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Mittwoch, 11. Juli

Drei pickepackevolle Tage. Und tolle Tage.

Montag und Dienstag: Seminar im Haus Busch. Crossmediales Storytelling. Diesmal gefördert von der Landesanstalt für Medien NRW und wieder mit einer klasse Seminargruppe. Ganz unterschiedliche Leute mit unterschiedlichen Hintergründen. Das ist immer gut. Dann gebe nicht nur ich etwas rein, dann geben sich die Teilnehmer auch untereinander sehr viel.

Pausenimpression:

Herrenhaus Haus Busch von hinten

Das Haus Busch in Hagen hat ein gemeinsames Gelände mit einer Biologischen Station. Dort kann man gut mal eine Runde drehen, um den Kopf freizukriegen.

Die Ruhrpottreporterin war dabei und hat ein paar Seminarleaks getwittert.

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Am Montagabend nach dem ersten Seminartag war ich schwimmen. Sensationell gute Entscheidung nach neun Stunden im warmen, plüschigen Seminarraum.

Ich kraule inzwischen immer längere Strecken. Während ich am vergangenen Freitag nur einmalig eine 50-Meter-Bahn durchgekrault bin, bin ich jetzt fünf Bahnen durchgekrault. Nicht am Stück, es ist immer eine Brust-Bahn dazwischen. Aber so geht es inzwischen sehr gut. Außerdem bin ich weitere halbe und Dreiviertelbahnen gekrault. Entsprechend hat sich meine 1000-Meter-Zeit auf unter 25 Minuten verbessert, soweit ich das auf der Bahnhofsuhr am Schwimmeisterhäuschen richtig beobachte. Die 2.000 Meter schwimme ich inzwischen locker runter. Das wird noch was ganz Großes in diesem Sommer. Nicht so gut wie Handball, aber auf jeden Fall besser als Zumba und Yoga.

Die Reste der vergangenen Tage im Kofferraum: Laptop, Lesung, Schwimmzeug:

Tagesreste: Laoptoptasche, Schwimmtasche und Bücher

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Am Mittwochmorgen war ich beim Frühstück der Dortmunder Unternehmerinnen. Das ist eine Veranstaltung der Initiative „Frau.Innovation.Wirtschaft“, die immer eine sehr schöne und freundliche Atmosphäre hat.

Frühstücksbuffet mit vielen Bioprodukten, frischem Käse und Gemüse

Diesmal fand das Frühstück bei den Hofius-Schwestern statt: Lena und Nora Dümer. Hofius macht nachhaltige Mode, produziert in Deutschland und in einem Familienbetrieb in Polen und hat entsprechende Zulieferer, alles schadstofffrei.

Etwa die Hälfte der Kleidung entspricht überhaupt nicht meinem Geschmack. Die andere Hälfte gefällt mir gut. Ich habe mich bislang immer am Preis gestört, denn – bei allem guten Willen: Man kriegt ein leichtes bis mittelschweres Augenzucken, wenn man das Etikett umdreht. Was ich aber jetzt erfahren habe, was für mich Gold wert ist und den Preis dann auch wieder in einem anderen Licht erscheinen lässt:

Ich kann dort hingehen und sagen: „Das T-Shirt ist toll. Aber ist mir zu kurz.“ Dann gucken sie, ob noch Stoff da ist, vermessen mich und schneidern mir ein längeres Unikat. Einfach so! Das ist natürlich eine super Sache für mich. Denn Arm-, Bein- und Leiblängen von Klamotten sind mein Armageddon. Ich bin entzückt und habe vor lauter Entzücken direkt mal zwei Shirts gekauft (die sogar ohne Spezialanfertigung lang genug waren).

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WM-Finale Frankreich – Kroatien. Ich hätte ja Belgien – England besser gefunden. Aber mich fragt ja keiner.

Der Bundesliga-Spieplan ist raus. Die ersten drei BVB-Spiele sind an einem Freitag oder Sonntag. Das ist natürlich totaler Mist. Erst am 22. September gibt’s den ersten Samstagnachmittag-fünfzehndreißig-Termin – und dann bin ich nicht mal in Dortmund. Wegen Barcamp Dangast. Was natürlich auch super ist, Barcamp und Meer und die ganzen tollen Leute dort und so – aber … oaaar. Mein erstes Samstagnachmittags-BVB-Spiel mit traditioneller Samstagnachmittagsbundesligabegehungstradition wird also erst am 6. Oktober sein. Kurz vor Weihnachten! Das bedrückt mich.

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Was noch super war:

Kommentare

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  1. PippiLotta sagt:

    „Etwa die Hälfte der Kleidung entspricht überhaupt nicht meinem Geschmack. Die andere Hälfte gefällt mir gut. Ich habe mich bislang immer am Preis gestört, denn – bei allem guten Willen: Man kriegt ein leichtes bis mittelschweres Augenzucken, wenn man das Etikett umdreht.“

    So geht es mir bisher auch bei den Sachen. Dabei ist nachhaltige Mode so wichtig. Aber die Preise, selbst als Messepreise, uih.

    1. Vanessa sagt:

      Ja. Uih. Andererseits: Wenn es zeitlose Teile sind und ich trage sie fünf, sechs Jahre; wenn ich dann umrechne, was mich das Teil pro Jahr kostet … vielleicht sollten wir alle ein bisschen weniger kaufen. Dafür Besseres.

  2. Alexandra sagt:

    D’accord! Wenn ich mir all‘ die verschiedenen Modemarken und ihre unterschiedlichen Qualitäten ansehe – mich beschleicht oft das Gefühl, Bekleidung sei inzwischen vom Gebrauchs- zum Verbrbrauchsartikel geworden. Im Sinne der Nachhaltigkeit ist Second-Hand ja auch eine Überlegung wert. Dort wird der Billigfummel im Übrigen gar nicht auftauchen, er hält schlicht nicht lang genug. „Mädchenklamotte“ kann ich wärmstens empfehlen. Dann bleibt auch genug Budget für teure, lebenslange Lieblingsstücke.

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