Draußen nur Kännchen
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Willkommen im Kännchen-Blog! Nehmen Sie sich einen Keks und schauen Sie sich um. Wenn Sie mögen, besuchen Sie die Verkaufstheke und wählen Sie aus dem reichhaltigen Angebot an Texten.

Dienstag, 9. Januar

Blogbeitrag auf der Jobwebsite veröffentlicht. Fußballtrainer Ismail Atalan hat kluge Worte über Mannschaften und deren Zusammenwirken gesagt: Die Seele des Teams. 

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Mit Jawl telefoniert wegen beruflicher Dinge. Gemeinsam beschlossen, dass es etwas ist, was ich selbst tun kann. Mit so einem Service verdient der Mann nix!

Oder doch? Ich empfehle ihn jedenfalls immer gerne weiter: Weil er jemand ist, der im Sinne des Kunden nachdenkt und Ideen hat, die mir nicht selbst einfallen müssen. Und weil er mir nicht unter allen Umständen etwas aufschwatzt.

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Buch zu Ende gelesen: Ein Monat auf dem Land von J.L. Carr. Richtig, habe ich erst vor zwei Tagen begonnen. Hat aber nur 156 Seiten.

Ein Monat auf dem Land (und ich)

Handlung: Ein Weltkriegsveteran und Restaurator nimmt einen Auftrag auf dem Land an und ist am Ende seltsam beseelt – von dem Ort, von seinen Menschen und von dem Glück, das er bei sich und seiner Arbeit gefunden hat. Nicht Besonderes, aber eine schöne Geschichte. Drei von fünf Sternen.

Im Bild sehen Sie meinen neuen Deluxe-Hoodie mit extra viel warmem Kragen und Superflausch. Erstanden in Varel in einem kleinen Laden. Da sag noch einer, die Leuten kauften nur noch im Internet.

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Wenn die Gartenbeleuchtung um 16 Uhr anspringt, ist es jetzt noch hell. Es geht aufwärts.

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Christian ist heute zehn Jahre auf Twitter und schreibt darüber.

Das Gute überwiegt. Vor allem dadurch, dass ich großartige Menschen kennen lernen konnte.

Das ist wirklich eine verrückte Sache: Wie viele Menschen ich inzwischen über das Blog und über Twitter kennengelernt habe. Also richtig kennengelernt, gesprochen, auch lange gesprochen, nicht nur mal eine gemeinsame Limo getrunken. Dabei sogar erstaunlich persönliche Gespräche geführt, schon nach sehr kurzer Zeit. Das ist fantastisch.

Für Außenstehende ist das allerdings unverständlich. „Wo übernachtest du?“ – „Bei Leuten aus dem Internet.“ – „Woher kennst du die?“ – „Aus dem Internet, von Twitter. Und vom Blog.“ – „Und du hast die noch nie vorher getroffen?“ – „Nein.“ – „Und dann triffst du die einfach?“ – „Ja.“ – „Und wenn die nicht nett sind?“ – „Ist mir noch nie passiert.“

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Die Nachbarfreundin-Ex-und-Wieder-Kollegin und Sommersemester-Seminarpartnerin hat mir gestern Ziegenkäse-Lauch-Röllchen mitgebracht, die sie erstmals gebacken hat. Großartig, so eine Versorgung. Ich lebe hier fast wie in einer Kommune: In der dritten Etage die Kreisläuferin mit dem Brotbäcker, Brötchenholer und Grillkönig, ums Eck die Nachbarfreundin mit den vegetarischen Köstlichkeiten und dem Bifteki-Meister. Und ständig bekochen wir uns.

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Sonst gearbeitet. Das Jahr beginnt langsam, das ist gut so. Es lässt Raum für Planungen, fürs Durchdenken, für Ideen. Ab kommender Woche die ersten Termine. Ich freue mich.

Kommentare

3 Antworten: Bestellung aufgeben ⇓

  1. Juliane sagt:

    Dieses Buch habe ich vor ein paar Jahren gelesen und hatte es ganz vergessen. Danke für die Erinnerung! Ich fand es sehr gut geschrieben.
    Liebe Grüße, Juliane

  2. Ponder sagt:

    Das klingt doch ganz ausgezeichnet – und das mit den „Menschen aus dem Internet“ kann ich nur bestätigen, bei mir hauptsächlich in der Geschmacksrichtung „Online-Spieler“. Bisher keine Nieten gezogen, alle online freundlichen und gutgelaunten Menschen sind das auch offline.

    Viele Grüße,

    der Ponder

  3. Pit sagt:

    – Die Seele des Teams –

    „… ein menschlicher Umgang der Führungskräfte und des Unternehmens mit den Mitarbeitern.“
    Sehr wichtig! Nur halten sich die wenigsten Unternehmen an diesen Gedanken.
    „… Mitarbeiter*innen, die keine Egoisten sind. Ein Interesse der Mitarbeiter füreinander …“
    Zu meiner Zeit stand jeder für jeden ein. Man lud sich ein, man lachte und weinte zusammen. Man hielt zusammen wie Pech und Schwefel. Alles ohne Hintergedanken. Heute kämpft jeder als Einzelkämpfer um seinen Kopf über Wasser zu halten. Auch Führungskräfte.

    (Natürlich bin ich mir bewusst, dass ich mich auf dünnem Eis bewege.) :)

    Grüßchen

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