Draußen nur Kännchen
Kaffeehaus mit ♥

Artikelinfo

Willkommen im Kännchen-Blog! Nehmen Sie sich einen Keks und schauen Sie sich um. Wenn Sie mögen, besuchen Sie die Verkaufstheke und wählen Sie aus dem reichhaltigen Angebot an Texten.

Von der Unmöglichkeit, legal eine Putzfrau zu beschäftigen

26. 09. 2014  •  47 Kommentare  •  Aus der Kategorie »Lebenslage«

Seit knapp zwei Monaten suche ich eine neue Haushaltshilfe.

Ich beschäftige meine Putzfrau legal. Es sind meist Frauen, oft Alleinerziehende, oft aus prekären Verhältnissen. Nur die wenigsten putzen, weil sie putzen so super finden. Dann sollen sie wenigstens renten- und sozialversichert sein und ohne Lohnausfall krank werden dürfen. Außerdem sind sie haftpflichtversichert; falls ihnen mal was runterfällt, kriege ich meine Vase ersetzt. Ich meinerseits kann mich gegebenenfalls beim Chef beschweren, falls es nicht so läuft. Alles in allem also eine gute Sache.

Der niedrigste Stundenpreis in dieser Branche liegt bei rund 20 Euro. Das ist das Doppelte vom Schwarzmarkt, das tut natürlich schon ein bisschen weh, ist aber okay für mich.

In meiner Umgebung gibt es vier Firmen, die in Privathaushalten putzen. Die anderen reinigen ausschließlich Gewerberäume. Firma A hat schon genug zu tun und nimmt keine Kunden mehr an. Firma B meldet sich weder auf Mails noch auf Nachrichten auf dem Anrufbeantworter. Firma C kommt nicht in Frage, nachdem wir uns nach unerfreulicher Zusammenarbeit gerade erst getrennt haben. Firma D nimmt pro Einsatz zusätzlich zum Stundenlohn von 23 Euro 7 Euro Anfahrt. Das macht für zwei Stunden putzen schlanke 53 Euro. Bei aller Redlichkeit – das ist mir zu viel.

Private, selbstständige Putzkräfte gibt es quasi nicht auf Minijob. Die möchten das nicht. Die möchten nur schwarz. (Falls hier jemand mitliest, der doch möchte: gerne.)

Ich erwäge die Anschaffung eines Staubsaugerroboters und eines Fensterreinigungssystems. Oder eine Firmengründung im Segment Haushaltshilfen.

Kommentare

47 Antworten: Bestellung aufgeben ⇓

  1. kinderdok sagt:

    Mmmh. Für die Praxis hatte ich bisher nie Probleme, jemanden via Anzeige zu finden (ich denke mal, mein Praxisort ist deutlich kleiner als Dortmund). Es gab zwar auch da immer Fragen nach Schwarzarbeiten, aber so was mache ich nicht. Ansonsten ging das immer als Minijob.
    Allerdings ohne Reinigungsfirma. Da war mir der Wechsel des Personals doch zu problematisch, in einer Arztpraxis möchte ich meine Reinemachefrau kennen.

    1. Frau Nessy sagt:

      Sie beschäftigen aber sicherlich auch für die kompletten 450€ und sind ein gewerblicher Anbieter. Ich möchte ja nur, dass alles zwei Wochen jemand für drei Stunden kommt und eine Basissauberkeit herstellt.

    2. Filinchen sagt:

      Nach meinen Erfahrungen möchten die meisten Putzfrauen lieber in Büros und Praxen arbeiten als in Privathaushalten. Das kann ich ehrlich gesagt auch verstehen: da steht kein Schnick-Schnack rum, keine Teppiche etc. , keine fettverkrusteten Küchen und verkalkten Bäder, keine Tierhaare und die Marmeladenfingerabdrücke der lieben Kleinen überall.

    3. Frau Nessy sagt:

      Interessant – mir hat eine Reinigungskraft mal genau das Gegenteil gesagt. Weil der Zeitdruck in Büros unglaublich groß sei, so dass sie gar nicht ordentlich erledigen konnte, was vorgeschrieben war.

  2. Spontiv sagt:

    Same here.

    Ich suche nun wirklich schon ziemlich lange nach einer bezahlbaren Haushaltshilfe. Legal. Aus den gleichen Gründen wie du. Dresden ist ja nun auch nicht soooo klein. Aber Pustekuchen. Entweder unbezahlbare Vorstellungen oder alles extra. Hier wird gerne eine Grundpauschale angesetzt und dann noch zusätzlich Leistungspakete. Die dann gerne so gestrickt sind das du nur mit dem teuersten Paket deinen Haushalt einigermaßen sauber bekommst. Fenster gehen dann immer noch extra.

    Ich habe 25 Fenster – für die verlangten 300 € putze ich dann doch selber…

    1. Frau Nessy sagt:

      Yep – so ist es hier auch. Das kommt auch noch dazu.

      Manche Anbieter bzw. Vermittler berechnen auch nach Quadratmetern, manche nach Zimmeranzahl. Wenn ich angebe: 5 Zimmer, setzen sie 5 Stunden an. Was macht die Haushaltshilfe dann? Tapeziert die auch? Mal drüberstreichen?

    2. energist sagt:

      Bei Ihrer Größe sind doch Fenster für Sie gar kein Problem, Frau Nessy ;)

      Und nun im Ernst: bei Facebook wird mir seit einiger Zeit sehr pentrant Werbung für einen Vermittler angezeigt- soll ich das mal an Sie weiterleiten, wenn es wieder auftaucht?

    3. Frau Nessy sagt:

      Das ist helpling. Die veranschlagen für meine Wohnung 4 Stunden 30 für die Basisreinigung, in der aber nur staubsaugen, nicht wischen und niemals Fensterputzen vorgesehen ist. Das sind 67 Euro. Es ist mir ein Rätsel, was die Dame viereinhalb Stunden in meiner Wohnung machen will, vielleicht noch meditieren.

    4. Spontiv sagt:

      … und dann behalten sich einige noch sehr großzügige Zeitfenster vor. Bei 2 Anbietern war das von 7-22 Uhr. Ich weiß nicht ob ich das gut finde wenn ich hundemüde rumliege und der/die/das Perle dann durchsaugt.

      Eine Haushälterin einzustellen wäre die nächste Idee.. Oder so. Die muss dann auch waschen und bügeln. Das kann Sie dann auch gerne rund um die Uhr machen. Bin ja eh nicht da. Muss ja deren Gehalt verdienen.

    5. energist sagt:

      Ja, genau die waren das. Hm, die berechneten Zeiten sind natürlich… äh… interessant. Vielleicht stellen die Beamte ein? ;)

      Spaß beiseite: man kann dort laut Infotext auch selbst eine Zeit (ab 2 Std.) eingeben und den umfang der zu erledigenden Arbeiten mit der Kraft absprechen. Wenn ich mir die „Basisreinigung“ so ansehe sind da eine Menge Dinge dabei, die ersatzlos rausfallen können, dafür wären andere mir persönlich wichtiger…

  3. Ponder sagt:

    Hah! Selbes Problem haben wir auch grade. Wir hätten sogar jemanden gefunden, der das machen würde, sogar legal – leider geht entweder „ein sozialversicherungspflichter Hauptjob und _ein_ angemeldeter Minijob“ (hat die Kandidatin leider schon) oder aber „kein Hauptjob und beliebig viele Minijobs bis maximal 450€ Gesamtverdienst“. Hrmpf.

    Wir suchen auch nur jemanden, der einmal die Woche für zwei Stunden einmal Basis-Durchfeudelt …

    Einen Staubsaugerroboter (von Vorwerk) hat sich ein Kollege neulich zugelegt, der ist eigentlich ganz zufrieden – für die 750€, die das Ding kostet könnten wir aber auch eine Putzfrau eine Weile beschäftigen, die deutlich mehr kann als die freien großen Flächen in der Wohnung saugen … die ganzen „Problemecken“ muss man für so ein Ding entweder umgestalten oder doch wieder selbst saugen.

    Viele Grüße,

    der Ponder

    1. Frau Nessy sagt:

      Freunde haben das Ding im Einsatz. Ich beobachte seine Arbeit mit Interesse. Bisher sind sie zufrieden, auch was Ecken und Kanten angeht. Sie haben natürlich Recht: Der Preis sprengt alles. Dafür kann man sich fast ein Auto kaufen. Bad, Küche, Fenster muss man trotzdem noch selbst machen.

  4. tonari sagt:

    Ich ringe noch mit mir, ob ich einen fremden Menschen zum Putzen im haus haben möchte.
    Andererseits wächst mir der Job gerade über die Ohren und ich muss entscheiden, ob ich putze oder blogge. gerade habe ich mich gegen Putzen entschieden ;-)
    Aber Mut machen sie mir nun gerade nicht. Dabei dachte ich gerade über einen Test bei H*e*l*p*l*i*n*g nach.

    1. Frau Nessy sagt:

      Mit dem Thema „jemand Fremdes in meine Wohnung lassen“ habe ich kein Problem. Ich wurde bislang noch nicht beklaut; ob eine Reinigungskraft schon in Schubladen geguckt hat – keine Ahnung. Aber Spektakuläres geben die auch nicht her.

  5. Mich sagt:

    Zum Fensterputzen sollte es aber mehr als 4 Firmen für Privathaushalte geben. Die gibt es hier wie Sand am Meer. Denn Fensterputzen 4 mal im Jahr machen es die meisten, das kann dann auch mal 50 Euro kosten. Dafür hat man nicht den Fenstermist.
    Und staugsauberroboter sind an sich klasse, aber meistens muss man die Wohnung umstellen damit sie überall rankommen und das Bad ist trotzdem nicht geputzt….

    1. Frau Nessy sagt:

      Eben – das Bad. Und die Küche. Und die Staubwischen. Saugen ist wirklich das geringere Übel. Ein Wischroboter wäre was Tolles.

  6. Filinchen sagt:

    Bei mir diesselbe Problematik. Leider bin ich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage selbst zu putzen. Die professionellen Anbieter sind einfach zu teuer und die sich privat anbietenden Frauen wollen alle nur schwarz arbeiten. In unserer Gegend (Touristenregion) ist zudem der Markt regelrecht leergefegt; Hotels, Pensionen und Ferienhäuser haben die guten Kräfte bereits abgegriffen. Was bleibt, kann man in der Pfeife rauchen. Ich habe erschreckende Sachen mit diesen Kräften erlebt.

    Als Fensterputzer habe ich inzwischen auch einen Schwarzarbeiter, der seine Arbeit sehr gut und sehr preiswert erledigt. Vorher hatte ich drei Firmen ausprobiert, die preiswerteste nahm 65 Euro und die teuerste 80 Euro ohne Rahmen. Dazu kam dann noch das Trinkgeld, bzw. Gelder. Die billige Firma rückte mit drei (!) Mann an. So richtig schön sauber putzten die Profis nicht, Schlieren und Randstreifen waren an der Tagesordnung. Inzwischen weiß ich von meinem Schwarzarbeiter, daß die Firmen dieselben Probleme haben gute Kräfte zu bekommen wie wir Privatleute.

    Auch wenn man wirklich guten Willens ist, legale Kräfte zu beschäftigen, scheitert es dann doch einfach an der Realität.

    1. Frau Nessy sagt:

      Es ist irgendwann auch eine Frage von Aufwand und Ertrag. Wenn illegal 30 Leute Schlange stehen und es legal fast unmöglich ist, jemanden zu finden … naja, ich suche weiter.

  7. Modeste sagt:

    Ich verstehe das eigentlich nicht. Wenn jemand wenig arbeitet, kann er doch eigentlich Rechnungen stellen. Die Steuern, die nicht arg so viel ausmachen bei jemandem, der nicht den ganzen Tag putzt, würde ich draufschlagen. Will aber niemand, sonderbar.

    1. Frau Nessy sagt:

      Das klassische Freiberuflerdasein aus den Medien ist in dieser Branche noch nicht angekommen.

  8. simon sagt:

    Also… was ich hieraus mitnehmen kann, ist: Wenn’s mal nicht so gut läuft oder schwer langweilig ist, einfach in D selbstständig machen und putzen. Ich glaube, 5 Zimmer kann ich auch in, ähm, weniger als 4.5 Stunden saugen.

    Eine Vermittlungsfirma muss man nicht bezahlen, also spart man da sicher mal 20%, dann ist man auch konkurrenzfähig. Und kann in Zukunft alle Putzmittel von den Steuern absetzen.

    Muss es nur noch… wirklich… wollen…

    1. Frau Nessy sagt:

      Für eine Vermittlungsfirma ist es vielleicht auch schwierig, gute Kräfte zu finden. Wenn man die dann aber hat, brummt der Laden bestimmt.

  9. Blogolade sagt:

    Ich bin ein bisschen schockiert wenn ich ehrlich bin. Ich kenne nämlich die andere Seite:

    Ich bin legale Putzfrau, arbeite bei einer Firma. Wir putzen Privathaushalte, Praxen, Büros, usw.

    Bei Neukunden geht meine Chefin in die Wohnung oder das Haus, schaut sich alles an, spricht ab was zu machen ist und legt dann die Zeit fest. Und diese Zeit ist realistisch, ohne dass da noch Zeit zum meditieren, drüberstreichen oder sonstwas ist. Wir arbeiten zügig, haben aber durchaus noch 2 Minuten Zeit, Wasser zu trinken und am Ende den Auftragszettel auszufüllen.
    Kosten tut den Kunden das ganze in unserer Stadt 15,50 pro Stunde plus Anfahrt und da sind dann Sozialversicherung etc mit drin. Das einzige was man noch selber kaufen muss, sind die Putzmittel. (bringen wir auf Anfrage auch mit, kostet dann aber extra)

    Leider gibts unseren Laden nicht in Dortmund.

    Aber als Tip: unser Laden ist eine Tochtergesellschaft eines Vereins zur Förderung der beruflichen Bildung und gibt besonders Müttern die Chance, wieder in die Arbeitswelt zu kommen.

    1. Frau Nessy sagt:

      Putzmittel habe ich auch immer gestellt, ist ja klar.

      Ich gucke mal nach Entsprechendem hier in Dortmund. Habe schon etwas Ähnliches gefunden – allerdings machen die nur die Altenhilfe. Mal schauen.

  10. die große sagt:

    Ich lese normalerweise still mit. Aber hier haben Sie mein Nerv getroffen. Ich suche nun schon seit drei Wohnungen (= etwas mehr als drei Jahren) eine Putzfee. In der Hauptstadt die gleiche Probleme wie Sie gehabt. In der Studentenstadt ebenfalls eine „Perle“ gehabt die für drei Zimmer vier Stunden gebraucht hat…. Und nun auf dem Dorf – keine Chance. Vorwerk wird so schnell nicht Pleite gehen…

    Grüße

  11. Katharina sagt:

    Hallo,

    manchmal ist es sinnvoll, sich mit mehreren Leuten (Nachbarn, Freunde, Kollegen usw.) eine Haushaltshilfe zu teilen. Dann lohnt sich für die Haushaltshilfe Anfahrt und Anmeldung und für die vollen 450 Euro wagen sich dann manche wirklich gern in die Legalität.

    Viel Erfolg bei der Suche!
    Katharina

    1. Frau Nessy sagt:

      Guter Tipp. Sehe bei mir im Haus aber wenig Potential – leider.

  12. Davidoff sagt:

    Sowas; kaum ist man zu faul, sein eigenes Zuhause sauber zu halten, schon gibt’s Probleme.
    Oder liegt’s eher daran, dass man sich aufgrund der Körperfülle nicht über den Bauch bücken kann, um den Boden zu schrubben?

    1. Nihilistin sagt:

      @Davidoff: Kaum ist man zu faul, sein eigenes Essen selber zu fangen und zu schlachten, schon gibts Probleme.
      Oder liegt’s eher daran, dass man aufgrund mangelnder Muskelkraft nicht in der Lage ist , den Ochsen fachgerecht zu töten und zu zerlegen?

    2. Ponder sagt:

      Das ist ja schön, dass Sie ihr Zuhause selbst sauber halten können, ganz herzlichen Glückwunsch dazu. Und sogar beim Bodenwischen über den Bauch abrollen! Wow.

      Und dass Sie die einzig wahre Erkenntnis(TM) über die Faulheit, die Lebensumstände und den Bauchumfang anderer Leute wie der Blitz beim sch***en getroffen hat hilft Ihnen bestimmt auch in allen anderen Lebenslagen enorm weiter, nicht nur beim Putzen.

      Ganz herzliche Grüße,

      der Ponder

    3. mom sagt:

      Immer wieder schön, wenn jemandem die Gabe der Hellsicht so offensichtlich verliehen wurde.

  13. Wiesel sagt:

    „Perle“, „Putzfee“, also ehrlich, ich kriege Gänsehaut und sehr schlechte Laune, wenn ich so etwas lese.

    1. Frau Nessy sagt:

      Wie sollte es denn heißen? Eine Reinigungskraft, die man als „Putzfee“ bezeichnet, ist nach meinem Empfinden eine sehr, sehr gute Kraft eine gute Fee halt. Aber das sollten eher die Betroffenen sagen.

    2. mom sagt:

      In einem Blog hab ich mal den Ausdruck „Wohlfühlfrau“ gelesen, was mich aber statt an eine polierte und gewischte Wohnung eher an sehr spezielle asiatische Massagetechniken erinnert hat. Also, wieso nicht „Putzfrau“? Da weiß man wenigstens, was gemeint ist. Bäcker ist auch Bäcker und nicht Sichammorgengutfühlmann.

  14. Filinchen sagt:

    Schon mal an Ebay-Kleinanzeigen gedacht? Dort habe ich meine jetzige Perle gefunden.
    Ich weiß ja nicht genau, wo im Pott Sie wohnen. Just for fun habe ich mal Dortmund eingegeben und da sucht tatsächlich jemand eine Stelle in einem Einpersonen-Haushalt (??) auf LStK.

    1. Frau Nessy sagt:

      Wie ich weiter oben schon schrieb: Die Kräfte scheuen oft längere Anfahrtswege. Vom Dortmunder Norden in den Süden ist es vielen zu weit.

  15. ulrike sagt:

    ich liese hier gerne still mit und zu dem thema möchte ich mich auch gerne mal melden. ich hatte auch das problem und nach längerem hin und her haben wir einen staubsaug roboter von roomba angeschafft, der läuft jetzt fast seit 3 jahren täglich und ich bin immer noch froh, wenn ich am abend heim komme und zumindest die böden sind sauber. wir wohnen mitten in der stadt und haben den ganzen tag direktes sonnenlicht, da sieht man leider jedes staubkorn. da ich den robi jeden tag saugen lasse, kommt er auch fast an alle ecken, er fällt nicht über die stufen und hat sich nie in kabel verheddert. natürlich saugt er nur, aber dadurch ist auch schon weniger staubwischen verlangt.

    sobald die fensterputz roboter weiterentwickelt sind, schlage ich auch da zu. und ja ein wischroboter kommt wird sicher auch noch bei uns aufgenommen.

    1. Frau Nessy sagt:

      Roomba – guter Tipp. Kannte ich noch nicht. Werde ich mir als Alternative zum teureren Vorwerk mal ansehen.

    2. Malte Widenka sagt:

      Um die drei vollzumachen: Dieser https://www.dyson360eye.com wurde gerade von Freunden sehr zufriedenstellend getestet.

    3. Frau Nessy sagt:

      Gut zu wissen. Danke.

  16. Paula sagt:

    53 € für zwei Stunden finde ich nicht zu viel, das ist eine Frage des Bewusstseins über den Wert einer Arbeit, die man selbst nicht machen möchte. Und wer das nicht zahlen kann, bitteschön, selber putzen hält fit.

    1. Frau Nessy sagt:

      Ein Stundenlohn von 26,50 € bedeutet bei einer 40-Stunden-Woche einen Brutto-Monatslohn von 4.558 €. Sie können Ihre Reinigungskraft gerne so fürstlich bezahlen. Mir fehlt in diesem Fall tatsächlich das Bewusstsein für den Wert dieser Arbeit.

    2. Matthias sagt:

      Ein Stundenlohn von 26,50 € hört sich wirklich gewaltig an.
      Ich habe das Ganze jetzt aber mal für ein Jahr überschlagen und komme auf etwa 2800 € Arbeitnehmerbrutto.

      Berücksichtigt habe ich dabei grob näherungsweise:
      – den Arbeitgeberanteil der Sozialbeiträge,
      – 24 Tage Urlaub,
      – 5 Tage Krankheit,
      – 10 Feiertage (könnte man diskutieren ob nachgearbeitet wird),
      – ein billiges Auto (10.000 €) auf 5 Jahre,
      – Steuern, Versicherung, Kraftstoff für das Auto.

      Nicht berücksichtigt sind:
      – länger dauernde Anfahrtswege (bringen keine 26,50 € /h),
      – eine Bürokraft für Organisation und Abrechnung,
      – Zeitaufwand für Verwaltung und sonstiges unproduktives,
      – ggf. Kosten für Miete eines Büro-/Sozial-/Lagerraumes und Kfz-Stellplatzes.

      Sicherlich gibt es noch einiges zu berücksichtigen, so dass die eben erwähnten 2800 € je Monat wahrscheinlich noch zu optimistisch sind.
      Allerdings ergibt sich damit immernoch ein recht anständiger, eventuell in seiner Höhe diskussionswürdiger Lohn.

      Bei einer größeren Firma gibt es ja auch oft noch einen Geschäftsführer der sich die Taschen vollhaut, oder gar noch eine Zeitarbeitsfirma dazwischen.

    3. Frau Nessy sagt:

      Die Bürokraft wird ja nicht nur vom Lohn der einen Putzkraft finanziert, sondern von zehn oder zwanzig. Ebenso Verwaltung. Miete eines Büros? Muss nicht. Die wenige Koordination kann man gut von einem Arbeitszimmer aus machen. Lagerräume und weitere Mieten braucht es nicht, denn alle Arbeitsmittel werden ja vom Kunden gestellt.

      Anfahrtswege – klar, die fallen an. Aber alle Haushaltshilfen, die ich bislang über Firmen hatte, wohnten in der Stadt, immer im Stadtteil – oder einem angrenzenden. Sie werden entsprechend heimatnah eingesetzt.

      Wenn die Mitarbeiterin Urlaub hatte, kam sie übrigens einfach nicht. Es gab keinen Ersatz. Ich habe dann natürlich keine Rechnung bekommen.

  17. Kirsten sagt:

    Pflegedienste machen zum Teil auch Haushaltshilfe, was Putzen beinhaltet. Preise weiß ich natürlich nicht …

    1. Frau Nessy sagt:

      Das habe ich auch schon gesehen. Aber ich dachte mir bislang, dass die auch nur bei Leuten eingesetzt werden, die entsprechende Hilfe benötigen – weil sie alt oder auf andere Weise eingeschränkt sind.

  18. Maja sagt:

    Ups?
    Eine Kleinanzeige im amtlichen Nachrichtenblättchen und die Telefone laufen heiss hier in der Provinz.
    10 Euro/h auf Minijobbasis, die Damen schlagen sich um die Stellen O_0

Die Kommentare sind geschlossen



In diesem Kaffeehaus werden anonym Cookies gereicht. Indem Sie auf „Ja, ich möchte Cookies“ klicken, bestätigen Sie, dass Sie damit glücklich sind. Dieser Hinweis kommt dann nicht mehr wieder. Rezeptinformationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen