Draußen nur Kännchen
Kaffeehaus mit ♥

Archiv der Kategorie »12von12«

12von12 im Dezember

13. 12. 2015  •  7 Kommentare

Am 12. jeden Monats findet in Blogs das Fotoprojekt “12von12″ statt:

12 Bilder vom 12. Tag

Der 12. Dezember war ein Samstag, das ist prima – am Wochenende habe ich immer mehr Gelegenheit zu fotografieren als an einem Arbeitstag im Büro.

Der Tag begann mit ausgedehntem Ausschlafen, Nocheinbisschenliegenbleiben, Sichnochmaleinrollen, Langsamwachblinzeln und Demwarmenfederbetthuldigen. Damit hatte ich bis 11 Uhr gut zu tun.

Danach: Frühstück. Am Wochenende gehört dann schonmal ein Nusspli-Brötchen dazu.

12von12: Frühstück mit Schokocreme

Nach dem Frühstück öffne ich meine Post – wirklich großartige Post.

Das Nuf hat mir ein Geschenk aus Bügelperlen gemacht.

12von12: Sally Brown aus Bügelperlen

Frau Nuf ist eine Bügelperlenkünstlerin: Bewundern Sie bitte ihre weiteren Werke. Gibt es bereits Museen, die Bügelperlenkunst ausstellen?

Eine Leserin hat mir ein Buch geschickt, das sie auf meinem Wunschzettel entdeckt hat.

„Ich habe es sogar bis zum Ende gelesen. Ich fand es schrecklich. Wenn Sie möchten, schicke ich es Ihnen gerne mit der Post.“

12von12: Buch "Voran, voran und immer weiter voran"

Ein solch charmantes Angebot kann ich nicht ausschlagen. Man soll ich ja immer selbst ein Bild machen – ich bin gespannt, ob mir das Buch genauso wenig oder doch ein bisschen mehr gefallen wird. Sie werden zu gegebener Zeit darüber lesen.

Samstag ist Beautytag. Das Thema heute: Haarkur.

 

12von12: Handtuchturban

Außerdem: Maniküre.

Während ich in der ARD-Mediathek eine Doku über die Frühchen-Station in der Charité anschaue, poliere ich mir die Fingernägel, damit sie ein bisschen glänzen, ohne dass ich sie anmalen muss.

12von12: Feile vor ARD-Mediathek

Danach fahre ich zur Sporthalle.

Die Kalender-Girls haben ein Spiel, und nachdem ich auf der Weihnachtsfeier war und dort aus Versehen einen Pass-Antrag unterschrieben habe, bin ich wohl irgendwie und tatsächlich dabei.

12von12: Buch Wand mit Grafitti, davor Fahrräder

Heute aber nur passiv. Wir wollen ja nichts überstürzen.

In gewohnt dynamischer Art wärmen die Mädels sich auf.

12von12: Kalender-Girls stehen im Kreis rum

Ich sitze auf der Bank und hüte – da ich nicht spiele – Kalender-Mini Little P, damit ihre Mama aufs Spielfeld kann. Little P ist mittelmäßig begeistert, wehrt sich aber auch nicht; mit Bilderbuchgucken, Tiere-Nachmachen, Applausgeben und PET-Flaschen-Knistern kriegen wir die Zeit gut rum.

Die Mädels gewinnen 22:15 und bleiben Tabellenführer.

Nach dem Spiel fahre ich in den Lebensmittelfachhandel und besorge nahrhafte Snacks für das BVB-Spiel am Sonntag.

12von12: Chips und Erdnüsse im Einkaufswagen

Danach fahre ich weiter zum Fitness-Studio – nicht zu meinem Stamm-Fitti, sondern zu einem Fitti in der Nähe meiner Wohnung. Denn ich spiele mit dem Gedanken, das Studio zu wechseln.

In Innenstadtlage meines bisherigen Fitnessstudios war toll, als ich noch in der Innenstadt arbeitete. Mittlerweile ist sie ein K.O.-Kriterium. Die Anreise zur Feierabendzeit ist zeitaufwändig und nervig. Außerdem habe ich dort keine TurnpartnerInnen mehr. Ein bisschen Gesellschaft wäre schön.

Ich besuche also das Studio, in dem schon zwei Freundinnen trainieren, lasse mir alles zeigen und mir die Preise sagen.

12von12: Kursplan und Geschenkgutschein

Das Studio ist preiswerter als mein bisheriges und macht einen sehr guten Eindruck. Ich werde dort beizeiten Probe trainieren und mich dann wohl dort anmelden.

Zu Hause angekommen, ziehe ich mich kurz um. Dann fahre ich zum Tapas-Essen in eine kleine Bar im Stadtteil. Dort treffe ich Freunde.

12von12: BuchDreigeteiltes Bild mit Tapas und brennender Crème Catalan

Wir tafeln wie die Könige.

Anschließend schrottwichteln wir. In der Würfelrunde kristallisieren sich rasch zwei begehrte Objekte heraus: ein Apparat, der Science-Fiction-Geräusche machen kann, und Baumkugeln in weihnachtlichem Schwarz-Gelb.

12von12: BVB-Baumkugeln

Ich erarbeite mir die Baumkugeln, trete sie jedoch selbstlos an Freundin A. ab, die ihren Weihnachtsbaum mit ihrem bayerischen Freund teilt. Wir sind uns einig, dass sie fern der Heimat Dortmunder Akzente setzen muss.

Für die gute Sache verzichte ich also gern – und werde angemessen belohnt: mit einer Kräuter-Handcreme, einem handgestrickten Topflappen, einer Känguru-Plätzenbackform und einem Werbefernseher. Toll!

12von12: Wichtelgeschenk mit gehäkeltem Topflappen, Handcreme und Känguru-Keksform

Das war mein 12von12-Tag im Dezember.

12von12 im November

13. 11. 2015  •  6 Kommentare

Am 12. jeden Monats findet in Blogs das Fotoprojekt “12von12″ statt:

12 Bilder vom 12. Tag

Mein Alltag und Arbeitstag war geprägt vom Kinofest in Lünen. Aber beginnen wir beim Frühstück.

Sie sehen ein zeitgenössisches Frühstück, das an vier von fünf Tagen in der Woche genau so ausschaut. Freitags fehlen meist entweder Brot oder Wurst oder beides.

12von12 im November: Frühstück mit zwei Broten, Buch und einer Maracujasaftschorle

Ich trinke übrigens tatsächlich keinen Kaffee. Auch keinen Tee. Sondern Saftschorle mit Eiswürfeln. Immer. Auch im Winter. Saftschorle ist super. Eiswürfel sind super.

Zum Frühstück nehme ich mir eine halbe bis dreiviertel Stunde Zeit, in der ich Radio höre und ein Buch lese. Während ich frühstücke, wird es hell.

Ich bereite den Lehmbauern, die derzeit in meinem Garten arbeiten, Kaffee zu und stelle ihnen eine Thermoskanne auf die Terrasse. Dazu gibt es heute Pflaumenkuchen.

12von12 im November: Kaffee und Kuchen für die Gartenbauer

Ich werfe auch einen Blick in den Garten.

In dieser Woche war ich an keinem Abend früh zu Hause, sondern kam immer erst im Dunkeln heim. Dann kann ich nur noch mit der Taschenlampe nachsehen, was die Handwerker den Tag über geschafft haben. Morgens ist es dann jedesmal wie Weihnachten:

12von12 im November:

Danach öffne ich noch die Post von gestern und stelle fest: Mein Kühlschrank bekommt mehr Geburtstagskarten als ich.

12von12 im November: Geburtstagspost für den Kühlschrank

Auf geht’s zur Arbeit.

Im Büro arbeite ich zunächst ein paar To Dos ab – alles, was erledigt werden sollte, muss am Vormittag fertig werden, denn am Nachmittag bin ich nicht im Hause. Ich treffe letzte Absprachen für den Ablauf am Nachmittag.

Zum Mittagessen gibt es Reis mit Sojasprossen und Algenblättern.

12von12 im November: Noriblätter

Das Essen klingt maximal unsexy, ich mag es aber gerne. Die Algendingsis haben ich zum ersten Mal bei Freunden gegessen und fand sie direkt super: salzig und würzig, dazu Reis – das ist leckerer, als es sich anhört.

Danach fahre ich in die Innenstadt nach Lünen – zum Kinofest, das heute eröffnet wird. Gegenüber des Kinos befindet sich ein Haus mit einer sehr hübschen Fassade, die leider etwas baufällig ist:

12von12 im November: Buntes Gebäude in Lünen

Das Kinofest Lünen ist ein Festival für deutsche Filme. Die Agentur, in der ich arbeite, betreut das Kinofest bereits seit vielen Jahren.

Als Projektleiterin war ich in den vergangenen Wochen dafür verantwortlich, dass alle Materialien in der korrekten Ausführung, mit den entsprechenden Inhalten hergestellt werden und zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind: Programmhefte, Plakate, Transparente, Roll Ups, Gutscheine und Namenskärtchen, Moderationskarten und -hintergründe für die Kinoleinwand, der Trailer – und jede Menge mehr gedruckte und digitale Dinge.

Noch vor der Eröffnungsgala findet zum ersten Mal ein Erklärfilmwettbewerb statt. Gemeinsam mit einer Kollegin habe ich den Wettbewerb organisiert und betreue nun die Jury und die Teilnehmer.

Nach der Vorstellung der zehn nominierten Filme gehe ich mit TeilnehmerInnen ins Café. Meine Kollegin begleitet derweil die Jury, die an einem anderen Ort tagt.

12von12 im November: Café Kleimann im Fachwerkhaus in Lünen

Das Café Kleinschmidt in Lünen ist ein klassisches Café: Polsterstühle und schwere Marmortische mit Eisenfüßen, im Vorraum eine goldene Thekenvitrine mit Kuchen und Torten.

12von12 im November: Aufsteller vor Café Kleimann

Im Anschluss an das gemeinsame Kaffeetrinken gehe ich zurück zum Kino.

Inzwischen ist es dunkel, und die Cineworld ist hell erleuchtet. Der rote Teppich ist fertig verklebt, und der WDR hat seine Übertragungswagen geparkt. Erste Gäste kommen.

12von12 im November: Cineworld Lünen

Die Jury ist auch schon dort: Sie hat ihre Entscheidung getroffen, der Shuttle hat die Mitglieder zurück zum Kino gebracht. Es folgt ein fliegender Wechsel: Ich verabschiede die Wettbewerbsteilnehmer und hole eines der Jurymitglieder ab. Wir überbrücken die Zeit bis zur Eröffnungsgala bei einem Getränk.

Am Abend dann die feierliche Eröffnung des Kinofest Lünen: erst Sekt und Häppchen im Foyer, im Anschluss der offzielle Teil im Kinosaal.

12von12 im November: Eröffnungsgala Kinodest Lünen

Nach den Eröffnungsreden wird der Film „Die dunkle Seite des Mondes“ gezeigt, der im Januar 2016 ins Kino kommt – mit Moritz Bleibtreu und Jürgen Prochnow nach dem Roman von Martin Suter: Ein Frankfurter Banker wird mit der dunklen Seite seines Selbst und seines Geschäfts konfrontiert.

Guter, beeindruckender Film! Starke Bilder, gute Schauspieler, starke erzählerische Momente. Nichts für zarte Gemüter.

Um 22.50 Uhr bin ich am Auto.

12von12 im November: Armaturenbrett mit Zeitanzeige und Tacho

Um halb 12 bin ich zu Hause und gehe ohne Umweg ins Bett.

Ende.

12von12 im Oktober

12. 10. 2015  •  9 Kommentare

Am 12. jeden Monats findet in Blogs das Fotoprojekt “12von12″ statt:

12 Bilder vom 12. Tag

Bis zum Abend sah es diesmal mau aus: Bis 17 Uhr hatte ich lediglich ein Foto gemacht – von meinem Frühstücksbrötchen.

12von12_10_fruehstuecksbroetchen

Montags, meist auch noch dienstags gibt es bei mir die Reste vom Wochenende: aufgeknusperte Brötchen aus dem Backparadies im Ort.

Als ich das Haus verlasse, ist es kalt – nur 1 Grad. Die Scheiben am Auto sind zugefroren, und ich muss feststellen, dass ich keinen Eiskratzer habe. Also sitze ich im Wagen und warte, bis die Lüftung die Scheiben auftaut.

Es folgt ein Tag im Büro mit wenig Sehenswertem. Am Abend gehe ich laufen. Das mache ich zweimal in der Woche direkt nach der Arbeit. Die Strecke führt am Datteln-Hamm-Kanal entlang.

12von12_10_kanal

Zuerst geht sie ein Stück bergab – das ist schön, um sich einzugrooven. Bergauflaufen kann ich besser, wenn ich schon etwas warm und in meinem Rhythmus bin.

Auf der anderen Seite vom Kanal sind Felder, ein paar Häuser und Bauernhöfe – dort laufe ich auch lang:

12von12_10_luenen

Kurz vor dem Ende meiner kleinen Strecke gibt es eine Rampe, die auf eine Brücke über den Kanal führt. Die Rampe eignet sich gut, um ein paar Tempoläufe zu machen: schnell bergauf bis zur Brücke, langsam wieder hinunter und schnell wieder hoch – heute fünfmal.

12von12_10_rampe

Beim Bergabtraben fährt mich fast eine weißgelockte Radlerin mit ihrem E-Bike über den Haufen. Mit einem Affentempo brettert sie die Rampe runter, schimpft mich an und schießt an mir vorbei. Die Senioren von heute! Früher hätt’s das nicht gegeben!

Am Geländer kann man gut die Beine dehnen.

12von12_10_dehnen

Zum Thema Dehnen gibt es ja unterschiedliche Meinungen. Mir tut es gut.

Nach dem Lauf fahre ich nach Hause. Das dauert ungefähr 20 Minuten, und ich kann in der Zeit gut ausschwitzen. Ich halte noch am Supermarkt, um Quark zu kaufen. Danach fahre ich zur Tankstelle, um einen Eiskratzer zu kaufen. Doch Eiskratzer sind aus.

Zu Hause lüfte ich einmal durch. Während die Terrassentür offen steht, gehe ich in den Garten und schaue nach meinen Pflanzen. Im Gewächshaus spiegelt sich der Sonnenuntergang.

12von12_10_gewaechshaus

Danach mache ich eine Ladung Wäsche an. Meine hellen Blusen liegen schon seit zwei Wochen herum, weil ich nie viel helle Wäsche habe.

Auch wenn die Maschine immer noch nicht voll ist, stelle ich sie nun an.

12von12_10_waschmaschine

Dann gehe ich duschen.

12von12_10_apfelbluetenshampoo

Vom Wochenende habe ich Pflaumen übrig. Mit dem gekauften Quark mache ich einen Quark-Öl-Teig und backe Pflaumenkuchen.

Während ich die Pflaumen döppe, den Boden belege und danach aufräume, schaue ich eine Doku in der ZDF-Mediathek: Ulrich protestiert gegen den Fitnesswahn – passend zu meinem Joggen-&-Kuchen-Abend:

12von12_10_pflaumenkuchen

Mittlerweile schaue ich fast nur noch am Sonntagabend lineares Fernsehen (Tatort!). Alle anderen Sendungen schaue ich über Mediatheken, Youtube, auf DVD oder gestreamt.

Vor dem Insbettgehen lege ich mir schonmal die Laufklamotten fürs nächste Mal raus. Dann muss ich sie mir morgens vor der Arbeit nicht zusammensuchen. Alles, was ich morgens vor der Arbeit machen muss (außer in Ruhe frühstücken), nervt mich.

12von12_10_laufklamotten

Außerdem bestelle ich neue Laufschuhe online. Die blauen Schuhe auf dem Bild fallen bald auseinander, und die Modelle dieses Jahres sind nun reduziert. Ich mache das zum ersten Mal – bislang habe ich Sportschuhe immer im Laden gekauft und anprobiert. Da ich aber nur in Asics laufe, passt die Größe hoffentlich.

Dann ist der Pflaumenkuchen fertig.

12von12_10_pflaumenkuchenfertig

Gleich gehe ich ins Bett und lese noch ein wenig. Heute Morgen beim Frühstück habe ich ein neues Buch begonnen, das erobert werden möchte.

12von12_10_buch

Ende.

#12von12 im August

12. 08. 2015  •  15 Kommentare

Der Tag beginnt wie jeder Arbeitstag um 6.30 Uhr, was reichlich früh ist, aber sprechen wir nicht darüber.

Der Strauß Ringelblumen, den ich am Samstag im Garten gepflückt habe, ist verwelkt. Ich frühstücke und lese in meinem Buch – eine der schönsten halben Stunden des Tages, bevor ich ins Büro fahre.

12von12: Blumen mit Buch "Gegenlicht"

Vor dem Weg zur Arbeit gieße ich die Thorstens und pflücke die reifen Tomaten, vertuppere sie und nehme sie mit. Ich esse sie am liebsten pur. Sie sind wie Bonbons: süß und mit viel Geschmack.

12von12: Thorstomatenernte

Im Büro ist viel zu tun, mein Morgen ist ausgefüllt. Ich habe praktisch keine Verschnaufpause.

Deshalb beschließen die Kollegin und ich, die Mittagspause mit einem kleinen Spaziergang zu verbringen.

12von12: Weg in der Mittagspause

Wir laufen zum Datteln-Kamm-Kanal, der tatsächlich hübscher ist, als es das trübe Bild vermuten lässt. Das Wetter ist wolkig, aber schwül. Am Kanal weht ein leichter Wind.

Ein Geländer säumt das Wasser. Wir stützen uns darauf und unterhalten uns.

12von12: Kanal in der Mittagspause

Der Nachmittag vergeht wie der Vormittag: Absprachen, Abwägungen, Angebote und Auftragsbestätigungen. Gespräche über Backend, Frontend, Konzeption. Themenwechsel zu: Storyboard. Themenwechsel zu: Text. Themenwechsel: Telefontermin. Entscheidungen treffen.

Dann Feierabend. Um 18 Uhr breche ich auf und fahre zu einer Verabredung an den Phoenixsee.

12von12: Abend am Phoenixsee

Beim Warten auf meine Begleitung mache ich ein Selfie und komme mir dabei ziemlich doof vor. Ich bin müde, verschwitzt und erschöpft.

12von12: Selfie beim Warten

Immerhin hat der Wind aufgefrischt, die Schwüle weicht einem kühlen Abend.

Wir setzen uns ins türkische Restaurant. Die Begleitung entscheidet sich für ein Gericht namens „Der Imam fiel in Ohnmacht“. Mein Essen heißt einfach: „Hähnchen in Weißwein-Curry“.

12von12: Der Imam fiel in Ohnmacht

Ich schnacke ein bisschen mit dem Restaurantbesitzer und erfahre, dass die Geschäfte gut laufen. Besonders am Wochenende sei es voll, das Wetter spiele ihm in die Hand. Er wolle jetzt auch testweise Frühstück anbieten: türkisches Buffet für 8,50 Euro. Ich freue mich für ihn, dass er zufrieden ist.

Wir gehen noch ein bisschen am See entlang.

12von12: Ente am See

Am See gibt es ein Haus im Kolonialstil. Vor dem Haus steht ein Mann, von dem ich weiß, dass er nur eine Figur ist – trotzdem denke ich jedesmal: Huch.

12von12: Haus mit Figur

Die Sonne geht unter. Die Wiesen sind dick und grün. Ich mag den August, in dem die Bauern das Getreide ernten, der Sommer Kraft hat, und die Natur satt und bunt ist.

Doch mit Traurigkeit bemerke ich jeden Abend, dass die Tage wieder kürzer werden.

12von12: Sonnenuntergang

Als ich mich auf den Weg zum Parkplatz mache, ist es schon fast dunkel.

An der Hörder Burg die Aufschrift:

12von12: Beschriftung "Auch kleine Wunden halte verbunden"

Als ich heim komme, steckt ein dicker Umschlag in meinem Briefkasten – und ich freue mich wie ein Schnitzel: das Buch von Frau Nuf! Flippste aus!

12von12: Rezensionsgeschenk

Ende für heute.

#12von12 im Juli

13. 07. 2015  •  25 Kommentare

Am 12. jeden Monats findet in Blogs das Fotoprojekt “12von12″ statt:

12 Bilder vom 12. Tag

Gestern war ein Sonntag, den ich komplett zu Hause verbracht habe. Der Tag begann mit einem sehr schönen Anblick:

Das Fachwerk des Gewächshauses steht. Während des Frühstücks habe ich es ausgiebig betrachtet und mich daran erfreut.

#12von12: Gewächshaus - der Fachwerkrahmen steht

Nach dem Frühstück waren noch ein paar kleinere Arbeit zu machen. Traugott hatte seinen großen Auftritt als Steighilfe.

#12von12: Getränkekasten Traugott Simon beim Gewächshausbau

Auch wenn ich mittlerweile weiß, wo ich Traugott loswerden kann – er ist mir so sehr ans Herz gewachsen, dass ich es gar nicht mehr möchte. Überdies werden sich für Traugott im Zuge der Gewächshauseinrichtung sicherlich noch einige Aufgaben ergeben. Es ist mit ihm ein bisschen wie mit Apple-Produkten: Bevor man sie nicht besitzt, weiß man gar nicht, dass man sie braucht.

Gestern hatte ich Besuch: Der Stammtisch tagte. Die nächsten Bilder werden sich deshalb mit kulinarischen Themen befassen.

Zunächst habe ich im Garten Johannisbeeren gepflückt:

#12von12: Schale frisch gepflückter Johannisbeeren

Außerdem habe ich die ersten Zucchini geerntet:

#12von12: Erste Zucchini aus dem Garten

Dann ging’s an die Grillvorbereitungen: Teig kneten, Gemüse schnibbeln, Marinaden anrühren, Bowle machen, Dessert mixen.

#12von12: Grillvorbereitungen auf der Küchenanrichte

Am Samstag war ich einkaufen. Dabei sind mir eine Flasche Cachaça, Limetten und Rohrzucker in den Wagen gerollt. Das ist mir allerdings erst im Nachhinein aufgefallen.

#12von12: Obstkorb mit Limetten und Chili

Aber was solls. Wenn ich die Zutaten schonmal da habe, kann ich mir in den nächsten Tagen auch mal einen Caipirinha machen. Die Sachen verkommen ja sonst.

Das Dessert für den Abend: Beeren-Fool. Ich habe einen Faible für Desserts mit nur drei Zutaten. Bei diesem sind es auch nur drei: Beeren, Sahne, Puderzucker. Die Beeren pürieren, Sahne und Puderzucker mixen und steif schlagen, schichten, fertig.

#12von12: Dessert aus Beeren und Sahne

Nochmal durchsaugen und Tisch decken:

#12von12: gedeckter Tisch

Die Bowle gab uns zwischenzeitlich Rätsel auf.

Zunächst das Rezept: Holunderblütensirup und Rose Lime Juice in gleichen Teilen, ein bisschen Limettensaft, crushed ice. Mit Tonic Water auffüllen. Ich habe ein paar dekorative Johannisbeeren dazugegeben. Man kann auch anderes Obst nehmen oder es weglassen.

Gibt man die Bowle ins Glas, schwimmen die Johannisbeeren oben.

#12von12: Wasserglas - Johannisbeeren oben

Trinkt man das Glas aus und füllt es mit Mineralwasser auf, schwimmen die Johannisbeeren unten.

#12von12: Wasserglas - Johannisbeeren unten

Möchte man danach wieder ein Glas Bowle und füllt Bowle auf, dümpeln die vorhandenen Johannisbeeren weiterhin am Grund. Die neu dazugekommenen schwimmen oben.

#12von12: Wasserglas - Johannisbeeren oben und unten

Wir haben nachgedacht und sind dann recht schnell auf eine Lösung gekommen.

Haben Sie auch eine Idee?

#12von12 im Mai

12. 05. 2015  •  16 Kommentare

Am 12. jeden Monats findet in Blogs das Fotoprojekt “12von12″ statt:

12 Bilder vom 12. Tag

Heute war ein Arbeitstag. Das heißt, es gibt U-Bahn- und Bürocontent.

Bevor ich mich morgens auf den Weg zur Arbeit mache, trete ich kurz auf die Terrasse – nicht nur zur Begutachtung, sondern auch zur täglichen Gemüsebesichtigung:

12von12 im Mai: Gemüsebesichtigung - Salat und Kohlrabi

Ich schaue, ob es in der Nacht Verluste gab; die Schnecken haben sich nämlich schon zu kleinen Armeen formiert.

Aber ich bin gerüstet: Der Schutzwall aus Ringelblumen wächst, die Pflänzchen sind durch Moos geschützt, und ich habe – nach Tipp hier im Blog – ein neues Schneckenkorn im Einsatz. Mit Erfolg.

Genug Gemüse geguckt. Ab auf Schicht.

12von12 im Mai: Schild "Karl-Liebknecht-Straße"

Heute bin ich mit dem Auto und nicht mit dem Bus zur U-Bahn gefahren. Zum einen, weil es fies warm war, dann ist es im Bus nicht sehr schön. Zum anderen, weil ich am Nachmittag direkt einkaufen fahren wollte.

Wartebild:

12von12 im Mai: U-Bahn-Warterei mit Schuhen und Handtasche

Die Kollegin fragte mich zu meinem Kleid, ob ich Trauer trage. Tatsächlich ist es so, dass ich Schwierigkeiten habe, hübsche nicht-schwarze, aber dennoch nicht karnevalesk gemusterte Kleider zu finden. Einfach mal eine fröhliche Farbe – irgendwie gibt’s das nicht.

Oder vielleicht nur in zu kurz. Es ist nämlich so: Meine Kleider müssen mindestens 106 Zentimeter lang sein. Sind sie kürzer, enden sie knapp unter meiner Hüfte und ich bleibe nicht angezogen, wenn ich mich hinsetze.

Auf der Arbeit dann etwas Brainstorming:

12von12 im Mai: Brainstorming

Ein klassisches 12von12-Bild fehlt an dieser Stelle: das Mittagessen. Ich war zu sehr ins Gespräch vertieft, als dass ich fotografieren mochte. Falls es Sie interessiert: Es gab eine Ofenkartoffel mit Kräuterquark, getrockneten Tomaten und Salat. Falls es Sie nicht interessiert, wissen Sie es jetzt trotzdem.

Danach: ein Nachtischmilchkaffee mit Nachtischkeks. Nach herzhaft braucht’s süß, das hilft alles nichts.

12von12 im Mai: Bürokaffee

Der gelbe Aufkleber ist ein freundliches Geschenk des Kollegen Ostrop. Er wird mich durchs Leben begleiten (der Aufkleber; der Philipp vielleicht auch, rein professionell natürlich, es ist ja eine überschaubare Branche).

Morgen habe ich Grillgäste. Deshalb habe ich heute schonmal eingekauft.

In meinem Haushalt biete ich meinen Gästen mit Freude immer bestes Dortmunder Bier an:

12von12 im Mai: Getränkeeinkauf - Bergmann Bier

Falls Sie die Gelegenheit haben und Bier mögen, probieren Sie bitte Bergmann Bier. Dank privatwirtschaftlicher Initiative wird das Bier seit 2005 wieder gebraut, seit 2010 in Dortmund. Die Brauerei möchte demnächst auf das Dortmunder Phoenix-Gelände ziehen, einer Hochofenbrache – die häufigste Kulisse im Dortmund-Tatort. (#bildungsblog)

Mir schmeckt Bergmann Bier ausgezeichnet. Ich mag am liebsten das Export.

Zum Hopfen-Smoothie gibt’s Gemüse, Grillkäse und Fleisch, außerdem Feta, den ich zusammen mit Tomaten und Zwiebeln in Alu packe und kurz auf dem Rost erwärme.

12von12 im Mai: Grillzutaten im Einkaufswagen

Die Paprika schneide ich zusammen mit den Zucchini in Stücke, dazu Olivenöl, Knoblauch und Rosmarin und Meersalz. Gut ziehen lassen. Den Spargel lege ich in eine Vinaigrette aus Essig, Olivenöl, Schalotten, Senf und abgeriebener Zitronenschale ein. Beides grille ich dann. (#serviceblog)

Verschwitztes und ungeschminktes Feierabend-Rückspiegelselfie auf dem Supermarktparkplatz:

12von12 im Mai: Rückspiegelselfie

Zurück zu Hause: alles auspacken, verstauen, schonmal vorbereiten. Spülmaschine ausräumen.

Dann ein Foto für die Torfrau – zum Zuchtstatus. Sie hat mich beauftragt, Auberginen anzupflanzen. Auf meinen Einwand, ich möge keine Auberginen, meinte sie, das käme ihr sehr zupass, ich solle sie auch nicht essen – sie wolle.

Also gut.

12von12 im Mai: Oberschienenkinder

Was Sie links sehen, ist Kresse. Die Kresse wuchert die Fensterbank zu. Ich denke mir seit Tagen: Du musst mal was mit Kresse essen.

Heute dann ein Geistesblitz: Öko-Hipster essen doch statt Leberwurstbütterken immer Körnerbrötchen mit Frischkäse und Kresse drauf. Das kann ich auch.

12von12 im Mai: Kressebütterken

Schmeckte sogar.

Um die gesamte Kresse wegzuschaffen, muss ich in den nächsten Tagen circa 50 Kressebrötchen essen.  Jeder hat halt so sein Projekt. Vielleicht schneide ich sie dem morgigen Besuch auch einfach in den Salat.

Nach dem Abendessen die tägliche Routine: den Wassereimer des Trockengeräts leeren.

12von12 im Mai: Trocknungsgerät

Tagesabschluss: Fußball im Livestream. Währendessen: Bildbearbeitung des hiesigen Abendhimmels. Sie sehen ein 2in1-Bild:

12von12 im Mai: Abendhimmel vor ZDF-Mediathek

Ende.

 

12von12 im April

12. 04. 2015  •  9 Kommentare

Am 12. jeden Monats findet in Blogs das Fotoprojekt “12von12″ statt:

12 Bilder vom 12. Tag

Heute ist Sonntag, das sollte leicht fallen. Allerdings: Ich habe heute nicht das Haus verlassen. Okay – das Haus schon. Immerhin war ich im Garten. Aber nicht das Grundstück.

Natürlich hätte ich einen Ausflug machen können. In den Park gehen, um den See laufen, den Flohmarkt besuchen. Wollte ich aber nicht. Was ich am Wochenende nämlich besonders mag, ist die Erlaubnis zum bedingungslosen Müßiggang. Außerdem schien zwar die Sonne, aber es war kühl und fies windig. Ein guter Grund, zu Hause zu bleiben und mich durchs Fenster übers Wetter zu freuen.

12 von 12 von einem Tag zu Hause.

12von12 im April: Vorläufige Chronik des Himmels über Pildau (Buch)

Sonntagsgenuss: Nach dem Aufwachen noch im Bett bleiben und und ein neues Buch  beginnen.

 

12von12 im April: Nlick aus dem Schlafzimmerfenster (verschwommen)

Zwischen den Kapiteln aus dem Fenster sehen und Bäume angucken. Beziehungsweise: erahnen. Ohne Kontaktlinsen.

 

12von12 im April: Morgensonne auf den Füßen

In der Küche, im Schlumperrock mit Morgensonne

 

12von12 im April: Ausgepresste Orangen

Sonntagsfrühstück mit gepressten Orangen.

 

12von12 im April: Einpflanzen mit Blumenerde und frischen Topfblumen

Einpflanzen. Die Osterglocken, die vorher im Körbchen waren, sind hinüber, und die Kücheninsel ist ohne Blumen so kahl.

 

12von12 im April: Beweisstück Lindt-Glöckchen

Gefunden: Beweisstück in einem Mordfall

 

12 von 12: Gymnastikball mit Pflanze

So ein Häschen –  ist das eigentlich Osterdeko oder kann man das stehen lassen? Im Grunde ist ein schlichter, pinguinesker Hase ja zeitlos. Vorne: Ball zum Sit Ups machen. Es kommt tatsächlich vor, dass ich das tue.

 

12von12: Besuch von einem Chevrolet

Besuch!

 

12von12: Gewächshausskizze

Gewächshaus in Planung

 

12 von 12: Life is for Kisses (mit Gesichtsmaske)

Sonntag = Pflegetag. Für den Teint. Und die Seele. Und überhaupt.

 

12von12: Abendessen

Abendessen: Nudeln mit Käsesauce

 

12von12: Tatort

Tatort mit Gisbert

 

12von12 am 12. März 2015

12. 03. 2015  •  13 Kommentare

Am 12. jeden Monats findet in Blogs das Fotoprojekt „12von12“ statt:
12 Bilder vom 12. Tag.

Ich schaue die Fotos andernorts immer sehr gerne an und denke jedesmal: Nächsten Monat machst du das auch. Und zack! – ist es plötzlich der Abend des nächsten 12., und ich habe es verpasst.

Heute nicht!

Deshalb jetzt: 12 Bilder meines 12. März 2015, einem profanen Tag im Büro.

Krokusse

Morgendliche Besichtigung der Kroketten

 

Bogenherzstück

Warten auf die U-Bahn an der Ablagestelle für die Handtasche.

 

Hansaplatz

Dortmund halt

 

Notizbücher

Arbeitsgedöns.

 

Mittagessen: Nudeln und Buch

Mittagsmampf. Nudeln mit Selleriecurry.

 

Girlande

Kurz in den Laden. Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus.

 

Tasse mit Kaffee

Besprechungsgeschäume.

 

Abendstimmung über dem Alten Markt

Blick aus dem Fittifenster. Abendstimmung über dem Alten Markt.

 

Auf dem Crosstrainer

Auf den Laufbändern vor mir: Die Leute mit den Neujahrsvorsätzen.

 

Stadtgarten

Heimweg.

 

Goystadion

Im Volksmund auch liebevoll „Gaystation“.

 

Abendessen an der Tastatur

Abendessen.

 



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