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Freitag, 28. September

Weiterbildungstag.

Ich war auf dem CoReDayRuhr, dem Coach Reflexion Day. Das ist ein Tag, an dem sich Coaches, Trainer und Berater treffen, sich gegenseitig Methoden zeigen, Erfahrungen austauschen und sich Tipps geben. Es kommen Leute zusammen, die sich mit Entwicklung von Menschen und von Organisationen beschäftigen. Also Leute wie ich.

Das war ein sehr wertvoller Tag. Wir haben zwei Methoden in Gruppen getestet und weitere Themen besprochen: Rolle und Haltung bei der Arbeit in Unternehmen, hilfreiche Fragestellungen für Gespräche, und wir haben zuhören geübt.

CoredayRuhr Programm

Insgesamt waren wir 26 Leute, davon 19 Männer und sieben Frauen. Dieses Verhältnis hat mich überrascht. Ich hätte gedacht, das Interesse wäre gleich verteilt. 

Ich habe in der ersten Übung auch ein Coaching empfangen, war der Coachee – mit einer realen Problemstellung. Obwohl es nur eine Übung war und obwohl wir alle in dem Format noch nicht sicher waren, haben die beiden Coaches mich nur durch gezieltes Fragen zu einer möglichen Lösung geführt. Es war erstaunlich, wie gut das funktioniert.

Außerdem gab es großartige Give aways. Zum Einen diese Aufkleber, denen ich mich vollends anschließen kann.

Aufkleber: "Developing the process requires developing people." - "When you're sure you're right, imagine you're wrong."

Zum Anderen dieses Flaschenverschließnuppsi, einen Korki. Der ist aus Silikon, und man kann ihn über den Flaschenhals einer offenen Flasche stülpen. Er sieht aus wie ein Korken und er macht, was ein Korken macht.

Coreday: Korki

Danke dafür, Veranstaltungssponsor.

Übrigens hätte ich als Alternative zum Programm auch einfach nur essen können – von 7 bis 11:00 Uhr und von 11:30 bis 15:30 Uhr, wie Weihnachten bei Omma. Aber das Programm war so pickepackevoll, dass ich kaum dazu kam, überhaupt zu essen.

Coreday, Buffetbändchen mit großzügigem Uhrzeitenaufdruck

Nach der Veranstaltung bin ich weitergezogen zu Sandra, Hansbahnhof und Ferdi. Als wir am Morgen korrespondierten, kam es umständehalber dazu, dass ich mich einlud. So wurde ich Nutznießerin einer Nudelmaschine. Für ein spontanes Treffen „auf ’ne Limo“ ein ausgesprochen beeindruckender Service, ich war entzückt. Und am Ende des Abends sehr satt.

Nudeln kommen aus Nudelmaschine

*

Gelesen: Privat und persönlich. Christian hat einen Kommentarwechsel zwischen Herrn Paul und mir aufgegriffen und etwas zum Bloggen gebloggt – und zur Veröffentlichung von Persönlichem.

Kommentare

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  1. Helga sagt:

    Ich schätze Ihre Einträge sehr, die persönlichen und die beruflichen. Herzliche Grüße aus Wien! Helga

  2. CeKa sagt:

    Ich arbeite als Coach, zu deutsch Begleiter. Das aber nur nebenher. Was mich an dieser ganzen Sache doch arg wundert, ist der konsequente Versuch, sich mit einer künstlichen Verenglischung noch intelligenter darzustellen, als es ohnehin fortwährend versucht wird. Sehe ich das obige Plakat, wäre das mein erstes Thema geworden. Womit ich vermutlich die anwesenden Coaches alle gegen mich gebracht hätte.

    Ich muss in meiner Arbeit konsequent in deutscher Sprache arbeiten. Sogar sehr häufig in vereinfachter deutscher Sprache. Daher renne ich in Seminaren immer wieder mit Freude gegen sprachlich unsinnige Barrieren meiner häufig völlig in ihrer „Coaching-Sphäre“ aufgehenden Mitmachenden. Vielleicht wäre das auch mal ein Thema für ein Coaching?

    Immerhin bin ich auch Übersetzer für „Behördendeutsch – Deutsch“, wobei Ersteres gern von gebildeten oder vermeintlich gebildeten Menschen genutzt wird, um sich vom Volk abzugrenzen. Aber auch das wäre mal ein prima Thema.

    1. Herr Banger sagt:

      Ich wollte gerade ähnliches zum Plakat schreiben, aber Ihr Kommentar deckt den meinigen inhaltlich bereits ab.
      Deshalb kurz und bündig: +1.

    2. Vanessa sagt:

      Mir selbst ist das nicht aufgefallen, obwohl ich beim Texten und Formulieren immer diejenige bin, die „Treffen“ und „Gespräch“ statt „Meeting“ sagt (und hören will). Deshalb: gute Außensicht. Die Innensicht ist nämlich, dass der CoRe Day mit dem AgileRuhr-Barcamp verwandt ist, deshalb viele Agile Coaches dort sind (aber auch andere) und sich inhaltlich anlehnt. Also auch in diesem Barcamp- und Scrum-Duktus spricht.

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