Draußen nur Kännchen
Kaffeehaus mit ♥

Artikelinfo

Willkommen im Kännchen-Blog! Nehmen Sie sich einen Keks und schauen Sie sich um. Wenn Sie mögen, besuchen Sie die Verkaufstheke und wählen Sie aus dem reichhaltigen Angebot an Texten.

Dienstag, 16. Oktober

Danke für die Tisch- und Möbel-Empfehlungen. Sie haben etwas Licht ins Dunkel gebracht. Bin nun hochmotiviert und erwäge zunächst eine Reise zu RS Möbel. Das erscheint mir für den Anfang zielführender als Online-Experimente.

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Ich war essen.

In meiner Hood gibt es ein neues Restaurant: Ein Ehepaar, er und sie, er Deutscher, sie Mongolin, betreiben in Dortmund-Hörde seit Kurzem JIA – The taste of Home. Dort kann man asiatische Teigtaschen essen und dabei Craft Beer trinken. Oder Ingwer-Zitronen-Limo. Oder Jasmintee. Wie man mag.

Tisch voller Teigtaschen

Wir haben auf Empfehlung des Hauses ein buntes Portfolio an Teigtaschen probiert: mit und ohne Fleisch, gebraten, gekocht und gedünstet. Dazu Salat und Tofu. Alles super. Ich schreibe das, weil nicht viel los war und die Beiden etwas Anschub verdient haben, so am Anfang; weil es wirklich gut war und ich möchte, dass der Laden bleibt. Reiner Eigennutz, keine Werbung.

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Das Ergebnis meines Seminars an der TU Dortmund ist fertig:

KURT-Sonderheft und Online-Spezial: Bild von Heft und aufgeklapptem Laptop mit der Website

Ein Sonderheft des Studierendenmagazins Kurt:

16 Studentinnen und Studenten der Journalistik haben im Sommersemester recherchiert, konzeptioniert, geschrieben, fotografiert und Videos gedreht. Thema: ungerade Lebensläufe, Scheitern und Aufstehen. Herausgekommen sind zwei Magazine, eins gedruckt und eins online.

Das Projekt wurde unterstützt vom Ex e.V., dem Alumniverein der Dortmunder Journalistik. Ich habe es gemeinsam mit meiner Kollegin Steffi Opitz (ZDF/TU Dortmund) gemacht.

Auf meiner beruflichen Website habe ich noch etwas mehr darüber geschrieben: zum Entstehen des Seminars und wie die Studierenden beruflichen Erfolg definieren (//*Zaunpfahlwinken in Richtung HR-Abteilungen).

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Das Auto hat wieder TÜV. Zur Belohnung hat es eine Wäsche bekommen.

Waschstraße - durch die Windschutzscheibe fotografiert

Außerdem hat es jetzt Winterreifen. O bis O, wir ziehen das durch, auch bei 28 Grad. Denn Klimawandel hin oder her: Alles muss seine Ordnung haben.

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Gelesen: Japan – in einem Land aus unserer Zeit

Wer realisiert, dass es möglich ist, andere für eine Sekunde glücklich zu machen, verhält sich vielleicht anders.

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Es gibt eine Meldung aus der Welt der Wissenschaft, genauer gesagt aus dem Institut für Zoologie der Universität zu Köln, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte. Mehr Loriot geht nicht. Der Text ist mit Bernhard-Grzimek-Stimme zu lesen:

Weibliche Staublaus-Art pumpt mit penisartigem Organ Sperma aus Männchen

Ein Forscher der Universität zu Köln hat gemeinsam mit internationalen Partnern eine sozial wie auch biomechanisch bemerkenswerte Verhaltensweise bei einer Staublaus-Art entdeckt. Dabei konnte Dr. Alexander Blanke vom Institut für Zoologie in Zusammenarbeit mit Kollegen aus Japan erstmals einen speziellen biologischen Ventilmechanismus nachweisen, der bisher einzigartig in der Natur ist und zu neuen Ansätzen in der Konstruktion kleinster Ventiltypen führen könnte. […]

Im nahrungsarmen Höhlenhabitat in Brasilien ernähren sich die Staubläuse (Insekten aus der Gruppe der Psocodea) üblicherweise von Fledermauskot. Das Weibchen allerdings gestaltet ihren Speiseplan dank einer ausgeklügelten Technik proteinreicher. Sie nutzt ein eigenes, penisartiges und mit Widerhaken ausgestattetes Organ, um es in das Männchen einzuführen, dort aufzublasen und das Gegenüber auf diese Weise gefangen zu halten. Über einen Zeitraum von 40 bis 70 Stunden werden dann die vom Männchen gebildeten Kopulationsprodukte abgepumpt.

In diesem Sinne: Geruhsame Nachtruhe.

Kommentare

6 Antworten: Bestellung aufgeben ⇓

  1. Jungsmama sagt:

    Oh, vielleicht werde ich umschwenken. Mir liegt die Gastroszene in Hörde abseits des Hafens auch sehr am Herzen! Morgen kommt ein ewig nicht gesehener Freund aus der Heimat zu Besuch. Vielleicht doch kein Westfalenparksparziergang und Schürmanns im Park, sondern Abenddämmerung am See und mongolisch-chinesiche Küche? Ich werde versuchen, ihn zu überzeugen!

    1. Vanessa sagt:

      Ansonsten einfach selbst hingehen. Kann man auch mitnehmen, ich habe gefragt.

    2. Jungsmama sagt:

      Danke für den Erfahrungsbericht! Wir waren begeistert. Vom allem. Ich werde wiederkommen!

    3. Vanessa sagt:

      Das freut mich. Ich war am Wochenende auch schon ein zweites Mal da.

  2. Frau Irggendwas ist immer sagt:

    Ich lache gerade sehr über die O bis O Wintereifen, wir haben am Sonntag, nach gemütlichem Spätsommerspaziergang, auch mit dem Nachbarn gelacht welcher (In kurzen Hosen! Im Oktober! Bei gefühlten 28°!) die Winterreifen ins Auto wuchtete. Seine Argumnte: Temin ist Termin! Ist schließlich Obtober!
    Zum Thema Steinlaus…äh…Staublaus: Bilder die willst du nicht im Kopf haben!

    1. Vanessa sagt:

      Eben, Termin ist Termin. Auf sowas wie Wetter nehmen wir der Herr Nachbar und ich keine Rücksicht.

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