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Glückscurry

18. 08. 2011  •  38 Kommentare  •  Aus der Kategorie »Küche«

Mein diesjähriges Sommergericht:

Glückscurry

Zutaten:
Hähnchenbrustfilet, klein geschnitten
2 gut gemeinte Teelöffel gelbe Currypaste
1 Dose Kokosmilch
1 frische Ananas, in Würfeln
2 Paprika, in Würfeln
Zitronensaft
Zucker

Öl (Erdnuss oder geschmacksneutral) im Wok erhitzen. Hähnchen anbraten, danach rausnehmen. Currypaste in den heißen Wok geben, leicht anrösten. Kokosmilch zugeben, gut verrühren. Hähnchen, Ananas und Paprika zugeben und so lange köcheln lassen, bis Obst und Gemüse bissfest sind. Mit Zitronensaft und Zucker abschmecken. Dazu Reis oder Asianudeln.

Probieren Sie es mal. Aber seien Sie auf wilde Gefühle gefasst.

Kommentare

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  1. Michael sagt:

    Na, das sieht ja lecker aus! Hmm…

    1. Nessy sagt:

      Ehrlich gesagt finde ich das Bild nur mäßig appetitlich – im Vergleich zum Original. Das ist nämlich super.

  2. to sagt:

    wilde gefühle? wie jetzt?

    1. Frau Vorgarten sagt:

      Ja, Gefühle!
      Stellen Sie sich vor, solche Gefühle, dass Sie hinterher in der Lage sind, nessy-mäßige Bloggeschichten zu erzählen…
      also flugs an den Herd und kochen!

    2. Nessy sagt:

      Glücksgefühle! Hormone und so.

  3. jpr sagt:

    Wilde Gefühle. Hmm. Spontan fallen mir da ein:
    Verwunderung: Warum ist denn das so scharf? Oh, Teelöffel. Oh. Gelbes Curry. (merke: Viel Curry – viel heiss)
    Verwirrung: Reis. Langkorn, Milch, Arborio, Basmati, oder was?
    Verzweiflung: Neben der genannten Variante lässt sich da so viel anderes Gemüse verwenden, dass man gar nicht weiss, was man nehmen soll. (Vielleicht hilft der Ghettonetto mit beschränkter Auswahl?)

    Daneben aber definitiv ein Grund endlich mal einen Wok zur Liste der Küchengeräte hinzuzufügen.

    1. Nessy sagt:

      Der Ghettonetto ist gemüsemäßig ganz gut sortiert. Die Ware ist auch meistens frisch – im Gegensatz zum türkischen Markt um die Ecke. Normalerweise ist es ja umgekehrt.

  4. energist sagt:

    Der wirkliche Wert des Rezeptes liegt darin, daß es auf den Singlehaushalt mit kleinem Kühlschrank abgestimmt ist: die Kokosmilchdose kommt gleich ganz hinein, von Ananas und Paprika bleibt auch nichts über. Nix „Fruchtfleisch einer halben Orange“ oder „375 g Gehacktes“.

    Daran erkennt man echte Profis!

    1. Frau Vorgarten sagt:

      stimmt…

    2. Nessy sagt:

      Ich koche immer 2-3 Portionen und friere dann ein. Zwei Wochen später freue ich mich, dass mir jemand sowas Tolles gekocht hat.

  5. michathecook sagt:

    Curry ist was feines…..wobei ich rot und scharf bevorzuge.
    da sind die gefuehle gleich noch mal bemerkenswerter.

    1. Nessy sagt:

      Ich hab’s mit rotem Curry noch nicht ausprobiert. Sollte ich vielleicht mal.

  6. Croco sagt:

    Und das rechts oben ist Holger?
    Und ist Holger essbar?

    1. Nessy sagt:

      Gregor. Äußerst pflegeleicht. Nicht essbar. Also: Nicht, dass ich wüsste.

    2. Croco sagt:

      Vielleicht nur ein Mal ;-)

    3. Nessy sagt:

      Das könnte der Sittich der Nachbarn demnächst mal probieren.

    4. Frau Vorgarten sagt:

      hoffentlich macht er danach keine unsittichen Angebote…

    5. Nessy sagt:

      Wenigstens einer!

  7. arborette sagt:

    … nicht, dass mir das hier jetzt zu einem foodblog mutiert! … dann werde ich böse ;-)

    1. Nessy sagt:

      Warum? Finden Sie Foodblogs doof?

    2. jpr sagt:

      Lassen Sie sich bloss nicht einschuechtern. Kochblogs sind definitiv eine der besseren Dinge die das Web so hervorgebracht hat. Nur wenn Sie Thorstomaten verwenden stehen wir natuerlich alle an…

    3. arborette sagt:

      … „doof“ wäre das falsche wort … ich bin einfach in sorge, dass sie dann künftig nur noch übers essen bloggen und dann würde mir mit verlaub was fehlen!!!

    4. Nessy sagt:

      Wenn dieses Blog den Stellenwert von Nahrung in meinem Leben widerspiegeln würde, wäre es schon seit Jahren ein Kochblog. Ich zügele mich nur.

    5. croco sagt:

      Kochblogs sind nicht blöd. Sie ersetzen einfach die Gespräche mit der Nachbarin über den Zaun. Promitratschblogs übrigens auch.
      Meine Mutter hat noch ihr Käsekuchenrezept von der ungarischen Nachbarin, ich schon aus dem Internet. Wenn der Stom ausfällt, bin ich aufgeschmissen und muss verhungern.
      Schluss mit google-cooking.

  8. rebhuhn sagt:

    war lecker – allerdings war uns vorher die milde des gelben currypastenwunders nicht ganz klar. deswegen gab’s noch ordentlich currypulver und chiliflocken obendrauf.

    1. rebhuhn sagt:

      interessiert mich übrigens ernsthaft: haben Sie etwas gegen mich? :) dann verkrümele ich mich ganz schnell hier und gehe nicht mehr auf die eier… [bloß, weil ich meist/’immer‘ keine noch so kurze antwort auf dinge erhalte und mich so furchtbar ignoriert fühle… als einzelkind kann man das nicht gut ab!1elf]

    2. Nessy sagt:

      Was? Huch, nein!

      Ihr obiger Beitrag ist eine sinnvolle Ergänzung zu meinem Rezept. Ich habe einfach nichts hinzuzufügen.

      Wenn Sie es genau nehmen, spricht das für Sie: Ihr Beitrag ist so gut und vollständig, dass ich weder widersprechen möchte noch etwas zu sagen habe, das ihm noch einen Mehrwert gibt.

      Fühlen Sie sich bitte nicht vernachlässigt.
      //*schiebt eine Portion Versöhnungskekse über die Kuchentheke

    3. rebhuhn sagt:

      puhh. glück gehabt. die exakte hälfte der packung [exakt, da abgewogen; einzelkind und so, denn der papa war schlimmer, als alle geschwister es je hätten sein können!] kommt zögerlich zurück, von unten angereicht. auf den ersten wortwechsel!

    4. energist sagt:

      Hm, Frau Rebhuhn, man darf sich über sowas nicht zu viele Gedanken machen, sonst wird man unglücklich. Denn nicht jeder wiegt seine Kekse; am Ende nehmen Sie persönlich, was nur eine ungerade Anzahl in der Packung war.

  9. Marco sagt:

    Ohne Salz??
    Aber das schmeckt man nach dem ersten Einwirken der Currypaste eh nicht mehr…

    1. Nessy sagt:

      Nein, kein Salz und kein Pfeffer. Braucht man nicht. Macht alles die Currypaste.

  10. Ich bevorzuge grüne Currypaste. Hat eine animalischere Schärfe, wie ich finde.

    1. Ellen sagt:

      Grüne Currypaste ist großartig! Nicht nur, dass sie dem Essen einen neuen, lebendigen Anstrich verleiht, nein, sie bewirkt auch, dass man qualitativ zweifelhaften Fisch im Curry schadlos übersteht… :-)

  11. jpr sagt:

    Nach erfolgreichem Selbstversuch kann ich nur zustimmen: wilde Gefuehle. Ein Rezept, wie eine warme Sommernacht zu zweit: feucht (wenns auf dem Herd kocht), klebrig (waehrend man die Ananas schneidet), heiss (es gab zusaetzlich Harissa) und danach dann Gluecksgefuehle (lecker satt geworden) und Vorfreude (die Reste reichen locker fuer morgen).

    Ich habe zusaetzlich noch ein Loeffelchen Harissa und geroestete Mandelblaettchen zugegeben, was beides nicht geschadet hat.

    //* verfaellt ins Currykoma

  12. Tina sagt:

    Besser spät als nie hab ich das Curry jetzt auch entdeckt, ich weiß gar nicht mehr wie – war der Reiter im Browser über Monate offen? Möglich.

    Ich freu mich jedenfalls, jetzt auch ein Glückskind zu sein und will nie wieder was anderes essen. Außer Variationen vom selben. Zum Beispiel hab ich das Rezept schon mit Scampi probiert, variatio delectat und so. Lecker! Ich kann mir auch Tofu vorstellen. Oder Broccoli obendrauf.

    Hab ich jetzt auch noch Glück in Spiel und Liebe zu erwarten oder erstmal nur an Herd und Tisch?

    1. Nessy sagt:

      Beides hat sich bei mir noch nicht eingestellt, aber ich esse fleißig weiter Curry und glaube an den Zusammenhang.

      In das Curry kann man alles reinschmeißen, was einem gefällt. Tofu geht sicherlich auch gut, diverse andere Gemüsesorten sowieso – wie’s gefällt.

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