albrecht.

Theo Albrecht ist der Welt bekannt geworden als der leidenschaftsloseste Brombeerbusch der Republik: Wuchernd, aber fruchtlos lehnte er im vergangenen Jahr an meiner Balkonwand und punktete vor allem durch Gleichgültigkeit.

Im Winter ließ ich ihn, wo er war, und kümmerte mich nicht weiter, seine Blätter wurden braun, schlaff und knisterten irgendwann. Heute wollte ich ihn in der Biotonne beerdigen, aber siehe da:

Theos zweites Leben

Theo steht voll im Saft! Der kommt nochmal, der alte Wemmser! Also frisch Erde drauf, gegossen, gedüngt und leicht zurückgeschnitten – und ab geht’s in die neue Brombeersaison. Theo, ich zähl‘ auf Dich!

Neu auf dem Balkon: eine wieder einmal namenlose Erdbeere. Der letztjährige Versuch einer Erbeer-Ernte war ausgesprochen glücklos. Dieses Jahr habe ich aber sowas von einen grünen Daumen, da kann das nur klappen.

Erdbeere 2013

Zeugen meines grünsten aller grünen Daumen: die Thorstenarmee. Ich kann sie schon gar nicht mehr zählen, die Thorstens (Thorsti?).

Heute sind die kräftigsten von ihnen in große Töpfe umgezogen. Das Oberliga-Team hat ein Spalier gekriegt, die Verbandsliga-Reserve bildet den vielversprechenden Unterbau. Die schwächeren Setzlinge trainieren auf der Fensterbank in kleinen Töpfen weiter. Durchlässigkeit nach oben wie nach unten ist das Stichwort. Jeder kann sich noch rankämpfen! Man sieht’s an Theo.

Teenie Thorsten

Vorne im Bild eine zweite Sorte. Thorsten selbst ist von der Gattung „Balkonzauber“ (kleine, süße Früchte). Wozu die Nachzöglinge gehören, habe ich vergessen, ich erwarte jedoch Großes.

Trivia: Fahrrad aufgepumpt, draußen Wäsche getrocknet und das erste Mal auf der Balkonliege gesonnt – Dreifach-Hach!

Die Tomatenarmee

30. 03. 2013  •  61 Kommentare

Es war nicht geplant.

Die Thorstenarmee

Es war nur eine einzelne Packung Tomatensamen. Sehr potente Samen. Nun wohnt eine Thorstenarmee bei mir.

Ich sehe es schon vor mir, mein Leben im Juli und August: Tomaten aufs Brot, Tomatensuppe, Tomatensalat, Tomatensoße, Tomatenpizza, Tomatenrisotto, Tomatensalsa, Tomatenciabatta, Tomatenhühnchen, Tomatengratin, Tomatentarte, Tomaten mit Mozzarella, Tomatenaufstrich, Tomatenlasagne, gefüllte Tomaten …



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