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Die Muffin-Cupcake-Frage

28. 05. 2015  •  59 Kommentare  •  Aus der Kategorie »Küche«

Am Wochenende heiratet die Rechtsaußen, und die Mannschaft hat zu tun.

Nicht nur am entsprechenden Abend (Hoch die Tassen!). Wir Handballerinnen haben die Aufgabe, Cupcakes zuzuliefern.

Wer Hochzeits-Cupcakes backen soll, muss das Hochzeits-Cupcake-Backen üben. Cupcakeherstellung sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Grundsätzlich nicht und schon gar nicht bei einem solch wichtigen Ereignis – schließlich muss alles stimmen: Geschmack, Konsistenz, Bräunung und dann auch noch das Gezwirbel, das obendrauf kommt. Dabei kann einiges schief gehen, zumal die Fachliteratur nur mit Grundrezepten arbeitet, denen die Bäckerin Verfeinerungen hinzufügt. Früchte zum Beispiel. Oder Schokostücke. Nur: wie viele? Das weiß man nicht. Das muss man ausprobieren.

Also werden im Ruhrgebiet derzeit Probebackungen durchgeführt.

Die Whats-App-Koordindationsgruppe nimmt das Ergebnis der Probebackung ab und begutachtet es. Natürlich erstmal nur optisch. Aber immerhin.

Ich habe diese Woche bereits zwei Rezepte getestet, die ich jeweils zweimal gebacken habe. Der erste Erfolg kann schließlich ein nicht reproduzierbarer Zufallstreffer sein. Oder der Versuch misslingt. Nach Rezept A war das Backwerk zum Beispiel zu süß. Denn wenn man hinten Schoko hinzufügt, kann vorne Zucker weg. Zumal das Ganze noch ein süßes Topping bekommt. Raketenwissenschaft ist ein Dreck gegen diese Cupcake-Sache.

Was ich eigentlich sagen will: Mir ist ein bisschen schlecht.

Die Backungen, das Ablecken der Rührstäbe, das ständige Leerkratzen der Schüssel, das geht ganz schön an die Substanz. Aber was soll ich machen? Einsatz ist gefragt!

Als ich mein Schicksal auf Twitter teilte, bekam ich neben sehr viel Mitgefühl  (Danke, Crowd!) die Frage gestellt, ob das denn Muffins oder Cupcakes seien, die ich büke. Frau Schüßler merkte an, für Amerikaner (die Menschen, nicht das Backwerk) seien das völlig unterschiedliche Sachen. Es entsponn sich ein kurzer Wissenstransfer, der mit der Conclusio endete, es sei vermutlich kompliziert.

Da es sich hier um ein Kännchencafé und überdies sowohl um ein Serviceblog™ als auch um ein Bildungsblog™ handelt, möchte ich die Sache nicht so stehen lassen. Wer kann Erhellendes beitragen? Unqualifizierte Meinungsäußerungen („Omm-nomm-nomm!“) sind auch gut.

Kommentare

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  1. Kiki sagt:

    Für mich sind Cupcakes tendenziell eher süß und mit viel Guß bzw. Glasur, Zuckerperlen und Gedöns obendrauf und nichts, was ich mit der Kneifzange anfassen würde. Muffins gibt’s zwar auch in süß, aber meist eher mit Obst (Heidelbeeren, Erdbeeren etc.) drin und ohne Zuckerguß. So ähnlich wie der Unterschied zwischen Kuchen und Torte, würde ich sagen. Cupcakes sind dekorativer und vielleicht etwas festlicher als Muffins.

    1. Frau Nessy sagt:

      Das dachte ich bislang auch. Doch es gibt Unsicherheiten.

  2. Frau-Irgendwas-ist-immer sagt:

    Ich bin dafür das Sie den Restbeton nehmen und ‚die Dinger‘ für die Aussendeko herstellen, Fingerfarben hübschen das Ergebnis dann bestimmt auf und Ihnen bleibt das viele naschen ‚erspart‘!
    Also Aussendeko ist doch wichtig bei einer Maihochzeit, oder?
    Oh, und nicht vergessen, ich hoffe auf ein Foto von Ihnen im BVB-Trikot und dem Kleid und schwarz-gelben Naschwerk egal wie es sich nennt!

    1. Frau Nessy sagt:

      Haha! Keine schlechte Idee.
      Ich schätze, dass ein Sack Beton für eine deutlich dreistellige Zahl an Muffins reicht.
      Verzeihung: Cupcakes.

      Das Obendrüber ist gekauft!

  3. H.U. sagt:

    Für mich sind Muffins die gesündere* Frühstücksvariante des Gebäcks, mit ohne so viel Zucker, keiner Glasur, gespickt mit Früchtchen und vielleicht sogar vollkornig und mitunter deftig.
    Cupcakes dagegen die Minivariante des Nachmittagskuchen: Zuckrig süß, schokoladig, bunt, glasiert und sowas von lecker dass ich gerade ein ganzes Blech verdücken könnte.
    Wenn ich mich festlegen müsste, was ich nicht tue, wäre die Glasur ausschlaggebend für die Bezeichnung.
    (* gesund im US-amerikanischen Sinne des Wortes)

    1. Frau Nessy sagt:

      Meine Muffins sind vor allem gesund für die Seele.

  4. Ponder sagt:

    Ohje. Wir haben ein (amerikanisches) Backbuch, das mit „Muffins“ übersetzt wurde, da sind auch Rezepte drin, die nach der bisherigen Definition unter Cupcake fallen würden. Dabei sind auch die besten bisher probierten Muffins/Cupcakes (mit überreifen Bananen). Leckerlecker.

    Aber, egal ob Cupcake oder Muffin:

    Nomnomnom!

    Der jetzt hungrige

    Ponder

    1. Frau Nessy sagt:

      Das meine ich: Es ist kompliziert.

  5. Charlie sagt:

    Also ich sach ma so: OHNE Topping = Muffin, MIT Topping = Cupcake!

    1. Caro sagt:

      Genau. Cupcakes sind Muffins mit Chichi und Trommelwirbel.

    2. Frau Nessy sagt:

      Mein Reden!

    3. Micha sagt:

      Hupps, ich wundere mich: es gibt eine umfassendere Definition wie Charlies *OHNE Topping = Muffin, MIT Topping = Cupcake*?! Sehr, sehr verwunderlich!
      Für mich gehören auf Cupcakes – neben diesem Spritzbeutel-Dingens – ja zwingend auch solche selbstgebastelten Wimpel. Alles ganz und gar boykottwürdig.
      Und ob der Kalorienzahl von so einem Buttercreme-Topping ziehe ich IMMER ein anständiges Stück Torte vor. Aber jut, zumindest ist der kleine Bruder Muffin wirklich schnell gebacken. Nach vier Jahren Foodbloggerei habe ich es zumindest auf ein einziges Rezept gebracht – das ist dafür zumindest ein anständiges (nicht zu süß, feucht, mit Schoko und Frucht): http://salzkorn.blogspot.fr/2014/08/johannisbeer-muffins-mit-quark-und.html (rustikal verlinkt, isch wais)…

  6. Anne sagt:

    Ich warte noch auf Antwort von meinen beiden Bekannten (eine Engländerin, eine Amerikanerin), die auf meine Nachfrage damals erst verdutzt guckten und dann etwas lachten, fasse aber grob das zusammen, was die mir damals erklärten:

    Muffins sind grob Frühstücksgebäck. Der Teig ist etwas fester und darf auch Nüsse, Obst, und sogar herzhafte Dinge enthalten (vielleicht nicht zwingend alles gleichzeitig). Muffins isst man also eher morgens bzw. um ein bisschen satt zu werden. Muffinteig wird auch häufig mit Öl als Fett hergestellt.

    Cupcakes sind kleine Kuchen, die traditionell aus etwas fluffigerem Rührteig bestehen, die angeblich (das habe ich aber aus der Wikipedia) auch so heißen, weil der Teig damals ausschließlich mit Cups abgemessen wurde. In Frankreich gibt es ja auch den Quatre-Quarts-Kuchen, der einfach aus vier Zutaten exakt gleicher Menge besteht, ähnliches Prinzip, aber das nur am Rande.

    Cupcakes sind Kuchen, sie werden als Kuchen verstanden und man isst sie zu Zeiten, in denen man Kuchen ist, also traditionell eben nicht am Frühstückstisch. Üblicherweise kommt auch Frosting drauf, was bei Muffins seltener und zurückhaltender geschieht.

    So wie ich das verstanden habe, sind Cupcakes und Muffins also grundsätzlich unterschiedliche Backwerke, die auch grob unterschiedliche Funktionen (wenn man das mal so nennen darf) erfüllen. Aus einem Muffin wird nicht automatisch ein Cupcake, wenn Frosting drauf ist, bzw. andersrum würde man auf einen klassischen Muffin halt einfach kein Frosting drauf streichen.

    Da es in Deutschland beide Gebäckstücke noch nicht so lange gibt, kann man den hiesigen kulinarischen Publikationen übrigens nicht trauen, was die Bezeichnungen der Rezepte angeht. In Deutschland wurde erst der Muffin populär, was dann aber grob übersetzt wurde mit „Teig in Muffinformen“. Dann kam die Cupcakewelle und das wurde dann verstanden als „Teig in Muffinformen mit Creme obendrauf“.

    Darüberhinaus gibt es noch zwei Aspekte. Erstens haben wir einen Graubereich von doch sehr deutlich Rührkuchenteigigen Muffins, die sehr nah dran sind am Cupcaketeig. An der Stelle kann man eventuell tatsächlich aus einem Muffin ein Cupcake machen, indem man Frosting draufschmiert. Zweitens gibt es noch den English Muffin, was eher so eine Art Frühstücksbrötchen ist und deshalb mit der Frage auch sehr wenig zu tun hat, ich wollte nur mit meinen Spezialkenntnissen angeben.

    1. Ponder sagt:

      Bildungsblog! I like.

      Vielen Dank für die ausführliche Erläuterung!

      Viele Grüße,

      der Ponder

    2. Frau Nessy sagt:

      Yes, I like! Ihre Spezialkenntnisseangeberbeiträge sind ohnehin die besten, Frau Schüßler.

      So einen English Muffin habe ich mal gegessen. Beziehungsweise, ich habe etwas aus einer Muffinform gegessen, das aus Toast, Spiegelei und Tomate bestand. Es war erstaunlicherweise sehr lecker, und ich habe es zum Frühstück konsumiert.

    3. Ponder sagt:

      Meine Erfahrung mit „Rührei aus der Muffinform“ war noch mit Speck angereichert. Sehr lecker!

      Jetzt noch hungriger,

      der Ponder

    4. Frau Nessy sagt:

      Speck, genau. Das war auch noch drin.
      Nicht mehr lange bis zum Abendessen, Herr Ponder. Halten Sie durch.

    5. Ponder sagt:

      Ich habe schon zu einem Notfall-Twix aus dem Snackautomaten im Bürokeller greifen müssen, um den schlimmsten Speichelsturz einzudämmen. Jetzt denke ich auf einem Abendessen herum und sehe Speckstückchen vor meinem inneren Auge kreisen.

      Schlimm.

      Sehr, sehr hungrige Grüße,

      der Ponder

    6. @ Anne: geglückte Aufklärung, danke!

      Unqualifizierter Kommentar: Muffins = omnomnom, Cupcakes = zuviel Chichi außerum, vor allem Frosting (so not onnomnom).

      Weder Cupcakes noch Macarons habe ich je probiert zu essen oder zu backen. Mir fehlt es am Willen zur Frickelei.

  7. Nihilistin sagt:

    Sowie „süßer Teig mit irgendwas“ im Spiel ist, stellt mein Gehirn seine Arbeit ein, und mein Schluckmechanismus übernimmt. Insofern kann ich leider zur intellektuellen Auseinandersetzung „Cupcakes vs. Muffins“ nichts beitragen. Hilft Ihnen nicht bei den Hochzeitsvorbereitungen, ist aber immerhin ein Beitrag, den Sie wie ein „LIKE“ verstehen sollten.

    1. Frau Nessy sagt:

      Mentale Unterstützung ist ebenso wichtig.

  8. martin III. sagt:

    Die beste Definition die ich kenne:
    “Muffins are just an excuse to eat cake for breakfast.“
    Also alles was man noch halbwegs als gesittetes Frühstück deklarieren kann: Muffin. Alles was zu offensichtlich nach Dessert aussieht/schmeckt: Cupcake.

    1. martin III. sagt:

      Ich habe dann noch eine durchaus einleuchtende Definition gefunden – der Unterschied liegt wohl in der Technik mit der die Zutaten gemischt werden:

      From a technical point of view, muffins are made by the muffin method, making them small quickbreads. In the muffin method, the wet ingredients are combined in one bowl; and the dry ingredients are combined in another bowl. Then the two are quickly incorporated together with minimal mixing to avoid gluten development. This gives muffins a somewhat coarse crumb.

      Cupcakes are small cakes, and are made by one of the traditional cake methods such as the creaming method, the reverse creaming method, the genoise method, the chiffon method, and so on. They tend to have a finer crumb than muffins.

    2. Ponder sagt:

      Hah! Dann sind unsere Bananenmuffins tatsächlich (trotz ordentlich Frosting obendrauf) Muffins, denn bei denen wird das Mehl nicht länger verrührt.

      Bildungsblog, nicht wahr … danke!

      Viele Grüße,

      der Ponder

    3. Frau Nessy sagt:

      Chiffon method – alta, jetzt geht’s los hier.
      Großartig.

      Für crumb bin ich im Übrigen immer zu haben. Egal ob fine oder coarse.

    4. jpr sagt:

      Sie meinen Crumble…

    5. Frau Nessy sagt:

      Ist crumble nicht der Streusel, während crumb der Krümel ist?
      Gestreuselt wird in der Cupcake-Frage ja nicht.

      Frau Schüßler, Spezialkenntnisse bitte!

    6. jpr sagt:

      Zu crumb müssten wir korrekterweise vermutlich Krume sagen, sonst wird der Herr Plötzblog unglücklich. Muffins mit Streusel wäre aber mal was
      //*macht sich Notizen für nächste Backvorhaben

  9. Mathilde sagt:

    Vielleicht habe ich es irgendwo überlesen. Aber ist es nicht auch so, dass Muffins aus Amerika stammen, Cupcakes aber aus England? Wenngleich die letzteren dann aber nach Amerika ausgewandert sind, zumindest teilweise. Und die ersteren besuchsweise auch wieder in good old Europe vorbei geschaut haben. Naja, um ehrlich zu sein, ist das mehr ne Frage als ein fundierter Wissensbeitrag.

    1. Frau Nessy sagt:

      Eine quasi etymologische Herleitung. Das wird richtig gut hier.
      Wir rocken die Cupcake Science.

  10. Claudia sagt:

    So, passt auf, ich hab auch noch ein definierendes Kriterium. Es gibt ja auch Cupcakes ohne Topping, die aber trotzdem Cupcakes sind. Tendenziell sind sie aber mit und wie die anderen schon sagten, a lot more fancier und feiner in der Krume. Cupcakes aber, ganz wichtig, dürfen nicht oben über die Form drüberschauen, also, der Teig, und Muffins haben meist einen sehr opulenten, nunja, Muffin Top. Schauen halt drüber. Sind eher ein bisschen rustikaler.
    Alles klar?

    1. Frau Nessy sagt:

      Das ist fundiert. Sehr fundiert.
      Alles klar soweit.

    2. jpr sagt:

      Ich finde das zumindest logischer als die Definitionen, die auf ‚das darf man morgens nicht essen‘ basieren.
      Was für ein Quatsch, warum sollte man denn morgens keinen Kuchen essen?

    3. Frau Nessy sagt:

      Und Waffeln!

    4. jpr sagt:

      Oder Pizza

    5. Frau Nessy sagt:

      Frikadelle.

    6. Charlie sagt:

      Na toll, jetzt stürzt meine schöne, einfache Welt einfach so ein. Cupcakes ohne Topping, die trotzdem keine Muffins sind…..mpf….na, egal, ich ess beides! :-)

    7. Anne sagt:

      Aber „das darf man morgens nicht essen“ hat doch keiner gesagt, oder? Eher andersrum, Muffins sind halt auch fürs Frühstück gedacht, Cupcakes eben nicht explizit. Das ist ungefähr so wie man ja auch eher eine Micke/ein Weckchen oder ein Schokocroissant zum Frühstück essen würde, aber eben eher selten ein Stück Erdbeerkuchen. Verboten hat mir das aber auch noch keiner, traditionell ist es aber eher unüblich. Dafür würde ich beim Nachmittagskaffeekränzchen eben auch eher den Erdbeerkuchen servieren und keine Schokocroissants.

    8. jpr sagt:

      Wirklich gesagt nicht, nein. Ich interpretierte das nur aus den verschiedenen ‚alles was nicht wie Fruehstueck ausschaut ist halt ein Cupcake‘.
      Aber zugegebenermassen spricht sich Frikadellenmuffin auch besser als Frikadellencupcake.

  11. Claudia sagt:

    Und die Cupcakes, die ich oft mache (aus einem berühmten veganen Cupcakebuch), gehen auch immer mit der wet-dry-Methode, denn Gluten möchte man bei Cupcakes auch nicht haben, weil die sonst zäh werden.

    1. Frau Nessy sagt:

      //*reibt sich nachdenklich das Kinn

  12. Jasmin sagt:

    Für mich sind Cupakes definitiv die mit dem Gezwirbel (Sahne oder so, in allen möglichen Farben) oben drauf und sie sind erheblich kleiner als Muffins.
    Zudem können meines erachtens Cupakes never ever herb sein, Muffins dagegen schon. Muffins sind außerdem weniger süß.
    Ich liebe Muffins, Cupakes aus genannten Gründen nicht.
    Wenn man sich das Wort auf der Zunge zergehen lässt klingt es auch viel hübscher…Maaaaafffinns =)

    1. Frau Nessy sagt:

      Das Gezwirbel ist auch nicht so meins. Die Teigware sollte Teigware bleiben. Aber hey – ich habe die Musik nicht bestellt. Ich führe nur aus.

    2. Claudia sagt:

      Hmmmm, nicht herb? Mein Lieblingsrezept mit Zartbitterschokocreme:

      http://www.thedailymeal.com/vegan-hazelnut-cupcakes

      Durchaus süß, aber auch herb ;)

    3. Claudia sagt:

      Kleiner Tip noch für die amerikanischen Rezepte: immer mindestens den Zucker um 1/3 reduzieren. Erst recht, wenn noch Gezwirbel draufkommt. So wirklich meins ist diese fette Buttercreme auch nicht, aber so ein schönes dünn aufgetragenes Zitronenfrosting, oder eins mit Matcha, oder ein klein bisschen Ganache mit gehackten Haselnüssen oder Erdnüssen drauf… schon ganz nett! Sehr edel auch mit Aprikosenmarmelade glasiert und gehobelten Mandeln oder bei Chai-Cupcakes einfach ne Schicht Puderzucker, Kakao und Zimt. Ein Traum!

  13. jottkah sagt:

    Ich kann absolut nichts Nützliches beitragen, möchte aber kurz meine Begeisterung für das wunderschöne Wörtchen „büke“ kundtun. Fertig.

  14. jpr sagt:

    Omnomnom.
    Oder — um noch was sinnvolles beizutragen — machen Sie doch einfach Schokikuchen. Alle lieben den, und außer dem Streit um das beste Rezept evar gibt es keine etymologischen Unsicherheiten.
    (Und diese Frage ist ja auch eigentlich geklärt )

    1. Frau Nessy sagt:

      Was ein Schokokuchen!
      //*macht Rührschüssel klar

      Und so eine zauberhafte Idee, den Puderzucker zu dekorieren.

    2. jpr sagt:

      Der ist sehr grossartig. Der Verzehr ist allerdings eher in der Nähe von Ruhegelegenheuten empfohlen.

    3. Micha sagt:

      Was freut es mich, den Schoko-Kuchen hier beworben zu sehen – der IST grossartig. Das kann ich einfach so schreiben, weil es ja nicht mein Rezept ist!

    4. Ponder sagt:

      Schokokuchen!

      Orr, jetzt fängt der Tag hier genauso an wie der gestern – hungrig!

      Für tolle Puderzucker- oder Kakaodeko empfiehlt sich der 3D-Drucker zuhause, damit lassen sich beliebige Masken drucken ;)

      Zack, Bogen geschlagen ;)

      Hungrige Grüße,

      der Ponder

    5. Charlie sagt:

      Aber hier stürzen wir in das Dilemma des „über Nacht ziehen lassens“…..ich bitte sie! Wer schafft das ?!?!

    6. Ponder sagt:

      Der Kuchen klingt so gehaltvoll, dass man nach dem ersten Stück vermutlich eh im Fresskoma versinkt und am nächsten Morgen immer noch schwer schokoladisiert aufwacht – und dann ist der Kuchen auch durchgezogen. Oder so.

      Muss aufhören, ständig die Kommentare zu diesem Artikel zu lesen … es entsteht schon wieder eine bedenkliche Sabberpfütze neben der Tastatur :D

      Viele Grüße,

      der Ponder

    7. jpr sagt:

      Auch wenn es nicht Ihr Rezept ist: an dieser Stelle vielen vielen Dank fuers Ausgraben. Meine Kollegen wissen das (unbekannterweise) sehr zu schaetzen.

    8. jpr sagt:

      Durchziehen lassen ist einfach nur eine Frage der Planung. Backen Sie das abends, nach einem gehaltvollen Abendessen, dann steht der Kuchen locker bis am naechsten Morgen da. Und waehrend die Schokoladisierung nachhaltig ist gehen zwei, drei Stueckchen schon gut ueber den Tag verteilt (in Bueroumgebungen hat es meist eher das Problem, dass Nachmittags nichts mehr zum Nachschokoladisieren da ist).

    9. martin III. sagt:

      Ich weiß schon warum ich aufgehört habe Sachertorten zu backen …

  15. antagonistin sagt:

    Ich blicke hier mit den Sub-Antworten nicht mehr durch, möchte aber gerne was zur herzhaften Schinken-Ei-Version ergänzen. Einfach mal nach Bacon-Egg-Cups googeln oder auch nach Tortilla-Muffins und die Bilder ansehen. Sehr, sehr köstlich. Geht auch ganz ohne Mehl und ist dann selbst für die Low Carb- oder Paleo-Fraktion essbar. Für alle anderen natürlich auch.

    Vielleicht sollte ich anmerken, dass das dann mit dem Muffin nur noch die Form gemein hat, aber egal – der hiesige Muffin ist ja mit dem amerikanischen Original auch nicht allzu kompatibel. ;)

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