Draußen nur Kännchen
Kaffeehaus mit ♥

Archiv der Kategorie »Fragen«

Elf

10. 01. 2016  •  10 Kommentare

Herr Paul hat mir elf Fragen gestellt.

Welches Lied hören Sie momentan am liebsten?

Aktuelle Playlist:

  • Parov Stelar: Bootie Swing
  • Plain White T’s: Big Bad World
  • Huecco: Dame Vída
  • Ralf Hildenbauer & Stevie B-Zet: Dorozhnaya (feat. Anvar)
  • Alvaro Solar: El Mismo Sol
  • AnnenMayKantereit: Oft gefragt
  • Leprikonsi: Chicks don’t fall in love with me
  • Dropkick Murphys: The State of Massachussets
  • Damien Rise: Rootless Tree
  • Fiddler’s Green: Bugger off
  • Flatfoot 56: I Believe It
  • David Guetta: Hey Mama
  • Vanessa Maurischat: Alles auf Anfang
  • Dropkick Murphys: The Boys are Back
  • NOFX: Champs Elysees
  • K.I.Z.: Hurra die Welt geht unter
  • Bedouin Soundclash: When The Night Feels My Song
  • Karpatenhund: Zusammen verschwinden
  • Wallis Bird: 6ft. 8

Ziehen Sie sich nach der Arbeit um (raus aus den Jeans, rein in die bequemen Jogger)?

Bluse aus, Hoodie an.

Zu welcher Uhrzeit würden Sie am liebsten arbeiten?

So von 10 bis 12 vielleicht? Ein über den anderen Tag?

Wie viele Stunden pro Tag/Woche/Monat würden Sie gern arbeiten?

Das wären dann 5 Stunden pro Woche, oder?

Nee, mal ernsthaft. Ich finde, dass Teilzeit ein attraktives Modell ist: die Hälfte der Arbeitszeit abhängig beschäftigt, die andere Hälfte selbstständig. Am besten nicht halbtags, sondern im abgeschlossenen Zyklen: eine Woche so, eine Woche so – oder gerne auch ein halbes Jahr so, ein halbes Jahr anders. Ich kann mir da vieles vorstellen.

Irgendwann vielleicht.

Wie sieht ein gelungener Tag für Sie aus?

Variante 1: Ohne Wecker aufwachen. Noch liegenbleiben. Lesen. Aufstehen. Frühstück mit frischen Brötchen. Freunde treffen. Zeit miteinander verbringen, reden, spazieren gehen, Sport machen. Schreiben, bloggen, irgendwas erledigen. Abendessen. Mit Buch ins Bett.

Variante 2: Aufstehen vor Sonnenaufgang. Aufbruch zur Bergbesteigung. Dinge zusammensuchen, Sachen packen, Frühstück. Losgehen in der Dunkelheit. Die Sonne geht auf. Aussicht auf Tal und Himmel. Frische Luft. Weiter aufsteigen. Den Gipfel erreichen. Panorama genießen. Brotzeit machen. Abstieg. Ankommen. Abendessen.

Variante 3: Wecker. Aufstehen. Zur Arbeit. Heute Projekt-Launch. Schneller Mail-Check. Konzentration. Kurzmeeting. Go Live. Kommunikation. Trouble Shooting. Handshake. Teamarbeit. Tagesabschluss.

Was würden Sie mit Ihrer Zeit anfangen, wenn Ihr Lebensunterhalt gesichert wäre?

Freundschaften pflegen. Für andere da sein. Reisen. Menschen treffen. Bücher schreiben. Bloggen. Sprachen lernen. Gärtnern. Völker verständigen. Komplizierte Legosachen zusammenbauen. Leute bekochen. Bahn fahren und aus dem Fenster sehen.

Was halten Sie von einem bedingungslosen Grundeinkommen?

Spannende Frage und spannendes Thema. Ich habe dazu keine abschließende Meinung, finde den Gedanken aber wert, sich damit zu beschäftigen. Ich bin jedenfalls überzeugt, dass die Menschen ihre Erwerbstätigkeit nicht einstellen werden und auch die Wirtschaft nicht zusammenbricht, wenn es ein Grundeinkommen gibt. Die abhängige Arbeit bekäme aber einen anderen Stellenwert – ebenso wie Familienarbeit, die vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten, Pflege von Angehörigen. Ich habe allerdings keine Ahnung, ob das Modell realistisch ist.

Wie besiegen Sie Ihren inneren Schweinehund?

Was den Sport angeht, ist der Schweinehund nicht sehr groß.

Ich habe einen großen Dokumente-Sortier-Schweinehund. Sie wissen schon, dieser Stapel aus Rechnungen, Kontoauszügen, Versicherungsunterlagen. Hier kann ich lediglich Teilerfolge erringen, indem ich nach Monaten erfolgreichen Aufeinanderhäufens auf erdrutschartig niedergesunkene Stapel reagiere und konsterniert abhefte, ehe sie Mobiliar flächig unter sich begraben.

Wie kaufen Sie ein? Einmal groß für mehrere Tage oder jeden Tag eine Kleinigkeit?

Freitags oder Samstags. Selten an anderen Tagen nochmal, es sei denn, ich möchte etwas Bestimmtes kochen oder brauche aus anderem Grund Dinge frisch.

ÖPNV oder Auto?

Beides. Der ÖPNV ist eine prima Erfindung. Solange man sich nur innerhalb einer Großstadt bewegt, ist es  nicht notwendig, ein eigenes Auto zu unterhalten. Sobald man die Großstadt aber verlässt oder ohnehin auf dem Land wohnt, ist die Sache mit dem ÖPNV aber weniger schön. Also ein Sowohl-als-auch, kein Entweder-Oder. Im Übrigen habe ich auch durchaus Spaß an schönen Autos – ebenso wie am Bahnfahren.

Hören Sie Podcasts und wenn ja, welche?

Diese Frage habe ich beim Thema „Hörbücher“ beantwortet: WDR und Deutschlandfunk.

Die Regeln sehen nun vor, dass ich mir elf Fragen ausdenke, die dann wiederum jemand anders beantwortet. Nun gut:

  1. Lieblingskuchen?
  2. Wenn ich nicht meinen aktuellen Beruf ausübte, wäre ich …
  3. Schonmal vom Zehner gesprungen?
  4. Welche Sprache(n) würdest du gerne lernen?
  5. Berge oder Meer?
  6. Wer hat dir schwimmen beigebracht?
  7. Und Fahrradfahren?
  8. Drei Reiseziele für die nächsten 10 Jahre:
  9. Angela Merkel?
  10. Parfum/Eau de toilette? Falls ja, welches?
  11. Dschungelcamp – ja oder nein?

Falls sie mögen, reiche ich weiter an die Frische Brise, die Kaltmamsell, Christian vom Jawl und Micha.

10 Fragen

5. 10. 2015  •  16 Kommentare

Fragen aus der Ferne:

1. Münchener Oktoberfest?

Ich war schonmal auf dem Oktoberfest. Es war nicht schön: Die Bank war eng, das Zelt zu laut, der Bierkrug zu groß, mein Nachbar mir zu nah, die Menschheit zu betrunken. Das alles ist mir unangenehm, auch in nicht-bayerischen Kontext.

2. Haben Sie Ihren Volkswagen schon abgestoßen?

Ist es nicht eher an der Zeit, VW-Aktien zu kaufen?

3. Erinnern Sie sich noch an das erste Musikstück, das Sie sich gekauft haben? (Vinyl, CD, Download?) Hören Sie sich das heute noch gerne an?

Vinyl: Queen live at Wembley ’86.
Noch anhören: Nö.

4. Spielen Sie ein Musikinstrument? Trauen Sie sich damit vor Zuhörer?

Ich spiele klassische Gitarre und könnte das auch operativ mal wieder tun. Vor Zuhörern: Ist schon vorgekommen, muss aber nicht sein.

5. Im Preisausschreiben gewinnen Sie eine Penthauswohnung in Berlin, London, Paris, Prag oder Wien. Welche suchen Sie sich aus?

Wien.

6. Halb acht Uhr abends. Sie kommen völlig gerädert (aus der Arbeit) nach Hause. Was passiert, sobald der Mantel an der Garderobe hängt und die Schuhe in der Ecke stehen?

Bluse aus, Hoodie an.

7. Kochen Sie selbst? Was kommt auf den Tisch, wenn die leeren Teller schon nach einer Stunde im Geschirrspüler stehen müssen?

Da ich fast nur selbst koche und dabei inzwischen etwas Geschick entwickelt habe, dauern die meisten Alltagsgerichte nicht länger als 30 Minuten. Ich würde zum Beispiel kochen:

  • Glückscurry mit Gemüse aus dem Garten, Reis oder Nudeln. Alternativ mit Paprika – die habe ich immer zu Hause
  • Nudeln mit Pesto
  • Ofengemüse mit Feta
  • Paprika-Hack-Eintopf mit etwas Schmand und Senf
  • Rührei mit Paprika

8. Golf, Ski, oder Tennis? (Oder doch lieber die TV-Fernbedienung?)

Was’n das für eine Auswahl? Die Chiara-Ohoven-Sportwoche? In dem Fall lieber die Fernbedienung.

9. Sie packen Ihren eigenen Flüchtlingskoffer. Was muss da rein? (Fünf Dinge braucht der Mensch.)

Wer von uns weiß schon, wie es ist zu fliehen und was in dem Moment noch möglich ist. Aber gut: Schweizer Taschenmesser. Feuerzeug. Smartphone. Solar-Ladestation. Eine Festplatte mit allem Wichtigen drauf: Fotos, Zeugnisse, mein Leben. Vielleicht aber auch lieber Wasseraufbereitungstabletten als eine Festplatte.

10. Bevor Sie den Löffel abgeben: Welches Ding müssen Sie vorher unbedingt noch gedreht haben?

Ach, wissen Sie … ich versuche mein Leben so zu leben, dass ich in jedem Moment sterben kann. Das klingt destruktiv, doch es ist das Gegenteil: Ich empfinde es als sehr lebensbejahend.

Denn machen wir uns nichts vor: Es kann jetzt passieren oder morgen früh. Oder nächste Woche oder erst in 60 Jahren. Ich habe keine Berührungsängste, was meinen Tod angeht.

Es hört sich seltsam an, denn ich bin erst Ende 30, doch: Ich habe schon viele tolle Orte auf dieser Erde besucht. Ich habe tolle Menschen kennengelernt. Ich habe geliebt und ich habe erlebt; ich liebe und erlebe in einem fort. Ich habe Pläne, aber es wäre in Ordnung, wenn es nun auch schon vorbei wäre, das Leben; ich könnte es ja doch nicht ändern.

Wenn ich noch die Möglichkeit habe zu sprechen, bevor ich sterbe, möchte ich denjenigen, die mich lieben, sagen, dass sie mich loslassen mögen; dass sie nicht weinen, sondern sich freuen sollen; dass sie nicht zurückblicken, sondern den Platz, der jetzt in ihrem Herzen frei wird, jemand anderem schenken mögen; dass sie weiterleben und weiterlieben mögen, mit voller Kraft. Und dass ich unter einem Baum begraben sein möchte. Adé.

15 Fragen

19. 08. 2011  •  36 Kommentare

Hast Du jemals mit jemandem eine Bettdecke geteilt?
Natürlich. Sogar einen Schlafsack (als ich noch schlank war – und er auch). Ich habe mir aber auch schon Bettdecken mit Leuten geteilt, mit denen ich keine Beziehung hatte – in Hotels, in denen es nur eine Decke gab. Das war meist schwierig, besonders wenn der Gegner zum Einrollen neigte.

Kannst Du Horrorfilme schauen?
Nein. Unmöglich. Ich fürchte mich ganz schrecklich. Ich muss danach übers Fußende ins Bett springen, weil ich denke, unter der Matratze lauert jemand und greift meine Füße, wenn ich von der Seite einsteige.

Ist es Dir unangenehm, ein Kompliment zu bekommen?
Ja. Komisch, oder? Aber ich werde rot und sage sowas wie „Ach, das ist doch nichts Besonderes“ anstatt einfach mal „Danke“ zu antworten. Ich könnte mich jedesmal in den Arsch beißen.

Hattest Du gestern Nacht einen schlechten Traum?
Ich habe geträumt, ich hätte ganz dünne Beine und wäre ab der Hüfte aufwärts fürchterlich fett. Quasi ein Lolli.

Hast Du gerade ein Lied im Kopf?
Auch so ein schlechter Traum. Fragen Sie nicht.

Könntest Du, so wie Du jetzt aussiehst, auf die Straße gehen?
Sofern ich angezogen bin, gehe ich in jedem Outfit auf die Straße. Es ist mir wurscht, was die Leute denken. Grundsätzlich stecke ich aber in einem Dilemma: Ungewaschen sehe ich jünger aus. Also entweder lasse ich mich gehen, sehe jung aus, aber uselig. Oder ich mache mich zurecht, sehe alt aus, aber gut. Bin noch uneins mit mir.

Hättest Du gerne einen Handtaschenhund?
Einen was? Ach so. Einer, der in Gucci-Taschen wächst, mit Schleifchen im Haar. Nee. Aber ich hatte mal einen Sittich. Der war ganz nett.

Bist Du zu jedem freundlich?
Ich versuch’s – echt. Das ist wichtig. Macht ein gutes Karma und gute Laune.
Es sei denn, jemand rollt sich in meine Bettdecke ein.

Isst Du Fleisch?
//*macht Tim-Taylor-Grunzgeräusche

//*klopft sich mit den Fäusten auf die Brust

Nutella oder Peanut Butter?
Wieso oder? Verstehe ich nicht.

Hast Du etwas zu Hause, was eigentlich gar nicht Dir gehört?
Ein Sofa, leihweise. Vielleicht gehört es mir inzwischen auch. Ich bin mir nicht ganz sicher. Derjenige, der’s mir gegeben hat, hat einen Schlüssel zu meiner Wohnung. Wenn seine Perle ihn rausschmeißt, kann er vorbeikommen und sich drauflegen. Das ist der Deal.

Wann hast Du zuletzt Alkohol konsumiert?
Am Dienstag. Ein Bierchen nach dem Laufen – auf dem Balkon der Sportskameradin. Ein kaltes Blondes nach dem Sport, das ist sehr prima.

Kannst Du gut singen?
Ich singe mit Leidenschaft.

Willst Du mal Kinder? Wenn ja, wie viele?
Ich war mal bei einer Wahrsagerin. Sie hat mir gesagt, dass ich zwei Kinder kriege: einen Bub und ein Mädchen. Wenn’s danach geht, wird’s langsam Zeit. Aber ach, muss nicht. Kann. Vielleicht. Also, wenn ich Mamablogs lese: eher nicht. Aber wer weiß. Möglicherweise doch. Ich würde jedenfalls kein Kind abtreiben.

Wieso füllst Du eigentlich diesen Fragebogen aus?
Eigentlich fülle ich diesen Fragebogen nicht aus. Ich arbeite hart.

[via]



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