Draußen nur Kännchen
Kaffeehaus mit ♥

Archiv der Kategorie »Konsumwelt«

Beobachtungen aus der Promillewelt

25. 02. 2011  •  90 Kommentare

Es ist schon erstaunlich, wie viele Leute Alkoholiker sind.

Ungefähr bei jedem zweiten Einkauf steht ein Mensch vor mir in der Schlange, der drei Flaschen namenlose Cola und zwei Flaschen Weinbrand kauft, manchmal auch Korn, manchmal auch Wodka,  es tut nichts zur Sache. Dazu eine Packung Mortadella und eine Packung geschnittenes Brot – vielleicht, weil er es essen möchte, vielleicht, weil er damit den Alkohol nach einem normalen Einkauf aussehen lassen will. Er hebt kein einziges Mal den Blick, legt dem Kassierer das Geld aufs Band,  stopft das Brot, die Wurst und die Flaschen in einen Rucksack und verlässt den Laden, ohne jemanden angeschaut zu haben.

So ist es im Ghettonetto. Dort erkennt man sie sofort. Im Ghettonetto erwartet man sie schließlich auch. Rotnasig, aufgequollen, in abgetragenen Strickwesten und mit steifen, zittrigen Händen.

Männer kaufen Bier und Schnaps. Frauen kaufen Bier, Sekt und manchmal Wein aus dem Tetrapack. Männer sagen nichts, Frauen schieben mit dem Geld auch eine Entschuldigung zum Kassierer. „Meine Freundin aus Breckerfeld kommt heute zu Besuch, wa.“ Dabei hat der Kassierer gar nicht gefragt. Er weiß sowieso, was los ist, und die Frau weiß auch, dass er weiß, dass die Freundin schon seit drei Jahren nicht mehr da war und in den nächsten drei Jahren auch nicht kommen wird. Dass sie erst wiederkommt, wenn die Alte sich zu Tode gesoffen hat, mit einem Kranz und einem schlechten Gewissen.

Am Bahnhofsyormas steht eine andere Klientel. Da sind es nicht die, denen man ansieht, dass sie verloren haben. Da sind es die Berufstätigen, die Dienstbeflissenen. Aber nicht die Anzugträger. Meistens sind es Männer vom Typ Buchhalter in Bundfaltenhose und einem Pullover, der niemals modern war. Es ist später Nachmittag, und sie sind auf dem Heimweg zu ihrer Frau; die Kinder sind längst aus dem Haus. Oder sie kehren in ihr Zwei-Zimmer-Appartment mit Kochnische zurück, das sie seit der Scheidung bewohnen. Sie stellen ihre Aktentasche auf die Ablage vor der Glastheke, hinter der sich die Salamibaguettes stapeln. Sie sagen „Zwei Bier, bitte“, wühlen in ihrer ausgebeulten Ledertasche und holen drei leere Dosen Pfand heraus. In dem Moment weißt du: Die hat er sich heute morgen gekauft, bevor es ins Büro ging. Dann bezahlt er, steckt eine Dose ein, die zweite öffnet er schnalzend und setzt sie sofort an. Ein kühles Blondes nach der Arbeit, wer will ihm das verdenken.

Es ist schon erstaunlich, wie viele Leute Alkoholiker sind. Achten Sie mal darauf.

Glotzauge, sei wachsam

21. 02. 2011  •  36 Kommentare

Montagmorgen,

eine bezaubernde, neue Woche lächelt uns an. Wir wollen ihr gerne herausfordernd zuzwinkern, aber Müdigkeit drückt bleiern auf unseren sonst wachen, energischen Blick. Dabei stecken wir doch voller Tatkraft, Tüchtigkeit und Liebreiz!

Sie kennen das? Fühlen es sogar gerade (vielleicht abgesehen von der Tatkraft)? Aus Japan kommt nun eine Antwort auf das Problem: Eye Talk. Was das Auge vermittelt, braucht der Mund nicht erzählen.

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=-eeuAEo_jUc&w=480&h=390]

Ab 0:45 deutet sich eine Lösung für das leidige Montagsschlupflid an. Erste Ergebnisse ab 01:25. Es folgen Variationen, auch für Meetings, in denen Ihnen die Augen zufallen.

In diesem Sinne: Frisch auf! Genießen Sie die Woche!

Just his 10 Cents

14. 02. 2011  •  37 Kommentare

Klaviermusik in der Einkaufsstraße.

Zwischen Parfümerie und Papeterie sitzt ein junger Bursche an seinem Instrument. Er trägt Sweatshirt und Jeans. Seine Chucks drücken wippend die Pedalen nieder. Er ist vielleicht 18 oder 19 Jahre alt und spielt Chartmusiken.

Ich bleibe stehen. Er spielt gut. Schnell bildet sich eine Traube kichernder Mädchen in seinem Rücken. Geschminkte Frauen mit Lederhandtaschen bleiben stehen, ebenso Familien mit Kindern. Ein Bettler auf Krücken kommt herangehumpelt. Er hat nur ein Bein. Sein Stumpf steckt in einer ausgeleierten Jogginghose, die ihm fleckig um den Körper hängt.

Der Bursche spielt jetzt „Numb“ von Linkin Park. Die jungen Mädchen necken sich, schubsen sich zu der roten Mütze mit den Geldstücken, werfen Münzen hinein, lächeln schüchtern dem Musikanten zu und hüpfen übermütig wieder zurück zu ihrer Gruppe. Die Damen mit den Lederhandtaschen unterhalten sich leise miteinander, blicken zum Klavier und nicken anerkennend, als seien sie in der Oper.

So stehen wir eine Weile da. Coldplay, Nirvana und nochmal Linkin Park, diesmal Crawling.

Nach 20 Minuten verbeugt sich der junge Musiker und klappt den Deckel auf die Tastatur. Die Mädchen stehen ein bisschen unschlüssig herum, dann gehen sie untergehakt davon. Die Handtaschendamen zerstreuen sich.

Als der Klavierspieler gerade seine Mütze einstecken möchte, humpelt von hinten der Bettler heran, stoppt, klemmt seine Krücke unter, fischt zehn Cent aus seiner schlabbrigen Hose und legt sie in die Mütze. „Mach deinen Weg. Ich hab’s nicht geschafft“, sagt er und berührt den Burschen flüchtig mit der freien Hand an der Schulter.

Dann nimmt er seine Krücken, dreht sich um und hinkt fort.

The Return of Milchbrötchenproblem

13. 01. 2011  •  24 Kommentare

Neue Entwicklungen im Milchbrötchenproblem.

Nachdem mein Eckbäcker in 2010 nur alle zwei Tage Milchbrötchen (Micken) verkaufte, brach er über die Weihnachtsfeiertage mit seinem Backrhythmus. Zwischen dem 20. Dezember und dem 5. Januar befanden sich nur sehr unregelmäßig Micken in der Auslage; zwischen dem 27. Dezember und dem 2. Januar sogar überhaupt keine.

Das hatte zur Folge, dass ich, die ich ohnehin eine unsichere Bindung zu meinem Mickenbäcker habe, ein nachhaltiges Mickenabstinenztrauma (MAT) entwickelte. Klassische Symptome eines MAT sind die vermehrte Aufnahme postweihnachtlichen Kleingebäcks, orale Aggression gegen Knusperhäuschen und stereotypes Auf-und-Ablaufen vor dem Bäckereischaufenster.

In den vergangenen Tagen kehrte kurzzeitig Verlässlichkeit zurück. Gestern allerdings die erneute Enttäuschung: Keine Micken trotz Mickentag. Ich tröstete mich mit einer Marmeladenstulle und hoffte auf heute:

Nessy: Keine Micken heute?
Mickenfachfrau: Erst morgen wieder.
Nessy: Gibt es nicht mehr alle zwei Tage Micken?
Mickenfrau: Doch, doch, aber gestern waren sie so schnell weg.
Nessy: [schweigt betroffen]
Mickenfrau: Soll ich Ihnen morgen welche zurücklegen?
Nessy: Jaaaaaaaaa, bitte.

Kurzzeitig ist also eine Lösung gefunden.

Knut

6. 01. 2011  •  67 Kommentare

Wer überlegt, eine Familie zu gründen, sollte dieser Tage einen Ausflug machen.

„Leon, nicht den Menschen mit dem Wagen in die Beine fahren.“
„Lea-Sophie, nicht auf das Regal klettern. Das kippt. Nicht auf das … Ich hab’s dir doch gesagt!“

Es ist Knut. Bäumchen raus, Schnäppchen rein. Da kann man nach Feierabend kurz mal zu IKEA fahren, ein paar Kleinigkeiten kaufen, Köttbullar essen. Das gefällt auch den Kindern.

„Pia, nimm bitte die Gabel.“
„Nicht mit dem Ketchup an Mamas Hose, Fritz. Nicht mit dem … Fritz!!“

Manchmal gibt es das Kind noch nicht. Nur in der Frau. Sie watschelt dann durch die Gänge, rotwangig und mit dem hormonumwölktem Blick der Nestbauerin, ergreift Kinderbettchen, Kinderkommödchen und Kinderstühlchen und ruft: „Schau mal! Ist das nicht süß? Das ist doch süß, oder nicht?“ Sie schaut sich zum Erzeuger um, der sich mit blauer Tüte über der Schulter hinter ihr herschiebt und nickt. Ab und an bläst er, Anspannung ausatmend, seine Backen auf. Zweimal trifft man ihn noch wieder: vor der Toilette am Restaurant und vor der Toilette am Ein- und Ausgang.

Dort, hinter der Kasse, sind Mutti und Vati am Ende fix und alle. Er schiebt den Wagen mit den Kartons, Vasen und Teelichtern; lehnt sich gegen das Gewicht der Möbel, bugsiert sie mit leichter Rechtsauslage zur Drehtür, bleich im Gesicht, ein dünner Schweißfilm bedeckt seine Stirn. Sie folgt ihm, die Brauen zur Nasenwurzel gezogen, die Lippen zu einem Schlitz gepresst. Im rechten Arm hält sie eine Grünpflanze, in der linken Hand den Jackenärmel von Finn-Luca, der garstig, mit vorgeschobenem Kinn, zum Hot-Dog-Stand schaut. Wortlos gehen sie hinaus, Vater hievt die Möbel in den SUV.

„Ich habe dir gesagt, dass es nicht reinpasst.“ (Sie)
„Natürlich passt das. Ich muss es nur mal drehen.“ (Er)

Sie schnallt den übermüdeten, dem Hot Dog nachtrauernden Finn an.

„Möchtest du nicht mal das Kind beruhigen?“ (Er)
„Wenn du es besser kannst, mach es doch selbst.“ (Sie)

Die Türen werden ein bisschen fester zugeschlagen als nötig. Dann geht es ab nach Hause. Beide freuen sich auf morgen Abend, wenn sie alles aufbauen und es sich schön machen.

Neue Berufsaussichten

3. 01. 2011  •  20 Kommentare

„So ist das halt: Mal biste der Hund, mal biste der Baum.“
Sagte zuletzt ein Arbeitskollege, achselzuckend.

Seit heute ist es gewiss: Das Leben wiederholt sich tatsächlich in spiegelverkehrten Szenen. Im Beruf. In der Liebe.
Und im Nettoghetto mit dem Thema „Wirsing„.

Am Gemüsestand.
Typ: Is dat Wirsing? 
Nessy: Nee, das ist Chinakohl.
Typ: Und das?
Nessy: Das ist Lollo bionda. Nimm den hier. [deutet auf Wirsing]
Typ: Jau. Danke.

In der Kassenschlange.
Typ: Du arbeitest gar nicht hier?
Nessy: Nee.
Typ: Machste aber gut.
Nessy: Deshalb ja.

Herrentaschentücher

21. 12. 2010  •  49 Kommentare

Mein Vater wünscht sich Herrentaschentücher. Aus Stoff.

„Eine lösbare Aufgabe“, denken Sie vielleicht.

Ich starte meine Suche bei Karstadt. Denn wenn Kaufhäuser einen Vorteil bieten, dann den, dass man in ihnen die abwegigsten Dinge kaufen kann. Einmal hin, alles drin. Sie wissen schon.

Mit Herrentaschentüchern im Kaufhaus verhält es sich wie mit Zitronensaftkonzentrat im Supermarkt: Sie ahnen, dass es ganz bestimmt vorhanden ist – aber wo könnte es sein? Sie können es beim Saft suchen. Oder beim Obst. Oder bei den Backwaren.

Wo vermuten Sie Herrentaschentücher? Bei den Handtüchern? Bei den Krawatten? Bei den Socken?

Bei den Handtüchern (3. Etage) schickt man mich zu den Schals (Erdgeschoss). Bei den Schals (Erdgeschoss) zu den Krawatten (1. Etage). Bei den Krawatten (1. Etage) zu den Hüten (Erdgeschoss). Und bei den Hüten in den Netto, „dort hamse sowatt im Angebot, hab‘ ich heute morgen im Prospekt gesehen“. Neben den Gürteln (Erdgeschoss) finde ich schlussendlich, was ich suche, aber: für Damen  – mit gestickten Rosen und dem Schriftzug „Madame“.

Nee, denke ich. Das geht nicht. Nicht für Vattern.

Also raus dem Laden. Rein in den nächsten. In den nächsten. Und in den nächsten. Bis ich welche finde. Bei Chic & Adrett. Neben den Gürteln.

Sollten Sie also jemals Herrentaschentücher suchen, schauen Sie nicht bei Handtüchern. Auch nicht bei Krawatten. Oder bei Socken. Schauen Sie bei Gürteln. Das ist doch eigentlich auch logisch.

Das Milchbrötchenproblem

14. 12. 2010  •  57 Kommentare

In meiner neuen Nachbarschaft gibt es zwei Bäckereien.

Das Tolle an Bäckerei I: weiche, runde Brötchen.
Das Tolle an Bäckerei II: Milchbrötchen zum Niederknien.
Nachteil von Bäckerei II: die Terminierung der Milchbrötchen.

Milchbrötchen (im lokalen Slang: Micken) gibt es nämlich in Monaten mit 31 Tagen nur an geraden, in Monaten mit 30 Tagen nur an ungeraden Tagen.

Weil das natürlich kein Mensch kapiert, ich sowieso nicht, und weil ich auch nicht die Tage zähle, bevor ich zum Bäcker gehe, sind niemals Micken da, wenn ich welche haben möchte. „Heute ist Zuckergebäcktag“, heißt es dann. Na prima.*

Ich habe hammahart an einer Lösung für das Mickenproblem rumgedacht:

  • Fahne hissen: An Tagen mit Milchbrötchen hissen die Bäckersfrauen eine Fahne. Nachteil: Die Bäckerei ist nicht in Sichtweite.
  • Die Micken-SMS: Gibt’s Milchbrötchen, gibt’s ’ne SMS an die Kundschaft. Nachteil: kostspielig für den Bäcker.
  • Mickenticker: Milchbröchten oder Zuckergebäcktag? Der Bäcker twittert’s. Nachteil: Der Bäcker weiß nicht, was Twitter ist.

Oder eine Micken-App?

__
*Selbstlernaufgabe:
An welchem Osterfeiertag macht gibt es Zuckergebäck, wenn der Bäcker am Heiligabend Micken backt?

Fortsetzung: The Return of Milchbrötchenproblem

Ganz und gar nicht lekker

15. 11. 2010  •  70 Kommentare

Heute, früher Nachmittag. Es klingelt an der Tür.

Frau mit Klappmappe: Wir kommen wegen Strom und Gas.
Nessy: Mmmh.
FmK: Ihr Energieversorger hat jetzt die Leitungen freigeschaltet.
Nessy: Mmmh.
FmK: Wir kommen, um Ihre Zählerstände abzulesen, damit wir zügig auf Ökostrom umstellen können. (macht einen Schritt vor in meine Wohnung)
Nessy: (zieht Tür ran) Von welcher Firma kommen Sie nochmal?
FmK: Firma Lekker Energie.  Wir liefern Ihnen ab sofort Ökostrom statt Atomstrom. Wir müssen nur vorher einmal die Zähler ablesen.
Nessy: Sie wollen also, dass ich hier und jetzt, an der Haustür, dafür unterschreibe, meinen Stromanbieter zu wechseln?
FmK: Die Leitungen sind jetzt freigeschaltet, und die Umstellung erfolgt bald.
Nessy: Sie können mir ja ein Prospekt dalassen.
FmK: Wir haben keine Prospekte, sonst könnten wir ja unseren Strom nicht so günstig anbieten.
Nessy: Dann sagen Sie mir eine Internetadresse. Dann informiere ich mich dort.
FmK: Ich habe nur diese Formulare hier, das sehen Sie doch. Im Internet steht auch nichts anderes, als ich Ihnen hier erzähle. Wir lesen jetzt ab, dann geht es mit der Umstellung ganz schnell. (zückt Kuli, blättert in Formular)
Nessy: Nein.
FmK: Sie wollen also kein Geld sparen?
Nessy: So ist es.
FmK: Gut, dann halt nicht. (Im Weggehen:) Dann zahlen Sie halt weiter für Ihren Atomstrom. Muss ja jeder selbst wissen, … (verschwindet nuschelnd ein Stockwerk höher)

Genau. Muss ja jeder selbst wissen. Ich stelle hierzu fest:

  • Die Verkäuferin gaukelte vor, die Umstellung sei obligatorisch.
  • Die Verkäuferin wollte sich Zugang zu meiner Wohnung verschaffen.
  • Die Verkäuferin verweigerte mir Informationsmaterial.
  • Die Verkäuferin übte unangemessenen Druck aus.
  • Die Verkäuferin wurde unangemessen privat.

Ich dachte, die Zeiten der Drückerkolonnen seien inzwischen vorbei.

Ronny

9. 11. 2010  •  23 Kommentare

Die Küche ging an Ronny, Anfang 20, Handwerkergeselle.
Ein dürrer, blonder Bursche mit fusseligem Schnauzbart. Er habe vor ein paar Wochen seine Lehre abgeschlossen, erzählte er, und kriege jetzt Hartz4.

Drei Interessentinnen waren vor ihm. Die erste rief nicht zurück. Die zweite wollte, dass ich die Küche liefere. Die dritte kam nicht zur Besichtigung. Dann Ronny. Ich rief ihn an, er sagte: „Echt? Ich krieg‘ die Küche? Geil!“ Er schrieb noch am selben Tag eine Dankes-SMS und fragte an den darauffolgenden zwei dreimal, ob es auch bei meiner Zusage bleibe. Er komme am Dienstag um 19 Uhr, pünktlich. Er freue sich immer noch, das Werkzeug liege schon bereit. Heute abend, er sei dann auch wirklich da, ob alles bliebe wie besprochen?

Heute stand er auf der Matte, gemeinsam mit zwei Trägern und einem Transporter. Er sagte: „Total super, die sieht ja noch viel besser aus als im Netz!“, bedankte sich 30-mal und betonte, falls ich mal Hilfe brauche: Er könne schrauben und schreinern, das sei alles kein Ding. Innerhalb von 15 Minuten war die Küche abgebaut, nach weiteren 15 verladen.

Zum Abschied noch einmal: Händeschütteln. Fast umarmte er mich. Aber das fand er dann wohl doch zu anzüglich.



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