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Streik

7. 03. 2012  •  76 Kommentare  •  Aus der Kategorie »Lebenslage«

Streik im Nahverkehr.

Endlich eine Gelegenheit, nach dem Winter das Fahrrad aus dem Keller zu holen. Draußen sind es knapp vier Grad. Aber Sie kennen mich: Ich bin kein Gelsattelsitzer. Kälte ist kein Feind, Kälte ist eine Herausforderung. Also Mütze auf, Handschuhe an, das wattierte Shirt drunter, los geht’s.

Auf dem Hinweg geht es bergauf, acht Kilometer lang. Mir wird reichlich warm. „Bischt den Buckel ’nauf’g’schnauft?“ fragt die schwäbische Kollegin, als ich im Büro ankomme. Ich bejahe und gebe mich heroisch. Das Team nickt mir anerkennend zu.

Abends dann – nur die Nerds sind noch da, schreiben Ajax-Gedichte und teilen sich knuspernd eine Packung Currywurst-Chips -steige ich wieder aufs Rad. Es regnet. Aber was soll’s. Wetter, Wind, Natur – das ist eins, das gehört zusammen. Da fühlt man erst, dass man lebendig ist.

Nach nur einem Kilometer bin ich durch. Es stürmt. Ich bin nass. Es geht nur bergab. Ich friere wie ein Schneider. Der Regen tropft vom Helm, weht mir in die Augen, bricht das Licht entgegenkommender Scheinwerfer. Ich sehe drei Meter weit, beuge den Kopf, der Wind weht mir in den Kragen. Leise und formelartig murmle ich: „Radfahren ist schön. Radfahren macht Spaß. Total! Spaß!“

Zu Hause dann: kein Team, das anerkennend nickt. 18 Grad in der Wohnung. Ich suche den Flauschbademantel, schäume Milch auf, trinke Kakao.

Keine Pointe.

Kommentare

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  1. Zimtapfel sagt:

    //nickt anerkennend und schwenkt die Cheerleaderpuschel

    1. Nessy sagt:

      Cheerleaderpuschel, yeah! Mein Steckenpferd.

  2. strike sagt:

    Alle Achtung! Ich hatte heute auch schon nach 1000m Strampeln zum Fitnessstudio den Kaffee auf. (Wo ich dann ironischerweise mit andern im Kreis zu Musik strampelte. War wenigstens warm und trocken.)

  3. Zaphod sagt:

    Respekt. Nach solchen TorTouren hätte ich mir garantiert noch etwas Rum in den Kakao geschäumt und Fahrrädern für den Rest meines Lebens abgeschworen.

    1. Nessy sagt:

      Ich habe den Kakao mit einem Ouzo aufgeschäumt – eine Stunde später bei Mama Souvlaki. Den Ouzo wiederum habe ich mit einem Soufla-Spieß ergänzt.

  4. Mascha sagt:

    8 Kilometer bergauf??? Das war ein Scherz, oder?

    1. kvinna sagt:

      Die ganz leichten, fast unmerklichen Steigungen auf längerer Strecke, DAS sind die wahren Herausforderungen! Ich kann mir das sehr gut vorstellen…

    2. Nessy sagt:

      Es sind acht Kilometer zur Arbeit und bis auf das letzte Stück geht es bergauf, mal mehr, mal weniger, zwischendurch auch ganz schön doll. Es zieht sich.

  5. michathecook sagt:

    Das nenn ich motiviert.
    Tallinn streikt heute auch .zum glueck muss ich weder aufs rad noch 8km bergauf sondern nur 2 km locker die strasse entlang gehen,

    1. Nessy sagt:

      Naja … motiviert … irgendwie musste ich ja zur Schicht kommen – und für 15 Euro Taxigebühr morgens und 15 Euro abends bin ich zu kniepig.

  6. Solminore sagt:

    pointless to take the bike …

  7. T.M. sagt:

    Da sehnse’s mal wieder: vom Helm tropft es. Eine Mütze wird nur paar Gramm schwerer.

    P.S.: Führen Sie doppelt so schnell, kämen Sie mit halber Durchnässung davon. Viermal so schnell – nur ein Viertel. Rechnense das mal hoch.

    P.P.S.: „Gelsattelsitzer“ nehm ich mit.

    1. Nessy sagt:

      Die Mütze hatte ich ja auch auf, weil es ja so un-mensch-lich kalt war.

      P.S.: Ich glaube, bei dem Regen hätte ich Schallgeschwindigkeit aufnehmen müssen, um nur ein Achtel weniger nass zu werden.

    2. Frau Vorgarten sagt:

      den Regen hab ich auch gesehen. Bei uns kam er als Schnee runter.
      Daran gemessen haben Sie vielleicht noch das bessere Ende vom Tief erwischt…?

    3. Nessy sagt:

      Sagen Sie sowas nicht. Ich komme mir sonst nicht mehr so heldenhaft vor.

  8. Im Moment bin ich im Schulpraktikum und da die Busse SO unmöglich fahren, radel ich da auch immer hin. Sind auch nur gute 2 km, alles machbar, auch für kurzbeinige Sportvermeider wie mich.
    Aber auf der Strecke gibts einen Hügel, den ich normalerweise immer schiebe. Bis auf gestern. Gestern bin ich da hochgestrampelt. Und war stolz. Heute habe ich das wieder vor. Yeeeha!

    1. Nessy sagt:

      Glückwunsch! Demnächst fahren Sie ihn sogar hoch, ohne runterzuschalten.

  9. flyhigher sagt:

    Respekt! Ich habe es heuer noch nicht gewagt, meinen Drahtesel aus dem Winterschlaf zu holen. Aber nächste, spätestens übernächste Woche…!

    1. Nessy sagt:

      Wenn ich nicht gemusst hätte, wäre ich auch noch nicht auf die Idee gekommen. Abgesehen von Regen und Wind war es aber gar nicht schlimm, Rad zu fahren.

    2. flyhigher sagt:

      „abgesehen von Regen und Wind…“ das amüsiert mich jetzt sehr!

  10. Frau Dinktoc sagt:

    //tätschelt *lobloblob* sagend Frau Nessys Schulter, und

    //gibt ein großzügiges Sahnehäubchen auf den Kakao.

    Hamse verdient!

    1. Nessy sagt:

      Sahne auf Kakao!
      //*brummt freudig

  11. hey, gut gemacht! :)
    es gibt ja bekanntlich kein schlechtes Wetter.. nur unpassende Kleidung..
    die Fahrrad-Saison kann also kommen!

    1. Nessy sagt:

      Wenn es danach geht, ist praktisch immer Fahrrad-Saison, mit Ausnahme der Tiefschneetage.

    2. jpr sagt:

      Wieso behindert Tiefschnee?

    3. Nessy sagt:

      Wie steige ich dort auf und ab?

    4. jpr sagt:

      Einfach: Sie saegen sich Stufen in den umgebenden Tiefschnee bis zur Hoehe des Sattels.
      Dabei nicht vergessen die entstehenden Schneebloecke mitzunehmen, falls unterwegs Probleme auftreten und Sie ein Not-Iglu bauen muessen.

  12. Illy sagt:

    Liebe Frau Nessy,
    willkommen im Club der Gummimenschen (das sind die im wasserfesten Ganzkörpergummi). Fahrradfahren bei Wind und Wetter und Dunkelheit stinkt, ABER dank der moralischen Überlegenheit verwandelt sich das Tief- bald in ein Hochgefühl. Mit Sicherheit.

    Als ich klein war und an der Nordsee aufwuchs wo IMMER Wind ist, habe ich mir übrigens so eine Lenkervorrichtung gewünscht, die auf Knopfdruck so Spider-Man-mäßig lossaust und sich mit Ultra-Magnetkraft am nächsten PKW ansaugt. Das Ganze war nur nicht praxistauglich, weil ich keine Lösung für die Verkehrsschilder hatte, denn die standen ja alle paar Meter im Weg und hätten die schöne Verbindung zur „Auffe Fresse packen“-Sache gemacht. Aber die Grundidee…

    1. Nessy sagt:

      Wie segeln Boote eigentlich gegen den Wind? Diese Technik wäre doch mal eine Überlegung wert.

    2. Frau Vorgarten sagt:

      sie kreuzen.
      Das geht nur auf breeeeiiiiten Straßen völlig ohne Autos und erst recht ohne Gegenverkehr.
      Ich denke, auch das ist nicht praxistauglich.

    3. Nessy sagt:

      Gibt es nicht Luft-, Raumfahrt und Marinetechniker, die das Thema mal fürs Velo angehen könnten?

    4. jpr sagt:

      Hier waere jetzt eigentlich der Platz fuer Herrn Lobo, darauf zu verweisen, dass Neal Stephenson das in Snow Crash schon genau so beschreibt. Muesste also nur noch gebaut werden.

  13. Michael sagt:

    Heute wieder mit Bus und Bahn unterwegs? Ich freu mich auf neue Speckbarbie-G’schichten aus dem ÖPNV!

    1. Nessy sagt:

      Heute wieder Bus. Habe Muskelkater von gestern (peinlich, peinlich).

  14. féizào sagt:

    Bin ich froh, dass die von der Hamburger Hochbahn nicht streiken dürfen. Ich hasse Radfahren. Aber mein Fahrrad ist eh nicht fahrtüchtig.

  15. Werner sagt:

    Nie mehr OHNE Gelsattel!

    1. Ponder sagt:

      Gelsattel … pah :) – richtige Radelfahrer zeigen stolz auf ihren bockelharten Sportsattel (und haben das Gelpolster unauffällig in der Radlhose eingebaut)!

      So macht man das :)

      Es grüßt,

      der Ponder

    2. Nessy sagt:

      @Herr Ponder: So ist es.

  16. Jörg Plewe sagt:

    Ich habe das eine ganze Zeit gemacht. 11km, bei Wind und Wetter, morgens bergab, abends bergauf. Macht nen schlanken Fuß und man ist nie erkältet. Und kommt entspannt zu Hause an :).

    Liebe Nessy, bleib dabei! Man gewöhnt sich dran, es entlastet die Krankenkasse und das CO2-Gewissen.

    1. Nessy sagt:

      Würde ich sehr gerne. Das Ganze ist leider ein optisches und olfaktorisches Problem. Es gibt am Arbeitsplatz keine Fahrradabstellplätze und keine Waschräume, in denen ich mich umziehen und kurz frisch machen könnte.

  17. FF sagt:

    Wenn ich mit einem Kalenderspruch langweilen darf: Glück ist nur im Kontrast erfahrbar.

    Deswegen ist „dunkel, kalt, naß, hungrig“ für uns Menschlein so ungeheuer wichtig.

    Weil sonst „hell, warm, trocken, satt“ weder Sinn ergäbe noch Lustgewinn bereitete.

    Bescheidwisser-Modus „aus“. Vielleicht sollte ich heute noch ein Atom mit der bloßen Hand spalten.

    1. Nessy sagt:

      //stempelt Herrn FF fünf Karmapunkte ins Sammelheft

      Tief in meinem Innern bin ich auch sehr dankbar über die Erfahrung. Ich kann meine Dankbarkeit nur nicht angemessen ausdrücken.

  18. Rinjah sagt:

    Ich bin ganz froh das es bei meinem Arbeitsweg andersrum ging. 8km Bergab auf dem Hinweg, dann ist man auch nicht so verschwitzt, wenn man ankommt.
    Und nach den 8km Bergauf nach Feierabend lockt immerhin die heiße Dusche.
    Allerdings wird das Feierabendmachen dann auch ein kleinwenig weniger verlockend.. freut die Chefs.

  19. Frau Falke sagt:

    So geht es mir heute, nur bei sieben Grad und Sonnenschein. Irgendwie unfair. ;)

  20. Aurora sagt:

    Ich fahr prinzipiell immer mit dem Rad, außer es schneit und / oder es ist glatt. Da braucht man bloß die richtige Ausrüstung, geht alles. *angeb*
    Aber Frau Nessy, Sie könnten eine Lichtschranke in den Keller einbauen – wenn Sie abends das Rad wieder in denselben stellen, wird automatisch „We Are The Champions“ gespielt.

    1. Nessy sagt:

      Sie meinen dieselbe Lichtschranke, die ich am Bett habe? Links, dort wo der Mann schläft?

    2. Frau Vorgarten sagt:

      schläft da also wieder ein Herrr Nessy oder gibts die Lichtschranke, um zu verdeutlichen, dass frau auch ohne Mann „Champion“ ist?

    3. Nessy sagt:

      Dieses Feature eignet sich für jeglichen Mann. Und für Frau auch, im Fall.

    4. Aurora sagt:

      Genau, Frau Nessy, genau die. Sie wissen ja dann schon, wie es geht! Dann mal voran..!!

  21. Ponder sagt:

    Ich würde auch gern mit dem Rad zur Arbeit fahren können – geht leider nicht, 20km einfache Strecke und ich verwandle mich während der Fahrt in eine olfaktorische Belästigung … duschen wäre zwar möglich, ich schwitze aber mindestens 20min nach und würde meinen eh schon langen Arbeitstag nochmal um drei Stunden Fahrt- und Duschzeit verlängern.

    Dafür fahre ich abends nach Möglichkeit zweimal die Woche – auch durch Tiefschnee, grade das macht enorm Spass :) – alle Fahrradklamotten übereinander reichen dann auch für eineinhalb Stunden bei -12°, danach ist aber Schluss mit lustig.

    Viele Grüße,

    der Ponder

    PS: Für den Nessy-Kakao noch ein kleines Sahnehäubchen und ein paar Mini-Marshmallows :)

  22. Sie wohnen in Stuttgart?

    1. Nessy sagt:

      Ich wohne im Ruhrgebiet.

    2. Frau Vorgarten sagt:

      sonst wäre eine schwäbelnde Kollegin nicht der Erwähnung wert…

    3. Jörg Plewe sagt:

      Das Ruhrgebiet ist hügeliger als man glauben mag. Mit dem Rad nach Bottrop kommt einer Alpentour nahe. Gelsenkirchen liegt ebenfalls auf einem Gipfel. Und dann das Ruhrtal, das heisst nicht zum Spass so … (meine Tastatur hat kein Sz :().

    4. Nessy sagt:

      Hinzu kommt: Ich wohne im Tal. Egal, in welche Richtung ich fahre: Es geht immer bergauf. Echt jetzt.

    5. Illy sagt:

      Das ist ja schrecklich! Umzug?
      Da fällt mir ein: …Ich hab in der Fahrschule „Anfahren am Berg“ am Deich gelernt. Der war sieben Meter hoch, in der Diagonal ergab das ungefähr 25 m Teststrecke, also genau EINMAL anfahren und dann schnell bremsen, sonst Schaf.
      Ich betone nocheinmal: Gegenwind kann genauso in den Oberschenkeln brennen wie bergauf radeln zu müssen.Also müssen Sie vielleicht doch nicht umziehen. Irgendwas ist ja immer…

    6. Nessy sagt:

      Gegendwind und bergauf ist natürlich dann noch döfer.

    7. Croco sagt:

      In Ostfriesland übt man Anfahren am Berg im Parkhaus. Ich schwör.

    8. Jörg Plewe sagt:

      Handwerker berechnen die Anfahrt sogar, egal wo die das üben!

  23. Ach, stimmt ja. Das ist wohl stressbedingte Demenz.

  24. Gottfried sagt:

    Leider hat der Herr „T.M.“ den „Gelsattelsitzer“ schon mitgenommen; mit hätte der auch gut gefallen.

    So muss es für heute bei aufrichtiger Bewunderung der wegweisenden Tat bleiben.

  25. CeKaDo sagt:

    Sie sind meine Heldin!

    Ohne Scheiß.

    Ich wäre zu Fuß gegangen.

    1. Nessy sagt:

      Das ist bei strömendem Regen und acht Kilometern Fußmarsch nun auch keine Alternative. Lieber nass & schnell als nass & langsam.

  26. jpr sagt:

    Hatten Sie nicht so Schuhe, mit denen das Fahren doppelt so schnell geht? Waere ja praktisch, wenn man dann eilig nach Hause muss. Und in einem Laden der sowas hat gibt’s doch bestimmt auch beheizbare Helme. Oder ein Pedelec. (Das hilft aber nur morgens).

    Was ich mich frage, seitdem ich es gelesen habe: Ajaxgedichte. Sind das Gedichte ueber Ajax, oder Gedichte ueber Ajax (uebertragen), oder ein Gedicht von Code, der Ajax spricht? (Sie koennen doch nicht einfach Nerds und Mehrdeutigkeiten in einen Satz packen).

    1. Nessy sagt:

      Solche Schuhe habe ich, aber damit kann ich doch nicht den ganzen Tag im Büro herumlaufen. Außerdem wäre schneller fahren nicht zielführend gewesen – dann hätte ich ja noch weniger gesehen.

    2. jpr sagt:

      In Ihr Täschen passt doch bestimmt ein Paar zum Wechseln. Und mit dem Tempo: ich bin sicher, dass es eine Grenzgeschwindigkeit gibt, bei der der Fahrtwind dann einen Regentropfen in idealer Weise aufs Auge drückt, so dass Sie quasi Super-Nessy Sicht haben.

    3. Nessy sagt:

      In mein Täschchen passt kein Paar mehr zum Wechseln. Ich muss ja schon meine Oberbekleidung wechseln.

  27. spratzel sagt:

    Liebe Frau Nessy, jetzt wage ich doch auch mal einen Kommentar, nachdem ich schon so lange schweigsamer Gast dieses wunderbaren Kaffeehauses bin und mich immer an den wunderbaren Begebenheiten erfreue. Ich schließe mich Herr jpr an und möchte, neben Gratulationen zur heldenhaften Fahrradtour, doch auch sehr gerne wissen, was denn nun Ajax-Gedichte sind….. Ganz abgesehen davon hab ich von Curry-Wurst-Chips auch noch nie was gehört. Heidenei…. Grüßen Sie auch schön ihre schwäbische Kollegin!

    1. Nessy sagt:

      Sie wissen doch: „Code is poetry.“
      Die Currywurst-Chips sind von funny-frisch.

    2. jpr sagt:

      Und das sogar mit recht unterschiedlicher Interpretation.

  28. Na Marti sagt:

    @jpr Danke Herr(?) jpr wegen der Ajax-Gedichte Anfrage. Ich dachte ich wäre die Einzige die sich nach 55 Kommentaren fragt, was nun das wieder sind?

  29. Lencer sagt:

    Ajax = http://de.wikipedia.org/wiki/Ajax_%28Programmierung%29

    Aber der Begriff Ajax-Gedichte makes my day ;-)

    1. Jörg Plewe sagt:

      Wir sind also im IT-Geschäft unterwegs … und trotzdem kreativ??
      Ich versuche das ja auch verzweifelt, aber es scheint sich zu widersprechen…

  30. SilkeSolingen sagt:

    Sehr tapfer, bei dem Wetter mit dem Fahrrad zur Arbeit zu strampeln! Respekt! Als Angestellte im Öffentlichen Dienst, die am Mittwoch ebenfalls gestreikt hat, regt sich bei mir jetzt das schlechte Gewissen… Immerhin fahre ich keinen Bus.

    Aber nicht, dass Sie denken, liebe Frau Nessy, ich hätte auf der faulen Haut gelegen oder wäre fahnenschwenkend und mit einer Trillerpfeife bewaffnet die Straße entlangmarschiert und hätte mich nach der obligatorischen Kundgebung ab Mittag gemütlich aufs Sofa gelümmelt. Nein, nein, denn ich bin von lauter Menschen umgeben, die kein Auto besitzen, ja teilweise nicht einmal einen Führerschein…

    Also um 5 aufstehen (normalerweise halb 6) und Göttergatten zur Arbeit fahren, anschließend Bruder der Schwägerin abholen und zur Schwägerin bringen, beide zusammen um halb 8 zur Arbeit fahren. Pause – frühstücken. 10 Uhr Tante des Göttergatten zum Arzt fahren und wieder nach Hause bringen. 13 Uhr Schwager zur Spätschicht kutschieren. 14.45 Uhr Göttergatten von der Arbeit abholen, 16 Uhr Schwägerin und ihren Bruder von der Arbeit abholen, beide in ihre jeweiligen Zuhause fahren. Kochen – Pause – abendessen. Um 22 Uhr Schwager von der Spätschicht abholen. 23 Uhr Bettkarte drücken.

    Ich finde, ich habe genug gebüßt für den Streik. ;-) Seit Donnerstag wieder arbeiten, was für eine Erholung!

  31. katerwolf sagt:

    ui, ich weiß schon, warum ich mein fahrrad 100 km weit weg ins wochenendhäuschen verbannt habe ;-)

    liebe grüße, katerwolf

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