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12von12 im Oktober

12. 10. 2015  •  9 Kommentare  •  Aus der Kategorie »12von12«

Am 12. jeden Monats findet in Blogs das Fotoprojekt “12von12″ statt:

12 Bilder vom 12. Tag

Bis zum Abend sah es diesmal mau aus: Bis 17 Uhr hatte ich lediglich ein Foto gemacht – von meinem Frühstücksbrötchen.

12von12_10_fruehstuecksbroetchen

Montags, meist auch noch dienstags gibt es bei mir die Reste vom Wochenende: aufgeknusperte Brötchen aus dem Backparadies im Ort.

Als ich das Haus verlasse, ist es kalt – nur 1 Grad. Die Scheiben am Auto sind zugefroren, und ich muss feststellen, dass ich keinen Eiskratzer habe. Also sitze ich im Wagen und warte, bis die Lüftung die Scheiben auftaut.

Es folgt ein Tag im Büro mit wenig Sehenswertem. Am Abend gehe ich laufen. Das mache ich zweimal in der Woche direkt nach der Arbeit. Die Strecke führt am Datteln-Hamm-Kanal entlang.

12von12_10_kanal

Zuerst geht sie ein Stück bergab – das ist schön, um sich einzugrooven. Bergauflaufen kann ich besser, wenn ich schon etwas warm und in meinem Rhythmus bin.

Auf der anderen Seite vom Kanal sind Felder, ein paar Häuser und Bauernhöfe – dort laufe ich auch lang:

12von12_10_luenen

Kurz vor dem Ende meiner kleinen Strecke gibt es eine Rampe, die auf eine Brücke über den Kanal führt. Die Rampe eignet sich gut, um ein paar Tempoläufe zu machen: schnell bergauf bis zur Brücke, langsam wieder hinunter und schnell wieder hoch – heute fünfmal.

12von12_10_rampe

Beim Bergabtraben fährt mich fast eine weißgelockte Radlerin mit ihrem E-Bike über den Haufen. Mit einem Affentempo brettert sie die Rampe runter, schimpft mich an und schießt an mir vorbei. Die Senioren von heute! Früher hätt’s das nicht gegeben!

Am Geländer kann man gut die Beine dehnen.

12von12_10_dehnen

Zum Thema Dehnen gibt es ja unterschiedliche Meinungen. Mir tut es gut.

Nach dem Lauf fahre ich nach Hause. Das dauert ungefähr 20 Minuten, und ich kann in der Zeit gut ausschwitzen. Ich halte noch am Supermarkt, um Quark zu kaufen. Danach fahre ich zur Tankstelle, um einen Eiskratzer zu kaufen. Doch Eiskratzer sind aus.

Zu Hause lüfte ich einmal durch. Während die Terrassentür offen steht, gehe ich in den Garten und schaue nach meinen Pflanzen. Im Gewächshaus spiegelt sich der Sonnenuntergang.

12von12_10_gewaechshaus

Danach mache ich eine Ladung Wäsche an. Meine hellen Blusen liegen schon seit zwei Wochen herum, weil ich nie viel helle Wäsche habe.

Auch wenn die Maschine immer noch nicht voll ist, stelle ich sie nun an.

12von12_10_waschmaschine

Dann gehe ich duschen.

12von12_10_apfelbluetenshampoo

Vom Wochenende habe ich Pflaumen übrig. Mit dem gekauften Quark mache ich einen Quark-Öl-Teig und backe Pflaumenkuchen.

Während ich die Pflaumen döppe, den Boden belege und danach aufräume, schaue ich eine Doku in der ZDF-Mediathek: Ulrich protestiert gegen den Fitnesswahn – passend zu meinem Joggen-&-Kuchen-Abend:

12von12_10_pflaumenkuchen

Mittlerweile schaue ich fast nur noch am Sonntagabend lineares Fernsehen (Tatort!). Alle anderen Sendungen schaue ich über Mediatheken, Youtube, auf DVD oder gestreamt.

Vor dem Insbettgehen lege ich mir schonmal die Laufklamotten fürs nächste Mal raus. Dann muss ich sie mir morgens vor der Arbeit nicht zusammensuchen. Alles, was ich morgens vor der Arbeit machen muss (außer in Ruhe frühstücken), nervt mich.

12von12_10_laufklamotten

Außerdem bestelle ich neue Laufschuhe online. Die blauen Schuhe auf dem Bild fallen bald auseinander, und die Modelle dieses Jahres sind nun reduziert. Ich mache das zum ersten Mal – bislang habe ich Sportschuhe immer im Laden gekauft und anprobiert. Da ich aber nur in Asics laufe, passt die Größe hoffentlich.

Dann ist der Pflaumenkuchen fertig.

12von12_10_pflaumenkuchenfertig

Gleich gehe ich ins Bett und lese noch ein wenig. Heute Morgen beim Frühstück habe ich ein neues Buch begonnen, das erobert werden möchte.

12von12_10_buch

Ende.

Kommentare

9 Antworten: Bestellung aufgeben ⇓

  1. Lehmann sagt:

    Schauma Apfelblüten Shampoo,
    Das ist der absolute Flash zurück in meine Kindheit in den 70ern, Das Standard Schampoo bei uns. Geruchserinnerungen werden wach.
    Dass es das noch gibt.
    Zum Glück habe ich fast keine Haare mehr, bzw., so kurze, dass ic.h kein Haarschampoo mehr brauche.

    1. Nessy sagt:

      Es duftet toll. Ich fühle mich auch ganz retro beim Duschen.

  2. jpr sagt:

    Oooh, Toaster mit Hello-Kitty Beleuchtung.
    Wenn Sie beim Joggen mal kontemplatieren wollen, was manche Leute fuer eine Menge an Detailgedanken an einen Toaster unterbringen koennen, schauen Sie mal hier – Sie werden zumindest nie wieder so einfach am Montagmorgen Reste zum Aufheizen legen.

    1. Nessy sagt:

      Ooooh, das ist ein gruseliger Teaser. Möchte ich das hören, während ich durch den dunklen Wald laufe? Lieber behütet abends im Bett.

    2. jpr sagt:

      Nein, nein. Das ist TSFW (Totally Safe for Woods). Sie bleiben hoechstens stehen, weil Ihnen noch nie eingefallen ist, sich so viele Dinge an einem Toaster zu bedenken.

  3. Tanja sagt:

    Neid! Apfelblütenshampoo!! Das wurde doch so vor 2 Jahren wieder limitiert aufgelegt, ist das aius so einem alten Bestand oder wird es gerade wieder verkauft? Danke für eine Antwort um viele Grüsse, Tanja

  4. Daine sagt:

    Vielen Dank für den Kindheitsflashback, der mich bei der Formulierung „Pflaumen döppen“ ereilte. Seit Jahren nicht mehr gehört, und nu will ich dringend Pflaumenkuchenbackgeruch in meiner Küche haben :o)
    (und bei der Gelegenheit mal rauskriegen, ob man in Norddeutschland wirklich keine Pflaumen „döppt“.)

  5. sylvia sagt:

    da war ja wohl mal wieder die Hölle los bei dir *tststs* -ich war mit ner Freundin in Kölle vorletztes Wochenende. kukst du http://ichbinhinundweg.blogspot.de/2015/10/koln-oder-auf-einladung-von-frau-jahnke.html

  6. Karla Kolumna sagt:

    Der Pflaumenkuchenteig funktioniert übrigens auch prima als Apfelkuchen! Danke für das Rezept :-D

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