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Overnight Oats: Haferflocken für Hipster

14. 02. 2016  •  28 Kommentare  •  Aus der Kategorie »Küche«

Bütterken zum Frühstück. Eine gute und solide Sache. Wenn es allerdings auf Donnerstag und Freitag zugeht, habe ich meistens zwei Probleme: kein Brot mehr da. Nix mehr für drauf. Und irgendwie auch keine Lust mehr auf Bütterken.

Instagram-Models, Foodbloggger und Low-Carb-Paleo-Gesundheitsratgeber empfehlen für diese Situationen Dinge wie Joghurt. Mit Früchten. Oder Hüttenkäse mit Tomaten. Das ist sind total töfte Ideen – wenn es danach noch zwei Stullen gibt.

Durch Herrn Paul erfuhr ich von Overnight Oats: aufgehippsterte Haferflocken – zusammengemischtes Zeug im Glas, das über Nacht ruht.

Overnight Oats im Weckglas mit Heidelbeere und Sanddorn

Auf der Seite Overnight Oats gibt es viele Rezepte. Anfangs habe ich einige ausprobiert, inzwischen mische ich frei Schnauze.

  • 5 Esslöffel Haferflocken in ein Gefäß tun
  • Saft dazugießen, bis die Haferflocken matschig sind, aber nicht schwimmen
  • 5 Esslöffel Milchprodukt dazugeben, z.B. Joghurt, Skyr, Magerquark oder eine Mischung daraus
  • Früchte oder Fruchtartiges (z.B. Apfelmus) drauf
  • Glas verschließen und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Über Nacht ziehen die Haferflocken Flüssigkeit und werden schön saftig. Wem es ohne Zucker zu sauer ist, der kann ein viertel bis halbes Tütchen Vanillezucker über den Joghurt tun. Special guest: Leinsamen. Einfach auf den Joghurt streuen.

Als Saft habe ich bislang Maracuja, Orange und Traube ausprobiert, wobei mir Orange zu penetrant war. Die neueste Entdeckung ist Sanddornnektar, der überraschend super ist. Als Früchte mag ich besonders Heidelbeeren und Mango.

So ein Gläschen kommt auch am Wochenende gut – als Stütze zwischen spätem Frühstück und Abendessen – oder als kleines Mittagessen auf der Arbeit.

Und optisch – da fühle ich mich wie eine Foodbloggerin.

Kommentare

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  1. Iche sagt:

    Hallo Frau Nessy,

    Ansich eine tolle Idee wie ich finde. Nun habe ich aber ein Problem mit Haferflocken. Gibt es da Alternativen?
    Serviceblog?! ;)

    liebe Grüße
    Iche

    1. Frau Vorgarten sagt:

      Versuchen Sie es mal mit Cornflakes.
      Das Zielprodukt ist ja sowieso matschig, das können die prima.

    2. Nessy sagt:

      Hätte ich jetzt auch gesagt. Dann vielleicht nicht so lange einweichen – ein paar Minuten genügen da bestimmt schon.

      Ansonsten vielleicht Buchweizen? Klingt für mich jetzt nicht so sexy, aber einen Versuch ist es wert.

    3. Iche sagt:

      Danke! Habe eingekauft und werde es mal versuchen.

  2. jpr sagt:

    Hipster-Level++ wuerde ich sagen. Jetzt muessen Sie fuer uns nur noch Cold Brew ausprobieren, dann ist das Hipster-Fruehstueck rund.

    // Aber lecker sieht es aus (und klingt auch so)

    1. Nessy sagt:

      //*googelt „Cold Brew“

      Aha. Mmmh-mmmh.
      Nee, danke.

    2. martin III. sagt:

      In der Tat – Serviceblog. Bis eben war mir nicht klar wie man sein Frühstück auf den Hipsterlevel „Holzfällerbart bis zum Schlüsselbein“ steigern könnte.

  3. herrpaul_ sagt:

    Hehe, ich bin ein food influencer :)

    An Stelle von Haferflocken kann ich Dinkelflocken empfehlen. Die matschen nicht so rum, sondern bleiben kerniger.

    Wir nehmen statt Säften übrigens Mandelmilch, das bringt nochmal eine leicht nussige Note mit rein- schmeckt sehr gut und ist ’ne tolle Alternative zu Milch.

    1. Nessy sagt:

      Das klingt nach einer guten Idee, die ich ausprobieren werde. Die Flüssigkeit, die Flocken weich macht, tut das Meiste zum Geschmack bei, finde ich. Deshalb ist das wahrscheinlich das Rädchen, an dem man drehen muss.

  4. Jürgen sagt:

    Yay. Klingt sehr gut, sieht ebenso aus.

    Wäre ebenso interessant wie lange hält sich der Snack im Kühlschrank >> Montag 3 Stück vorbereiten und 3 Tage lang genießen … Theoretisch.

    1. Nessy sagt:

      1 Nacht: Super, ist ja auch so vorgesehen.
      2 Nächte: Habe ich schon gemacht. Keine Qualitätseinbußen.
      3 Nächte: Teste ich morgen. Habe noch ein vorbereitetes Glas von Samstag im Kühlschrank. Werde berichten.

  5. Jürgen sagt:

    Yay. *ghettofaust*

  6. Aber das ist ja dann KALT! Wobei doch der allergrösste Vorteil von Haferbrei ist, dass er sich warm in den Magen schmiegt… wie hier: http://laufnotizen.twoday.net/stories/1022426353/

    1. Karla Kolumna sagt:

      Man kann das Overnightgedöns am nächsten Tag auch wunderbar in der Mikrowelle aufwärmen. Dann den Joghurt erst danach zugeben. Ist dann halt eher Porridge. Haferbrei sagen die Hipstas doch nicht :-D

    2. Ja, das mit dem Namen ist ein echtes Problem, „Haferbrei“ zieht voll runter.

  7. Lisa sagt:

    Ich weiß, ich weiß, aber es ist tatsächlich so: ich mag darin auch gerne Chia Samen (mit haferflocken, zimt und Dinkelmilch). Man fühlt sich etwas klischeebehaftet während des Verzehrs, aber was soll man tun.

  8. Petrolgrau sagt:

    Das nächste Hipster-Level erreicht man nur durch das Zumischen von Chiasamen und Gojibeeren. Alternativ Maulbeeren. Also so Sachen, die sauteuer oder schwierig zu bekommen sind.

    1. Nessy sagt:

      Nachdem Frau Sandra derartige Samen zu sich nahm und danach die Notaufnahme aufsuchen musste, habe ich Angst vor den Dingern.

  9. Zucchini sagt:

    Ich bin zu verplant mein Frühstück am Vorabend vorzubereiten, deswegen hier mein ultimativer Tipp:
    Haferflocken (morgens) mit viel kochendem Wasser ( oder heisse Milch/Saft/…) übergiessen und ganz kurz stehen und aufquellen lassen, in der Zwischenzeit Obst schnippeln.
    Dann den warmen (lecker!) Hafermatsch mit Obst, Nüssen, Kokosflocken, Alnatura Obst-Soße oder allem was man sonst noch mag geniessen.
    Bon Appetit!

    1. Nessy sagt:

      So unterschiedlich sind die Menschen: Das ist mir morgens zu viel Arbeit. Da nehme ich lieber ein fertiges Glas aus dem Kühlschrank und mampfe es schweigend.

    2. martin III. sagt:

      Morgens will ich nichts sehen, hören oder tun, irgendwelche Küchenaktivitäten, womöglich noch mit Utensilien an denen man sich verletzen könnte, sind daher tabu. Da ist so ein vorbereitetes Glas aus dem Kühlschrank genau das richtige.
      Positiver Nebeneffekt: ich kann mich schon bei der Vorbereitung auf das nächste Frühstück freuen UND habe das gute Gefühl mich gesund zu ernähren.
      Nicht zu vergessen der triumphierende Blick wenn man an der Kasse im Supermarkt lässig frische Früchte, Naturjoghurt, Skyr und Haferflocken auf das Band packt, während der Hintermann verschämt seine Erasco-Suppen und 5-Minuten-Terrinen auspackt. Tjaha, guter Mann, ICH kann kochen, bin kreativ und am Puls der Zeit, sogar zum Frühstück!

  10. lihabiboun sagt:

    DA ißt frau nun seit Jahren morgens Haferflocken mit Joghurt/Quark/Sahne und Früchten und muß dann lernen, daß das eigentlich ganz anders geht … hach Frau Nessy. Sie eröffnen mir WELTEN! Serviceblog eben. Ja. Danke denn man auch.

    1. Nessy sagt:

      Das zeigt doch nur, wie weit Sie dem Rest der Welt voraus sind! Ein Grund, warum ist blogge, ist ja auch, um meine Rückständigkeit emotional zu verarbeiten. Sie ahnen ja gar nicht, wie belastend das ist, erst heute, im Jahr 2016, von den Möglichkeiten herkömmlicher Cerealien zu erfahren.
      //*fegt Steinchen von der Seele

  11. Vielen Dank für den Tipp! Ich hab’s mit Johannisbeernektar probiert; fantastisch.

  12. arborette sagt:

    DANKE! … ich habe es direkt ausprobiert und muss sagen: hammer! ich bin angefixt!

    1. Nessy sagt:

      Das freut mich. Ich esse sie derzeit auch regelmäßig, möchte aber nicht ausschließen, dass die Phase irgendwann wieder enden wird.

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