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„Schreiben Sie mir dazu eine Mail!“

11. 10. 2010  •  41 Kommentare  •  Aus der Kategorie »Broterwerb«

Früher war es einfach mit der Kommunikation: Wenn es schnell gehen sollte, rief man an. Wenn nicht, schrieb man einen Brief. Wenn es nah bei war, ging man einfach hin.

Heute geht man nirgendwo mehr hin, nicht mal ins Büro nebenan. Und wenn ich irgendwo anrufe, sagt man mir: „Schreiben Sie mir dazu nochmal eine Mail.“ Gut. Tue ich natürlich – wegen Gedächtnisstütze und so.

Nur dann passiert: nichts.

Ich rufe also nach angemessener Zeit wieder an, und es ist, als schilderte ich den Sachverhalt zum ersten Mal. „Haben Sie uns dazu schon eine Mail geschrieben?“, ist die Frage. „Ja“, sage ich. „Oh“, ist die Antwort, „dann schicken Sie sie bitte noch einmal.“

Sie ahnen, was nach weiterer Wartezeit geschieht.

Anders herum rufen mich Menschen an, die mich anherrschen: „Ich habe Ihnen eine Mail geschrieben, aber leider immer noch keine Antwort erhalten!“ Ich schaue in mein Postfach und sehe: Ja, dort ist eine Mail angekommen. Vor zwei Stunden.

(Alternative: Am Sonntagabend um 21 Uhr. Der Kontrollanruf erfolgt direkt am nächsten Morgen um 9.)

Ich erkläre dann, dass es aus diversen Gründen terminlicher und persönlicher Art, vielleicht sogar aus Gründen anderer Prioritätensetzung, zwischenzeitlich einsetzendem Hunger oder Laub auf den Schienen nicht immer sein könne, dass ich eine E-Mail binnen zwei Stunden beantworte. Ich rege an,  mich bei dringenden Angelegenheiten anzurufen, dann könne man sicher sein, mich zu erreichen – oder erhalte Auskunft, wann ich wieder im Büro sei. Der Gegenüber nuschelt dann Dinge wie „… und das in Zeiten der Smartphones …“

Ich weiß ja nicht, wie es Ihnen geht. Aber es gibt Tage, an denen ist Kommunizieren einfach anstrengend.

Kommentare

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  1. ohje. das kenne ich nur gut genug! auch von beiden Seiten.. ;)

  2. sushey sagt:

    Ich konnte den Blogbeitrag jetzt nicht vollständig lesen. Termine und so. Können Sie den noch mal per mail schicken?

    1. Nessy sagt:

      Wenn Sie mich abonnieren, komme ich immer frei Haus und erinnere Sie optisch, dass ich noch gelesen werden möchte. Ein Traum, oder?

  3. The Lass sagt:

    Ja, verdammt noch mal! Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie sehr mich das unter Druck setzt (sowohl das Warten auf Antwort als auch die Erwartungshaltung anders herum). Fürchterlich.

    1. Nessy sagt:

      Nicht wahr? Es macht einen völlig fertig.

  4. Christian sagt:

    Also wenn ich Feierabend habe (und das ist zum Beispiel an Samstagen um 21 Uhr definitiv der Fall), dann habe ich Feierabend.
    Um dann noch erreichbar zu sein habe ich eine zu niedrige Gehaltsstufe.

    Bei meinem vorigen Arbeitgeber hatte man mir irgendwann mal ein Mobiltelefon ausgehändigt, das habe ich niemals angeschaltet und meinem Nachfolger dann originalverpackt übergeben.

    Wäre ja noch schöner.

    1. Nessy sagt:

      Benutzen würde ich es schon, das Arbeitgeberhandy. Dann bräuchte ich so manches Gespräch nicht privat bezahlen. Aber ich würde es halt auch irgendwann ausschalten. Samstags um 21 Uhr zum Beispiel. Und zur Lindenstraße.

  5. Schwarzmaler sagt:

    Bei wichtigen Dingen wird sowieso nachgefragt. Das ist bei mir Aufmerksamkeitsfilter Nummer 1.

    1. Nessy sagt:

      Das denke ich auch.

      Falls ich nicht im Büro bin, sind auch E-Mails okay à la „Bitte um Rückruf.“ Das ist dann auch immer dringend.

  6. Wolfram sagt:

    Das Beste sind Leute, die Dienstliches auf die Privatmail schicken (sogar auf dienstliche Mails antworten, indem sie die Zieladresse ändern…) und dann noch bevorzugte Behandlung erwarten.
    Oder: auf dem Handy anrufen, um irgendeine Information aus dem Aktenschrank zu kriegen. Wobei das Handy auch nicht das Diensttelefon ist.

    In beiden Fällen werde ich ziemlich stur und arbeite erst mal die 90 andren Mails ab – und am Handy geh ich nicht dran, wenn die Nummer nicht im Speicher ist.

    1. Nessy sagt:

      Ich rufe in letzteren Fällen schon zurück, erlaube mir aber in meiner Freizeit, zunächst mal nicht ranzugehen, wenn die Situation grad nicht passt oder ich beim R*EWE an der Kasse stehe.

    2. Wolfram sagt:

      Mein Handy ist privat – und meine Privatnummer steht nicht im Telefonbuch. Wer mich dienstlich sprechen will, ruft auf der Büroleitung an, zumal ich ja eh keine Bürozeiten habe.

      Handy dienstlich – nee. Man stelle sich vor, da packt jemand seine ganze Lebensgeschichte aus, seelsorgerliches Gespräch von größter Tiefe, und auf einmal kümmelümt das Handy, und „schuldigense, da geh ich mal eben ran, ja“… nee. Pastor und Handy verträgt sich nicht.
      Also ruf ich da auch nicht zurück; das würde die Handy-Mißbraucher ja nur triggern.

  7. Man sollte sich vornehmen 2-3 mal ,in der Woche , persönlich oder telefonisch auszutauschen!

    1. Nessy sagt:

      Aber nicht mit jedem. Bitte.

  8. Ist mir auch alles bekannt. Dazu kommt, dass sich bestimmte Sachverhalte einfach schlecht per Mail klären lassen, da ersparte ein Telefongespräch von 3 Minuten Mailhinundhergeschiebe von mehreren Stunden wenn nicht gar Tagen.

    Ich sehe mich mittlerweile bereits als postkommunikativ an – also „post“ nicht im Sinne von Bundespost – und lege mehr Energie hinein, mir Freiräume zu bewahren.

    Allerdings: Wer bald knapp eine Mio in Blumenkohl investiert, kann sich in absehbarer Zeit jemanden einstellen, der sich als Sekretär betätigt und nur noch bestimmte Herzchenmails und Päckchen mit leckeren Pralinen weiterleitet …

    1. Nessy sagt:

      (Herzchenmails – die könnte ich mal wieder gebrauchen.)

      So ist es, Mails sind manchmal gut, manchmal verkomplizieren sie auch alles. Da kann man in einem 10-minütigen Telefongespräch vier Tage Mailverkehr erledigen.

      Im Übrigen schreibe ich dann und wann ganzgerne Briefe. Allerdings nicht beruflich.

  9. wiederhoeren sagt:

    Manchmal ist das schon merkwürdig mit der Kommunikation.
    Einerseits erwarten die Kunden, das man auch Sonntags zurückschreibt / anruft, da sie ja, zum Beispiel, Montags morgens früh den Termin haben wollen. Andererseits bekommt man von bestimmten Firmen auf ernstgemeinnte Offertanfragen zu Produkten keine Antwort. Nicht innert 2 Stunden und auch nicht nach 2 Wochen nach telefonischer Nachfrage. Brauchen die keine Aufträge?
    Wenn jemand, mit dem man regelmässig zusammenarbeitet, nicht immer am selben Tag antwortet ist das ja ok, aber wenn es ständig so ist und auch nach mehrfacher Anfrage per Mail und Telefon keine Verbindung irgendeiner Art zwecks Austausch von Informationen zustande kommt, ist das äusserst ärgerlich.

    1. Nessy sagt:

      „Innert“ – welch schönes Wort!
      //*umkringelt es liebevoll mit einer kleinen Wolke
      //*ist hingerissen

  10. Zaphod sagt:

    Kunden und Mitarbeiter muss man sich erziehen, das dauert manchmal ein wenig länger, aber irgendwann weiß wenigstens der harte Kern wo es lang geht. Telefonanrufe vergesse ich nach 5 Minuten, ganz sicher sogar wenn ich irgendwo bei R*EWE an der Kasse stehe, ebenso wie diese „Ach übrigens noch was“ Gespräche zwischen Kantine und Arbeitsplatz.
    Wer etwas erledigt haben will schreibt mir eine Mail, hat inzwischen fast jeder begriffen, Kommunikation kann auch einfach sein :D

    1. Nessy sagt:

      Wenn Sie dann auch antworten, ist ja alles in bester Ordnung.

      Ich glaube ja fest daran, dass ich, wenn ich tot bin, all meine unbeantworteten Mails in einem großen Mailnirvana wiedertreffe und dann eine Antwort erhalten werde. Im Jenseits wird sich alles aufklären.

  11. Raine sagt:

    Lustig ist es auch, wenn man tatsächlich zu einem Kollegen hingeht, um mit ihm zu sprechen, und nicht anruft. Normalweise rufen sich Kollegen untereinander an, auch wenn nur eine Türe umrahmt von einer Pappwand ihre Schreibtische trennt. Noch lustiger ist es, wenn man die Stimme des Telefonpartners dann laut und deutlich durch die Wand durchhören kann… Kommunikation ist nicht nur anstrengend, sondern mittlerweile auch sehr merkwürdig!

    1. Nessy sagt:

      Ich gehe gerne mal zu Kollegen hinüber. Dann kann man auch noch etwas schwatzen sich die Beine vertreten. Soll ja bei Bürojobs total wichtig sein.

  12. Nicola sagt:

    Wer liest denn heutzutage noch Emails? Also, gründlich, meine ich. Normalerweise ruft man an, schickt dann die geforderte Email und bekommt dann eine Email zurück, aus der hervorgeht, dass der Adressat weder den Inhalt des Anrufs noch den der Email wirklich geschnallt hat (weil nebenbei gesmst oder getwittert oder sonstwas wurde). Daraufhin kann man a) anrufen und den Inhalt des Anrufs und der Email nochmals erläutern oder b) eine neue Email zur Klärung des Sachverhaltes schicken. Doch, so einen Arbeitstag kriegt man schon rum….
    Schön finde ich auch die Leute, die einen erst auf dem Festnetz anrufen und wenn besetzt ist, d. h. ich offensichtlich telefoniere, das Handy anwählen (oder umgekehrt) – um zu erfahren, was sie längst wissen: ich bin gerade am anderen Apparat. Mann, was war das früher einfach….

    1. Nessy sagt:

      Schön sind die Leute, die auf dem Festnetz anrufen und fragen: „Wo bisse? Auf Arbeit?“ (–> Gewöhnung ans Handyzeitalter)

    2. _rain sagt:

      Genau. Genaugenaugenau!

      Frau Nicola, es kann gar nicht anders sein:
      Wir arbeiten im gleichen Unternehmen!

      Schön auch, wenn man explizit in die Email reinschreibt,
      „Ich bitte um kurze schriftliche (unterstrichen) Bestätigung.“

      15 Minuten später -der ANRUF:
      „Ja, ist ok – das können Sie so machen.“

      Kopf -> Tisch.

    3. Nessy sagt:

      Lassen Sie mich raten, was Sie am Ende, wenn alles fertig ist, zu hören bekommen: „Das hatte ich mir alles ganz anders vorgestellt! Wer hat eigentlich gesagt, dass wir das so machen?“

  13. Kommunizieren wird irgendwie auch immer anstrengender. Mein Eindruck ist das es einfach kein gemeinsames Verständnis mehr gibt zu angemessenen Reaktionszeiten. Und in manchen Ecken signalisiert ein Anruf Wichtigkeit und in anderen Ecken eine Mail. Ich fühle mit.

    1. Nessy sagt:

      E-Mails sind ja einerseits wirklich praktisch. Ich möchte auf keinen Fall ins Prä-E-Mail-Zeitalter zurück. Nie, nie wieder.

      Allerdings ist die Hemmschwelle, eine E-Mail zu schreiben, oft ziemlich gering: jeden Morgen 15 Stück im Kasten, 20 weitere kommen noch über Tag – davon bestimmt 5, in denen nachdenken oder selbst nachschlagen/googlen viel besser geholfen hätte.

    2. energist sagt:

      Umgekehrt wird jedoch ebenso ein Schuh daraus: wegen der wirklich wichtigen Dinge kommt dann ewig keine Kommunikation, auf keinem der 8^10 möglichen Kanäle und man muß dann letzlich doch per pedes bei Demjenigen vorbei um zu erfahren, was man denn wissen möchte. Oder ist das nur in unserem Institut so?

    3. Nessy sagt:

      Daz kann ich nur so viel sagen: Die, die sich fachlich mit der Kommunikation beschäftigen, kommunizieren im eigenen Unternehmen am schlechtesten.

  14. maik sagt:

    @Einmannblogger: Kommunizieren war eigentlich schon immer anstrengend. Das ganze ist nur vielfältiger geworden. Das macht es unübersichtlicher oder von mir aus auch verwirrender.

    1. Nessy sagt:

      Stimmt: Kommunizieren war schon immer anstrengend. Kurioserweise machen es die vielen Möglichkeiten nicht immer einfacher.

  15. Danny Wilde sagt:

    Eine größere Zahl an Kommunikationsmöglichkeiten ist nicht zwangsläufig ein Segen, eröffnet sie doch der geballten Medieninkompetenz vieler Menschen ebenso eine größere Zahl von Missbrauchmöglichkeiten.

    So wähnen sie etwa die Besitzer von Mobiltelefonen in der Pflicht der ständigen Erreichbarkeit. Anrufe zu verpassen, weil das Telefon stumm gestellt ist, nicht zurück zu rufen, obwohl doch versäumte Anrufe angezeigt werden oder gar aktives „Wegdrücken“ führen bei solchen Egozentrikern regelmäßig zu Irritationen bis hin zum Minderwertigkeitskomplex und wilden Spekulationen darüber, warum man nicht ran gegangen ist.

    Ebenso sehen viele das Mobiltelefon als Ersatz für Verabredungen: „Geht Ihr mal ins Kneipenviertel, vielleicht komm ich nach. Schick mir SMS, wo Ihr seid …“ Nee, is klar.

    Ganz zu schweigen von denen, die SMS als Erstkontakt schicken und dann ernsthaft Antwort erwarten …

    Man kann diese Probleme aber recht einfach in den Griff bekommen, indem man sich die Leute erzieht. Trockene, kurze Antworten („Sonntags haben wir zu.“) auf irritierte Fragen wirken Wunder – und sortieren manche, um die es nicht schade ist, auch einfach mal aus.

    Bei uns sollen die Leute eine ganz bestimmte Helpdesknummer ANRUFEN, wenn sie ein PC-Problem haben. Was machen sie stattdessen? Rufen x-beliebige Leute in der IT-Abteilung an, schreiben E-Mails an den Helpdeskmann. Sowas muss dann einfach mal stundenlang unbeantwortet bleiben, das übt.

    1. Nessy sagt:

      Inzwischen hat sich allerdings, wie ich finde, eine Art Handy-Nettiquette eingebürgert. Die Situationen, in denen mein Gegenüber während des Gesprächs SMS schreibt, gibt es im Gegensatz zu früher kaum noch. Auch die Handyklingelei in Kinos und Restaurants erlebe ich nicht mehr.

    2. Danny Wilde sagt:

      Handynetiquette? Oder liegt das eher daran, dass Sie von mehr vernunftbegabten Menschen umgeben sind als ich?

      Einzubürgern gab es da jedenfalls nichts. Es ist nicht erst seit kurzem grob unhöflich, während eines persönlichen Gespäches anderen SMS zu schreiben, sondern das war es schon immer. Ebenso Telefonklingeln in öffentlichen Räumen.

      Auch nicht selten bekomme ich Kurznachrichten, die in irgendeiner Form Antwort erwarten, obwohl ich die ganze Zeit telefonisch erreichbar war und es auch erkennbar keinen Anrufversuch gegeben hat. Eigentlich sollte es deren Absendern etwas sagen, dass ich weder AB noch Mailbox benutze. Das schöne ist aber, DASS sie eine Antwort erwarten. Das ist nämlich der Ansatzpunkt für die Erziehungsmaßnahme. ;-)

  16. Lillibelle sagt:

    Ich würge auch ganz gern Anrufer ab, die mit einer ewigen Liste an Wünschen kommen. Mit einer E-Mail hat man das dann gleich alles schriftlich und kann hinterher alles nachvollziehen. Wenn der E-Mailverkehr aber auszuarten droht in eine chatähnliche Konversation, greife ich schon mal zum Telefon. Meine Antwort auf E-Mails hängt aber auch von der allgemeinen Arbeitsbelastung ab. Inzwischen habe ich die Stammkunden schon so weit erzogen, dass sie wissen, ich lese ihre Mails, bearbeite sie auch, habe aber keine Zeit für Wasserstandsmeldungen. Mails ohne Terminwunsch werden gerne etwas weiter hinten auf die To-Do-Liste gesetzt. Solange die Leute nicht hektisch telefonisch nachfragen, ist es auch nicht dringend ;-)
    Meine persönlichen Kommunikations-Highlights sind aber die Anrufe: „Ich habe Ihnen eine E-Mail geschickt.“

    1. Nessy sagt:

      Was der große Vorteil an E-Mails ist, ist ja, dass man sie – anders als Anrufe – direkt an mehrere Adressaten senden und um Antwort bitten kann. Die Alternative dazu wären nur wirre Telefonkonferenzen und das auch nur nach Terminverhandlungen.

  17. Lobo sagt:

    Ich finde die schockierten Gesichter immer niedlich, wenn ich erzähle, dass ich kein Handy besitze.

    Wieeeeee !!! Du hast kein Handy ??? Aber gerade du als Geschäftsmann ….

    Ja eben, gerade ich brauche keins, ich bin nämlich den ganzen Tag im Laden erreichbar und wenn ich da nicht bin, will ich auch garnicht erreichbar sein. Selbst meine Festanschluß ist mit ner Geheimnummer gesichert.

    Ich versteh ja das die Dinger dann und wann ganz nützlich sind, aber ich komme immernoch bestens ohne klar.

    Und nerviges Handyklingeln habe ich gerade erst wieder bei einer Lesung erlebt. -ZWEIMAL- während einer Veranstaltung, unglaublich !

    Kunden die während des Verkaufsgesprächs ans Handy gehen ? Öfter als man denkt !

    Also in meinen Augen sind die Dinger eher Fluch als Segen. ;-)

    1. Nessy sagt:

      Ich hatte auch mal eine zeitlang kein Handy, bedingt durch einen Vertragswechsel und schlimme Unentschlossenheit. Das war ganz angenehm.

      Letztendlich habe ich nun aber doch wieder eins – allerdings hauptsächlich zum smsen. Ich finde es ganz gut (und höflich), kurze Absprachen oder „Zug kommt 15 Minuten später“ mal eben durchgeben zu können.

  18. Liebe Frau Nessy!
    Am schönsten ist es, wenn mich in der Firma eine Mail erreicht, der Absender 1 Minute später anruft und sicherheitshalber nachfragt, ob die Mail auch angekommen sei, um 5 Minuten später wieder anzurufen und zu fragen „Können Sie mir dazu schon etwas sagen?“

    Ja! Kann ich, du A….!

    Aber so werden heute wichtige Entscheidungen an Schaltstellen in Firmen getroffen, die früher durch die Tatsache, daß eine Postmappe mindestens mal insg. 5 Tage unterwegs war und man auch Zeit hatte, über den enthaltenen Sachverhalt nachzudenken, so nie getroffen worden wären. Die Menschen sind bei allem so schnell geworden, daß sie sich über nichts mehr tiefgreifender Gedanken machen können.

    „copy and paste generation“ !!!

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