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Montag, 29. Januar

29. 01. 2018  •  4 Kommentare  •  Aus der Kategorie »Lektüre«

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Etwas über die spektakulären Hintergründe des Hör-Abos geschrieben, das Christian und ich Euch ab sofort jeden Monat anbieten: „Ein Mann. Eine Frau. Ein Gespräch.“

Danke für Euer bisheriges Feedback. Das ist super. Ich kann nämlich nicht einschätzen, ob wir das gut machen und ob das interessant ist. Totale Betriebsblindheit. Deshalb hilft jeder Kommentar.

Drei Leute haben schon unabhängig voneinander geschrieben: „Ihr müsst lockerer werden!“ Werden wir, ganz sicher. Anfangs ist es wirklich sehr, sehr fremd, vor einem Mikro zu sitzen und die eigenen Ansprüche zu erfüllen. Ich wurde ja schon ein-, zwei-, dreimal interviewt; doch bei einem Interview ist das etwas anderes: Da muss man nicht das Gespräch führen und auch nicht das Thema im Blick behalten, da muss man nur antworten.

Ich denke, es wird sich mit der Zeit eingrooven und wir werden in der Situation heimelig werden. Ich bin ja eigentlich ein ganz lockerer Typ, so.

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Aktuelle Lektüre ist das kleine Buch von Michalis Pantelouris: Liebe zukünftige Lieblingsfrau. Nachdem er die Texte zunächst als Kolumne fürs SZ-Magazin schrieb, liefen ihm die Frauen die Bude ein. Ich versteh’s (auch wenn er sehr viel raucht in dem Buch, aber irgendwas ist ja immer). Gestern Abend beim Einschlaflesen einen schönen Satz darin entdeckt:

Die wichtigsten Beziehungen in deinem Leben hast du nicht wegen dem, was du bekommst, sondern wegen dem, was du wirst, weil du geben musst.

Ob „müssen“ hier das passende Verb ist? Ist es nicht vielmehr „dürfen“? Oder einfach nur: „weil du gibst“? Egal: Recht hat er.

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Sehr laut gelacht, als ich bei Sven las, dass er laut gelacht habe, als er etwas bei den Buddenbohms las. Aber lesen Sie selbst:

Sehr laut gelacht, als ich den Gartenkalender von Familie Buddenbohm sah. Gartenkalender sind die Pest. Habe ich dieses Jahr auch, so einen Tageskalender mit Klugscheißer Tipps für den Garten und alle Tipps da sind völlig unrealistischer Mist. Jeder Tag generiert Arbeit für eine ganze Woche, es ist ein Traum. Gestern sollte ich Tomaten pflanzen, in einem Gewächshaus, das müsste ich aber erst noch bauen. Davor irgendwelche Stauden schneiden, aber nur, wenn die schon Frost hatten. Wer Scheitern liebt, wird mit einem Tages-Gartenkalender sehr glücklich, denn nix davon kann ich im Alltag umsetzen, dafür bräuchte ich mehr Personal.

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Gesehen: tag7 – Vom Außenseiter zum Sternekoch. Über Serkan Güzelçoban, der in Öhringen bei Heilbronn ein Gourmetrestaurant eröffnet und dort Menschen mit Behinderung beschäftigt. Weil er selbst Außenseiter war und eine Chance bekommen hat.

Jetzt Livestream der Goldenen Blogger und Daumen drücken für die Kaltmamsell, den Kinderdok und das Nuf.

Kommentare

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  1. Therese Metz sagt:

    Ich schleppe gerade den nicht schlafen wollenden Baby durch ein Kuhnest im nirgendwo in Thailand. Es ist 2:47. ich wollte nicht, dass er seine Geschwister weckt. Ich finde „müssen“ ein durchaus angebrachtes Verb, denn die Beziehungen zu meinen Kindern sind mit Sicherheit drei meiner wichtigsten Beziehungen. War es Cicero, der meinte, wenn wir dass, was wir müssen, wollen, dann seien wir frei?

    1. Vanessa sagt:

      Solch philosophische Gedanken nachts um 3 Uhr! Ob Cicero es war, weiß ich, aber es scheint mir treffend.

  2. Stoer sagt:

    So einen Kalender gibt es bei mir für Hausarbeit. Und der passt auch nie.

    1. Vanessa sagt:

      Ein Hausarbeitskalender?!
      Für 365 Tage?!

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