Draußen nur Kännchen
Kaffeehaus mit ♥

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Sonntag, 9. Dezember

10. 12. 2018  •  Keine Kommentare

Die Zeit, um das Leben neben dem Leben noch aufzuschreiben, fehlt derzeit.

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Storytelling für Kliniken und Krankenhäuser: Im November war ich auf dem 41. Deutschen Krankenhaustag und habe erzählt, welche Bedeutung Geschichten in der Kommunikationsarbeit haben und wie gutes Geschichtenerzählen funktioniert. Eine Zusammenfassung ist jetzt online.

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Ich habe in meinem letzten Newsletter außerdem darüber geschrieben, was wir von Zeitungsverlagen lernen können: Die Denkfehler der Digitalisierung.

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Am Freitag habe ich das Homeoffice nach Duisburg verlagert, was gut hingehauen hat. Der neue Mann und ich, wir haben einträchtig nebeneinander gearbeitet. Ich habe sogar richtig was weggeschafft – Umsatzsteuer, Statusbericht für den Kunden, die obigen Beiträge, ein Angebot für eine Kundin, Nachbestellungen für meinen Moderationskoffer und andere kleine Bürohandgriffe. Anschließend gab’s einen Kaffee und einen Keks.

Zwei Tassen Milchkaffee mit einem Keks

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Am Freitagabend hat der Zahnarzt Geburtstag gefeiert. Er bekam einen Zahnarztkuchen geschenkt, den wir aufaßen und damit zum Erhalt seines Berufsstandes beitrugen.

Kuchen in Form eines Zahns mit einem Mundspiegel

Innendrin war Mangofüllung, das Fondant war super; Karies und Baktus haben sich gefreut.

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Am Samstag tauchte ich in einer Instastory auf, wie ich Fajitas in den Ofen schob.

Text: "dieliebenessy zaubert uns was Feines"

Es schloss sich ein Wichteln an, bei dem sich die Feiergesellschaft im  Vorfeld missverstanden hatte, ob es sich um ein Schrottwichteln oder ein richtiges Wichteln handelte, aber sowohl Schrott als auch Nicht-Schrott liegt ja im Auge des Betrachters, weshalb alles gut ausging. Ich freute mich über die erwichtelten kleinen Duschgels und die Schönheitsmaske mit Kühlgel.

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Das neue Bild im Esszimmer, von der Küche aus fotografiert. Malerin ist die Dortmunderin Sonja Neumann.

Esszimmer mit Bild, Blick aus der Küche

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Die Hör- und Lesesammlung der vergangenen Tage:

Gehört: Alles gesagt? Zeitmagazin-Chef Christoph Amend und Zeit-Online-Chef Jochen Wegener unterhalten sich fünf Stunden lang mit Herbert Grönemeyer, essen Alexanderkuchen und Pulled Ginger Chicken, trinken Rotwein, und es ist alles sehr, sehr unterhaltsam. Ich habe das ganze Dingen von vorne bis hinten gehört.

Was ich bei solchen Formaten einzig schade finde, ist, dass man, wenn man als Redaktion schon zwei Interviewer einsetzt, zwei Männer nimmt. Ich denke, eine weibliche Frageperspektive hätte das Ganze bereichert. Dann kann man auch die Stimmen besser auseinanderhalten. Sonst aber sehr großartig.

Gehört: In echt jetzt? Radiofrau Christina Scheuer trifft sich mit Twitterern. Ich habe die Folge mit Supersonic gehört und erfahren, dass er nicht nur Herr Supersonic ist, sondern auch @daskritzelt. Sapperlot.

GelesenPinkeln kostet 70 Cent. Wenn du wüsstest, wo die hinfließen … – Hintergründe zu Tank und Rast. Spannend. Habe ich so nicht gewusst.

Gelesen: Stilles Gleis. [€] Eine Recherche zum deutschen Schienenwesen, Verspätungen und dem Status Quo bei der Bahn.

Dienstag, 4. Dezember

4. 12. 2018  •  7 Kommentare

Eine Zusammenfassung der Ereignisse zwischen Mittwoch und heute:

Für Kunden gearbeitet. Im Stau gestanden. Workshop moderiert. Nach Hannover gefahren. Im Stau gestanden. Sehr gute Cocktails getrunken (schamlose Werbung). In Hannover zum Möbelschweden gefahren (auch irgendwie Werbung). Vier Stunden dort verbracht. Auto vollgeladen.

Mit Möbelkartons vollgepackter Kofferraum eines Kombi

Möbel aufgebaut. Von vorbeischwebenden Akkuschraubern geträumt. Weiter Möbel aufgebaut. Sensationellen Milchkaffee getrunken (nochmal schamlose Werbung).

Zwei Teller mit Kuchen, zwei Kaffee, eine Apfelschorle. Im Hintergrund die Arme eines Mannes im rosa Hemd.

Bolognese gekocht. Zurück nach Dortmund gefahren. Dabei nicht im Stau gestanden. Bild fürs Esszimmer bei der Malerin abgeholt (unverschämt schamlose Werbung).* Aufgehängt. Orga-Kram erledigt. Für Kunden gearbeitet.

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Die Cocktails, die ich trank, sind mir zuvor noch nie in freier Wildbahn begegnet, sondern nur bei einem gewissen Herrn, der in seiner Freizeit gerne Cocktails mixt und Hochzeiten auf französischen Landsitzen zu feiern pflegt.

A propos „Französischer Landsitz“: Die Gruppe hat sich dazu entschieden, auch 2019 auf dem Schatöchen zu feiern, was auch immer, einen Grund suchen wir noch. Falls wir ihn nicht finden, feiern wir einfach das Leben. Vier Tage sind gebucht, im Juni fahren wir wieder hin, mit Sack und Pack und ein paar Kartons Wein und Cocktails und einer Badehose und machen die ganze Sause nochmal.

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Es gäbe noch viel zu erzählen, doch es gehört entweder nicht hierher oder mir fehlt die Lust, es aufzuschreiben. Denn ich bin ein bisschen müde und möchte gerne ins Bett gehen. Ich mache beim Kunden gerade viel Teamentwicklung, Moderation, Vermittlung, und es gibt viel Persönliches in den Gesprächen. Das ist sehr schön, aber auch fordernd. Mein Hirn braucht deshalb nachts ausreichend Zeit, um alles aufzuräumen, damit ich am nächsten Morgen wieder frisch bin.

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*Ich würde ein Foto zeigen, doch zurzeit ist es immer dunkel, wenn ich daheim bin: morgens vor der Arbeit und abends, wenn ich wiederkomme. Das Deckenlicht ist wenig hilfreich. Mache ich irgendwann, wenn ich Tageslicht habe. 



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